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Windows Server 2016 Grundkurs: Basiswissen, Installation und Konfiguration

Einen Clusterzeugen in Microsoft Azure erstellen

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In Windows Server 2016 besteht die Möglichkeit, einen sogenannten Clusterzeugen (Cluster Witness) auf Microsoft Azure in die Cloud abzulegen. In diesem Video erfahren Sie, wozu ein Clusterzeuge benötigt wird und wie Sie in Microsoft Azure einen solchen Clusterzeugen anlegen.
06:39

Transkript

Eine wichtige Neuerung in Windows Server 2016 ist die Möglichkeit Cluster-Zeugen, also Cluster Witnesses in Microsoft Azure abzulegen. Der Vorteil dabei ist, dass Sie dazu keinen virtuellen Server in Microsoft Azure benötigen, sondern Sie können mit einem Speicherkonto in Microsoft Azure die Cloud Witness-Konfiguration nutzen und haben so den Vorteil, dass Sie auch wenn Sie Clusterknoten in verschiedenen Rechenzentren betreiben, der Cluster immer konsistent zur Verfügung steht, da der Clusterzeuge in der Cloud die Überwachung des Clusters übernimmt. In diesem Video zeige ich Ihnen, wie Sie dazu vorgehen. Sie benötigen dazu zunächst ein Microsoft Azure-Abonnement. Für das Microsoft Azure-Abonnement fügen Sie einen neuen Storage hinzu, verwenden hier "Speicherkonto" und können jetzt ein neues Speicherkonto entsprechend für ihren Cluster erstellen. Ich verwende hier jetzt zum Beispiel "joosclusterwitness". Der Name wird jetzt hier entsprechend überprüft. Ich kann jetzt hier festlegen, wie möchte ich die Replikation machen. Replikation möchte ich jetzt hier nur lokal im Rechenzentrum durchführen. Sie können auch festlegen, dass das Speicherkonto hier im Dashboard gleich festgelegt wird. Wenn Sie, so wie ich hier, vergessen etwas auszuwählen, erscheint hier entsprechend eine Meldung. Ich habe jetzt hier zum Beispiel nicht festgelegt, dass ich eine neue Ressourcengruppe erstellen möchte. Dieser gebe ich auch die Bezeichnung "clusterwitness". Das Ganze dauert einige Zeit. Sie sehen hier jetzt die Bereitstellung wurde jetzt hier gestartet, ich kann das im Benachrichtigungscenter überprüfen. Und sobald das Speicherkonto zur Verfügung steht, kann ich innerhalb des Speicherkontos Konfigurationen vornehmen, um die Cluster Witness für Microsoft Azure und Windows Server 2016 zu konfigurieren. Die Verbindung war jetzt hier erfolgreich. Ich kann jetzt die Zugriffsschlüssel für das Speicherkonto abrufen, dazu verwende ich hier "Zugriffsschlüssel", habe jetzt hier die beiden Schlüssel, die ich für die Anbindung meiner Clusterknoten nutzen kann und diese benötige ich jetzt in der Failovercluster-Verwaltung von Windows Server 2016. Um mir jetzt für meinen Cluster, der hier jetzt vorliegt und auf Basis von vier Knoten zur Verfügung gestellt wird, "clustersharedwitness" zu aktivieren, kann ich über den Cluster weitere Aktionen starten und dann anschließend die Cluster-Quorum-Einstellungen konfigurieren. Jetzt kann ich über einen Assistenten festlegen, wie möchte ich denn gerne das Quorum dieses Clusters festlegen und hier kann ich jetzt über die "erweiterte Quorumkonfiguration" andere Einstellungen vornehmen, wie einfach nur im lokalen Netzwerk einen Quorum-Zeugen zu wählen. Wenn ich nämlich im eigenen Netzwerk einen Quorum-Zeugen verwende, kann es durchaus passieren, dass der Cluster denkt, er würde nicht korrekt funktionieren, nur weil die Verbindung zwischen verschiedenen