Windows Server 2016 Grundkurs: Core und Nano Server

Eine virtuelle Maschine in vSphere für Nano-Server anlegen

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Erfahren Sie in diesem Video, welche Schritte Sie durchführen müssen, um in VMware vSphere eine virtuelle Maschine für einen Nano-Server zu erstellen und zu konfigurieren.
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Transkript

In diesem Video zeige ich Ihnen, wie Sie eine neue VM in vSphere 6.5 mit dem neuen vSphere Client erstellen, um in dieser VM später einen Nano Server zu betreiben. Die Installation einer VM in vCenter mit der Version 6.5 entspricht im Grunde genommen den Möglichkeiten in 6.0, allerdings mit dem Unterschied, dass Sie den vSphere Client für Windows nicht mehr verwenden können, dieser ist in vSphere 6.5 nicht mehr verfügbar. Um einen Nano Server zu installieren, besteht der erste Weg darin, dass Sie eine neue VM erstellen, innerhalb des Clusters. Für diese VM legen Sie verschiedene Standardeinstellungen fest. Ich lasse jetzt hier die neue VM erstellen, gebe dieser die Bezeichnung "NanoVMware", wähle das Datencenter aus, in dem ich den Nano Server bereitstellen möchte, danach werden jetzt die verschiedenen Cluster angezeigt. Hier in dieser Testumgebung gibt es jetzt nur eben diese drei vSphere-Hosts. Ich wähle jetzt hier diesen vSphere-Host für die Installation aus. Die Kompatibilitätsprüfung wurde erfolgreich abgeschlossen. Ich kann jetzt auswählen, in welchem Datenspeicher ich denn diese VM speichern möchte. Merken Sie sich diesen Datenspeicher, denn Sie müssen nachträglich die virtuelle Festplatte des Nano Servers in diesen Datenspeicher hochladen, um dann entsprechend die virtuelle Festplatte des Nano Servers mit der VM zu verbinden. Danach legen Sie die Kompatibilität fest. Ich wähle hier vSphere 6.5 also ESXi 6.5, da es sich hierbei um die aktuellste Version handelt. Als Gastbetriebssystem wähle ich jetzt hier Windows Server 2016 als 64Bit-Version aus. Danach kann ich jetzt hier die Festplatten des Systems anpassen. Das heißt, ich wähle hier eine CPU aus, kann hier jetzt noch verschiedene Einstellungen vornehmen, wenn ich das möchte. Hier lege ich dann noch im Assistent den Arbeitsspeicher fest, hier kann ich jetzt noch festlegen, welche virtuelle Festplatte ich erstellen möchte. Ich möchte hier aber im Grunde genommen keine virtuelle Festplatte, denn ich binde die virtuelle Festplatte später erst ein. Wichtig ist für das Netzwerk, dass ich hier das virtuelle Netzwerk hier verwenden lasse, das auf dem vSphere-Host zur Verfügung steht. Als Adaptertyp verwende ich aber "VMXNET 3", denn diesen modernen Treiber habe ich auch auf dem Nano Server als Treiber aus dem VMware-Tools bereits integriert. Als SCSI-Controller belasse ich hier die Option "LSI Logic SAS", Sie könnten hier natürlich über dieses Menü ebenfalls Einstellungen vornehmen und hier andere Controller verwenden, aber diese Option hier passt am besten zu einem Windows Server 2016-Server, auch für einen Nano Server. Danach kann ich die verschiedenen Optionen hier noch einklappen. Mit "Next" erhalte ich dann eine Zusammenfassung der VM. Und mit "Finish" wird jetzt die VM schließlich im Netzwerk erstellt. Sie sehen, hier ist diese VM jetzt verfügbar und der nächste Schritt besteht jetzt darin, dass ich die konvertierte VMDK-Datei, also die virtuelle Festplatte, in den gleichen Datenspeicher hochlade, in dem sich bereits diese VM befindet. Dazu muss ich die VMDK-Datei hochladen, ich kann dazu auch den modernen Client von vSphere 6.5 verwenden. Ich wechsle dazu in die Ansicht