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Photoshop CC 2014: Neue Funktionen

Eigene Lookup Tables erstellen

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Diese Neuerung spart Rechenzeit gegenüber der Umsetzung mit einzelnen Einstellungsebenen.
09:13

Transkript

Bei der Bildbearbeitung und bei der Videobearbeitung ist es natürlich sehr wichtig auf Farbmanagement zu achten, und gerade dann, wenn es auch darum geht, ein bestimmter Ton und ein bestimmtes Grading herzustellen, dann ist das Mittel der Wahl oft die Lookup-Table und seit Photoshop CS6 kann man die auch verwenden über die gleichnamige Einstellungsebene, die sich in der Color-Lookup und da können Sie das laden, was bisher nicht ging, und das können Sie jetzt ab Adobe Photoshop CC 2016 ist es eigene Lookup-Tables zu erstellen. Und das ist wirklich einfach, denn Sie können alle Einstellungsebenen benutzen und Sie können Ebenen Füllmethoden benutzen, und dann einfach per Klick eine Lookup-Table ausgeben, und die würde dann deutlich mehr Performance bringen, gerade wenn Sie zum Beispiel ein Video rendern, dann würde diese Farbkorrektur, die Sie mit der Lookup-Table durchführen und die beispielsweise aus mehreren einzelnen Einstellungsebenen erzeugt wurde, wesentlich schneller verrechnet werden, als diese einzelnen Einstellungsebenen. Aber schauen wir uns das mal an, ich möchte gerne dieses Foto etwas tonen, ich mache das mal mit einer Grationskurve und sage, ich möchte das nicht ganz so dunkel haben in den Tiefen, also ich möchte es ein wenig flauer haben, so eine Art Pastellook, da möchte ich die Farben etwas verändern, und das könnte ich jetzt machen natürlich, indem ich hier in die einzelnen Kanäle gehe und hier fein dran herumziehe, das machen wir mal anders, damit Sie sehen, dass das Ganze auch mit mehreren Einstellebenen funktioniert. Ich nehme deshalb mal die Farbbalance, und schau mir zunächst mal an, wie es aussieht, wenn ich hier die Cyan-Töne in den Mittelton verändere, wir verschieben das mal bisschen Richtung Cyan, und dann schauen wir uns mal an, wie das mit blau aussieht, dort ein wenig in die Richtung gelb, und dann hier mitten, gucken wir auch nochmal, wir machen mal so eine Art Magenta verträumten Look, wir schauen uns mal die Tiefen an, ja, da bringe ich mal ein bisschen mehr Kontrast rein, dann machen wir die auch ein bisschen Magenta-farbener und so können Sie im Prinzip jetzt hier solange dran herumspielen, bis Sie den gewünschten Look erzielt haben, so, schauen wir mal, wie das aussieht, vorher-nachher wir haben, man erkennt da schon, da ist jetzt ein gewisser Bildstil drin, und das waren jetzt im Prinzip nur zwei Ebenen, was Sie auch machen können, ist es hier wieder Kontrast zurückzubringen, indem Sie die Ebene duplizieren und mit weiches Licht arbeiten, was auch geht, ist beispielsweise, dass Sie eine starke Korrektur einfügen, zum Beispiel eine Farbtonung, ich mache das hier mal mit Farbton Sättigung, klicke ich ja auf fern und füge hier eine Farbtonung ein, und zwar mal in so einem Blau, und das hätte ich jetzt aber gerne nur in den Tiefen und dazu kann ich ja hier auf die Ebene einen Doppelklick machen, dann öffnet sich das Ebenenstil-Fenster und hier kann ich für die darunter liegende Ebene bestimmen, was oder bzw. wo dieses Blau zu sehen sein darf. Ich möchte es wie gesagt nicht in den Lichtern haben, also ziehe ich diesen Regel mal nach