Access: Menüband anpassen

Ein Register definieren

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Es sind mehrere Einstellungen notwendig, bevor das erste benutzerdefinierte Register, allerdings noch ohne Inhalt, erscheint. Aber deren Anzeige beweist anschließend, dass der XML-Code bereits korrekt ist.

Transkript

Bevor so ein eigenes Menüband wirklich funktioniert, braucht es leider ein wenig Anlauf. Da müssen mehrere Handgriffe hintereinander erfolgen, bis überhaupt ein Erfolg zu sehen ist. Es beginnt damit, dass ich hier in den USysRibbons erst mal was eintragen muss, also Doppelklick hier, um die Daten zu öffnen, und dann kann ich mir hier einen beliebigen RibbonName ausdenken. Ich wähle da typischerweise das, was ich als Bezeichnung für die ganze Datenbank habe und dann vielleicht Standard oder Ähnliches. Der eigentliche Inhalt, nämlich der XML-Code, steht hier und das habe ich mir gerade schon in die Zwischenablage kopiert, damit ich nicht so viel schreiben muss, das ist in der Minimalstruktur so etwas wie dieses. Ich werde es mal ein bisschen vergrößern. Noch kann man es gerade eben lesen, aber sehr bald nicht mehr, dann werde ich wieder in eine Textdatei wechseln. Es beginnt damit, dass ich hier ankündigen muss, dass es eine customUI- -- User Interface -- Angabe gibt und die muss, wie in XML zwingend, immer geschlossen werden, also Anfang einer Gruppe, customUI und dann /customUI, das ist immer das Ende der Gruppe. Und hier steht die Version. An dieser Stelle kann ich jetzt nämlich lesen, das ist Access 2013. 2006/01 meint das. Wenn da 2007/09 stünde, wäre es Access 2016. Ich nehme trotzdem noch die ältere Version, weil sie auch in 2016 funktioniert und die Unterschiede kaum festzustellen sind, aber dafür kann man es auch mit älteren Access-Versionen noch aufrufen. Danach muss ich ankündigen, dass es um das Ribbon, nämlich um das Menüband, geht. Und hier ist das Ende dazu. Und diese Angabe startFromScratch bedeutet fang leer an, von einem ganz leeren Ausgangselement. Und wenn das auf false steht, dann fange ich nicht leer an, sprich, die integrierten Menübandregister bleiben bestehen. Als Entwickler, ganz klar, sollte es an sein. Wenn Sie später ausliefern, dann schreiben Sie an dieser Stelle einfach true, dann werden die integrierten Elemente direkt gelöscht. Dann muss ich ankündigen, dass jetzt tabs kommen -- das ist die Liste aller tabs --, dass es jetzt um die Register geht, und erst dann kann ich ein einzelnes tab beschreiben, und zwar ein zusätzliches. Es wird jetzt zusätzlich eins hinter den Datenbanktools auftauchen, dessen ID völlig beliebig benannt ist. Ich setze da immer in der ungarischen Notation ein Präfix davor, was mir sagt, dies ist der Name für ein tab und dessen Label Daten ist. Das kann noch nichts, das zeigt wirklich nur ein Register an, aber wenn ich das hinkriege, habe ich schon mal einen großen Schritt nach vorne gemacht. Damit ist USysRibbons fertig, ich kann das schließen und jetzt kommen noch ein paar Handgriffe, bis es wirklich funktioniert. Also, in den Optionen muss ich dafür sorgen, dass für diese aktuelle Datenbank dieses Register überhaupt benutzt wird, aber es steht hier noch nicht drin. Und dafür muss die Datenbank einmal geschlossen und wieder geöffnet sein. Ich könnte es hier auch zu Fuß eintragen, aber das andere ist bequemer. Ich werde also einmal ganz kurz auf Datei Datenbank komprimieren und reparieren klicken. Für so kleine Datenbanken wie diese ist es das schnellste, um sie zu schließen und direkt wieder zu öffnen. Jetzt steht bei Datei Optionen tatsächlich auch der Name aus USysRibbons drin oder die anderen Namen, wenn da noch mehr auftauchen. Deswegen kennzeichne ich mir das als Standard. Das gibt jetzt an, beim Öffnen wird Access dieses Menüband sofort ausführen und entsprechend anzeigen. Das ist der erste Teil und das Zweite ist, wenn da Fehler drin sind, dann würden die standardmäßig gar nicht gemeldet. Sie würden wahnsinnig, wenn irgendein defektes Add-Ins Sie mit 500 Fehlermeldungen belästigt, deswegen ist das standardmäßig aus. Das steht bei den Clienteinstellungen so ein bisschen versteckt. Hier ist nicht angekreuzt im Moment: Fehler von Benutzeroberflächen-Add-Ins anzeigen. Tatsächlich ist gemeint: Fehler von Benutzeroberflächen und Add-Ins anzeigen. Das Kaufmanns-Und hier führt nämlich zu dem Unterstrich, aber jedenfalls müssen Sie es ankreuzen, um überhaupt Fehler gemeldet zu bekommen. Und nach dem OK kriegen Sie jetzt den Hinweis, dass Sie die Datenbank erneut öffnen müssen. Es ist immer zwingend notwendig, wenn Sie irgendwas am Menüband neu gemacht haben und es soll wieder eingelesen werden, dass die Datenbank neu geöffnet wird. Deswegen werde ich ganz oft dieses Datei Datenbank komprimieren und reparieren auslösen, weil das die schnellste Technik ist, bei kleinen Datenbanken. Wenn wir Glück haben, funktioniert es jetzt, also ein Klick und da oben taucht das neue Register auf. Das ist sozusagen der Hello-World-Test. Wenn das klappt, ist alles in Ordnung; wenn nicht, hätten Sie jetzt eine Fehlermeldung bekommen. Die sagt dann sehr ausführlich, in Zeile 3 in Spalte 43 ist ein überraschender Buchstabe aufgetaucht oder ist ein Element genannt, was hier nicht stehen dürfte. Aber dies war erfolgreich. Es gibt jetzt in dieser Datenbank ein neues Register zu diesen integrierten. Das ist zwar noch leer, aber der Haupterfolg besteht schon darin, wenn Sie dieses Register sehen, dann ist alles andere erst mal in Ordnung und dann können wir uns um die Details kümmern.

Access: Menüband anpassen

Nutzen Sie als Datenbankentwickler das Menüband in Access, um dort sauber und platzsparend Ihre Schaltflächen und Bedienelemente unterzubringen – sogar kontextsensitiv.

2 Std. 7 min (24 Videos)
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Erscheinungsdatum:12.06.2018

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