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Microsoft Azure: Bereitstellen und Konfigurieren von virtuellen Maschinen

Eine VM-Vorlage in Microsoft Azure anlegen

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Lernen Sie in diesem Video, wie Sie in Microsoft Azure eine eigene Vorlage zur Installation eines virtuellen Servers anlegen und diese als Image zur späteren Verwendung in Azure ablegen können.
10:11

Transkript

Eine VM-Server-Vorlage erstellen und als Image in Azure ablegen ist das Ziel in diesem Video. Stellen Sie sich vor, Sie brauchen ein Serversystem, welches immer wieder verwendet werden kann als Vorlage. Was meine ich damit? Wir haben jetzt Server erstellt über die Azure Gallery, wir haben Server erstellt über die PowerShell. Ich möchte aber ein Server erstellen, diesen für meine Bedürfnisse anpassen, zum Beispiel die Energieoptionen anpassen, ich möchte die Windows Server-Sicherung installieren, diese Anpassung soll dann immer wieder zur Verfügung stehen, das heißt, es soll immer aus dieser Vorlage ein Serversystem erstellt werden, also nicht über die Galerie, wo eine Standardkonfiguration von Microsoft implementiert ist, nein, wir erstellen unsere eigene Vorlage, mit den Konfigurationen, die wir für unsere Umgebung brauchen und aus dieser Vorlage erstellen wir dann immer wieder neue Serversysteme, somit ist die Energieoption angepasst, die Windows Server-Sicherung ist bereits installiert, Sie erhalten die Idee. Ich habe einen virtuellen Server bereits vorbereitet. Diese heißt "vitw-image". Das System ist gestartet, es ist ausgeführt, die Bereitstellung wurde abgeschlossen. Ich habe mich, über die von Azure vorbereitete RDP-Datei, mit dem System verbunden. Und ich starte nun die eigentliche Konfiguration in diesem Server. Sie sehen hier, "vitw-image". Ich möchte zum Beispiel die Energieoptionen anpassen, damit die für sämtliche Server immer gleich sind. "Power Options", dann wähle ich zum Beispiel "High performance" aus. Ich wähle noch "Change Plan Settings", Das Displays soll nie ausgeschaltet werden, genau so möchte ich das. Zusätzlich brauche ich die Windows Server-Sicherung. Ich verwende dazu im Server-Manager "Manage", dann "Add Roles and Features". Dieses Dialogfenster möchte ich später nicht mehr angezeigt bekommen, ich wähle "Next". Es ist eine "Role-based or feature-based" Installation, ich wähle "Next". Der Zielserver ist bereits markiert. Es ist keine Server-Rolle, nein es ist ein Feature, navigiere da ein wenig nach unten. Und wir sehen hier "Windows Server Backup". Dieses Feature soll später für sämtliche neu erstellte Systeme zur Verfügung stehen, ich wähle "Next". Und die Installation kann ausgeführt werden. Die Installation wurde erfolgreich abgeschlossen, wir haben die Windows Server-Sicherung installiert. Nun können Sie noch sämtliche Konfigurationen ausführen, die für Ihre Umgebung notwendig sind, sodass Sie dann später eine Vorlage zur Verfügung haben und diese Vorlage bildet dann das Fundament für sämtliche neuen virtuellen Maschinen. In diesen virtuellen Maschinen ist dann zum Beispiel, wie bei mir, die Energieoption angepasst, die Windows Server-Sicherung steht bereit. Das können Sie nun für sich entscheiden. Was jetzt ganz wichtig ist, wir müssen diese Maschine neutralisieren beziehungsweise generalisieren. Das heißt, wir müssen mit Sysprep, das ist ein Werkzeug, die Eindeutigkeit von diesem System entfernen. Das bedeutet zum Beispiel die S-ID muss entfernt werden. Der Computername muss entfernt werden, damit wir dann später wirklich aus dieser Vorlage ein neues System erstellen können. Führen wir die Sysprep-Funktion nicht durch, dann funktionieren die weiteren Schritte nicht, weil bei jedem Schritt dann immer wieder die Meldung kommt, hey, das System ist nicht generalisiert worden, so geht es nicht, also starten wir den Prozess, um dieses System zu generalisieren. Ich verwende dazu die Windows-Startfläche, "Rechtsklick""Ausführen", in diesem Fall "Run" und ich wähle "sysprep" aus. Der Explorer öffnet sich und ich wähle hier das Tool "Sysprep" aus. Nun eine ganz wichtige Konfiguration. Zuerst einmal wähle ich "Enter System Out-of-Box Experience" und diese Schaltfläche ist ganz wichtig "Generalize", das heißt wirklich Generalisieren, Neutralisieren dieses Systems und ich wähle nicht ein "Reboot" aus, nein, ein "Shutdown". Das System soll heruntergefahren werden und anschließend werde ich dann in Azure Portal oder auch mit der PowerShell, je nachdem das System wirklich ausschalten, dass die Bereitstellung aufgehoben wird. Ich wende also nun dieses Tool an, damit das System neutralisiert wird, ich wähle die Schaltfläche "OK". Nun wird