links, und jetzt sieht man hier noch sehr harte Übergänge, Tonwertabrisse und die möchte ich vermeiden, also halte ich die Alt-Taste, und spalte diese Regel diese in der Regel einfach ein bisschen, so, dass das Ganze hier entsprechend weich wird. Ich vergleiche nochmal, ich mache das mal außerhalb des Anzeigebereichs, damit Sie das Ganze Bild sehen, also das ist ohne diese Ausblendung und das ist mit dieser Ausblendung. OK, jetzt bestätige ich das also mit OK, und wir hättn jetzt diesen Effekt vorher/nachher, und den hätte ich jetzt gerne als eine Lookup-Table. Wie mache ich das? Ja, ganz einfach, Sie brauchen zunächst auf jeden Fall eine Hintergrundebene, denn Photoshop schaut sich an, was Sie hier getan haben, von oben nach unten und verrechnet die Änderung des Endbildes gegen diese Hintergrundebene und daraus wird dann in Lookup-Table erzeugt. was nicht funktioniert, sind lokale Korrekturen, also wenn Sie jetzt hier eine Maske dranhängen, und da drin Roman oder eine Vignette hinzufügen mit einer Ellipsenauswahl und dann diese weichzeichnen, das funktioniert nicht, genau so wenig, wie Filter funktionieren, die lokal arbeiten, also beispielsweise unscharf maskieren oder Tiefen/Lichter, die verrechnen, ja, die lokalen Kontraste und da kommen interessante Lookup-Tables mal raus, aber das funktioniert letztendlich nicht, denn Sie wollen hier einfach nur diesen Farblook, die Farbtonung und das sogenannte Grading-Speicher. So, und das machen Sie, indem Sie dann auf Datei und Exportieren gehen, und dann auf Color Lookup-Tabellen, wenn Sie jetzt keine Hintergrundebene haben, dann warnt Sie Photoshop automatisch, dass Sie eine brauchen, ja und dann brechen Sie hier ab, erstellen eine Hintergrundebene, und dann gehen Sie wieder rein, dann können Sie hier wählen zwischen der Qualität und den Formaten. und im Prinzip das Format, dann können Sie das nehmen, was Sie in Ihrem Videoprogramm brauchen oder was Sie hier in Photoshop am liebsten benutzen, von all den dreien ist das ICC-Profil in der Regel das kleinste, vor allem wenn Sie hier sehr hohe Werte vor Rasterpunkte benutzen, dann erreichen Sie schnell ziemlich höhe Dateigrößen, zum Beispiel wenn Sie eine CUBE Lookup-Table erstellen mit 64 Punkten, dann sind Sie beim ungefähr 7,1 MB, wenn Sie stattdessen 125 wählen, dann sind Sie schon bei 25,7 MB für eine einzige Lookup-Table. Dann fragen Sie sich natürlich, was nimmt man denn dann jetzt. Ich würde empfehlen, wir probieren mal alle drei aus, und vergleichen dann die Größen, und die Anzahl der Rasterpunkte sollten Sie nicht allzuhoch setzen, viele professionelle Programme, die in Hollywood benutzt werden, benutzen nur 17 bis 32 Punkte, also bei 32, da sind Sie in der Regel schon ganz gut dabei, wenn Sie die Rasterpunkte erhöhen, steigt natürlich entsprechend die Dateigröße der Lookup-Tables, aber gerade wenn Sie weiche Übergänge haben möchten, zwischen diesen Farben für die Tiefen und die Lichter keine harten Übergänge, dann brauchen sie gar nicht so viele Punkte. Also nehmen Sie eher wenige für weiche Übergänge, denn alles, was Sie da drüber haben, das ist einfach zu hoch auflösend, also probieren Sie es einfach aus, ich würde Ihnen empfehlen für also Rasterpunkte zunächst mit 32 anzufangen oder vielleicht noch weniger, wenn Sie dann merken, die Qualität ist nicht so, wie Sie sich das vorgestellt haben, dann nehmen Sie ein paar mehr. Das ist in