Google Analytics Grundkurs 1: Planen, Implementieren, Verwalten

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Beschäftigen Sie sich nun mit der Spalte Property. Diese ermöglicht Ihnen unter anderem die Verknüpfung mit anderen Diensten und das Abrufen des Tracking-Codes.
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Transkript

In der Spalte Datenansicht finden wir im oberen Abschnitt Einträge, bei denen wir allgemeinverbindliche Änderungen für die Datenansicht vornehmen können. Das heißt, Änderungen, die wir hier vornehmen, sind für alle Nutzer gleichermaßen verbindlich. Die Menüpunkte sind: Einstellung der Datenansicht, Nutzerverwaltung, Zielvorhaben, Gruppierung nach Content, Filter, Channeleinstellungen, E-Commerce-Einstellungen, und berechnete Messwerte. Scrollen wir nach unten, finden wir den Abschnitt mit der Bezeichnung Persönliche Tools und Assets. Darunter finden wir Segmente, Vermerke, Attributionsmodelle, benutzerdefinierte Channelgruppierungen, benutzerdefinierte Benachrichtigungen, Geplante E-Mails, Gespeicherte Berichte und Assets teilen. Wie die Bezeichnung schon aussagt, handelt es sich um persönliche Einstellungen, die ausschließlich mit unserem Konto verwaltet und genutzt werden können. Gehen wir die Punkte nun der Reihe nach durch. In den Einstellungen der Datenansicht können wir den Namen der Datenansicht, den URL der Website und die Zeitzone ändern. Optional haben wir die Möglichkeit, eine Standardseite anzugeben sowie auszuschließende URL-Suchparameter. Die Standardseite wäre beispielsweise dann sinnvoll anzugeben, wenn die Startseite sowohl über zum Beispiel www.domain.com als auch über www.domain.com/index.html aufgerufen werden könnte. In diesem Fall würden wir dann index.html als Standardseite angeben. Auszuschließende URL-Suchparameter würden alle Arten von Key-Value-Pairs umfassen, die in einem URL zu unserer Website enthalten sein können. Schauen wir uns als Beispiel einfach mal eine Seite von Amazon an. Hier finden wir gleich zwei Key-Value-Pairs, einmal diesen Key mit diesem Wert und zum Zweiten diesen Key mit diesem Wert. Um die aus diesen Key-Value-Pairs resultierenden Zeichenketten abzuschneiden, würden wir die beiden Keys einfach mit Komma getrennt in das Feld übernehmen. Im nächsten Feld definieren wir die Standardwährung der Datenansicht. Diese ist nicht nur vor dem Hintergrund der Anzeige des korrekten Währungssymbols wichtig, sondern auch im Hinblick auf eventuelle Währungsumrechnungen, wenn wir mit unterschiedlichen Währungen in unserem Onlineshop arbeiten. Dazu später mehr. In unserem Fall stellen wir sicher, dass die Währung auf Euro lautet. Obwohl die meisten Bots und Spider nicht in der Lage sind, Javascript auszuführen und somit das Analyseergebnis nicht verfälschen, wächst die Zahl derer an, die das eben doch können. Um diese Treffer auszuschließen, aktivieren wir die entsprechende Checkbox. Des Weiteren können wir optional auch das Site Search Tracking aktivieren. Sofern unsere Website eine Suchfunktion bietet, ist es durchaus sinnvoll, die Nutzung derer sowie auch die verwendeten Suchbegriffe auszuwerten. Dazu schalten wir das Site Search Tracking einfach ein und definieren bis zu fünf Parameter, welche die eingehenden Suchbegriffe enthalten können. Suchen wir einmal bei Amazon nach Echo Show finden wir den eingegebenen Suchbegriff am Ende des URL und davor den Begriff field-keywords. Diesen Begriff würden wir dann als Suchparameter übernehmen. Um dann den Suchbegriff aus dem URL zu entfernen, würden wir auch hier wieder die Checkbox aktivieren. Analog zur Vorgehensweise mit den Suchparametern verfahren wir dann auch bei den Site-Search-Kategorien. Die Nutzerverwaltung auf Datenansichtsebene funktioniert analog zur Nutzerverwaltung auf Property-Ebene. Unter Zielvorhaben definieren wir unsere Conversions. Es stehen uns unterschiedliche Zielvorhabentypen zur Verfügung. Wie diese dann