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Visual Basic Grundkurs

Eine Prozedur anlegen

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Hier lernen Sie, wie Sie eine Prozedur oder Subprozedur anlegen. Dabei erfahren Sie, wie Sie Übergabeparameter definieren und auch, wie Sie Prozeduren überladen können.
04:39

Transkript

Sie haben sich möglicherweise gefragt wie Sie eigene Unterprogramme anlegen können. In diesem Video besprechen wir wie Sie Prozeduren, diese werden auch Sub-Prozeduren oder Sub-Prozeduren genannt, anlegen können. Ich habe hier ein kleines Beispiel vorbereitet, in dem die Main Prozedur in dem Programmlauf repräsentiert. Das hier und das hier sind allerdings zwei Prozeduren, die ich selbst geschrieben habe. Um eine Prozedur zu schreiben, beginnt man mit dem Schlüsselwort Sub und der Bereich der Prozedur endet sich mit End Sub. Nach dem Sub folgt der Bezeichner der Prozedur und dann folgt Klammerpaar. In diesem Klammerpaar können Sie bei Bedarf Überbewerte schreiben. Überbewerte oder Parameter werden in der Prozedur als lokale Variable verstanden. Das heißt, diese Variable "a" ist nur innerhalb dieser Prozedur gültig, kann nur dort benutzt werden. Ich möchte jetzt diese beiden Prozeduren aufrufen. Dazu gehe ich in die Main und gebe dort einfach Ausgabe an. Damit wird diese Funktion aufgerufen. Ich kann das beliebig aufmachen. Und Sie sehen - es wird einfach zweimal hintereinander das ausgegeben, was in dieser Prozedur hier deklariert wurde. Ich kann natürlich die zweite Prozedur aufrufen. Ich kann sämtliche Prozeduren aufrufen, die verfügbar sind zu einem gewissen Zeitpunkt durch einen Import oder sonst irgendwie eingebunden. Dazu muss ich hier Ausgabe2 auswählen. Sie sehen das auch IntelliSense diese Prozedur mir anbietet. Es gibt jetzt ein Problem. Wenn ich so mache, dann haben wir ein Laufzeitfehler, und zwar folgenden - Ich behaupte hier, ich sage hier, diese Prozedur braucht einen Übergabewert und zwar ein String. Ich übergebe aber kein. Erst in dem Moment, wo ich hier einen sinnvolleren Werte einschreibe. Dann ist alles gut und diese Funktion kann jetzt aufrufen werden. Sie sehen also, dass man Prozeduren deklariert, in dem ein Namen gibt - Sub und End Sub, den Bereich kennzeichnet, und im Inneren dann notiert, was diese Prozedur tun solle. Jetzt möchte ich einmal diesen Bezeichner so ändern. Das heißt, ich habe plötzlich in einem Namensraum zwei Prozeduren mit gleichen Namens. Geht das? Nun, Sie sollten über die Namensraume wissen, dass dort ein Bezeichner eindeutig sein muss. Er ist es aber nicht mehr. Denn der Bezeichner der ersten Prozedur heißt Ausgabe und der Bezeichner der zweiten Prozedur heißt Ausgabe. Und Überraschung - es geht doch. Warum geht das? ist es ein Wiederspruch dazu, dass ein Bezeichner in einem Namensraum eindeutig sein muss? Antwort: nein. Denn ich habe hier diese Prozedur überladen. Überladen bedeutet, dass der Bezeichner einer Prozedur nicht nur aus dem Namen besteht, sondern auch aus den Parametern. Der Anzahl der Parameter, in diesem Fall ein, und den Typ der Parameter. Zum Zeitpunkt, wo ich diese Prozedur aufrufe, ist es eindeutig, welche dieser beiden Varianten ich nehmen möchte. Mit Ausgabe ohne irgendwelche Parameter rufe ich die erste auf. Sobald ich dort ein String als Parameter einschreibe, rufe ich die zweite auf. Sollte man sowas machen? Das sieht ein bisschen komisch aus, vielleicht. Antwort: auf jeden Fall. Es ist eine der zentralen Vorteile dieses Konzepts, dass man Funktionen, Methoden, Prozeduren, gleich benennen kann. Wenn Sie eine ähnliche Aufgabe haben, denn was ist qualitativer Unterschied zwischen diese beiden Prozeduren? In einem Fall wird ein vorgegebener Text ausgegeben, In anderen Fall flexibler ein Text, der der Anwender, so der Programmierer hier, beim Aufruf übergibt. Aber im jeden Fall erfolgt eine Ausgabe von Text, also eine gleiche Aufgabe. Und warum, zu Hölle, soll man einmal die Prozedur Ausgabe und einmal Prozedur Ausgabe2 nennen. Das ist nicht von dem Namensgeben sinnvoll. Beides sind ein Ausgabe und deswegen ist es sinnvoll beide Funktionen, beide Prozeduren gleich zu nennen. Man sollte natürlich nicht Funktionen, Prozeduren, Methoden gleich nennen, wenn sie nicht das Gleiche tun. Oder ähnliche Dinge. Aber wenn das der Fall ist, kann man über die Möglichkeiten des Überladens dem Bezeichner so eines Unterprogramms identisch wählen. Man muss dann eben nur über Parameterliste aufpassen, dass es sich da eine signifikante Unterscheidung ergibt. Sie haben also in diesem Video gesehen, wie Sie eigene Prozeduren definieren, auf was Sie bei dem Bezeichner und bei den Parametern Rücksicht nehmen. Und dass Sie beliebige Anzahl von Parametern an eine Funktion einer Prozedur übergeben können. Und Sie haben erfahren, was ist mit dem Begriff des sogenannten Überladens aussichert.

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3 Std. 43 min (51 Videos)
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Erscheinungsdatum:03.11.2014

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