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MCSA: Windows Server 2016 – 70-740 (Teil 5) – Implementieren von Hochverfügbarkeit

Eine Livemigration durchführen

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Machen Sie sich anhand dieses Videos mit den erforderlichen Schritten vertraut, um eine sogenannte Livemigration durchzuführen. Während dieses Vorgangs wird der Serverbetrieb ohne Unterbrechung fortgesetzt.
04:43

Transkript

In diesem Video führen wir zusammen eine Livemigration durch. Mein Ziel ist es, die virtuelle Maschine vm2 zu verschieben vom clussrv01 zu clussrv02. Also eine sogenannte Livemigration. Was aber sind die Vorbereitungen, dass das funktioniert? Vielleicht erinnern Sie sich. Genau, Kerberos-Delegierung. Wir müssen die einzelnen Host oder die einzelnen Knoten vorbereiten, dass sie sich gegenseitig vertrauen. Also wir haben auf FILESRV01 die Speichervorbereitungen getroffen, das heißt CLUSSRV01 und CLUSSRV02 greifen auf Speicher zu, welcher auf FILESRV01 abgelegt ist. Also müssen wir auf FILESRV01 die Delegierung für CLUSSRV01 und 02 konfigurieren. Und dabei müssen wir das cifs- Protokoll einbinden. Doppelklick, Delegierung und Sie sehen, hier habe ich das cifs-Protokoll eingebunden und ebenfalls auch den Microsoft Virtual System Migration Service für beide Systeme CLUSSRV01 und 02. Zudem habe ich auf CLUSSRV01 ebenfalls die Delegierung eingerichtet für das cifs-Protokoll für FILESRV01 und das cifs-Protokoll für CLUSSRV02 und für den Microsoft Virtual System Migration Service ebenfalls clussrv02, dies auf CLUSSRV01. Und genau das Umgekehrte dann auf CLUSSRV02. Diese Vorbereitungen sind wichtig, damit wir anschließend erfolgreich eine Livemigration durchführen können, damit die Systeme einander vertrauen. Jetzt also möchte ich diese Maschine verschieben. Dazu verwende ich einen Rechtsklick, ich wähle Verschieben und nun verwende ich die Livemigration und ich habe zwei Optionen. Ich kann auswählen Bestmöglicher Knoten verwenden, dann entscheidet der Failovercluster-Manager, welcher der bestmögliche Knoten ist. Oder, in meinem Fall, ich möchte den Knoten auswählen, da ich ja nur noch einen Knoten zur Auswahl habe, CLUSSRV02. Wenn ich nun auf OK klicke, startet direkt die Migration. Das können wir hier bereits sehen: Livemigration ist 3% abgeschlossen. Ich habe die Freigabe geöffnet zum Server vm2Temp. Ich habe im Verzeichnis Temp eine Freigabe eingerichtet und ich habe die Möglichkeit, während dieser Migration ganz normal auf diese Freigabe zuzugreifen. Und, Sie haben gesehen, ich habe ein neues Dokument erstellt und die Migration ist bereits abgeschlossen. Ich hatte aber die ganze Zeit Zugriff auf die Netzwerk-Freigabe, auf das Temp-Verzeichnis, welches ich freigegeben habe auf vm2. Das bedeutet also, die Livemigration erlaubt es, dass das System immer zur Verfügung steht. Es findet ein sogenanntes Handover statt. Handover bedeutet, dass wenn die Migration von CLUSSRV01 gestartet wird, dann übergibt der CLUSSRV01 an CLUSSRV02 die virtuelle Maschine so in einem Handover, dass die Maschine immer zur Verfügung steht. Er wartet also ganz bis zum Schluss, um dann die letzten Sequenzen über den CLUSSRV02 zu installieren, dass er jetzt die Maschine nehmen kann. Konkret spreche ich da vom Arbeitsspeicher. Die Maschine läuft ja, sie braucht Arbeitsspeicher, und der Arbeitsspeicher wird blockweise übermittelt immer inkrementell, also immer was sich noch verändert hat, wird immer wieder übermittelt, bis keine Veränderung mehr stattgefunden hat. Das ist dann der Handover, wo dann CLUSSRV02 verantwortlich ist für die virtuelle Maschine vm2. Selbstverständlich können wir das auch wieder rückgängig machen. Mit dem Rechtsklick wähle ich wiederum Verschieben, ebenfalls wieder die Livemigration, Knoten auswählen, CLUSSRV01. Ich wähle OK, die Livemigration startet. Ich habe immer noch Zugriff auf die Freigabe. Mit Rechtsklick, Sie sehen auch im Hintergrund, die Migration läuft immer noch, Neues Dokument erstellen, auch das hat funktioniert während der Livemigration. Sie sehen, die Livemigration ist immer noch aktiv. Ich hatte aber immer Zugriff auf diese Freigabe. Sie haben also gesehen, die Livemigration – eine tolle Sache. Systeme können verschoben werden während dem Betrieb. Das heißt, die Dienste, die diese virtuelle Maschine zur Verfügung stellt, sind immer verfügbar und können eingesetzt werden.

MCSA: Windows Server 2016 – 70-740 (Teil 5) – Implementieren von Hochverfügbarkeit

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4 Std. 29 min (45 Videos)
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Erscheinungsdatum:30.08.2017

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