der Vorgang ausgeführt. Ist die Neutralisierung abgeschlossen, wird das System heruntergefahren und die Remote-Desktop-Verbindung wird abgebaut. Das System wurde heruntergefahren und anschließend, Sie sehen hier, auch ausgeschaltet, das bedeutet aber noch nicht, dass die Bereitstellung aufgehoben wurde. Das System ist beendet, aber die Bereitstellung ist nach wie vor vorhanden. Nun müssen wir diese Bereitstellung aufheben und dem System beziehungsweise dem Portal noch mitteilen, dass es sich hierbei um eine generalisierte Maschine handelt. Dazu habe ich einige Commandlets vorbereitet. Falls Sie noch nicht angemeldet sind, rufen sie "Login-AzureRMAccount" auf, um eine Verbindung mit dem Portal herzustellen. Dann haben Sie die Möglichkeit mit "Get-AzureRmvm" und mit der Angabe des Ressourcengruppennamens, Sie sehen hier "vite-RG", können Sie sich die virtuellen Systeme anzeigen lassen. Da haben wir einen Fehler, ganz einfach, weil dieser zusätzliche Parameter ist nicht notwendig. Ich führe das Commandlet nochmals aus und wir sehen in der Tat, die virtuellen Systeme, die uns zur Verfügung stehen, in der Ressourcengruppe "vitw-RG". Nun möchte ich diese Maschine stoppen, das bedeutet, nicht stoppen, Sie ist schon heruntergefahren, sondern nein, stoppen, ich möchte die Bereitstellung aufheben, das ist ganz wichtig für die nächsten Schritte. Ich wähle also "Stop-AzureRMVM" aus, mit Angabe der Ressourcengruppe und mit der Maschine, die ich stoppen möchte, also die Bereitstellung aufheben. Und das ist in unserem Fall "vitw-image". Der Cursor ist auf der richtigen Linie und ich führe das Commandlet aus. Jawohl, das möchte ich tatsächlich und ich wähle "Ja" aus, damit diese Bereitstellung aufgehoben wird. Wenn der Cursor zurück ist, prompt wieder da ist, dann wurde die Bereitstellung für dieses System aufgehoben. Der Prompt ist zurück und wir erhalten unter in diesem Fenster die Meldung, dass dieser Status erfolgreich ausgeführt wurde. Nun besteht der nächste Schritt darin, dass wir diese Maschine mit dem Flag "Generalized" versehen müssen, damit wir später wiederum mit dieser Maschine arbeiten können, dass wir die VHD-Datei, die virtuelle Datei in unserer Ressourcengruppe ablegen können, damit Sie später zur Verfügung steht. "Set-AzureRMVM" Angebe der Ressourcengruppe, Name der virtuellen Maschine, mit dem Flag "Generalized". Der Cursor ist auf der richtigen Linie, ich führe das Commandlet aus. Nun ist dieser Status gesetzt worden, es ist nun so bestimmt worden, dass diese Maschine mit "Sysprep" heruntergefahren wurde und sie ist "Generalized", also vorbereitet als Vorlage zu dienen. Noch ein wichtiger Punkt, ich muss nun diese Image-Datei am richtigen Ort ablegen, damit Sie mir später auch wider zur Verfügung steht. Mit "Save-AzureRmVMImage", mit der Angabe der Ressourcengruppe, mit dem Namen des virtuellen Systems, dann "DestinationContainerName" ist "vhds". Anschließend gebe ich einen Namen, ein Prefix, "Vorlage2012R2". Ich setze den Cursor auf diese Linie und führe das Commandlet durch. Wenn der Prompt zurück ist, haben wir die Gewissheit, dass dieses Commandlet erfolgreich ausgeführt wurde. Ich navigiere dann zurück ins Azure-Portal und verifiziere, im Speicherkonto ist unsere virtuelle Maschine, unsere VHD-Datei auch tatsächlich verfügbar. Der Prompt ist zurück, wir sehen unten im Fenster, dass diese Operation erfolgreich ausgeführt wurde, "Succeeded". Ich navigiere in das Azure Portal. Wende nun das Dashboard an, "vitw-Dashboard". Ich navigiere zum Speicherkonto, um zu sehen, ist auch tatsächlich in diesem Speicherkonto unsere VHD verfügbar, das werden wir jetzt gleich testen. Ich werde bis die Übersicht aufbereitet wurde, bis das Menü zur Verfügung steht, dann navigiere ich nach unten und ich wähle "Container" aus. Und im Container ist ein Unterordner mit VHDs. Und in der Tat, wir sehen hier "vitw-image" Datei, welche nun zur Verfügung steht, um aus diese Vorlage ein neues System zu erstellen. In diesem neuen System wird dann zum Beispiel die Windows-Server-Sicherung vorhanden sein. Wir haben also in diesem Video die notwendigen Schritte getan, um eine Vorlage zu erstellen, welche für unsere Bedürfnisse ausgerichtet ist, damit wir später aus dieser Vorlage neue virtuelle Systeme erstellen können.

Microsoft Azure: Bereitstellen und Konfigurieren von virtuellen Maschinen

Lernen Sie alles was nötig ist, um virtuelle Maschinen und die dafür nötigen Ressourcen in Microsoft Azure zu erstellen, zu administrieren und zu überwachen.

3 Std. 44 min (30 Videos)
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Erscheinungsdatum:13.02.2017

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