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MCSA: Windows Server 2016 – 70-740 (Teil 3) – Implementieren von Hyper-V

Ein Blick hinter die Kulissen

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Verschaffen Sie sich anhand dieses Videos einen Einblick in die Testumgebung von Tom Wechsler, damit Sie die entsprechenden Konfigurationen für dieses Training selbst umsetzen können.
14:07

Transkript

In diesem Video erhalten Sie einen Blick hinter die Kulissen. Gerne zeige ich Ihnen, wie ich meine Infrastruktur aufgebaut habe, um dieses Video-Training aufzunehmen. Somit erhalten Sie die Möglichkeit, wenn Sie Zeit haben, auch eine solche Umgebung aufzubauen, damit Sie dann im Training die gleichen Konfigurationen gemeinsam mit mir durchführen können. Ich habe eine VMware Workstation Umgebung. Sie denken nun vielleicht, Momenten mal, das ist ja ein Microsoft-Kurs, und jetzt setzt er VMware Workstation ein. Ja, das ist korrekt. VMware Workstation bietet für mich mehrere Optionen, die ich übergreifend zu anderen Kursen, ebenfalls einsetzen kann, also nicht nur Microsoft-Produkte, sondern auch andere Produkte. Darum verwende ich VMware Workstation. Ich habe einen DCSRV01 Server. Dieser Server dient mir als Domäne-Controller. Gleichzeitig habe ich eine IPFire im Einsatz, das ist eine Linux basierende Firewall. Diese habe ich eingesetzt, um verschiedene Netzwerke zu trennen. Ich könnte von VMware den Net-Modus einsetzen, das möchte ich aber nicht, da ich verschiedene Netzwerke in meinem Umfeld habe. Darum habe ich dieses Netzwerk durch die IPFire getrennt. Es steht mir ein MEMSRV01 Server zur Verfügung, ein MEMSRV02. Diese Systeme sind nicht zwingend notwendig, diese habe ich erstellt, sind nun verfügbar, ich kann diese einsetzen. Ich habe einen HVSRV01 und was ich Ihnen anbieten möchte ist, dass Sie einen Server vorbereiten, einen HVSRV02 oder wenn Sie noch keinen HVSRV01 haben, dann benennen Sie diesen HVSRV01. Ich habe für mich eine Vorlage erstellt, damit ich nicht immer das Service System neu installieren muss. Wie habe ich das gemacht? Ich habe einen Server aufgesetzt, vollumfänglich, so wie ich ihn haben möchte, also mit allen Security Patches installiert, allen Updates, aber den Computernamen nicht konfiguriert und auch keine fixe IP-Adresse zugewiesen. Anschließend, nachdem ich mit der Konfiguration zufrieden war, habe ich das Tool "Sysprep" eingesetzt, um diese Maschine zu neutralisieren, zu generalisieren und dann heruntergefahren. Und genau diese Maschine kann ich nun einsetzen, um immer wieder neue virtuelle Systeme zu erstellen. Als Beispiel: Hier habe ich einen Server, der heißt "W2016Vorlage". Dieser Server ist ein Windows Server 2016 mit der GUI-Installation, also mit Full Desktop Experience. Diese Maschine habe ich mit Sysprep heruntergefahren und nun kann ich immer wieder diese Datei, diese vmdk-Datei nehmen, kopieren und aus dieser Datei ein neues System erstellen. Genau das Gleiche habe ich für eine Core-Version getätigt. "W2016VorlageCore" ist ein Windows Service 2016 in der Core-Version. Auch da kann ich nun diese vmdk-Datei kopieren und aus dieser Datei ein neues System erstellen und zusätzlich noch eine Vorlage für Windows 10, damit ich ebenfalls zusätzliche Clients erstellen kann. Und genau das habe ich gemacht. Ich habe diese Datei in den Ordner "HVSRV02" kopiert, unbenannt und dann eine neue virtuelle Maschine erstellt. Ganz einfach, Sie wählen "File" "New Virtual Machine", es startet der Assistent, ich habe "Custom" ausgewählt, dann "Next", "Workstation 12.0", "Next", dann die Option "I will install the operating system later", "Next", dann habe ich ausgewählt "Hyper-V (unsupported)", "Next", dann den Namen bestimmt, in meinem Fall "HVSRV02". Ganz wichtig, hier müssen Sie in Ihre Ablage navigieren, dort, wo Sie diese virtuelle Disk abgelegt haben. Dann wählen Sie "Next", dann können Sie die Prozessor-Informationen bestimmen, den Arbeitsspeicher festlegen und dann das Netzwerk