etwa so, als wenn Sie eine Gradationskurve erstellen, da können Sie natürlich eine Abdunkelung machen entweder mit einem Punkt, oder Sie können genau die gleiche Kurve auch mit 20 Punkten machen, und sind dann 19 Punkte von überflüssig weil es genau das Gleiche rauskommt und anders ist es hier auch nicht, also möglichst wenig Punkte nehmen, dann können Sie einen Namen vergeben, die Copyright da eintragen und dann auf OK klicken, und dann gehe ich mal auf den Schreibtisch, und speichere da einfach mal meine Luts in einem neuen Ordner, Test-LUT, erstelle den und klicke auf "Sichern". So, das war es schon. Und jetzt können wir mal kontrollieren, ob wirklich das Gleiche herauskommt, wir schauen uns zunächst mal diesen Ordner an, der da erstellt wurde, das ist Test-LUT, ist der hier, und wenn ich mir jetzt mal hier die Dateigrößen anschaue, dann bin ich bei 3DL-Datei mit 486 KB dabei, die CUBE-Datei hat schon 885 KB und die kleinste ist das DeviceLink-Profil mit nur 197 KB. Schauen wir doch mal, ob die dann ausreicht. ich blende hier mal diese drei Ebenen aus, ich fasse die mal zusammen in einer Gruppe, so, und erstelle jetzt hier eine Lookup-Table. Da nehme ich mal das DeviceLink-Profil, lade das, gehe dann in meinen Ordner auf dem Schreibtisch, das ist der Test-LUT-Ordner, und hier ist schon mein DeviceLink-Profil, klicke auf öffnen und wuala, da haben wir unser Look, damit wir den vergleichen können, darf ich jetzt natürlich nicht einfach hier oben den Ordner ein und ausschalten, weil da natürlich nur die Einstellungsebenen drin liegen, ohne eine Ebene darunter, die werden dann einfach auf die Color Lookup noch drauf addiert, also kapiere ich mir den Hintergrund hier mal rein, indem ich den zunächst mal dupliziere und dann hier in die Gruppe ziehe. So und wenn ich jetzt ein- und ausschalte, dürfte ich keinen Unterschied sehen und ich zoome mal rein, ob wir da irgendwo was erkennen können, also ich sehe hier auf diesem Monitor jedenfalls nichts, also reicht es aus, wenn Sie sich hier das DeviceLink-Profil laden, wir können nochmal was anderes probieren, also eine dieser anderen Lookup-Tables, die wir da erstellt haben, da gehe ich hier mal auf 3D-LUT, Datei laden, und nehme mal hier die 3DL-Datei, und das war es schon, da sind wir wieder bei dem Look vorher/nachher im Vergleich zu den Einstellungsebenen, da hat sich auch nichts getan, exakt wenn Sie das jetzt anwenden auf ein Video, dann geht das viel schneller, als wenn Sie hier die einzelnen Einstellungsebenen haben, also so geht das mit den Color-Lookup-Tables, Sie sehen wie einfach die zu erstellen sind, und ich wünsche Ihnen viel Spaß dabei, da können Sie sich so einige Aktionen ersparen, weil Sie könnten, ja, auch diese ganzen Einstellungsebenen als Aktion sich speichern, Sie können jetzt aber auch alternativ sich einfach eigene Lookup-Tables erstellen und die mit einigen Klicks, mit einigen wenigen Klicks auf jedes beliebige Bild oder Video anwenden.

Photoshop CC 2014: Neue Funktionen

Bleiben Sie auf dem Laufenden, welche neuen Funktionen, Aktualisierungen und Werkzeuge Adobe in die Creative Cloud-Version von Photoshop integriert hat.

4 Std. 23 min (43 Videos)
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Hersteller:
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Erscheinungsdatum:16.01.2014
Aktualisiert am:30.12.2014

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