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Microsoft Azure: Bereitstellen und Konfigurieren von virtuellen Maschinen

Eine Festplatte zur Datenspeicherung hinzufügen

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Um später die Active-Directory-Domänendienste-Rolle installieren zu können, benötigen Sie eine zusätzliche Festplatte. Sehen Sie Tom Wechsler über die Schulter und erfahren Sie dabei, wie eine solche Festplatte in Azure konfiguriert wird.
09:34

Transkript

Damit Sie später die Rolle Active-Directory-Domänendienste installieren können, benötige ich eine zusätzliche Festplatte. Schauen Sie mir über die Schulter, wie dies konfiguriert wird. Warum benötige ich eine zusätzliche Festplatte, um diese Rolle zu installieren? Microsoft empfiehlt, dass wenn Sie etwas Zusätzliches an Informationen in Ihrer virtuellen Maschine abspeichern wollen, dass Sie dies auf einer zusätzlichen Datendisk ablegen, also nicht auf der virtuellen Disk, die beim Bereitstellen zur Verfügung gestellt wird, das ist auch in der virtuellen Maschine das "C" Laufwerk, sondern dass Sie zusätzliche Daten auf dem neuen Datenträger ablegen. In Active-Directory-Domänendienste gibt es Dateien, die NTDS.DIT Datei, das ist die Active Directory-Datei, es gibt Log-Dateien und das SYSVOL-Verzeichnis. Diese zusätzlichen Daten aus der Rolle möchte ich also auf dem neuen Datenträger ablegen. Wie das nun konfiguriert wird, das sehen Sie gleich jetzt. Ich navigiere zu meinem Server "vitw-DC01". Ich erhalte die Übersicht zu diesem System, und nun besteht die Möglichkeit, über die Schaltfläche "Datenträger" einen neuen Datenträger hinzuzufügen. Ich kann einen vorhandenen Datenträger auswählen, oder ich kann einen neuen Datenträger anfügen. Der Vorteil ist, ich kann dies während des Betriebs ausführen, ich muss dazu also nicht das System herunterfahren, nein ich kann das direkt jetzt Online durchführen. Selbstverständlich besteht auch die Möglichkeit, das System zuerst herunterzufahren und dann diese Disk einfach einbinden, ist aber nicht notwendig. Sie sehen hier den Namen der neuen Disk, der Typ ist "HDD", die Größe, na ja, so groß muss nun diese zusätzliche Disk auch nicht sein, das reicht zum Beispiel 20 Gigabyte, das ist in Ordnung, dann sehen Sie hier die "geschätzte Leistung", dann den "Standort". Dieser Standort ist hier sehr wichtig, Sie sehen hier "vitwspeicher", das ist mein Speicherkonto, und die Endung ist immer gleich "blob.core.windows.net", und dann in den Ordner "vhds". Dort wird nun diese zusätzliche Disk abgelegt. Wir sehen hier eine weitere Option, die wir konfigurieren können, "Hostzwischenspeicherung". Sie haben die Möglichkeit Informationen aufzurufen, über dieses zusätzliche Kontextmenü. Bei der Hostzwischenspeicherung geht es darum, dass wenn Sie zum Beispiel eine Disk einsetzen und dann ein Betriebssystem installieren würden oder eine SQL-Datenbank, dann haben Sie die Möglichkeit, über diese Konfiguration mehr Performance zu generieren. In meinem Fall ist es eine Datendisk, darum wähle ich keine Hostzwischenspeicherung aus, das ist nicht notwendig. Wie bereits erwähnt, Sie können sich über dieses Informationsfeld genau informieren, um was es bei der Hostzwischenspeicherung geht. Und wenn Sie mit der Konfiguration zufrieden sind, dann wählen Sie "OK" aus. Dieser Datenträger wird nun bereitgestellt, dauert eine gewisse Zeit, und ist dann für die virtuelle Maschine verfügbar. Die Konfiguration dieses virtuellen Datenträgers, das ist genau gleich, wie bei einem anderen virtuellen System. Sie navigieren in das Betriebssystem hinein, um diese Disk dann über Computerverwaltung oder über das Festplattendienstprogramm diese Disk formatieren, ein neues Volume erstellen und einen Laufwerkbuchstaben bestimmen. Das ist also genau die gleiche Vorgehensweise, wie bei einer anderen virtuellen Maschine oder bei einem physischen System. Stellt sich nun die Frage: "Nun gut, wie kann ich nun eine Verbindung aufbauen zu meinem System, um eben diesen Datenträger zu formatieren?" Das zeige ich Ihnen gleich jetzt. Zuerst einmal schließe ich dieses Blade, ich werde nun wieder weitergeleitet auf das Dashboard, ich navigiere wieder zu meinem Domänenkontroller, und nun habe ich die Möglichkeit, über die Schaltfläche "Verbinden" eine RDP-Datei herunterzuladen, die dann direkt gestartet werden kann, um eine Remotedesktop-Verbindung zu meinem Server aufzubauen. Sollte einmal diese Schaltfläche abgeblendet dargestellt sein, so wie zum Beispiel diese "Starten-Schaltfläche", dann