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Von Tag zu Nacht mit Lightroom

Eine Blautonung für die nächtliche Stimmung

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Für die zur Nachtszene passende, korrekte Farbtonung sorgt ein kühles Blau. Die dafür eingesetzten Regler aus dem Teiltonungs-Panel von Lightroom erweisen sich als praktisch und komfortabel.
03:06

Transkript

Jetzt werden wir schon einmal die Farbtonung hinzufügen. Und was für eine Farbtonung nehmen wir da? Mögen Sie Rot mit einer Nachtszene assoziieren? Also, ich nicht! In der Regel wird das alles blau dargestellt, also mit einer kühlen Farbe. Und ja, das sehen Sie in jeder Szene und ich habe da für mich so eine kleine Merkregel entwickelt: "Nachts sind alle Katzen grau, aber im Film und Foto blau." Und deshalb werden wir hier eine Blautonung hinzufügen und ich muss sagen, in Lightroom mag ich wirklich die Teiltonung. Also, in Camera Raw finde ich die ein bisschen doof, und zwar, weil da diese beiden Felder fehlen. Hier können Sie ganz einfach reinklicken, vordefinierte Farben schon einmal aufnehmen oder auch einfach durch Ausprobieren hier hin- und herfahren. Mit gehaltener Alt-Taste können Sie sogar diesen Kreis etwas verschieben. Dann können Sie hier den gewünschten Farbton aufnehmen und durch Nach-oben- und Nach-unten-Ziehen die Sättigung. Im Camera Raw müssen Sie Folgendes machen, den Farbton einstellen und dann wieder zur Sättigung zurückwechseln. Also, das ist genau das Gleiche, als wenn Sie eine Gradationskurve benutzen, da können Sie auch mit einem Klick mehrere Parameter gleichzeitig verändern, während Sie in der Tonwertkorrektur die Regler ändern müssen. Und so ist das hier auch: Hier kann ich jetzt einfach einen Klick ins Bild machen, also, in diesen Farbkreis, und so einstellen, dass ich bspw. einen Farbton hätte gerne von, sagen wir mal, so aquamarinartig, 220 Grad, und dann hätte ich gerne etwas weniger Sättigung, und zwar so um die 40. Das ist dann Spielerei. Jetzt könnte ich sagen, "Ich bin jetzt ungefähr da, wo ich hinmöchte - und brauche ich das in den Schatten anders?" Ich probier's mal aus, ich nehme hier mal die Schatten und nehme da mal einen Gelbwert - das passt nicht so. Da werde ich also auch wieder bei Blau landen. Und da können Sie jetzt wirklich das Ganze so fein abstimmen, bis das Bild für Sie stimmig wirkt. Ich stelle gerade fest, wenn ich hier so durchfahre: Je näher ich an diesem anderen Farbwert bin, sowohl in Sättigung als auch in Farbton, umso mehr gefällt mir das Bild. Und deshalb brauche ich diesen zweiten Punkt eigentlich gar nicht. Den kann ich einfach ignorieren. Ich ziehe also hier einfach auf 0, schließe dieses Feld, denn ich habe ja hier diesen Abgleichsregler. Mit dem kann ich das Gleiche machen. Ich kann jetzt einfach sagen: "Ich möchte mehr von den Lichtern sehen, und zwar auch in den Tiefen." Und Sie sehen, wie dadurch auch das ganze Bild durch diese Farbtonung etwas aufgehellt wird oder zumindest heller wirkt. Wir sehen hier mehr Zeichnung. Wenn ich jetzt einmal ausschalte, wirkt der Kontrast ganz anders als in der rein schwarz-weißen Version. Deshalb würde ich sagen, das passt so. 220 ungefähr; 40, 41, 42 vom Farbsättigungswert her und den Abgleich auf 100 Prozent setzen, damit diese Lichtertonung jetzt über das gesamte Bild gleichmäßig gelegt wird. Sie können es natürlich auch umständlich machen und dann hier in den Schatten ebenfalls 220 und 40 einstellen und dann passt das auch. Oder Sie können etwas Variation hinzufügen, indem Sie die Werte leicht voneinander verschieden machen. Das ist aber so subtil, dass es kaum jemand sehen wird. Also das wäre jetzt schon mal meine Farbtonung, und dabei kann ich es direkt schon einmal belassen.

Von Tag zu Nacht mit Lightroom

Machen Sie den Tag zur Nacht mit Adobe Lightroom und lassen Sie sich zeigen, wie eine am Tag fotografierte Aufnahme in Lightroom zur nächtlichen Szene wird.

53 min (14 Videos)
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