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Einführung in die Webprogrammierung

Ein typischer Arbeitsablauf

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Ein Workflow ist zwar eine sehr persönliche Angelegenheit, aber ein Beispielablauf in diesem Video zeigt, aus welchen Phasen ein Webprojekt besteht.

Transkript

Sehen wir uns mal so einen typischen Webdesign-Arbeitsablauf an. Ein sogenannter Workflow ist eigentlich etwas sehr persönliches und Sie werden mir nicht immer folgen wollen, mit dem was ich Ihnen zeige, aber wichtig ist, dass Sie dann Ihren eigenen Stil, Ihr eigenes Vorgehen entwickeln. Was jetzt kommt ist eher so ein Vorschlag. Und dieser Vorschlag basiert darauf, dass unsere Arbeit sich grob in vier Schritte unterteilen lässt: erstens die Planung, zweitens das Design, drittens dann das Coden und das Entwickeln und viertens das Veröffentlichen. Und jetzt lassen Sie uns, diese vier Schritte etwas genauer betrachten. Planung, Design, Entwicklung und Veröffentlichung sind ineinander übergehende Ereignisse, die leicht miteinander verschwimmen können. Aber wenn wir erst mal bei der Planung anfangen, so ist das wahrscheinlich in meinen Augen wichtigste das Erarbeiten einer Projektplanung. D.h. stecken Sie ab, was Teil des Projekts ist und was nicht Teil des Projekts ist. Je genauer Sie den Handlungsrahmen eines Projekts bestimmen, umso weniger werden Sie mit unangenehmen Überraschungen konfrontiert. Und besprechen Sie das alles möglichst genau mit Ihrem Klienten. Ich habe schon massive Missverständnisse erlebt, mit denen niemand gerechnet hätte. Und mein Beispiel dafür ist einfach, denken Sie sich, Sie sprechen über einen Hund. Sie denken an einen Dackel, Ihr Kunde denkt an einen Schäferhund. Dann sind erste Probleme schon vorprogrammiert. Und das passiert eben bei größeren Projekten relativ häufig. Und das nächste was Sie tun ist, erheben Sie den Inhalt. Um welchen Inhalt wird es gehen, um welche Inhaltstypen wird es gehen? Und wie gliedert sich das Projekt jetzt, wenn Sie diese Inhaltstype kennen, weiter auf? Unterscheiden Sie dann von der Wichtigkeit dieser einzelnen Typen und schauen Sie, dass Sie den Inhalt völlig klar haben, weil der Inhalt ist das Zentrum und die zukünftige Planung des Designs, kann sich nur nach einem gründlich geplanten Inhalt richten. Nicht jede Seite benötigt eine Strategie für den Inhalt, aber eine solche Strategie, kann Ihnen beim entwerfen wirklich wetvolle Dienste leisten. Dann kommt's zu einer grundsätzlichen Seitenplanung. Diese beinhaltet eben schon eine schematische Darstellung, eine Inhaltsstrategie, nochmal eben eine Seitenplanung und eventuell zusätzlich benötigte Ausstattung. Zu diesem Zeitpunkt geht's noch in keinster Weise um's Design, weder um Modellen noch um Designfragen -- es geht wirklich nur darum, den Seitenaufbau und die Strukturierung klar zu bekommen. Dann allerdings geht's schon Richtung Design und da steht am Anfang das Skizzieren. Das grundlegende Design entwickelt sich eigentlich durchs skizzieren, zumindest für mich, am aller besten, denn es erlaubt es sich schnell und zügig und sehr günstig meine Ideen zu Papier bringen. Ich kann sie auch genau so schnell wieder verwerfen und nicht alles, was ich zu Papier gebracht habe landet auch vor den Augen des Kunden. Aber ich komme so von einer Idee in die nächste und damit immer mehr Richtung eines Designs, mit dem ich dann später weiterarbeiten möchte und ich kann völlig ungeniert mit meinen einzelnen Ideen spielen. Skizzieren ist eben nicht jedermanns Sache, aber für die Leute, die keine Scheu davor haben, kann es ein sehr wesentlicher Teil des Designprozesses sein. Dann geht's darum, Stilelemente zu entwickeln, ohne gleich ein fertiges Seitenmodell vor Augen zu haben. Wenn Sie mit Stilelementen arbeiten, können Sie mit anderen Designern und Klienten zusammenarbeiten und sich eher auf die Ästhetik konzentrieren als eben schon auf einzelne spezielle Seitenelemente. Diese Vorgehensweise ist auf der Seite styletil.es sehr gut dokumentiert, genauso wie in einem Blogbeitrag von Brad Frost. Das sind einfach Ansätze, die von einer Art