konfigurieren. Und ganz wichtig, wenn Sie den Controller ebenfalls noch bestimmt haben, und den Virtual Disk Type, dann müssen Sie hier diese Option auswählen "Use an existing virtual disk", und dann navigieren Sie zu Ihrer Disk, dort, wo Sie die Kopie erstellt haben. Und Sie haben dann eine neue virtuelle Maschine, mit der Basis der virtuellen Disk, welche Sie vielleicht vorher eben mit Sysprep erstellt haben. Gut, was müssen Sie noch beachten? Verwenden Sie diesen Link "Edit virtual machine settings". Die Hardware Informationen werden hier aufgelistet, Memory 8 Gigabyte, das ist okay, Prozessor 2 Cores, können Sie erstellen, wie Sie möchten, aber ganz wichtig diese beiden Optionen, vor allem die Option in der Mitte, "Virtualize Intel VT-x/Ept oder AMD-V/RVI" diese Option müssen Sie markieren. Standardmäßig ist diese Markierung nicht gesetzt. Sie haben noch die Möglichkeit die zweite Option ebenfalls zu setzen, Darauf müssen Sie achten, sonst erlaubt es VMware nicht die sogenannte verschachtelte Virtualisierung auszuführen. Das bedeutet, wir können dann später nicht Hyper-V in diesem System aktivieren. Darum ganz wichtig, dass Sie diese beiden Optionen, vor allem aber die mittlere Option, dass Sie diese aktivieren. Und nun ist Ihr System vorbereitet. Und jetzt können wir das System starten, und wie bereits erklärt, habe ich diese Konfiguration vorbereitet mit einer Variante, mit Sysprep. Sie können selbstverständlich auch eine neue Installation erstellen. Dazu brauchen Sie dann eine ISO-Datei, um diese neue Installation durchzuführen. Ich werde nun das System hochfahren lassen und anschließend können wir gemeinsam die ersten Vorbereitungen treffen das System zu konfigurieren, damit es uns später dann in der Domäne zur Verfügung steht. Das System ist nun gestartet und ich kann jetzt direkt das Administratorkennwort bestimmen. Und genau das möchte ich jetzt, ich setze das Passwort ein, dann navigiere ich mit der Pfeiltaste nach unten, um das Kennwort zu bestätigen, und nun ist das Kennwort geändert, ich drücke OK und jetzt kann ich den Server konfigurieren. Ich habe bei meiner Maschine bereits die VMware Tools vorgängig installiert, darum erhalte ich jetzt die Meldung, dass sich die Größeneinstellungen geändert haben und Sie müssen sich nochmals ab und wieder anmelden, damit diese Einstellungen übernommen werden. Darum wähle ich OK, damit das System abgemeldet wird, jetzt kann ich mit Control+Alt+Delete mich am System wieder anmelden und es steht mir nun zur Verfügung. Wenn Sie nun Ihre Umgebung neu aufgebaut haben und Sie haben vielleicht in der Core-Version zum Beispiel die VMware Tools noch nie installiert, dann zeige ich Ihnen, wie das funktioniert. Sie verwenden ganz einfach "VM", dann klicken Sie hier, bei mir steht "Reinstall VMware Tools", bei Ihnen würde stehen "Install VMware Tools". Ich werde das nun anklicken und jetzt wird diese ISO-Datei eingebunden, steht mir dann als "Laufwerk D:" zur Verfügung. Sie können dann also ganz einfach in das "Laufwerk D:" navigieren, das Laufwerk ist eingebunden und mit "dir" erhalten Sie die Informationen zu diesem Laufwerk. Nun müssen Sie die "setup64.exe" aufrufen. Es startet dann nicht, wie in einer grafischen Umgebung, eben der Installationsassistent, nein, wir müssen sämtliche Parameter mitgeben, damit diese Installation auch funktioniert und ich zeige Ihnen diese Parameter. Also wir verwenden "setup64.exe", dann mit dem Schalter "/S", dann mit dem Schalter "/v", und nun mit Hochkommas verwenden wir noch folgende Schalter, "/qn REBOOT" und REBOOT mit einem "=Y" bestätigen, dass dieser Neustart ausgeführt wird. REBOOT mit "Yes" bestätigen und die Hochkommas abschließen. Das müssen Sie eingeben, damit die VMware Tools installiert werden. Müssen Sie diese VMware Tools installieren? Nein, es geht auch ohne, aber die VMware Tools bereiten Ihre virtuelle Maschine so vor, dass sämtliche Treiber aktualisiert werden, damit Sie die beste Performance erfahren können, für Ihr