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Microsoft Azure: Bereitstellen und Konfigurieren von virtuellen Maschinen

Einen Server über die Azure-Gallery bereitstellen

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Microsoft Azure stellt Ihnen über eine sogenannte Gallery eine Reihe von Vorlagen zur schnellen Bereitstellung von Servern zur Verfügung. Erfahren Sie, wo Sie diese Gallery finden und welche Vorlagen Ihnen hier zur Verfügung stehen.
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Transkript

In diesem Video erstelle ich einen Server mit einer Vorlage aus der Azure Gallery. Sie denken nun, Moment mal, wir haben ja bereits einen Server erstellt aus der Azure Gallery, den "vitw-DC01". Ja, das ist absolut richtig. Ich möchte aber einen neuen Server erstellen und zwar einen SQL-Server. Der Hauptfokus liegt nicht in der Konfiguration und Deinstallation des SQL-Servers, sondern dass wir direkt einen vorgefertigten SQL-Server auswählen können, diesen bereitstellen und dann, nach der Bereitstellung, möchte ich diesen Server in die Domäne hinzufügen, welche ich vorgängig erstellt habe. Das ist der Hauptfokus, dass wir diesen Server in unsere eigene Domäne hinzufügen können. Starten wir also mit der Bereitstellung eines neuen Servers. Verwende dazu die Schaltfläche "Virtuelle Computer". Wir haben hier ein System "vitw-DC01". Ich möchte einen neuen Server hinzufügen, ich wähle die Schaltfläche "Hinzufügen". Nun kann ich aus der Galerie auswählen, was für ein System ich den bereitstellen möchte. Ich verwende SQL Server 2016 SP1 Enterprise, genau diesen Server möchte ich bereitstellen. Möchte ich das Bereitstellungsmodell über den Ressourcen-Manager ausführen oder über das klassische Portal. Ich verwende den Ressourcen-Manager, damit ich diesen Server später in meine eigene Ressourcengruppe zuweisen kann und ich wähle "Erstellen". Nun kann ich mit den Grundeinstellungen fortfahren. Wie soll dieser Server heißen? Dieser Server soll heißen "vitw-sql01". Dann den Datenträgertyp SSD oder HDD, ich wähle in meinem Fall HDD aus. Der Benutzername und das zugehörende Kennwort. Das Kennwort bestätigen. Dann kann ich das Abonnement angeben, Sie sehen hier "MSDN-Plattform". Ganz wichtig, keine neue Ressourcengruppe, nein, ich möchte eine vorhandene Ressourcengruppe auswählen. Ich füge das System meiner Ressourcengruppe hinzu, diese heißt "vitw-RG". Und nun der Standort, Westeuropa, das ist soweit okay. Da habe ich eine Meldung, dass das Kennwort nicht übereinstimmt, also werde ich das Kennwort nochmals neu eingeben, damit ich sichergehen kann, dass das auch tatsächlich funktioniert. Nun ist das okay, wie sehen hier die Bestätigung und wir können die Schaltfläche "OK" klicken. Nun kann ich die Größe des virtuellen Computers bestimmen. Was möchte ich denn für ein System. Sie sehen hier "DS1_V2", "DS2_V2","DS3_V3"- Das bedeutet, wie viel Performance möchte ich meinem Server zuweisen. Das kann nun abhängig von Ihrer Infrastruktur sehr unterschiedlich sein. Ich wähle kein D-System aus, ich wähle nur ein A-System aus, ich navigiere da nach unten und werde nun eine entsprechende Auswahl treffen. Selbstverständlich bei einem SQL-Server empfiehlt es sich, dass Sie da wirklich genügend Ressourcen und Performance zuweisen. Optimal wäre SSDs, genügend Arbeitsspeicher, genügend Kerne, damit Sie auch wirklich einen performanten SQL-Server im Einsatz haben später. Aber in meinem Fall ist es ja so, es ist ja nur eine Testumgebung und der SQL als solches interessiert mich eigentlich gar nicht, sondern wie kann ich dieses System später in die Domäne einbinden. Ich wähle einfach mal A3 Standard aus und ich wähle "Auswählen". Nun kann ich weitere Einstellungen tätigen. Ich kann zum Beispiel bestimmen, welchem Speicherkonto die virtuelle Disk zugewiesen werden soll. Nicht in ein neues Speicherkonto, nein, wir haben ein bestehendes Speicherkonto und wir sehen hier, "vitwspeicher", genau da möchte ich nun diese Disk ablegen. Nun wähle ich das