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Visual Basic Grundkurs

Eine WPF-Applikation

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Die Windows Presentation Foundation ist die Zukunft visueller Oberflächen in .NET mit vielen neuen Gestaltungsmöglichkeiten und der Trennung von Layout und Programmlogik. In dem Video entsteht eine einfache WPF-Applikation als erster Einblick.
07:20

Transkript

Sie können im .NET Framework grafische Applikationen auf verschiedene Art und Weise es gibt einmal Windows Form, da gibt es noch eine andere Variante, die nennt sich WPF, Windows Presentation Foundation. Wir wollen in diesem Video jetzt eine WPF-Applikation erzeugen und man kann ganz grob sagen, Windows Form ist die Vergangenheit, WPF ist die Zukunft. Dennoch gibt es viele Argumente, die immer noch für Windows Form sprechen. Wir werden sehen, woran das liegt, aber Sie sollen sehen, dass es auch im Grunde gar nicht so schwer ist, so eine WPF-Applikation zu erzeugen. Sie gehen auf Datei, neues Projekt und wir haben hier statt Windows Forms-Anwendungen auch eine WPF-Anwendung. Sie kriegen einen Standardnamen vorgeschlagen für Ihr Projekt und die Projektmappe und dann bestätigen Sie mit OK. Die Oberfläche sieht jetzt ein bisschen anders aus, wie die, die Sie aus Windows-Form kennen, aber im Grunde haben Sie auch wieder einen Designer und Sie haben einen Codebereich, Sie haben mehrere Codbereiche, hier taucht etwas Neues auf, das nennt sich XAML, da gehe ich gleich noch mal darauf ein, aber der Designer, der ist im Grunde bekannt, Sie haben hier einen Werkzeugkasten, Sie können hier ein Label zum Beispiel auswählen, da hinklicken und dann befindet sich das Label auf diesem Designer. Sie können einen Button nehmen und auch den Button hier positionieren und wenn Sie das laufen lassen, dann haben Sie ein Windows-Fenster. Hier haben Sie auch ein Eigenschaftenfenster, das heißt, wenn Sie zum Beispiel das Label hier anklicken und sagen, ich möchte die Eigenschaften nach Namen sortieren und suchen dann ein bisschen, dann bekommen Sie irgendwann auch auf jeden Text zum Beispiel und alles, was man da so über diese Label wissen soll oder besser gesagt, was man da einstellen kann. Jetzt gibt es bei dieser WPF einige Erweiterungen gegenüber den klassischen Windows Forms, zum Beispiel kann ich dieses Label hier auch drehen. Etwas, was bei Windows Form erst mal nicht geht. Ich kann sogar den Button drehen kann den größer ziehen und drehen. Das heißt offensichtlich gehen die Möglichkeiten viel viel weiter, die grafischen Möglichkeiten, als es bei Windows Forms der Fall war. Das macht die Sache aber auch insgesamt etwas komplizierter, wenn Sie beispielsweise jetzt Werte dynamisch zuweisen. Man muss von der Programmierseite her erheblich mehr Objekte und jede Programmierung kennen, erheblich mehr VB.NET, um hier überhaupt sinnvoll eingreifen zu können. Das ist der Preis dafür, dass das viel leistungsfähiger ist. Der entscheidende Unterschied neben der erheblich leistungsfähigeren Möglichkeiten ist aber, dass die Oberfläche und die Logik getrennt werden bei WPF und das leitet zu diesem XAML. XAML ist ein XML-Format, über das die Oberfläche beschrieben werden kann. das ist vollkommen losgelöst von der eigentlichen Programmlogik. Sie sehen hier beispielsweise, der Button wird beschrieben über ein XML-Elemetbutton und da steht jetzt Content Button darauf. Ich werde hier mal OK hinschreiben und jetzt wieder zum Designer gehen. Und Sie können erkennen, dass jetzt hier OK steht. Man packt das gesamte Design, da man sollte das gesamte Design von dem eigenen VB.NET-Code trennen und über XML eben diese XAML beschreiben. Das bedeutet eine saubere Trennung von Layout und Funktionalität. Das hat erhebliche Vorteile bei komplexen