InDesign CC Grundkurs

Eine Grafik platzieren

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Sehen Sie, wie eine Grafik platziert wird, welche Möglichkeiten es gibt, Grafiken zeitsparend und ergonomisch zu platzieren. Sehen Sie, was der Unterschied zwischen Rahmen und Inhalt ist.

Transkript

Neben der Bearbeitung von Texten und Farbflächen muss man in einem Desktop-Publishing-Programm auch in der Lage sein, Bilder, Grafiken, Piktogramme zu positionieren. Wie man Bilder positionieren kann und was dabei zu beachten ist, genau darum soll es in diesem Video gehen. Um eine Grafik in mein InDesign hineinzubekommen, wollen wir es erstmal so nennen, geht man oben über das Menü und wählt dort den Punkt "Platzieren" aus. Es heißt bei InDesign mit Absicht "platzieren" und nicht "importieren". Denn die Grafik oder das Bild wird nicht Bestandteil Ihres InDesign-Dokumentes. Was Bestandteil Ihres InDesign-Dokumentes wird, ist lediglich die Information, wo diese Grafik auf Ihrer Festplatte zu finden ist, und an welcher Stelle in InDesign diese Grafik platziert werden soll. Aber die Grafik selbst wird nicht Bestandteil. Also, dann wollen wir doch hier mal eine Grafik platzieren, und dazu wählen wir hier diese einmal aus, dann klicke ich hier auf "Öffnen" und dann habe ich die Grafik hier in diesem geladenen Mauszeiger. Wenn ich nun ein Objekt in diesem geladenen Mauszeiger habe, dann habe ich zwei Möglichkeiten, mit diesem Objekt umzugehen. Variante 1: Ich gehe dahin, wo die Grafik hin soll. Ich drücke und halte die Maustaste, und dann ziehe ich das Objekt groß. Wenn man sich das genau anschaut, dann sieht man, dass das Seitenverhältnis gesperrt ist. Ich kann das Objekt also jetzt nicht beliebig in der Höhe verändern, in der Breite aber vielleicht gleich belassen. Nein, das Seitenverhältnis ist jetzt genau das Seitenverhältnis, in dem dieses Bild aufgenommen worden ist. Und wenn ich jetzt die Maustaste loslasse, dann habe ich hier meine Grafik. Es gibt noch eine andere Variante. Um Ihnen das zu zeigen, gehe ich hier mal auf "Rückgängig: Platzieren", Dann sieht man, ich habe wieder die Grafik in meinem geladenen Mauszeiger, genau wie zu dem Zeitpunkt, nachdem ich "Datei platzieren" verwendet habe. Wenn ich hier jetzt einfach klicke, dann sehen Sie, dann wird die Grafik positioniert, und zwar dahin, wo ich hingeklickt habe, und die Grafik wird nun in ihrer 100-%-Auflösung positioniert. Was die 100-%-Auflösung ist, das ist leider an der Stelle im Vorfeld nicht ganz so gut zu sehen, weil die 100-%-Auflösung, das ist eine Einstellung innerhalb des Fotos, innerhalb der JPEG-Datei, innerhalb der Photoshop-Datei, und hat erstmal nichts mit 100 % zu tun im Sinne von: so groß sieht es dann im Ausdruck aus. Okay, lassen wir das erstmal. Nun habe ich hier meinen Rahmen, nun habe ich hier mein Objekt. Um Ihnen die nachfolgenden Sachen ein bisschen besser zeigen zu können, will ich hier diese ganzen Hilfslinien mal ausschalten, und dazu wechsle ich in meine Vorschau-Ansicht. Nun wähle ich dieses Objekt aus, und Sie sehen, wir haben nun hier diese acht Anfasser an den Ecken beziehungsweise an den Kanten, so wie man das innerhalb von InDesign schon kennt. Was passiert nun, wenn ich einen dieser Anfasser nehme, und mit der Maustaste das Ganze bewege? Dann sehen Sie zuerst einmal, ich kann das Objekt nun frei in der Größe verändern. Jetzt ist das Seitenverhältnis nicht gesperrt. Wenn ich jetzt die Maustaste loslasse, dann fällt Ihnen auf, nicht das Bild wurde skaliert, sondern der Rahmen wurde in der Größe verändert. Das ist wie bei den Bildern, die Sie bei sich zuhause an der Wand haben. Nur weil Sie die Größe des Rahmens verändern, verändert sich natürlich nicht die Größe des Bildes. Und so ist das in InDesign auch. InDesign unterscheidet streng zwischen der Objektgröße, der Rahmengröße und der Größe des Inhaltes, in diesem Fall das Foto. Wenn ich nun aber die Bildgröße verändern möchte, mache ich hier einen Doppelklick drauf, und dann sehen Sie, das ist nun die Bildgröße und das kann man daran erkennen, dass wir einen braunen Rahmen haben; vorher hatten wir einen blauen Rahmen. Auch hier wieder, wenn ich nun die Anfasser anfasse, und mit der gedrückten Maustaste das Ganze nun hier bewege, dann kann ich hier die Größe verändern, und auch bei dieser Größenänderung habe ich nun die Möglichkeit, die Proportionen zu verändern. Und das ist bei Bildern oft nicht gewollt. Das ist aber die Art und Weise, wie InDesign an der Stelle arbeitet. Machen wir das ganz schnell wieder rückgängig. Denn so was will man eigentlich eher selten haben. Nun habe ich hier meinen inneren Rahmen, ich klicke einmal hier in diesen Bereich. Jetzt ist dieser Rahmen vielleicht so, wie ich ihn später auch haben möchte, oder ich mache ihn ein bisschen kleiner. Vielleicht soll meine Grafik genau so sein von der