After Effects CC Grundkurs

Eine Kamera erstellen

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Wie erstellt man eine Kamera und wofür braucht man sie? Was ist das Kamerawerkzeug? Es werden Ihnen die Kameraeinstellungen erklärt und Sie sehen auch noch, wie man diesmal die Kamera animiert!

Transkript

Ich habe hier eine relativ komplexe Animation, zumindest auf den ersten Blick, ein Würfel, der sich aus Flachlinien und Grundflächen zu einem Würfel animiert, dreidimensional. Und wieder zurück. Aber wie ist das umgesetzt? Es wurde nur einmal das Parenting Tool benutzt, und ich sehe auch keine Unterkomposition, mit der das Ganze in Gradierung gedreht worden sein konnte. Auf den zweiten Blick fällt auf, denn hier beginnt es mit der Nummer 4, dass hier noch Ebenen versteckt waren und das Ganze über eine Kamera animiert ist. Wie erstellt man ein Kamera und wie animiert man dieses, das soll das Erklärsel dieses Videos sein. Zu allererst dupliziere ich mir mal die Komposition Kamera, öffne diese und entferne die Kamera. Nun sehe ich dasselbe, wie es irgendwo im Raum liegt, und unter Ebene Neu-Kamera erstelle ich mir eine Kamera. Es öffnet sich dieser Kameraeinstellungsdialog, in dem man viele Kameraeinstellungen auswählen kann, z.B. die Filmgröße, die Zoomlänge, den Blickwinkel, ob mit Tiefe, Schärfe oder nicht und viele andere Kameradetails, mit denen wir uns erst gar nicht beschäftigen sollen. Es gibt hier verschiedene Typen von Objektiven, die man benutzen kann. Und man kann zwischen der Einknoten- und Zweiknotenkamera umschalten. Die Einknotenkamera hat keinen eigenen Zielpunkt. Was das ist, da kommen wir später drauf. Ich lasse die Einstellungen erst mal so und bestätige mit OK. Jetzt erscheint diese Ebene Kamera 1. Und wenn wir mit der Kamera 2 arbeiten, dann gibt es hier oben ein Werkzeug, das Kamerawerkzeug. Und zwar, in diesem Fall das kombinierte Kamerawerkzeug, eines der Winnig Tools, für die ich die Maus benutze. Es gibt ein Kamera Drehen-Werkzeug, um die Kamera zu drehen. Ein X- Y-Kameraverfolgungswerkzeug und das Z-Verfolgung-Kamerawerkzeug, um die Kamera in die Tiefe des Raumes zu bewegen. Ich wähle mir einfach das Kamera Drehen- Werkzeug aus und zeige mal, was passiert. Ich drehe die Kamera jetzt um meinen Zielpunkt herum. Ich wähle mal das X-Y-Kameraverfolgungswerkzeug aus. Jetzt schiebe ich die Kamera auf der X-Y-Achse, also rechts nach links und hoch und runter, und über das Z-Kameraverfolgungswerkzeug verschiebe ich die Kamera in die Tiefe des Raums. Das ist soweit ja gar nicht schwer. Und das kombinierte Kamerawerkzeug bietet diese Möglichkeit in allem. Auf einen Mausklick hat man das Rotieren-Werkzeug, den Rechtsklick hat man das Z-Werkzeug, und mit der mittleren Maustaste bzw. mit dem gedrückten Scrollrad kann man die Kamera über X und Y verschieben. Man braucht also nicht mehr so oft zwischen einzelnen Kamerawerkzeugen hin- und herschalten. Aber wenn man z.B. mit dem Zeichenstift arbeitet, ist das gar nicht verkehrt, sich das einzelne Werkzeug direkt aufzurufen. Jetzt möchte ich noch eine kleine Animation anfertigen, die dieser hier in der ersten Komposition ähnelt. Ich wechsele mal wieder zurück und aktiviere den Auto Key Frame Modus. Jetzt habe ich hier mein kombiniertes Kamerawerkzeug und drehe bis in die Kamera. Zoome etwas ran. Mal so was. Das geht zu einem späteren Zeitpunkt. Drehe die Kamera hier oben rüber. Fahre noch etwas raus. Es noch herüber. Da blende ich mir mal die Key Frames aus und sehe, dass der Zielpunkt und die Position der Kamera bisher bewegt wurden. Das sieht dann so aus. Das kann ich noch weiter herüber schieben. Und kann hier für diesen Bereich mal etwas abgefahrener werden, da mit der Kamera ranfahren. Und schau mal, was passiert. Ja, so schnell haben wir eine Kameraanimation hergestellt. Das kann ich in meiner RAM Vorschau anschauen. Natürlich kann man diese Key Frames behandeln, wie alle anderen Key Frames in After Effects auch, man kann diese anbremsen, oder diese zu einer Nähe verschieben. Die Kamera an sich kann man auch natürlich drehen über X und Y, so wie jedes andere Objekt auch, was natürlich verschiedene Effekte zur Folge hat. Dadurch dreht man quasi die Kamera zur Komposition, und das Ganze sieht noch komplexer aus. Aber diese Einstellungen X-Y-Z lassen sich natürlich nicht so einfach kontrollieren, wie das kombinierte Kamerawerkzeug, das sich im ersten Teil gezeigt hat. Ziel des Films sollte sein, Ihnen zu zeigen, wie man mit After Effects eine Kamera erstellt und diese animiert. Und das habe ich mit Hilfe des Kamerawerkzeugs gemacht.

After Effects CC Grundkurs

Lernen Sie das Funktionsprinzip und die Werkzeuge von After Effects CC von der Pike auf kennen, um anschließend eigene professionell anmutende Videoprojekte realisieren zu können.

10 Std. 7 min (115 Videos)
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Erscheinungsdatum:17.06.2013

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