Microsoft Azure: Bereitstellen und Konfigurieren von virtuellen Maschinen

Einen Client über die Azure-PowerShell bereitstellen

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Anstatt das Azure-Portal zu verwenden, können Sie eine virtuelle Maschine auch über diverse Cmdlets der Azure-PowerShell erstellen und verwalten. In diesem Video erklärt Ihnen Tom Wechsler, wie Sie effizient mit der Azure-PowerShell arbeiten und ganz schnell einen Clientrechner anlegen können.
14:53

Transkript

Wie Sie eine virtuelle Maschine mit der Azure PowerShell erstellen, zeige ich Ihnen gleich jetzt. Bis zum jetzigen Zeitpunkt haben wir sämtliche Systeme über das Azure-Portal konfiguriert und bereitgestellt. Wir haben einen Domänen-Controller konfiguriert, wir haben einen SQL-Server konfiguriert. Vielleicht haben Sie es bereits bemerkt, da steht "Beendet" und "Zuordnung aufgehoben". ich habe das System heruntergefahren und anschließend über die Schaltfläche "Beenden" die Zuordnung aufgehoben, damit keine zusätzlichen Kosten generiert werden. Nun möchte ich ein virtuelles System erstellen mit der PowerShell. Dazu habe ich einige Commandlets vorbereitet. Ich möchte nicht nur eine virtuelle Maschine erstellen, nein, ich möchte Ihnen zeigen, wie Sie auch eine neue Ressourcengruppe, die Lokation bestimmen können, diese neue Ressourcengruppe erstellen, auch ein neues Speicherkonto. Genau sämtliche Schritte, welche wir in dem Portal durchgeführt haben, stehen uns in der PowerShell ebenfalls zur Verfügung. Sie denken nun, mein Gott, das sind so viele Commandlets, das muss ich jetzt alles abschreiben. Ja, das müssen Sie leider. Nein, ist nur ein Spaß. Sämtliche PowerShell-Skripte stehen Ihnen aus Premium-Kunde zur Verfügung. Starten wir also mit der Konfiguration der virtuellen Maschine. Zuerst einmal müssen wir das Login durchführen, um uns mit dem Azure-Portal anzumelden. Das habe ich bereits gemacht, und die Informationen über meinen Account wir hätten hier aufgelistet. ich erstelle eine neue Ressourcengruppe und ich wähle eine Variable aus für den Namen der Ressourcengruppe. Der Name der Ressourcengruppe soll sein "vitw-RG01". Ich führe diese Variable gleich aus, damit sie konfiguriert ist. Diese Variable wurde erstellt. Nun muss ich die Lokation bestimmen. Nun denken Sie vielleicht, ja, wie finde ich denn überhaupt diese Lokation. Dazu gibt es ein Commandlet "Get-AzureRmLocation", um die Lokationen zu finden. Zeige Ihnen, wie das funktioniert. Dieses Commandlet ausgeführt und ich suche nun die Lokation für meine Umgebung. Das ist Westeuropa oder west Europe im Englischen und genau diese Lokation habe ich hier eingesetzt. Sie sehen den DisplayName "West Europe", das habe ich hier bereits vorkonfiguriert. Ich kann also ebenfalls diese Variable erstellen. Die Variable wurde erstellt. Dieses Commandlet lösche ich wieder, wollte Ihnen damit zeigen, wie Sie die Lokation finden können. Der nächste Schritt besteht darin nun diese Ressourcengruppe zu erstellen. Mit "New-AzureRmResourceGroup", mit dem Namen, mit der Variablen, mit der Location, mit der Variable "Location". Ich setze den Cursor auf diese Linie und führe das Commandlet aus. Diese Ressourcengruppe wurde erstellt. Nun möchte ich einen neuen Speicher-Account erstellen, ein neues Speicherkonto. Zuerst erstelle ich die Variable mit dem Namen "vitw-speicher01". Da habe ich bewusst 01 gewählt, weil ich schon ein Speicherkonto habe mit dem Namen "vitw-Speicher". Ich erstelle also diese Variable und mit dem nächsten Commandlet kann ich dieses Speicherkonto erstellen. "New-AzureRmStorageAccount" mit "-Name" und dann mit der Angabe der Variablen die Ressourcengruppe. Ich wähle als Typ "Standard_LRS" steht für Local Reduntant Storage und mit "-Location" und die Angabe der Location. Ich markiere dieses Commandlet und führe das direkt aus. Nun hat es eine Fehlermeldung generiert. Diese habe ich bewusst nicht weggeklickt, weil die ist aussagekräftig, dass wir das Problem direkt lösen können. Sie sehen "vitw-speicher0 is not a valid Storage Account Name". Es ist nur zugelassen Zeichen 3 bis 24 Charakter und Groß- und Kleinbuchstaben, aber das Sonderzeichen Bindestrich werde ich löschen. Das darf nicht vorhanden sein. Ich erstelle die Variable neu und ich kann dann das Commandlet erfolgreich ausführen. Ich markiere also wiederum