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Premiere Pro CS6 Grundkurs

Ein Storyboard zusammenstellen

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In einer Ablage lassen sich Clips zu einem Storyboard zusammenstellen. Die Dateiinformationen helfen, sehr schnell die richtigen Clips zu finden und in die zeitliche Schnittfolge zu bringen.
10:33

Transkript

Ich möchte meine Clips jetzt zu einem ersten Storyboard zusammen sortieren. Dafür drücke ich die Taste Ü, um hier meine Ansicht wieder zurück zuschalten und um Platz zu sparen, blende ich die Vorschau wieder aus. Was ganz praktisch ist, ist, wenn man für ein Storyboard einen eigenen Ordner anlegt, eine eigene Ablage. Und das machen wir mal. Wir gehen jetzt hier drauf und sagen: Neue Ablage. Nennen wir sie Skifahren. Die Ablage Skifahren kann ich per Doppelklick in einem neuen Fenster öffnen. Dieses Fenster versetze ich jetzt in die Symbolansicht, um mir hier einen guten Überblick über die Clips in dieser Ablage zu verschaffen. Das Fenster möchte ich hier gerne etwas vergrößern und ich möchte auch mein Projektfenster in der Listenansicht daneben anordnen. Ziehen wir also beide nebeneinander und machen sie hier jetzt entsprechend groß. Wenn ich jetzt mich für einen Clip entscheide, nehmen wir mal diesen hier dann kann ich ihn entweder in den Ordner ziehen und er taucht in dieser Ablage auf oder ich nehme einen Clip direkt und zieh ihn in die Ablage. Wir haben jetzt den Vorteil, beide Ansichten parallel. Das heißt, auf der rechten Seite sehe ich meinen Clip und kann jetzt hier hin und her fahren. Und auf der linken Seite habe ich hier meine Metadatenansicht. Und kann jetzt hier Informationen über die Clips hinzufügen. Passen wir das Ganze mal an, dass wir hier möglichst viele Informationen einsehen können. ... und Tageszeit, OK, es passt soweit. Ich weiß, das alle meine Clips innen aufgenommen worden sind, also können wir hier in die Liste gehen und Innen definieren, kopiere mir das in die Zwischenablage, drücke Return, und füge das jetzt in die nächste Zeile wieder ein mit STRG V. Ebenso sind alle Clips am Tag aufgenommen, auch das füge ich jetzt hier in die einzelnen Clips mit STRG C STRG V ein und mit der Return Taste kann ich das entsprechend bestätigen. Hier fehlt noch einer, der innen aufgenommen worden ist. Jetzt wird es etwas spannender, denn die Kamerabewegung Kamerawinkel und Aufnahmegrößen sind in den Clips unterschiedlich. Und es bietet sich oft an, zum Beispiel nicht zwei Totalen nebeneinander zu schneiden. Es würde schöner aussehen, wenn wir hier nach dieser Totalen wie Personen sich anziehen, eher hier in so einem Close-up gehen. Wähle ich den Clip mal aus und sage die Aufnahmegröße hier ist ein Close-up. Wir haben also hier eine Totale, das ist dieser Clip Skihalle_01, ein Wide-Shot, um zu sehen wo ich mich befinde. Wir haben dann hier zum Beispiel einen eher nahen Shot. Wir können den dann vielleicht auch noch davor ziehen, und doch weit genug voneinander weg, und dann den Close-up. Das ist der Clip 033. Das wäre also sinnvoll aneinander zu schneiden. Oft nicht so gut wäre es hier, zwei Totalen aneinander zu schneiden das würde nicht wirklich überzeugend ausschauen. Also nehmen wir diese Totale lieber in unserem Storyborard etwas weiter nach hinten. Wir gehen jetzt hier noch mal rein, in den Clip 025 und sagen auch: das ist eine Totale, also eher ein Wide Shot. Die Ansicht aller Clips ist nahezu überall normal Hier könnte man sagen, dass es vielleicht eher eine Draufsicht ist. Also nehmen wir den Clip 022, und sagen Kamerasicht Aufsicht, Vogelperspektive reicht nicht ganz, vielleicht auch Obersicht, das kann man ein bisschen entscheiden. Hier hätten wir es aber doch dann eher mit einer Normalsicht zu tun. Genau wie hier würde ich auch sagen Normalsicht. Es gibt noch weitere Ansichten, wie zum Beispiel einen Schuss über die Schulter, gerade in Dialogen wird das gerne benutzt. Eine Schrägsicht, wenn jemand nicht frontal zur Kamera schaut, natürlich die Vogelperspektive weit von oben oder so etwas wie die Froschperspektive, eher von unten. Jetzt wieder die Frage , ob es hier noch Kamerabewegungen gibt. Wir unterscheiden hier einen Kran, ein abgesenkter Galgen eine Kamerafahrt, ein Schwenk nach links oder rechts über ein Podest nach oben oder unten, die Kamera kann nicht nur nach links oder rechts schwenken sondern auch, nach oben oder unten kippen oder ein- und auszoomen. Schauen wir uns die Clips kurz an. Hier ist relativ wenig, aber hier passiert ein bisschen was. Wenn ich hier langsam drüber fahre, sehe ich: wir zoomen ein, dass heißt in der Skihalle, Kamerabewegung wäre entsprechend einzoomen. Bei diesem Clip haben wir es doch eher mit einer sehr statischen Kamerabewegung zu tun und da es hier nichts dafür gibt, lassen wir das Feld leer, oder schreiben selbst etwas in das Feld und sagen hier zum Beispiel Statisch. Man kann also auch eigene Informationen in dieses Fenster hinzufügen. Gut, schauen wir weiter, ob Clips