Clusterknoten nicht ordentlich funktioniert. Die Anbindung eines Cloudzeugen ist hier wesentlich effizienter. Ich kann jetzt hier festlegen, generell welche Knoten sollen denn im Quorum berücksichtigt werden, ich möchte hier natürlich generell alle Clusterknoten im Quorum berücksichtigen, und jetzt kann ich festlegen, auf welcher Art und Weise ich denn das Quorum konfigurieren möchte und hier wähle ich jetzt die neue Option "Cloudzeuge". Anschließend muss ich jetzt hier den Zugriff für die Cloud konfigurieren. Wichtig ist, dass Sie den Namen des Speicherkontos eingeben, diesen sehen Sie im Portal. Den Schlüssel sehen Sie im Portal und den Azure-Dienstendpunkt sehen Sie auch im Portal. Dieser besteht im Grunde genommen aus "https://", den Namen, den Sie festgelegt haben und dann ".blob.core.windows.net". Das Ganze können Sie aber aus dem Azure-Portal herauslesen. Sie bestätigen den Assistenten. Entsprechend erhalten Sie hier dann Informationen. Es wird jetzt überprüft, ob die Verbindung zu Azure hergestellt werden kann, den Dienstendpunkt müssen Sie aber nicht immer anpassen, das hängt davon ab, wo das Speicherkonto gespeichert ist, das heißt, wenn Sie keine Verbindung zu angegebenen URL erhalten, belassen Sie den Azure-Dienstendpunkt so wie er ist und bestätigen Sie so die Erstellung des Cluster-Quorums. Danach wird die Verbindung zu Microsoft Azure vorgenommen, das Ganze dauert einige Sekunden. Und danach sollte die Konfiguration fehlerfrei abgeschlossen sein. Im Microsoft Azure-Portal können Sie das Ganze überprüfen, indem Sie für Ihr Speicherkonto die Blobs aufrufen. Ich zeige Ihnen das hier an diesem Beispiel. Ich habe jetzt hier Microsoft Azure-Portal, hier mein Speicherkonto. Im Speicherkonto klicke ich jetzt auf "Blobs", das sind die einzelnen Speicher und hier sehen Sie jetzt schlussendlich die gespeicherte Datei der verschiedenen Clusterknoten, auch die Zugriffs-URL. Diese müssen Sie nicht angeben. Wichtig ist nur, dass die Datei hier vorhanden ist und hier sehen Sie die GUID und hierbei handelt es sich sozusagen um den Zeugen Ihres Microsoft-Clusters. Wenn Sie zusätzlich im Failovercluster-Manager Ihren Cluster anzeigen lassen, erhalten Sie Informationen zum Cluster. Im unteren Bereich sehen Sie jetzt hier die neue Rolle Cloudzeuge. Per Doppelklick auf diese Ressource sehen Sie, dass der Status Online ist. Das ist wichtig. Denn so hat der komplette Cluster eine Verbindung zu Microsoft Azure. Natürlich erhalten Sie auch in der PowerShell entsprechende Informationen. Dazu verwenden Sie "Get-Clusterquorum". Hier wird dann angezeigt, um welchen Cluster es sich hier handelt, welche Quorum-Ressource verwendet wird. Sie können das Ganze, wenn Sie wollen, noch mit "|fl" [Pipe fl] aufrufen, dann sehen Sie noch den Quorum Type entsprechend und schon haben Sie einen Cluster mit Windows Server 2016 und einem Quorum in der Cloud konfiguriert. Ich fasse noch einmal zusammen. In Windows Server 2016 können Sie den Clusterzeugen auch in Microsoft Azure speichern und damit zum Beispiel übergreifende Rechenzentren-Cluster zur Verfügung zu stellen.

Windows Server 2016 Grundkurs: Basiswissen, Installation und Konfiguration

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3 Std. 39 min (22 Videos)
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Erscheinungsdatum:28.02.2017
Laufzeit:3 Std. 39 min (22 Videos)

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