das Commandlet und führe das direkt aus. Und jetzt wird auch das Speicherkonto erfolgreich erstellt. Das dauert einige Zeit anschließend, wenn der Prompt zurück ist, ist das Speicherkonto erstellt worden. Der Prompt ist zurück und wir haben die Meldung unter in diesem Fenster, dass das Speicherkonto erfolgreich generiert wurde, und wir sehen auch, dass dieses Speicherkonto in der Ressourcengruppe "vitw-rg01" abgelegt wurde. Nun geht's darum die Netzwerke zu bestimmen. Sie mögen sich vielleicht erinnern, im Azure-Portal haben wir auch durch das Erstellen einer virtuellen Maschine vorgängig zuerst die Netzwerke gebildet. Genau das mache ich ebenfalls in der PowerShell. Zuerst die Netzwerke erstellen und dann können wir anschließend eine virtuelle Maschine konfigurieren und bereitstellen. Der Name des Netzwerks soll heißen "vitw-net". Dieser Name wird in der Variablen abgelegt. Ich setze den Cursor auf diese Linie und erstelle die Variable. Die Variable wurde erstellt. Nun brauche ich ein Subnetz und ebenfalls ein übergeordnetes Netzwerk. Das kennen Sie bereits. Das Subnetz ist in diesem Fall 10.10.1.0/24, und der gesamt übergreifende Netzwerkbereich ist 10.0.0.0/8. Habe da bewusst einen anderen Bereich ausgewählt, damit wir später im Azure-Portal die Unterschiede sehen können. Ich markiere also dieses Commandlet oder ich setze einfach den Cursor auf diese Linie, um die Subnet Variable zu erstellen. Die Subnet Variable wurde erstellt, dann markiere ich die nächsten Zeilen, um die nächste Variable zu erstellen. Nachdem die Variable erstellt wurde, kommt der Prompt zurück, und dann haben wir die Gewissheit, dass auch diese Variable erfolgreich erstellt werden konnte. Der Prompt ist zurück, und wir sehen, dass diese Variable erstellt wurde mit einer Warnung "The output object type of this cmdlet will be modified in a Future Release." Ja, das ist so, Azure arbeitet ständig an neuen Commandlets. Es kann sein, dass das Commandlet erweitert wird oder durch ein neues Commandlet abgelöst wird. Das ist absolut in Ordnung. Nun möchte ich einen Windows Server erstellen. Sie sehen hier die Markierung "Windows Server". Die Vorbereitungen sind getroffen, und wir haben wiederum die Möglichkeit, zuerst einen Netzwerk-Interface zu erstellen und Sie können sich vielleicht erinnern, wir hatten eine öffentliche IP-Adresse und eine interne, eine private IP-Adresse. Genau das muss ich ebenfalls erstellen. Zuerst wähle ich einmal den Nickname aus und ich erstelle diese Variable. Diese Variable wurde erstellt, und nun erstelle ich eine Variable mit einer öffentlichen IP-Adresse. Sie sehen hier "New-AzureRmPublicIpAdress" mit der Variable "nicName", die Ressourcengruppe, die Location und die dynamische Zuweisung der IP-Adresse. Ich markiere also diese beiden Linien, um diese Variable zu erstellen. Auch da erhalten wir wieder eine Warnung. Die haben wir bereits gesehen, das ist kein Problem. Der Prompt ist zurück, die Variable wurde erfolgreich erstellt. Nun setzen wir den Fokus auf die interne Netzwerk-Schnittstelle und wir erstellen eine neue Variable mit "New-AzureRmNetworkInterface" und wir möchten eine Netzwerk-Schnittstelle zur Verfügung stellen für das interne Netzwerk. Darum markiere ich diese beiden Linien, um diese Netzwerkkarte ebenfalls zu erstellen. Auch da erhalten wir wieder eine Warnung, die kennen wir bereits, aber der Prompt ist bereits zurück, die Variable wurde erstellt. Nun kann ich den Namen der virtuellen Maschine bestimmen, "vmName" und dieser soll heißen "vitw-client01". Ich setze den Cursor auf diese Linie und führe diese Linie aus, damit die Variable erstellt wird. Nun gibt es eine neue Variable zu erstellen mit dem Inhalt, was für eine Maschine möchten wir erstellen, wie viel Performance möchten wir dem System zuweisen. Und Sie sehen hier "Basic_A1", vielleicht können Sie sich noch erinnern, ist eine kleine Maschine mit wenig Performance. Das ist absolut okay, kostet dann auch nicht so viel. Setze den Cursor auf diese Linie, damit wir diese Variable erstellen können. Die Variable wurde erstellt. Nun brauche ich die Anmeldeinformation, damit ich später mich an diesem System, welches wir jetzt generieren, auch anmelden kann. Dazu verwende ich eine Variable "$cred" mit "Get-Credentials", damit ich jetzt die Login-Informationen festlegen kann. Führe also