Applikationen. Und letztendlich kann man auch hier zum Beispiel das Label dierekt im XAML-Bereich, also in XML beeinflussen. Wenn ich hier Testtext hinschreibe und gehe wieder zum Designer, dann sehen Sie hier, dass da Testtext steht und auch wenn wir hier Dinge verändern, auch hier in dem Eigenschaftenbereich, dann wird im Grunde nur diese XML-Datei neugeschrieben, nun betrachten wir mal den Reaktionsmechanismus, der hier bei einer WPF-Applikation natürlich auch implementiert werden muss. Im Grunde ist die erstmal nicht viel anders, wie bei einer Windows Forms-Applikation. Ich kann hier auf einen Button, zum Beispiel einen Doppelklick ausführen und sollte dann in dem Bearbeitungsmodus sein, das geht davon ab, wo ich gerade hingeklickt habe. Aber Sie sehen, da kommt auch so eine Buttonklickprozedur und jetzt kann ich da irgendeine Reaktion reinschreiben, bis dahin, vollkommen gleich. Wenn ich jetzt eine einfache Aufgabe lösen möchte und ich möchte zum Beispiel die Textfarbe von dem Label ändern, dann habe ich aber jetzt so ein paar Probleme. Erstmal muss ich überhaupt das Label ansprechen können wenn Sie sich das jetzt noch mal auschauen, das Label hat erstmal keinen Namen, gut, damit kann ich zwar nicht ansprechen, aber ich kann hier einen Namen vergeben, das muss ich erstmal machen, damit habe ich Label1 genannt, so, wie es standardmäßig bei einer Windows Forms-Applikation der Fall ist und das führte eben dazu, dass ich jetzt hier auch tatsächlich Label1 angeboten bekomme, ich mache einen Punkt und dann bekomme ich die Eigenschaften, die mir dieses Objekt zur Verfügung stellt. Das sind bedeutend mehr als ein Steuerelement unter Windows Forms, aber man kann hier zum Beispiel sich vorstellen, dass man mit Foreground, heißt auch anders also bei den Windows Forms, aber trotzdem, dass man mit Foreground die Vordergrundfarbe von diesem Element bekommt. Gut, die Zuweisung ist jetzt aber mit einer recht heftigen Syntax verbunden, Sie müssen Objekte erzeugen, das heißt, Sie müssen Konstruktoren einsetzen, ähnliche Dinge, die Sie wahrscheinlich noch überhaupt nicht kennen und es ist auch wirklich nicht trivial. Ich will es trotzdem mal machen. Ich setze hier mit einem Schlüsselwort New ein Objekt, oder ich erzeuge ein Objekt von einer Klasse SolidColorBrush. Und hier habe ich einen Parameter einzugeben. So das jetzt hier oben ist. Damit würde ich jetzt das Label rot machen bei einem Klick auf den Button, wir schauen das mal an, ich klicke hier darauf und Sie sehen, der Testtext ist rot geworden, vor Scham vielleicht. Vor Scham deswegen, weil es doch ein erheblicher Aufwand hier ist, denn ich betreiben muss, um programmiertechnisch diese Eigenschaften von WPF-Steuerelementen zu ändern. Das ist der Preis dessen, dass Sie eine erheblichere Leistungsfähigkeit haben, dass Sie die Trennung haben von Layout und Funktionalität und auch dass diese WPF Philosophie viel stärker in eine Abstraktion von einer konkreten Sprache geht. Diese Beschreiben über XML von Oberflächen machen nah zu allem oder an Programmiersprachen mittlerweile setzt aber im Verhältnis mehr Wissen voraus und ich möchte dieses Video auch nur als einen kurzen Anriss der WPF-Technologie verstehen, Und wenn Sie noch nicht damit zurechtkommen, das im Detail zu verwenden, lassen sich nicht abschrecken, dann machen Sie am Anfang Windows Forms. Sie kriegen die meisten Programme am Anfang damit mindestens genauso gut hin viel viel schneller, weil das ganze System im Hintergrund zumindest etwas einfacher ist als WPF.

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3 Std. 43 min (51 Videos)
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Erscheinungsdatum:03.11.2014
Laufzeit:3 Std. 43 min (51 Videos)

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