zu unserem Thema passen. Schauen wir uns diesen hier mal an. Der gehört ein bisschen mit zu dieser Kategorie, wäre also daraufhin folgend, aber so richtig gut würden sie nicht zusammen passen. Könnte passen, wenn ich den vor den setze, das heißt wir würden anfangen mit der Totalen, wir sehen wie sie oben stehen, wir können jetzt sehen, wie wir in eine Close-up gehen, hier ist das Anziehen und wir gehen wieder zurück in einen Medium Shot. Das heißt, hier ändern wir auch den Begriff auf Medium Shot. Kamera bewegt sich nicht, also statisch und es ist ebenfalls vielleicht eine kleine Ansicht von unten, ein wenig Untersicht beispielsweise. Wie gesagt, diese Informationen können nachher hilfreich sein zum Sortieren oder wenn ich jetzt meine Informationen hier durchgehe und in der Reihenfolge noch etwas verändern möchte und jetzt feststelle, hier fehlt mir noch eine Totale, dann geh ich einfach hinein und suche nach einem Wide-Shot. Und jetzt habe ich hier entsprechend alle Clips, die so einen Wide-Shot beinhalten. und ich könnte diesen Clip jetzt hier nochmal rein ziehen. Wir können auch hier suchen. Das heißt auch im Storyboard kann ich nach allen Informationen, die ich eingegeben habe suchen und die Clips danach entsprechend filtern. Klick noch mal hier auf das X um wieder alle Clips einzublenden. Auf die Art und Weise kann man also sehr schön in einer Ablage des Projektfensters hier einen Rohschnitt zusammenstellen und sich mal einen Überblick über sein Material verschaffen. Man sieht hier eingeblendet auch in etwa die Längen, so dass ich abschätzen kann, ob mein Schnitt nachher in der richtigen Länge sein wird. Natürlich kann ich hier auch Material dafür noch kürzen. Wenn dieser Schnitt viel zu lang ist, gehen wir hin, setzen einen In- Punkt, einen Out-Punkt. Jetzt sehe ich, der Clip wird nur noch elf Sekunden lang sein, wenn ich ihn nachher verwende. Das heißt mit der Maus kann ich über die Clips drüber fahren, im Projektfenster. Klicke ich einmal in einen Clip, so kann ich hier den Cursor verschieben und sagen: wir wollen hier loslegen kurz bevor sie anfahren, drücke die Taste I für einen Beginn, warte noch bis sie vorbeigefahren sind, und drücke nun die Taste O und schau mal, dass ich jetzt einen Clip habe, wo sie hier runter kommen. Hier an der Stelle könnte ich mit I beginnen, ein Stück nach rechts fahren, mit O dort einen Out- Punkt setzen. Das Gleiche machen wir hier, wir haben den Establishing- Shot, bei dem man einen Überblick über das gesamte Areal bekommt. Wir zoomen vielleicht noch. Naja, ich glaube, den Zoom will ich eher doch nicht mehr haben. Fangen wir an, vor dem Zoom noch herausgehen. Es soll wirklich dann eher eine statische Einstellung bleiben. Auch hier schauen wir mal... Hier wähle ich natürlich noch bevor sie losfahren, kommt dann erst im nächsten Clip. Hier sehen wir im Clip , wie sich noch vorbereiten. Wenn man es genau nimmt, sieht man eigentlich, dass diese beiden Clips hier nichts miteinander zu tun haben. Da hoffe ich dann einfach, dass der Zuschauer nicht so genau hinschaut und sehen würde, dass sie hier oben schon am Berg stehen und hier noch unten sind. Es ist natürlich schlau, so etwas in seinem Storyboard zu berücksichtigen, wenn man das Ganze wirklich rund machen möchte. Es gibt noch mehr Material, was man sichten könnte und ich denke mit ein bisschen Geduld, schaffen Sie es sogar , einen besseren Rohschnitt, ein besseres Storyboard zusammenzustellen, als ich das jetzt hier gemacht habe. Aber wir sehen hier auch ganz unterschiedliche Cliplängen, nur 1 Sekunde, nur 2 Sekunden, plötzlich 13 Sekunden und 9 Sekunden. Könnte ich mir vorstellen, dass das auch nicht sonderlich gut passt. Eine Sekunde ist sicherlich zu kurz, da sollte man hier das Ganze auch noch einmal abspielen, stoppen, hier vielleicht den Out- Punkt nochmal korrigieren. Auf der anderen Seite muss man natürlich sagen, dass in diesem Clip durch das Vorbeifahren auch mehr passiert als hier in diesem Clips. Da ist nicht so viel los. Dass heißt es ist durchaus spannender, diesen Clip etwas länger stehen zu lassen, als die, wo eigentlich nicht viel im Bild zu sehen ist. Wir haben jetzt gesehen, wie man über Ablagen ein Storyboard erzeugen kann. Wenn ich damit glücklich bin, dann kann ich jetzt diese beiden Fenster wieder zusammensetzen, und ich kann sie, wenn ich möchte, beide wieder hier in diesem Bereich wieder andocken, indem ich hier dieses Gruppensymbol ziehe und das Ganze jetzt wieder in das Fenster zurücksetze. Wir haben jetzt hier die Storyboard Ansicht, in der richtigen Reihenfolge. Und um das zu verwenden, kann ich mit der gedrückten Umschalttaste alle Clips anwählen und jetzt per Drag and Drop rüber ziehen aus dem Storyboard, hier entsprechend in die Sequenz. Auf dieser Art und Weise haben wir sehr schnell einen Rohschnitt zusammengestellt.

Premiere Pro CS6 Grundkurs

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11 Std. 48 min (91 Videos)
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