Am 14. September 2017 haben wir eine überarbeitete Fassung unserer Datenschutzrichtlinie veröffentlicht. Wenn Sie video2brain.com weiterhin nutzen, erklären Sie sich mit diesem überarbeiteten Dokument einverstanden. Bitte lesen Sie es deshalb sorgfältig durch.

Windows Server 2016 Grundkurs: Core und Nano Server

Ein Nano-Server-Image erstellen

LinkedIn Learning kostenlos und unverbindlich testen!

Jetzt testen Alle Abonnements anzeigen
Lassen Sie sich in diesem Video von Thomas Joos erklären, wie Sie vorgehen müssen, um in Windows Server 2016 ein Image für einen Nano-Server zu erstellen.
12:47

Transkript

Der einfachste Weg, um einen Nano Server mit Windows Server 2016 zu installieren, besteht darin, dass Sie bei Microsoft zum einen den kostenlosen Nano Server Image Builder herunterladen, zum anderen das Windows 10 Assessment and Development Toolkit, mit dem Sie verschiedene Erweiterungen für Windows 10 installieren können, um z. B. das Betriebssystem bereitstellen zu können, automatisiert und auch für Bereitstellungsautomatismen z. B. auch für Windows Server 2016. Nach der Installation können Sie die beiden Tools Nano Server Image Builder und die verschiedenen Tools aus dem Windows 10-ADK getrennt voneinander nutzen. Der Nano Server Image Builder benötigt die Installation. Sie müssen aber nichts mit den Tools machen, wenn Sie nur den Nano Server bereitstellen wollen. Die Installation erfolgt über einen Assistenten, d. h., Sie wählen zunächst aus, ob Sie ein Nano Server Image erstellen wollen auf Basis einer virtuellen Festplatte oder ob Sie z. B. ein USB-Stick erstellen wollen, mit dem die Installation des Nano Servers auf physischer Hardware erfolgen soll. Ich möchte hier einen virtuellen Nano Server erstellen, also ein Nano Server Image, kann jetzt auswählen, in welchem Verzeichnis ist aktuell die Windows 10 ISO-Datei bereitgestellt. Der einfachste Weg dazu besteht darin, dass ich auf dem Computer, hier ein Server mit Windows Server 2016, in einem Verzeichnis die ISO-Datei von Windows Server 2016 verwende und diese per Doppelklick als Laufwerk bereitstelle, hier als Laufwerk D:. Wenn ich jetzt im Assistenten das Laufwerk auswähle, wird gleich die Sprache des Servers erkannt. Und ich habe jetzt die Möglichkeit, einen Nano Server zu installieren. Dazu bestätige ich hier die Lizenzbedingungen, lege danach fest, was möchte ich für ein Image erstellen. Möchte ich ein Image erstellen, also ein WIM-Image, das ich später z. B. auf einer physischen Hardware bereitstellen möchte oder möchte ich einen virtuellen Server erstellen. Das möchte ich jetzt hier. Dann kann ich festlegen, wo soll denn das Image gespeichert werden. Dazu wähle ich jetzt hier im Verzeichnis "VMs" einen Ordner mit der Bezeichnung "nano3". Hier gibt es bereits einen Server mit der Bezeichnung "nano2". Ich kann jetzt hier noch festlegen, möchte ich eine VHD- oder eine VHDX-Datei erstellen. Ich möchte hier eine VHDX-Datei erstellen, wähle als Name für diese ebenfalls "nano3", d. h. die Konfigurationen, die ich jetzt vornehme, werden im Verzeichnis "VMs" "nano" "nano3" "nano3vhdx" abgelegt. Ich kann hier jetzt auch noch die Größe der VHD-Datei angeben. Ich belasse hier die Standardgröße auf 8 GB. Sie sehen, auch wenn Windows Server 2016 hier zum Einsatz kommt, ist die Größe sehr gering. Und ich könnte theoretisch auch noch weniger verwenden. Allerdings müssen Sie ja darauf achten, dass Sie auf einen Nano Server unter Umständen auch Serverdienste installieren wollen. Ich habe hier noch ein Log-Verzeichnis festgelegt. Das ist ebenfalls das Verzeichnis "nano3". Danach startet der Assistent und ich erhalte hier jetzt einen Hinweis, welche Konfigurationen vorgenommen werden. Es wird jetzt hier eingelesen, dass es sich hierbei um die Data-Center-Edition von Windows Server 2016 handelt. In diesem Assistenten werden jetzt die ISO-Datei und die verschiedenen Konfigurationen meiner Windows Server 2016-DVD eingelesen. Und danach kann ich jetzt hier über dieses Feld "Optional Packages" auswählen, welche Pakete sollen denn auf dem Nano Server installiert werden. Sie können das Ganze natürlich auch problemlos in der PowerShell machen. Die notwendigen Befehle dazu zeigt der Nano Server Image Builder am Ende