virtuelle Netzwerk aus. Da ist bereits "vitw-VNet" bestimmt, das ist tipptopp, weil das Netzwerk haben wir erstellt. Wir haben auch das Sub-Netz dazu erstellt. Wir sehen die öffentliche IP-Adresse. Es wird wiederum eine Netzwerksicherheitsgruppe erstellt, damit zum Beispiel mit Remote-Desktop eine Verbindung aufgebaut werden kann. Sie können zusätzlich Erweiterungen hinzufügen. Eine Hochverfügbarkeitsgruppe steht uns hier nicht zur Verfügung, die Überwachung ist aktiviert. Die Diagnose des Gastbetriebssystems ist deaktiviert und das Diagnosespeicherkonto ist ebenfalls bereits festgelegt, ich wähle "OK". Nun kommen einige SQL Server-Einstellungen, die ich ebenfalls durchführen kann. Zum Beispiel die Konnektivität, den Port, die Authentifizierung, Speicherkonfiguration"Allgemein". Da kann ich ebenfalls wieder einige Konfigurationen setzen. Ich lasse das einmal genau so wie es ist, weil der SQL, wie bereits erwähnt, als solches ist für mich nicht so relevant und ich wähle "OK". Nun noch eine Übersicht zum Server. Sie Überprüfung war erfolgreich und ich wähle "OK". Nun wird die Bereitstellung vorbereitet, der Server wird erstellt, das kann einige Zeit dauern. Ist der Server dann einsatzfähig, dann werde ich direkt eine Remote-Desktop-Session in diesen Server aufbauen, damit wir die Abschlusskonfiguration durchführen können. Die Bereitstellung wurde erfolgreich durchgeführt. Ich habe mich mit der RDP-Datei, welche von Azure Portal zur Verfügung gestellt wird, direkt am System angemeldet. Wie sehen hier, der Server-Manager wurde direkt gestartet. Der Computername ist "vitw-sql01". Er ist noch nicht Mitglied der Domäne. Zuerst einmal möchte ich verifizieren, kann ich die Domäne überhaupt anpingen, damit ich das System erfolgreich in die Domäne integrieren kann. Dazu verwende ich eine Comandozeile mit erhöhten Rechten und setze einen Ping auf die Domäne "corp.pri". In der Tat, die Domäne wird aufgelöst, der Domänencontroller hat Antwort gegeben über die IP-Adresse "10.10.10.10". Nun kontrolliere ich noch, sind auch die SQL-Installationen vorhanden? Ich wähle da die Start-Fläche von Windows und ich sehe die 2016 und 2008 SQL Server-Komponenten. Die Installation von den Komponenten wurde erfolgreich umgesetzt, weil wir dort direkt eine Vorlage "SQL 2016" ausgewählt haben. Nun möchte ich dieses System der Domäne hinzufügen. Ich wähle die Schaltfläche "WORKGROUP" aus. Dann habe ich ein neues Fenster, Sie sehen hier "System Properties", ich wähle "Change". Gebe nun die Domäne an, das ist "corp.pri". Ich darf nun das Passwort des Domänenadministrators eingeben. "tom" ist ein Domänenadministrator, also "corp\tom", dann das Passwort. Und ich wähle "OK". Die Domäne wird gesucht. Wenn die Domäne gefunden wurde, erhalten wir eine Benachrichtigung, genau diese Benachrichtigung habe ich erwartet, "Welcome to the corp.pri domain". Ich wähle "OK". Dann kann ich wiederum mit "OK" dieses Feld bestätigen, dass ich den Server neu starten muss. Und ich wähle "Close" und ich wähle "Restart now". Die RDP-Sitzung wird beendet und ich bin nun wieder auf meinem System, auf dem Azure Portal und ich warte bis der Server neu gestartet wurde und unser SQL Server ist einsatzbereit und ist ebenfalls Mitglied der Domäne. In diesem Video habe ich Ihnen gezeigt, wie Sie einen neuen Server im Azure Portal, über die Gallery auswählen können, in unserem Fall war es ein SQL Server. Der Fokus lag nicht auf der eigentlichen SQL Server-Konfiguration, sondern, wie kann der Server zur Domäne hinzugefügt werden, damit das System dann ebenfalls Bestandteil ist von unserer Infrastruktur.

Microsoft Azure: Bereitstellen und Konfigurieren von virtuellen Maschinen

Lernen Sie alles was nötig ist, um virtuelle Maschinen und die dafür nötigen Ressourcen in Microsoft Azure zu erstellen, zu administrieren und zu überwachen.

3 Std. 44 min (30 Videos)
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Erscheinungsdatum:13.02.2017

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