Kachelung des Inhalts ausgehen und der Inhalt dann aus diesen unterschiedlichen Kacheln zusammengebaut wird und sich daraus dann das Design ergibt. Und jetzt ist es dann Zeit, an einen Prototypen zu denken. Prototypen sind funktionierende Beispiele für Seiten, Projekte oder eben auch für spezielle Features innerhalb der Seiten. Es sind noch keine Seitenmodelle. Die Verwendung von Prototypen erlaubt aber schon einen schnelleren Designdurchlauf, vor allem in der Zusammenarbeit mit dem Kunden oder auch mit Mitgliedern aus dem Projektteam. Und jetzt ist es Zeit einzelne Seitenbestandteile zu entwickeln. Wenn die Designrichtung klar ist, und wenn sozusagen klar ist, in welche Richtung alles gehen wird, dann ist es höchste Zeit, auf diese Seitenbestandteile einzugehen, eben z.B. auf Werbetexte, auf Icons, Videos, Bilder, Schriften, alles was dann eben so an Kleinkram quasi dazugehört. Ich versuche, viele dieser Bestandteile bereit zu haben, bevor ich mit dem Entwickeln beginne, auch wenn's sein kann, dass solche Bestandteile währen des gesamten Entwicklungsprozesses dazu wachsen, mehr oder weniger. Dann endlich kommt's zum Coden. D.h. schreiben Sie das HTML, schauen Sie über CSS, dass das Design zustandekommt und erweitern Sie die Funktionalität dann mit dem JavaScript. Ich sollte bereits eine sehr gute Vorstellung davon haben, wie viele Seiten strukturiert und gestylt werden müssen. Für komplexere Scripten und Entwicklungsanforderungen, kann ich mir auch noch zusätzliche Kollegen mit an Bord holen, die eben Spezialisten in speziellen Teilbereichen sind. Ein gutes Netzwek an Designern und Entwicklern kann dabei eben sehr, sehr hilfreich sein. Und dann kommt die Testphase. Testen, testen, testen. Sie sollten zwar schon während des gesamten Entwicklungsprozesses Ihre Seite permanent mit unterschiedlichen Browsern und auf unterschiedlichen Plattformen testen, denn es bewahrt Sie davor, dass am Angang kleine Probleme sich zu riesengroßen Elefanten entwickeln. Und entwickeln Sie eine Strategie, wie Sie eben auf unterschiedlichen Geräten und Browsern testen können. Starten Sie mit Tests zur Benutzbarkeit, wenn die Seite schon fast fertig ist und auch wenn's nur eine kleine Seite ist, holen Sie sich jemanden externen dazu, der die Benutzbarkeit Ihrer Seite überprüft. Und das hilft Ihnen dabei, Ihrem Design eben den letzten Schliff zu geben. Und wenn Sie dann schon fast fertig sind, dann holen Sie sich noch einmal von Ihrem Kunden einen Abschlusstermin. Da sollten Sie allerdings schon bereit sein für die Veröffentlichung. Stellen Sie sicher, dass der Kunde weiß, dass es sich um einen Abschlusstermin handelt. Alle Änderungen, die dann noch gemacht werden, verursachen nämlich eine Verzögerung und die könnte auf Sie zurückfallen. Solange es nicht Mängel bei der Seitenfunktionalität gibt, sollten Sie Ihrem Kunden klar machen, dass jegliche Verzögerung außerhalb des Projektrahmens liegt. Und dann ist es soweit. Veröffentlichen Sie. Veröffentlichen Sie die Seite und beobachten Sie, wie diese Seite online geht. Machen Sie bei der Gelegenheit mit dem Testen weiter, bis Sie sich sicher sein können, dass wirklich alles wie geplant funktioniert, denn Sie können mal davon ausgehen, dass nicht alles wie geplant funktioniert. Es ist üblich, dass in diesem Stadium noch Ausbesserungsarbeiten gemacht werden müssen. Seien Sie also darauf gefasst und nicht allzu sehr überrascht. Und dann, wenn auch das abgeschlossen ist, haben Sie diesen Durchlauf überstanden sozusagen. Es ist von der Planung bis zur Veröffentlichung ein sehr, sehr weiter Weg. Aber wenn Sie ihn gut strukturieren und gut einteilen für sich, dann sind es lauter kleine Häppchen, mit denen man viel besser arbeiten kann und viel besser klarkommt und auch der Kunde wird Ihnen dankbar sein, wenn er eine Vorstellung hat, wo sich das Projekt gerade befindet.

Einführung in die Webprogrammierung

Tauchen Sie ein in die vielfältige Welt von Webdesign und -entwicklung und lernen Sie die wichtigsten Technologien, Programmiersprachen und -tools kennen.

2 Std. 46 min (29 Videos)
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