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Excel 2016 für Mac Grundkurs

Eine Pivot-Tabelle generieren

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Lernen Sie in diesem Film, wie Sie aus einem Datenbereich eine Pivot-Tabelle generieren. Die Einstellungen treffen Sie dabei mithilfe des PivotTable-Generators.
06:40

Transkript

Kennen Sie das? Sie haben ein Arbeitsblatt mit verschiedensten Daten erstellt und möchten das Blatt auswerten. Im vorliegenden Beispiel sehen Sie eine Liste zur Dokumentation von Aufträgen. Die Firma ist ein kleiner Gartenzubehör Lieferant. Und hier sehen Sie die Aufträge, die Bestellnummer, der Verkäufer, die Produktgruppen, die Produkte aus den jeweiligen Gruppen, das Verkaufsgebiet, die Kunden, das Verkaufsdatum, die Stückkosten, die Anzahl der verkauften Stücke und dann hier noch den Umsatz, das heißt Stückkosten mal Stückzahl. Welche Auswertungen könnten Sie hier vornehmen wollen? Es könnten Sie beispielsweise folgende Fakten interessieren: Wie viele Verkäufe hat jeder Verkäufer in den jeweiligen Produktgruppen getätigt, oder welcher Verkäufer hat welchen Umsatz mit welchen Produktgruppen gemacht. Eine andere Frage wäre: Welcher Kunde hat welches Auftragsvolumen pro Produktgruppe erzielt? Oder: Welche Produkte haben sich in welchen Gebieten verkauft? Diese Daten in einer herkömmlichen Tabelle zusammenzutragen, das wäre sehr mühsam und viel Aufwand. Aber Excel stellt hierfür ein mächtiges Werkzeug zur Verfügung, die sogenannten PivotTabellen. Sie können aus einer vorhandenen Tabelle jederzeit eine PivotTabelle erstellen. Es muss sich aber bei den Ausgangsdaten nicht um eine Tabelle handeln, es kann auch ein ganz herkömmlicher Datenbereich sein, er muss lediglich datenbankähnlich aufgebaut sein, und darf keine Leerspalten und Leerzeilen enthalten. Im Folgenden möchte ich Ihnen zeigen, wie Sie eine PivotTabelle erstellen, und dort verschiedene Auswertungen der Original-Tabelle vornehmen. Um eine PivotTabelle einzurichten, klicke ich hier oben auf der Registerkarte Einfügen auf die erste Schaltfläche, hier steht PivotTable, das ist die englische Bezeichnung für den Begriff PivotTabellen. Ich klicke hier drauf, und dann analysiert Excel zunächst mal den vorgegebenen Datenbereich. In diesem Fall ist es eine Tabelle, die ich schon benannt habe mit dem Namen Gartenzubehör, und Excel zeigt mir hier mit einem gestrichelten Laufrahmen noch mal den Bereich an, den das Programm als PivotTabelle umsetzen will. Ich kann hier nach oben blättern und hier nach unten, und dann sehen Sie, der gesamte Datenbereich ist markiert. Der Bereich der umgesetzt werden soll steht damit fest, und dann kann ich hier unten noch wählen, ob ich die PivotTabelle in ein Neues Arbeitsblatt oder in ein Vorhandenes Arbeitsblatt einfügen möchte. Ich möchte sie hier in ein Neues Arbeitsblatt einfügen und bestätige mit OK. Excel fügt ein neues Arbeitsblatt ein mit der Bezeichnung Tabelle 1. Und Sie sehen hier erst mal nur ein Diagramm, das stellvertretend für die noch nicht vorhandene PivotTabelle steht. Und dann gibt es hier den sogenannten PivotTable-Generator, der ist ganz wichtig, ich verschiebe ihn hier ein bisschen, und hier oben sehen Sie zwei kontextabhängige Registerkarten, die nur für PivotTabellen angezeigt werden. Sollten Sie hier keinen PivotTable-Generator sehen, dann klicken Sie auf die Registerkarte PivotTable-Analyse und anschließend