virtuelles System. Das ist eine Vorbereitung, die Sie treffen können, ist aber nicht zwingend notwendig. Und nun möchte ich den Server noch konfigurieren, das wird dann auch in der Domäne zur Verfügung steht. Dazu öffne ich die PowerShell , um eine PowerShell-Sitzung zu starten. Jetzt möchte ich die IP-Adresse konfigurieren, den DNS-Server zuweisen und anschließend das System in die Domäne aufnehmen. Zuerst einmal, welcher Netzwerkadapter steht uns zur Verfügung? Das können wir mit "Get-NetIPAddress" ausfindig machen, damit wir wissen, welchen Adapter wir konfigurieren können. Das ist der Adapter, ein wenig weiter oben, sind sehr viele Adapter, aber hier ist der InterfaceAlias Ethernet0, den können wir verwenden, hier wird die IPv6 Adresse angezeigt und ein wenig weiter unten, beim Ethernet0, die IPv4 Adresse. Wir verwenden also entweder den InterfaceAlias oder den InterfaceIndex, um diese Netzwerkschnittstelle zu konfigurieren. Wir verwenden dazu "New-NetIPAddress", dann müssen wir den InterfaceIndex oder den Alias angeben. Ich verwende nun den "InterfaceAlias" und dieser ist "ethernet0", das habe ich oben eben gesehen, mit dem Schalter "-IPAddress" kann ich nun die IP-Adresse bestimmen, das ist in meinem Fall 192.168.1.25. Das müssen Sie für Ihre Umgebung entsprechend anpassen, dann die "-PrefixLength" ist 24, bedeutet, 3 x 255.0 und noch "DefaultGatway" möchte ich ebenfalls mitgeben, in meinem Netzwerk ist das die 192.168.1.1. Nun ist diese Adresse konfiguriert. Nun möchte ich den DNS-Server ebenfalls mitgeben. Mit dem Commandlet "Set-DnsClientServerAddress" kann ich die Adresse des DNS-Servers konfigurieren. Also ich verwende, wie gesagt, "Set-DnsClientServerAddress" und nun muss ich den DNS-Server angeben, welcher auch gleichzeitig der Domänencontroller ist. Und nun verwende ich wiederum den Schalter zuerst "InterfaceAlias", damit ich auch mein Netzwerkadapter konfigurieren kann, das war in meinem Fall der "ethernet0"-Adapter, dann möchte ich diese Adresse hinzufügen mit dem Schalter "ServerAddresses" und ich verwende nun 192.168.1.10, das ist mein Domänencontroller. Diese Konjugation wurde ebenfalls übernommen. Das kontrollieren wir mit "Get-NetIPAddress", navigiere ein wenig nach oben, hier sehe ich nur die IP-Adresse, aber noch keine DNS-Server Informationen. Dann verwenden wir das folgende Commandlet "Get-NetIPConfiguration", damit wir da mehr Informationen erhalten. Dann wird auch der DNS-Server angezeigt, 192.168.1.10 beim Adapter Ethernet0. Wunderbar, nun können wir das System in die Domäne aufnehmen, mit "Add-Computer", mit "-NewName" möchte ich einen neuen Namen zuweisen, weil da ein standard- oder ein kryptischer Name vom Betriebssystem erstellt wurde. Dieser Server soll heißen "hvsrv02", mit dem Schalter "-DomainName" geben wir die Domäne an, in meinem Fall ist das "corp.pri -Restart", damit ein Neustart durchgeführt wird. Anschließend steht dann das System in der Domäne zur Verfügung, und wir können sämtliche Konfigurationen dann später über unser Client-System durchführen. Ich muss noch den Benutzernamen und das Kennwort eingeben, damit ich auch diesen Neustart durchführen kann. Der Neustart wird ausgeführt, das System wird neu gestartet, ist dann anschließend Bestandteil der Domäne. In diesem Video habe ich Ihnen einen Blick hinter die Kulissen gegeben, damit Sie vielleicht, wenn es für Sie möglich ist, auch eine solche Umgebung aufbauen können, damit Sie dann später mit mir die Konfiguration und die Installation von Hyper-V tätigen können.

MCSA: Windows Server 2016 – 70-740 (Teil 3) – Implementieren von Hyper-V

Bereiten Sie sich mit diesem und fünf weiteren Trainings auf die Microsoft Zertifizierungsprüfung 70-740 vor und erlernen Sie umfassende Kenntnisse zu Windows Server 2016.

3 Std. 44 min (45 Videos)
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Hersteller:
Einzeltraining: 39,95
Abonnement: ab € 19,95
Erscheinungsdatum:08.06.2017

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