definiert werden und was die Unterschiede sind, erkläre ich in einem späteren Video. Seiten, die in unserer Internetpräsenz zusammengehören, sich jedoch in der Verzeichnisstruktur an unterschiedlichen Stellen befinden, können über sogenannte Content-Gruppen konsolidiert ausgewertet werden. Ein einfaches Beispiel. Wir vertreiben Sportartikel und unser Shopsystem strukturiert die Verzeichnisse nach Produktkategorien. Dann hätten wir zum Beispiel die Kategorien Laufsport, Radsport, Fußball et cetera. Und in jeder dieser Kategorien hätten wir dann auch Artikel von Herstellern wie beispielsweise Asics, Brooks, Nike und so weiter. Über die Content-Gruppierung können wir dann die Regelwerke erstellen, die es uns ermöglichen, die Produktseiten der verschiedenen Hersteller unserer Website konsolidiert auszuwerten. Um die erhobenen Daten zu dezimieren, zu modifizieren oder zu manipulieren, brauchen wir Filter. Es stehen uns in Google Analytics unterschiedliche Filtertypen zur Verfügung. Wie wir diese definieren und welche Auswirkungen das auf den Datenbestand hat, erkläre ich in einem späteren Video. Unter Channeleinstellungen finden wir zwei Unterpunkte. Channelgruppierung und Markenbegriffe verwalten. Unter Channelgruppierung können wir das Default Channel Grouping modifizieren oder aber auch eine neue Channelgruppierung erstellen. Jede neue Channelgruppierung steht nach Fertigstellung sofort in den entsprechenden Berichten zur Verfügung. Unter Markenbegriffe verwalten können wir markenbezogene Suchbegriffe eingeben, über welche die Nutzer nach unserem Unternehmen oder unseren Produkten suchen. Google Analytics analysiert anhand dieser eingegebenen Suchbegriffe alle bezahlten Suchanfragen. In dem Bereich E-Commerce-Einstellungen definieren wir, ob wir für unsere Website E-Commerce-Daten erheben wollen. Wenn wir also einen Onlineshop betreiben, aktivieren wir E-Commerce. Danach müssen wir nur noch angeben, ob wir E-Commerce im Standard analysieren wollen oder die erweiterte E-Commerce-Einstellung benötigen. Ich gehe darauf in einem späteren Video ein. Wenn wir in Google Analytics einmal einen Messwert benötigen, der noch nicht vorhanden ist und erst berechnet werden muss, können wir diesen hier definieren. Dazu müssen wir lediglich die nötigen Angaben machen und die entsprechende Berechnungsformel hinterlegen. Da wir im Verlauf dieses Trainings jeden Punkt in dem Bereich Persönliche Tools und Assets tangieren werden, erkläre ich nur kurz, was sich hinter der Bezeichnung verbirgt. Segmente: Hierunter finden wir unsere selbst erstellten Segmente. Vermerke beinhaltet alle Vermerke, die wir angelegt haben. Attributionsmodelle enthält unsere selbst definierten Attributionsmodelle. Benutzerdefinierte Channelgruppierung zeigt uns alle Channelgruppierungen, die wir selbst erstellt haben. Benutzerdefinierte Benachrichtigungen listet alle Benachrichtigungen auf, die wir anhand unserer Vorgaben eingerichtet haben. Geplante E-Mails umfasst alle geplanten E-Mails zur Versendung von Berichten. Gespeicherte Berichte enthält eine Liste der von uns modifizierten Berichte, die wir zur wiederholten Verwendung gespeichert haben und Assets teilen ermöglicht uns alles, was wir unter Persönliche Tools und Assets erstellt haben, anderen zur Verfügung zu stellen, indem wir sie per Link teilen. Wir haben uns nun einen Überblick über die Erstellung und Verwaltung von Datenansichten, Properties und Konten verschafft und können uns nun dem nächsten Kapitel zuwenden.

Google Analytics Grundkurs 1: Planen, Implementieren, Verwalten

Erarbeiten Sie sich ein fundiertes Grundlagenwissen zu Google Analytics - von den Grundlagen der Webanalyse, über die wichtigsten Begrifflichkeiten bis hin zu Conversions.

2 Std. 37 min (42 Videos)
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Erscheinungsdatum:01.06.2018
Aktualisiert am:07.06.2018

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