hier auf die Schaltfläche Feldliste und dann wird der PivotTabellen-Generator angezeigt. Gut, was kann ich hier machen? Oben bietet mir der PivotTable-Generator alle Spaltennamen aus dem vorherigen Tabellenbereich an. Die Fragestellung lautet: Wie viele Verkäufe hat jeder Verkäufer in den Produktgruppen getätigt. Ich interessiere mich also für die Daten aus der Spalte Verkäufer, aus der Spalte Produktgruppe und aus der Spalte Anzahl. Sie sehen hier vier Bereiche. Hier oben gebe ich an, welche Daten in den Spalten der PivotTabelle angezeigt werden sollen, und hier welche Daten in den Zeilen angezeigt werden sollen. Und hier im Wertebereich werden die eigentlichen Werte dargestellt, das ist in dem Fall die Anzahl der Produkte, das ist die einzige Spalte mit Zahlen. Dann blättere ich hier in der Liste nach unten, klicke hier auf das Kontrollkästchen für Stückzahl und Excel kopiert mir dann schon den Bereich hier nach unten, und hier hat sich bereits auch was verändert. Ich kann die Stückzahl auch mit gedrückter Maustaste einfach hier runterziehen, oder wenn ich die Stückzahl hier nicht mehr angezeigt haben will, kann ich sie mit gedrückter Maustaste aus dem Wertebereich ziehen. Ich ziehe sie hier noch mal runter. Dann möchte ich in den Spalten die Produktgruppen anzeigen. Ich zeige hier auf Produktgruppen und klicke und ziehe mit gedrückter Maustaste die Produktgruppe in die Spalten, dann ziehe ich den Generator ein bisschen aus dem Weg, und dann sehen Sie, zeigt mir Excel hier alle im Gartenzubehör enthaltenen Produktgruppen an. Dann fehlen noch die Verkäufer, die ziehe ich mit gedrückter Maustaste in die Zeilen. Und schon haben Sie Ihre erste PivotTabelle erstellt. Sie sehen hier: pro Verkäufer wie viel Stück pro Produktgruppe verkauft wurden. Zum Beispiel hat der erste Verkäufer in der Produktgruppe Behältnisse 25 Stück verkauft, und in der Produktgruppe Bewässerung 8 Stück und so weiter. Und hier hinten wertet Excel die Daten bereits aus, und zeigt ein Gesamtergebnis an. Der Verkäufer Baum hat insgesamt 120 Produkte verkauft. Auch hier unten findet eine Zusammenfassung statt. Sie sehen hier auf Anhieb, dass 610 Produkte aus der Produktgruppe Behältnisse verkauft wurden. Ob ich in der PivotTabelle die Verkäufer in Zeilen und die Produktgruppen in Spalten anzeige ist eigentlich ziemlich egal. Ich kann das hier mal vertauschen, dann ziehe ich die Verkäufer in die Spalten, und die Produktgruppe in die Zeilen. Das Ergebnis ist fast dasselbe, nur dass in diesem Fall die Tabelle viel breiter als hoch ist und normalerweise lesen wir Tabellen einfacher, wenn sie höher als breit sind. Deswegen bietet es sich in diesem Fall an, die Verkäufer in der Zeile darzustellen, und die Produktgruppe in den Spalten. Sie sehen, eine PivotTabelle ist ganz schnell erstellt und Sie erfahren mit ein paar Mausklicks in wenigen Sekunden die Anzahl der Verkäufe, die jeder Verkäufer pro Produktgruppe getätigt hat, sowie die Gesamtzahl der Verkäufe pro Produktgruppe. Mit PivotTabellen können Sie also Ihre Daten blitzschnell auswerten, ohne auch nur eine einzige Formel selbst schreiben zu müssen.

Excel 2016 für Mac Grundkurs

Meistern Sie die Tabellenkalkulation Excel 2016 für den Mac. Sie lernen den Umgang mit dem Programm von Grund auf kennen und erkunden die ganze Funktionsvielfalt des Programms.

7 Std. 43 min (101 Videos)
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