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Grundlagen der Videotechnik: Chromakeying

Ein kurzer Rückblick

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Spezialeffekte sind fast so alt wie der Kinofilm. Auch Chromakeys sind schon seit mehr als 80 Jahren bekannt. Dieses Video stellt eine kurze Betrachtung der Geschichte der Special Effects an.

Transkript

Kaum war der Film als potentielles Massenmedium erfunden, wurden die Zuschauer auch schon hinters Licht geführt. Spezialeffekte waren von Anfang an in Spiel um die Imagination der Zuschauer anzuregen. Bereits in den Klassikern des frühen Films wurden Doppelbelichtungen und künstliche Hintergründe zur Bildgestaltung eingesetzt. Teile des Bildes wurden zunächst mit statischen Elementen, später auch mit bewegtem Material abgedeckt. Das Ziel war immer das Gleiche: zeitlich oder räumlich nicht zusammenhängende Ereignisse so miteinander zu verschmelzen, dass der glaubhafte Eindruck entstand, sie gehörten zusammen. In der Ära des Schwarz-Weiß-Films genügte dazu oft das Zusammenspiel von Licht und Schatten. Spezialeffekte für den Farbfilm mussten da schon deutlich höhere Anforderungen erfüllen. Sehr lange wurde das sogenannte Matte Painting eingesetzt, bei dem sich die Kamera nicht bewegen darf. Sie nimmt eine Szene durch eine Glasscheibe auf, auf der ein Künstler die unerwünschten Bildanteile gegen aufgemalte graphische Elemente ausgetauscht hat. Kaum zu glauben, aber bis der Computer die Spezialeffekte revolutionierte, waren Künstler mit entsprechenden Erfahrungen hochbezahlte Spezialisten. Selbst in den frühen Star Wars Filmen wurde diese Technik noch eingesetzt. Die Technik, einen kontrastreichen Auszug aus einem Film herzustellen, den man als sich verändernde der Maske einsetzen konnte, wurde bereits in den dreißiger Jahren des 20. Jahrhunderts entwickelt. Dabei verfolgte man verschiedene Ideen mit zum Teil hochkomplexen Arbeitsabläufen, die in Hollywood teilweise nur für die Produktion von wenigen Filmen zum Einsatz kamen. Andere Ideen, wie die, einen einfarbigen Hintergrund gegen einen anderen Bildinhalt auszutauschen, wurden hingegen bis in die heutige Ära der elektronischen Bildbearbeitung erhalten und weiterentwickelt. Für den im Jahr 1940 entstanden Film ''Der Dieb von Bagdad", aus dem wir hier kurze Ausschnitte sehen, gab es dann auch einen Oscar für die Spezialeffekte, die im Blue Screen Verfahren hergestellt wurden. Die Technik der Farbstanze, im englischen wird sie Chromakeying genannt, ist inzwischen aus dem Werkzeugkasten zur Herstellung visueller Effekte nicht mehr wegzudenken. Es bedarf heute keines multi-millionen Dollar Budgets mehr um Vorder- und Hintergrundbilder, die unabhängig voneinander entstanden sind, glaubhaft miteinander zu verschmelzen. Über die Jahre haben als die Zuschauer, aber gelernt die kleinen Ungereimtheiten künstlicher Bildkompositionen zu erkennen, die immer besser werdende Technik hilft uns dabei. Nehmen wir als Beispiel die im Kino lange Zeit üblichen Effekte der Rückprojektion. Auch Alfred Hitchcock hat sie in seinen Filmen intensiv eingesetzt. Wir sehen hier einige kurze Ausschnitte aus ''North by Northwest'' aus dem Jahren 1959, der im deutschen Titel "Der unsichtbare Dritte" hieß. In einer Zeit, in der noch sehr viele Filme in Schwarz-Weiß gedreht wurden, hatte man andere Sehgewohnheiten. Das Publikum akzeptierte diese Spezieleffekte damals, aber man würde das heutzutage so nicht mehr in die Kinos probieren. Wir würden heute darüber lächeln, aber die Technik der Rückprojektion wird, dennoch immer seltener, auch heute immer noch genutzt. Ein gut gemachter Chromakey, mit vergleichbaren Bildinhalt wird vom Publikum allerdings eher akzeptiert und ist mit deutlich weniger Aufwand herzustellen als eine Rückprojektion.

Grundlagen der Videotechnik: Chromakeying

Lernen Sie, wie Sie Greenscreen-Aufzeichnungen optimieren, sodass die Nachbearbeitung rasch von der Hand geht.

3 Std. 0 min (32 Videos)
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