dieses Commandlet aus, und Sie sehen, nun habe ich eine Möglichkeit, den Benutzernamen zu bestimmen, "Tom", und das Passwort zu setzen Diese Informationen werden nun in dieser Variable "$cred" abgelegt. Nun eine neue Variable "$vm Set-AzureRmVMOperatingSystem". Ich möchte das Operating System bestimmen. Es ist eine Windows Maschine, dann der Name, die Credentials und auch den Agenten, den VMAgenten soll ebenfalls installiert werden und mit "EnableAutoUpdate" soll dieser Agent automatisch aktualisiert werden. Markiere also diese beiden Linien, um die Variable zu erstellen. Diese Variable wurde bereits erstellt, und jetzt können wir bestimmen, was für ein Betriebssystem wollen wir in dieser Umgebung aufbauen. Und Sie sehen hier "Set-AzureRmVMSourceImage", dann den "PublisherName" ist "MicrosoftWindowsServer", und ich möchte 2012-R2-Datacenter und die neueste Version. Wiederum diese beiden Linien markieren, um die Variable zu erstellen. Die Variable wurde erstellt. Nun muss ich eine weitere Variable erstellen mit dem Netzwerk Interface, darum setze ich den Cursor auf diese Linie, um diese Variable ebenfalls zu erstellen. Nun geht es weiter. Wir brauchen selbstverständlich auch eine virtuelle Disk. Der Name der Disk ist "os-Disk". Diese Variable wird erstellt. Dann wähle ich eine Variable "storageAcc" aus, um diese Disk auch zum richtigen Ort dann zuzuweisen, also wird diese Variable mit "Get-AzureRmStorageAccount" vorbereitet. Setze also den Cursor auf diese Linie und konfiguriere diese Variable. Diese Variable wurde erstellt. Nun geht es darum, wo soll diese Disk abgelegt werden und Sie sehen, da ist eine zusätzliche Option, die aufzeigt, dass direkt der eigentliche Endpunkt, dort wo diese VHD abgelegt werden soll, wird hier mit dieser Option angegeben. Setze den Cursor auf diese Linie, damit wir die Variable erstellen können. Ich führe diese aus, diese Variable wurde erstellt. Nun muss ich eine Variable erstellen, die aussagt, von wo möchte ich diese Konfiguration, diese Disk erstellen und dann schlussendlich auch noch die Zusatzoption "fromImage", dass ich diese von einem bestehenden Image erstellen möchte. Setze den Cursor auf diese Linie, um die Variable zu erstellen. Auch diese Variable wurde erfolgreich erstellt und jetzt sind wir so weit bereit, um die eigentliche virtuelle Maschine zu erstellen. Mit "New-AzureRmVM", it Angabe der Ressourcengruppe, die Lokation und mit der letzten Varialble "$vm" können wir nun das System erstellen. Das dauert einige Zeit, das kann je nachdem 10, 20, 25 Minuten dauern, bis diese Maschine erstellt wurde. Setze den Cursor auf diese Linie und führe dieses Commandlet aus. Nun wird es sehr lange dauern, wie bereits erwähnt, circa 20-25 Minuten, bis diese Bereitstellung durchgeführt ist. Der Prompt ist zurück, wir erhalten das Resultat und wir sehen, dass die Bereitstellung funktioniert hat. Wir haben einen neuen Windows Server in unserem Azure Portal bereitgestellt. Als Zusatzinfo habe ich Ihnen noch ein weiteres System aufbereitet. Sie können zum Beispiel über diese verschiedenen Commandlets, einen neuen virtuellen Linux-Server konfigurieren, das überlasse ich Ihnen optional, ist ebenfalls Bestandteil vom Script, das Sie als Premium-Kunde herunterladen können. Die Kontrolle im Azure Portal, hat es auch tatsächlich funktioniert. Ich navigiere zum Azure Portal, wähle Microsoft Azure aus und dann wähle ich das Standard-Dashboard um zu verifizieren, was für Ressourcen sind nun zusätzlich verfügbar. Ich sollte neue Netzwerke sehen, ich sollte ebenfalls eine neue Ressourcengruppe sehen, ich wähle hier "Ressourcengruppen" aus. Damit ich das bestätigen kann, in der Tat, "vitw-RG01", eine neue Ressourcengruppe Darin enthalten ein Serversystem, das werden wir gleich sehen, "vitw-client01". Sie sehen also, sämtliche Konfigurationsschritte in der PowerShell haben tatsächlich funktioniert, die Bestätigung erhalten Sie im Azure Portal.

Microsoft Azure: Bereitstellen und Konfigurieren von virtuellen Maschinen

Lernen Sie alles was nötig ist, um virtuelle Maschinen und die dafür nötigen Ressourcen in Microsoft Azure zu erstellen, zu administrieren und zu überwachen.

3 Std. 44 min (30 Videos)
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Erscheinungsdatum:13.02.2017

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