können Sie ganz normal eine Remotedesktop-Verbindung über Ihren Host ausführen. Das bedeutet, dass Sie starten auf Ihrem physischen System über die "Start"-Schaltfläche "Remotedesktop-Verbindung", setzen dann diese öffentliche IP-Adresse ein und so können Sie auch direkt eine RDP-Sitzung aufbauen, zu Ihrer virtuellen Maschine im Azure Portal. Ich verwende nun einmal diese Schaltfläche "Verbinden" und nun wähle ich "Einmal zulassen" zu den "Popups", dann öffnet sich eine RDP-Datei, die ich dann starten kann, um eine Verbindung mit dem Server direkt aufzubauen. Das dauert nun einen kurzen Moment, bis diese RDP-Datei aufbereitet wurde, dann kann ich diese RDP-Sitzung starten und wie bereits erwähnt, direkt mit dem Server eine Verbindung aufbauen. Diese RDP-Datei wurde nun aufbereitet, Sie sehen hier die Information: "vitw-DC01.rdp", Ich starte diese RDP-Datei gleich, damit wir nun diese Verbindung aufbauen können. Ich wähle die Option "nicht erneut nach Verbindungen mit diesem Computer fragen" und ich wähle "Verbinden". Nun brauche ich den Benutzernamen und das Passwort, welches ich bei der Installation dieses Servers festgelegt habe. Ich hatte damals "Tom" als Benutzername eingesetzt und nun gebe ich das Passwort ein, um nun eine Verbindung mit diesem System aufzubauen. Und ich wähle "OK". Das Zertifikat, ganz klar, das wurde selbst signiert, darum diese Meldung, wir könne das einfach ignorieren. Das spielt keine Rolle, ich wähle auch hier die Option, dass diese Zertifikatmeldung nicht mehr angezeigt wird. Und ich wähle "Ja", um die Verbindung aufzubauen. Und Sie sehen, ich werde nun direkt zu meinem Server "vitw-DC01" verbunden, eine Remote-Desktop-Session, die Anmeldung dauert etwas, weil für mich das Profil noch eingerichtet wird, aber das geht nur einen kurzen Moment, und dann können wir mit dem Server arbeiten. Die Anmeldung hat funktioniert, das Profil wurde konfiguriert, wir haben den Server-Manager direkt gestartet, und nun wähle ich "Tools" aus, und ich kann zum Beispiel über das "Computer Management" zur "Diskverwaltung" wechseln, um meine Disk zu konfigurieren, welche ich über das Azure Portal hinzugefügt habe. Warten wir, bis das "Computer Management" Tool gestartet hat, ich sehe hier "Disk Management", und jetzt besteht die Möglichkeit, diese zusätzliche Disk zu konfigurieren. Und Sie sehen auch, wir erhalten bereits die Nachricht, dass wir diese Disk initialisieren müssen, ich wähle das "GPT-Format" aus, "OK". Und nun über diese Disk mit einem Rechtsklick, wähle ich "New Simple Volume" aus, es startet der Assistent, die Größe ist wunderbar, der Laufwerksbuchstabe kann zum Beispiel "N" sein, das ist egal, das können Sie konfigurieren, wie Sie möchten. Ich wähle nun einmal den Buchstaben "N" aus, dann geht's weiter. Das Dateisystem "NTFS", und ein Quick Format ausführen ist ebenfalls wunderbar, "Next" und "Finish". Dieses Volume, dieses Laufwerk wird nun erstellt und steht nun im Explorer ebenfalls zur Verfügung. Und ich habe dann die Möglichkeit, wenn ich Active-Directory-Domänendienste installiere, diese zusätzlichen Daten auf dem neuen Volume abzulegen. Sie sehen hier "New Volume" wurde erfolgreich erstellt. Eine weitere Überprüfung, die ich machen möchte, ist die IP-Adresse richtig konfiguriert. Das können wir kontrollieren, indem wir zur "Startfläche" navigieren. Mit einem Rechtsklick wähle ich das "Command Prompt" aus, mit erhöhten Rechten, Sie sehen hier "Administrator", ich wähle "ipconfig" auf, um zu verifizieren, ist meine IP-Adresse korrekt übernommen worden, und ich sehe da tatsächlich "10.10.10.10", mein System hat die fixe IP-Adresse erhalten, und ich kann nun später die Rolle Active-Dyrectory-Domänendienste installieren, da dieses System eine fixe IP-Adresse über das Azure Portal zugewiesen bekommen hat. Sie haben also gesehen, wie Sie eine zusätzliche Festplatte an einem virtuellen System im Azure hinzufügen können, dass dann die Konfiguration dieser Festplatte genau gleich abläuft, wie in einem virtuellen System lokal in Ihrer Infrastruktur oder auf einem physischen Server, das ist dann wirklich genau gleich.

Microsoft Azure: Bereitstellen und Konfigurieren von virtuellen Maschinen

Lernen Sie alles was nötig ist, um virtuelle Maschinen und die dafür nötigen Ressourcen in Microsoft Azure zu erstellen, zu administrieren und zu überwachen.

3 Std. 44 min (30 Videos)
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Erscheinungsdatum:13.02.2017

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