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Responsive Webdesign: Workflow

Eine persönliche Geschichte zu responsivem Webdesign

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Man kann sich dem Thema RWD Workflow auf unterschiedlichen Wegen nähern – der Trainer stellt in diesem Film seinen Ansatz vor.

Transkript

In diesem Film will ich Ihnen eine persönliche Geschichte zur Responsive Webdesing erzählen. Eine Geschichte, die so tatsächlich passiert ist und die mich zum Umdenken bezüglich des Workflows hinter Responsive Webdesign gebracht hat. Wir haben in der Agentur vor ein paar Jahren eine Anfrage für ein Webprojekt bekommen. Eigentlich keine große Sache, eine kleine Webseite mit 30 Unterseiten und natürlich sollte diese Responsive sein. Ich war etwas kritisch, weil ich am Anfang nicht wusste, inwiefern der Kunde auch Responsive Webdesign verstanden hat. Aber ja, der Kunde hat auf jeden Fall Know How. Unsere Designer sind gebrieft, die wissen, was sie tun. Sie können direkt loslegen. Also haben wir erstmal ein Pflichtenheft erstellt. Und dann haben wir uns um die Bereiche Administration, Frontend, Tempalting, Responsive, Integration in einem CMS und die weiteren Funktionalitäten gekümmert. Grundsätzlich eine überschaubare Sache. Wir haben 3 Breakpoints ausgemacht, also 4 verschiedene Designs, circa 30 Seitentypen, hier wurde schon komplizierter, da jede Seite anders behandelt worden ist. Das Pflichtenheft ist dann schnell auf 150 Seiten angewachsen und dann gab es allerdings noch Änderungen während der Implementierungsphase, obwohl wir ein Plichtenheft hatten. Dies ist aber, wie wir später sehen werden, völlig normal. Grundsätzlich sind wir so vorgegangen, dass wir mit dem Wasserfallansatz begonnen hatten. Also Analyse, Konzept, Implementierung, Integration, Installation und dann den Einsatz. Geschätzt haben wir dieses Projekt auf 35.000 Euro. Gekostet hat es uns am Ende 120.000 Euro. Und die Projektlaufzeit war anstelle von 3 Monaten sogar 8 Monate. Was aber nun war der Grund dafür? Nun im Grunde genommen ist alles schief gelaufen in diesem Projekt. Wir hatten allerdings Erfahrung mit Responsive, wir konnten es technisch beherrschen, wir waren auch grundsätzlich gut, indem was wir tun. Aber es gab viel zu viele Veränderungen während der Laufzeit. Und diese Veränderungen waren nicht vom Pflichtenheft abgedeckt. Das heißt, es musste ein sehr komplexes und sehr teures Change- Managment installiert werden, welches wir am Ende nicht leisten konnten. Zudem hatten wir kaum Disziplin beziehungsweise auch der Kunde nicht. Schaut man sich einmal die Breakpoinst an und die Seitentypen, so kommt man auf 120 verschiedene Photoshop-Dokumente. Und diese sind nicht ständig aktualisiert worden. Natürlich gab es Änderungen. Vielleicht sollte mal die eine Box oder die Navigation etwas großer oder kleiner, zwei Pixel nach oben oder nach unten. Grgundsätzlich hätte der Designer auf Kundenseite alle 120 Photoshop-Dokumente nachziehen müssen. Dies hat er aber nicht getan, weil es natürlich eine lästige Arbeit ist. Aber unsere Entwickler wussten nicht, im welchen Photoshop-Dokument befand sich nun eigentlich die endgültige Version oder die richtige Version. Der Fronendler hat sich das Dokument ogenommen, welches gerade da war und hat versucht das umzusetzen. Dann kamen Änderungen, das heißt, er musste erstmal schauen, im welchen Photoshop-Dokument hat sich wohl was geändert, was hat er davon schon umgesetzt und so weiter und so fort. Und zudem hatten wir keine Führung. Wir hätten nicht zulassen dürfen, dass die so viele Veränderungen ergeben. Und am Ende haben wir gemerkt, der Prozess, den wir gegangen sind, also der klassische Wasserfallprozess, eignet sich von Grund auf überhaupt nicht für Responsive Webdesign Projekte.

Responsive Webdesign: Workflow

Machen Sie sich die Prozesse, die hinter Responsive Webdesign stehen, zu Eigen und werden Sie zum erfolgreichen Projektleiter, Kunden oder Auftraggeber.

1 Std. 34 min (19 Videos)
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