der Speicher. Wichtig ist, dass Sie sich den Datenspeicher merken, in dem sich die Konfigurationsdateien der VM befinden. Hier sehen Sie jetzt ist innerhalb dieses Datenspeichers aktuell nur ein Verzeichnis da; für meine erstellte VM die NanoVM. Ich kann dieses Verzeichnis öffnen. Und hier in diesem Verzeichnis befinden sich jetzt die Konfigurationsdateien meiner VM. Und ich kann jetzt hier Dateien hochladen. Und hier lade ich jetzt eben die beiden Dateien hoch, die ich auf dem Server als Nano Server-Image erstellt habe. Nämlich zum einen die flat-Datei, also welche die eigentlichen Daten enthält und zum anderen die Steuerungsdatei. Ich lade zunächst eine Datei hoch. Danach lade ich die andere Datei hoch. Wichtig ist, dass sich die beiden Dateien später im Verzeichnis befinden, in dem sich auch die Konfigurationsdateien des virtuellen Nano Servers befinden. Sie sehen den Upload-Status dann auch hier in der neuen UI. Die kleinere Datei, die Konfigurationsdatei ist bereits hochgeladen. Und die eigentliche virtuelle Festplatte wird jetzt hier noch auf den Server hochgeladen. Das Ganze dauert natürlich einige Zeit, abhängig von der Geschwindigkeit des Netzwerkes und eben der Geschwindigkeit der Testumgebung. Sobald die virtuelle Festplatte im Datenspeicher verfügbar ist, können Sie die VM entsprechend so konfigurieren, dass die virtuelle Festplatte mit dem virtuellen Nano Server verbunden wird. Sobald Sie die Datei hochgeladen haben, erscheint diese im Verzeichnis des virtuellen Servers, die zweite Datei, die Sie hochgeladen haben, wird standardmäßig ausgeblendet. Der nächste Schritt besteht jetzt darin, dass Sie für den virtuellen Server, den Sie konfiguriert haben, also hier die NanoVMware-VM, die virtuelle Festplatte hinzufügen. Das heißt, Sie rufen die Einstellungen des virtuellen Servers auf, fügen ein neues Gerät hinzu und zwar eine Festplatte. Vorhandene Festplattendateien fügen Sie aber besser mit dem herkömmlichen vSphere-Client hinzu, der auch in vSphere 6.5 zur Verfügung steht und natürlich auch in vSphere 6.0. Der neue UI-Client, der auf HTML 5 basiert für vSphere 6.5 ist nicht in der Lage, in der aktuellen Patch-Situation vorhandene Festplattenlaufwerke hinzuzufügen. Ich habe jetzt hier in diesem Browser den älteren vSphere Web Client geöffnet. Hier befindet sich jetzt die Nano-VM. Über das Kontextmenü rufe ich die Einstellungen der VM auf. Und hier kann ich jetzt eben über "Neues Gerät" auch eine vorhandene Festplatte auswählen; das ist beim modernen Client nicht möglich. Über "Hinzufügen" wird jetzt ausgewählt, welche virtuelle Festplatte ich hinzufügen möchte und hier wähle ich jetzt eben die VM aus, da ich eine Festplatte hinzufügen möchte. Das Verzeichnis, das ich hier verwende, ist das Verzeichnis, in dem ich auch die virtuelle Festplattendatei hochgeladen habe. Und sobald der Vorgang abgeschlossen ist, sehen Sie hier auch den entsprechenden Status dazu. Wenn Sie sich erneut die Einstellungen der VM anzeigen lassen, sehen Sie hier bei "Festplatte 1", dass die "NanoVMware.vmdk" hinzugefügt wurde. Wichtig ist an dieser Stelle noch, dass hier überprüfen, ob die Festplatte auch als IDE-Festplatte angebunden wurde und durch Bestätigung dieser Konfiguration steht jetzt die VM bereit und Sie können diese starten.

Windows Server 2016 Grundkurs: Core und Nano Server

Lernen Sie die Installation und Administration von Core und Nano Server in der Praxis kennen.

2 Std. 4 min (15 Videos)
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Erscheinungsdatum:29.03.2017

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