an, sodass Sie jederzeit auch eigene Skripte erstellen können, ohne den Nano Server Image Builder zu verwenden. Der Nano Server Image Builder hat aber eben den Vorteil, dass Sie z. B. direkt aus dieser Konfiguration heraus auch den Server gleich in die Domäne aufnehmen können. Das können Sie ansonsten nur mit "djoin" machen, also der Möglichkeit der Offline-Aufnahme von Windows 10-Rechnern oder Windows 8.1-Rechnern. Und so können Sie eben auch Nano Server aufnehmen. Ich möchte jetzt hier auf diesem Nano Server generell die Container-Technologie installieren. Das reicht mir zunächst aus. Ich kann hier jederzeit zusätzliche Installationen vornehmen, möchte hier jetzt aber einfach nur die Container-Technologie installieren. Danach kann ich jetzt noch festlegen, ob ich zusätzliche Treiber integrieren möchte, denn standardmäßig sind keine Treiber dabei, außer die Standard-Systemtreiber, die Windows Server 2016 verwendet. Auch diesen Vorgang können Sie in der PowerShell vornehmen, benötigen dazu allerdings die INF-Datei des Treibers. Und hier können Sie jetzt eben bequem über "Add" die jeweiligen Treiber integrieren. Danach können Sie jetzt festlegen, welche Bezeichnung soll denn der Nano Server erhalten, ich verwende jetzt hier "nano3", und lege gleich das Administrator-Kennwort fest. Es wird auch hier jetzt gleich überprüft, ob das Kennwort übereinstimmt. Jetzt kann ich hier den Server sofort in der Domäne aufnehmen, also, ich lasse hier jetzt den Server in die Domäne "joos.int" aufnehmen. Das Ganze funktioniert natürlich auch mit einem Block-File, also "djoin". "djoin" kennen Sie auch von der Offline-Aufnahme von Windows 8.1- oder Windows 10-Rechnern. Und hier können Sie eben eine "djoin"-Datei vorher erstellen und diese hier einlesen. Wenn Sie aber den Nano Server Image Builder verwenden, ist der einfachste Weg, dass Sie hier den Nano Server direkt gleich in die Domäne aufnehmen lassen. Sie können jetzt hier noch verschiedene Konfigurationen für den Nano Server vornehmen, also auch bereits hier statische IP-Adressen vorgeben oder DHCP verwenden. Ich gebe jetzt hier mal eine IP-Adresse vor. Sie können diese Einstellung natürlich auch jederzeit nachträglich ändern. Als IP-Adresse verwende ich jetzt hier 192.168. und dann 100.45. Als Netzwerk verwende ich ein B-Klasse-Netzwerk. Ich kann auch hier gleich das Gateway für den Internetzugriff des Servers angeben. Das ist z. B. dann sinnvoll, wenn Sie später auf dem Nano Server auch Windows-Updates installieren möchten. Auch den DNS-Server gebe ich hier an, und zwar insbesondere den DNS-Server, der auch in Active Directory integriert ist, sodass der Server auch in die Domäne aufgenommen werden kann. Ich kann das Ganze hier jetzt noch mit IPv6 konfigurieren. Das mache ich aber nicht. Mir reicht hier die Konfiguration mit IP4 aus. Danach kann ich entweder das Image erstellen lassen oder ich kann erweiterte Pakete installieren. Ich habe hier über die erweiterte Konfiguration die Möglichkeit, Pakete zu installieren. Ich kann Dateien auf den Nano Server kopieren lassen, Skripte, Binärdateien, alles, was ich eben z. B. für meine Micro Services benötige oder für Serverdienste, die ich benötige. Ich kann hier verschiedene Remote-Konfigurationen aktivieren und natürlich Fehlerbehebung. Das ist alles in den meisten Fällen nicht notwendig. Ein Standard-Image reicht durchaus aus. Sie erhalten jetzt hier noch einmal eine Zusammenfassung Ihrer Einstellungen. Wenn Sie jetzt mit "Create" bestätigen, wird das Nano Server Image erstellt. Sie sehen hier auch den dazugehörigen Befehl für die PowerShell. Ich kopiere diesen jetzt mal in die Zwischenablage und füge ihn in ein Notepad-Fenster ein, aktiviere noch den Zeilenumbruch. Und hier sehen Sie jetzt einen PowerShell-Befehl, wie Sie z. B. direkt von Windows Server 2016 aus die gleichen Einstellungen, die ich jetzt mit dem Nano Server Image Builder vorgenommen habe und die jetzt hier im Hintergrund erstellt werden, ebenfalls mit der PowerShell vornehmen können, ohne den Nano Server Image Builder. Das Commandlet gehört also zu Windows Server 2016, nicht zum Nano Server Image Builder. Sie legen hier z. B. fest, wo der "Media Path" ist, welche Edition Sie verwenden wollen, ob Sie den "Deployment-Type Guest" für VM oder eben Host für den Betrieb auf einer physischen Hardware verwenden möchten, Sie legen den Pfad fest und die VHDX-Datei, die Größe, den Domänennamen, legen fest, wie die Konfiguration der Netzwerke aussehen soll. Das Ganze können Sie nachträglich ändern. Sie können hier verschiedene Pakete hinzufügen, Sie können den Namen festlegen, Sie können hier verschiedene Einstellungen vornehmen und eben hier auch eine Protokolldatei festlegen. Das alles lässt sich auch in einem PowerShell-Skript vornehmen, aber wesentlich bequemer jetzt hier über den Nano Server Image Builder. Und sobald der Nano Server Image Builder seine Konfiguration abgeschlossen hat, liegt im Zielverzeichnis, das Sie angegeben haben, also hier im Verzeichnis, ich öffne mal den Explorer, "C:" "VMs" "nano". Und hier finden Sie jetzt eben "nano3". Und sobald dieser Ordner erstellt ist, sollte sich später in diesem Ordner die VHDX-Datei für das Nano Server-Image befinden. Und diese VHDX binden Sie in eine neue VM an, um später den Nano Server verwenden zu können. Die VM müssen Sie dann in Hyper-V nur noch starten und schon steht Ihnen ein Nano Server zur Verfügung. Wenn Sie die PowerShell öffnen und z. B. hier dann den Befehl "New Nano Server Image" eingeben, erhalten Sie zunächst eine Fehlermeldung, dass das Commandlet nicht gefunden werden kann. Das liegt daran, dass Sie die notwendigen Module erst laden müssen. Der einfachste Weg dazu ist, wenn Sie sich in der PowerShell in das Verzeichnis mit den Windows Server 2016-Dateien bewegen. Und hier finden Sie jetzt das Unterverzeichnis "NanoServer". Innerhalb des Verzeichnisses finden Sie das Unterverzeichnis "NanoServerImageGenerator". Wenn Sie in dieses Verzeichnis wiederum wechseln, ich lösche jetzt den Inhalt des Bildschirms und zeige mir das Inhaltsverzeichnis an, sind es jetzt verschiedene PowerShell-Skripte, mit denen Sie die notwendigen Commandlets in die PowerShell integrieren können. Damit Sie die Images anstatt mit dem Nano Server Image Builder mit der PowerShell erstellen können, müssen Sie noch das Modul laden. Dazu verwenden Sie "import-module" und dann eben den Befehl "./". Das ist wichtig, auch wenn Sie sich im gleichen Verzeichnis befinden, für die Angabe des Verzeichnisses. Und geben dann an "NanoServerImageGenerator", achten Sie darauf, alles richtig zu schreiben, ".psm1" mit "verbose" erhalten Sie ausführliche Informationen dazu. Der Befehl wurde jetzt entsprechend geladen. Und wenn Sie jetzt "New NanoServerImage" verwenden, sehen Sie, ist das Commandlet verfügbar und Sie können jetzt hier entweder direkt in die Platzhalter die einzelnen Optionen eingeben oder eben Sie verwenden hier das entsprechende Skript, das Sie hier erstellt haben. Bevor Sie also einen Nano Server mit der PowerShell erstellen können, müssen Sie zuvor das notwendige PowerShell-Modul erst laden. Sobald der Assistent seine Arbeit abgeschlossen hat, erhalten Sie auch eine entsprechende Rückmeldung. Und Sie können jetzt hier im Verzeichnis, das Sie angegeben haben, unter "VMs" "nano" und dann "nano3" die verschiedenen Informationen abrufen. Hier sehen Sie jetzt die VHDX-Datei. Sie sehen auch deren geringe Größe. Und die VHDX-Datei verwenden Sie jetzt zum Erstellen einer VM.

Windows Server 2016 Grundkurs: Core und Nano Server

Lernen Sie die Installation und Administration von Core und Nano Server in der Praxis kennen.

2 Std. 4 min (15 Videos)
Derzeit sind keine Feedbacks vorhanden...
 
Hersteller:
Exklusiv für Abo-Kunden
Erscheinungsdatum:29.03.2017

Dieser Online-Kurs ist als Download und als Streaming-Video verfügbar. Die gute Nachricht: Sie müssen sich nicht entscheiden - sobald Sie das Training erwerben, erhalten Sie Zugang zu beiden Optionen!

Der Download ermöglicht Ihnen die Offline-Nutzung des Trainings und bietet die Vorteile einer benutzerfreundlichen Abspielumgebung. Wenn Sie an verschiedenen Computern arbeiten, oder nicht den ganzen Kurs auf einmal herunterladen möchten, loggen Sie sich auf dieser Seite ein, um alle Videos des Trainings als Streaming-Video anzusehen.

Wir hoffen, dass Sie viel Freude und Erfolg mit diesem Video-Training haben werden. Falls Sie irgendwelche Fragen haben, zögern Sie nicht uns zu kontaktieren!