Größe her, dass sie hier bis zur Heftmitte ragt. Aber jetzt ist der Ausschnitt meines Bildes vielleicht nicht mehr so, wie ich ihn gern hätte. Dann kann ich mit der Maus hierhin fahren, dann hat man in der Mitte diese beiden Doppelkreise, die werden salopp als "Donut" bezeichnet. Dann habe ich dieses Händchen, wenn ich nun die Maustaste drücke und halte, dann kann ich mein Bild innerhalb des Rahmens verschieben, bis ich den Ausschnitt habe, den ich gerne hätte. Das ist also die Art und Weise, wie InDesign mit Grafiken umgeht; wie InDesign damit umgeht, dass es eine Trennung zwischen Objektrahmen und Objektinhalt gibt. Schauen wir uns dazu noch ein paar weitere Dinge an. Manchmal hat man einer Stelle vielleicht einen Grafikrahmen. Und da soll nun die Grafik hinein. Machen wir das hier einmal. Dazu werde ich wieder meine Hilfslinien einschalten. Vielleicht soll an dieser Stelle hier später meine Grafik hinein, und die soll genau so groß werden. So, was passiert nun, wenn ich hier eine Grafik platzieren möchte? Im Moment ist es so, dass ich das Objekt ausgewählt habe. Wenn ich nun hier oben auf "Datei platzieren" gehe, und mir nun hier ein Bild auswähle, beispielsweise dieses hier, dann wird dieses Bild in diesen Grafikrahmen hinein platziert. Warum? Weil er vorher ausgewählt war. Man sieht jetzt hier nicht so wahnsinnig viel von dem Bild. Sie müssen mir einfach glauben: Da ist wirklich etwas drin zu sehen. Auch hier wieder: Warum? Naja, ich gehe mal hier auf diesen Donut, drücke und halte den Donut mal, dann sieht man, dass ich von dem Bild gerade mal den linken oberen Bereich habe. Jetzt könnte ich wieder einen Doppelklick hier drauf machen, könnte jetzt wieder diesen Rahmen zusammenschieben und so weiter. Aber gibt's dafür keinen Automatismus? Doch, den gibt es. Und zwar, wenn ich nun dieses Objekt ausgewählt habe, dann kann ich hier oben in das Menü gehen und dort gibt es den Punkt "Anpassen". Dort gibt es nun die Möglichkeit zwischen "Rahmen proportional füllen" und "Inhalt proportional anpassen". Also, schauen wir uns erstmal die Variante "Rahmen proportional füllen" an. Dann sehen Sie nun, was passiert ist: Meine Grafik ist in den Rahmen hineingerutscht. Auch hier gilt wieder: Wenn ich die Maustaste drücke, dann sehen Sie, dass oben und unten ein bisschen was in meinem Rahmen fehlt. Die Proportionen meiner Grafik wurden nicht verändert. Aber es ist letztendlich so, dass möglichst viel reinpasst. Das bedeutet letztlich nichts anderes als: Entweder ist das Horizontale oder das Vertikale die Begrenzung. Aber das Kleinere dieser beiden Bemaßungen ist die Begrenzung, so dass in diesem Fall hier oben was nicht angezeigt wird, und hier unten was nicht angezeigt wird. Was in diesem Fall aber nicht so dramatisch ist. Die andere Variante ist: "Inhalt proportional anpassen". Auch das wollen wir einmal ausführen. Dann passiert etwas Ähnliches. Aber nun sorgt er dafür, dass das komplette Bild in den Rahmen hineinpasst. Dies führt aber nun dazu, dass wir möglicherweise links und rechts weiße Bereiche bekommen oder oben und unten weiße Bereiche bekommen, die letztendlich nicht ausgefüllt sind. Und zwischen diesen beiden Varianten, wenn man die Grafik nicht proportional verzerren will, muss man sich letztendlich entscheiden. Gibt es noch weitere Varianten? Ja, die gibt es noch. Und zwar gibt es noch die Möglichkeit, "Inhalt an Rahmen anpassen" Das ist häufig das, was man nicht will. Denn, wenn ich das nun einmal mache, dann wird nun das Ganze so skaliert, dass es reinpasst, dass nichts abgeschnitten wird, dass aber auch nirgendwo weiße Ränder entstehen, aber möglicherweise wird mein Bild dadurch nicht proportional verzerrt. Will man eigentlich nicht so gerne haben. Da machen wir das schnell wieder rückgängig. Was gibt es noch für Möglichkeiten? Es gibt noch die Möglichkeit, zu sagen: Bitte passe mir doch den Rahmen an den Inhalt an. Auch das kann durchaus sinnvoll sein. Wenn ich das jetzt hier mache, dann wird nämlich der Rahmen nun an den Inhalt angepasst. Und last but not least gibt es noch eine dritte Variante: Das zeige ich Ihnen mal, indem ich nun diesen Rahmen hier etwas vergrößere. Und dann kann ich hier sagen: "Inhalt zentrieren". Und dann sehen Sie: Nun ist das hier genau in die Mitte hinein gewandert. Das Bild also innerhalb meines Rahmens. In diesem Video haben Sie eine ganze Menge darüber gelernt, wie Grafiken in ein InDesign-Dokument platziert werden. Sie haben gelernt, dass es einen Unterschied gibt zwischen platzieren und importieren, dass InDesign grundsätzlich immer nur mit Platzierungen arbeitet, und was es bedeutet, den Inhalt an den Rahmen anzupassen, und den Rahmen an den Inhalt anzupassen.

InDesign CC Grundkurs

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12 Std. 58 min (102 Videos)
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