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Excel 2013 VBA Grundkurs

Eigene Datentypen mit Type

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Statt Ihre Daten mühsam in vielen verschiedenen Variablen abzulegen, können Sie auch Sammelvariablen erzeugen. Diese enthalten dann gleich mehrere Werte – wobei sogar unterschiedliche Datentypen möglich sind.

Transkript

Auch wenn das vielleicht noch ein bisschen frühes, wollen wir uns ja gerade mal mit den Grundlagen der Programmierung beschäftigen. Möchte ich Ihnen noch ein bisschen die besseren Variablen zeigen. Normalerweise würden Sie beispielweise Variablen erstellen, die so deklariert sind. Und sagen wir, Modul öffentlich. Im wirklichen Leben eher Publicdatei öffentlich, aber ich bleibe hier mal am gleichen Modul, das steht dann vielleicht Dim m_strName As String. Da würden Sie den Namen des Benutzers hinterlegen. Und angenommen Sie müssen das wissen, dann vielleicht auch noch so einkommen. Also Dim m_dblEinkommen As Double. Dass ist jetzt nur als völlig beliebige Variable, noch eine Dritte, nämlich Dim m_datGeburtstag As Date. Ich mache schon mal schon das Kommentarzeichnen wieder drunten, damit der Unterstrich gleich zu sehen ist. Und wenn Sie diese Variablen erfragen, dann muss das in einer Prozedur geschehen, die z.B. heißt Sub SetzeBenutzerdaten. So weit, so unkompliziert. Jetzt wollen Sie auf diese Variablen zugreifen. Also würden Sie suchen nach dem Unterstrich - Strg + Leertaste - und finden die jetzt zufällig hintereinander. Wenn es Publicvariablen sind, dann ist die Liste schon deutlich voller. Zusätzlich zu den vier Konstanten und zwei Variablen, die da stehen, die nämlich schon im Grunde das vorwegnehmen, was da oben gezeigt wird, kenne jetzt noch drei weitere, oder fünf weitere, oder zwanzig weitere. Ich bleibe mal bei dem m_, damit es um die richtigen Variablen geht. Es kommt dazu, dass die wegen der ungarischen Notation nach Datentypen sortiert sind und nicht nach Zusammenhang. Ich müsste jetzt also irgendwie schreiben der Benutzer ist Willi Wichtig oder wo immer ich das jetzt herkomme. Ich schreibe hier nur eine einfache Zeichenkette und nicht irgendwie in Inputbox oder Auslesen aus Nachvariablen. Das Problem ist vor allem, dass der Zusammenhang zwischen diesen Variablen nicht zu erkennen ist. Deswegen werde ich diese Variablen jetzt anders schreiben mit einer sogenannten Type-Anweisung. Ich lasse diese mal hin drinnen. Bei der Gelegenheit kann ich Ihnen auch zeigen, wie man große Blöcke kommentiert mit einem Rechtsklick hier in einer Symbolleiste. Brauchen Sie die Symbolleiste namens Bearbeiten. Die lege ich hier oben schon mal hin. Und dort kann ich das, was markiert ist, mit einem Schwung hier auskommentieren. Und schreibe jetzt alternativ. Ich schieb das ein bisschen nach unten, wird es besser aussehen. Und zwar mit einer Deklaration, die heißt Type. Und dann erfinde ich einen beliebigen Wert, z.B. typeBenutzer. Dem setze ich auch mal Prefix voran, mit dem ich weiß: "Aha, das ist eine Typevariable", die kann noch mehr. Und irgendwo hat die ein End Type. Das bezeichnet die Hauptvariable sozusagen und die hat jetzt Unterinformationen. Es wird immer gerne behauptet, dass sei ein neuer Datentyp, was da erstellt wird. In Wirklichkeit ist es nur diese Ansammlung von mehreren Datentypen, die jetzt nämlich da drin stehen. Meistens würde es so geschrieben Name As String. Das hat zwei Nachteile. Erstens: Name ist ein sehr-sehr reserviertes Wort. Das wird sofort angemeckert, dass das nicht zulässig oder gar sinnvoll ist. Also schreibe ich sofort direkt strName. Und das zweite ist: es ist trotzdem sinnvoll den Datentyp hier sehen zu können. Im Grunde greife ich jetzt auf diese hier zurück und muss natürlich oben (das habe ich eben vergessen) auch sichtbar machen, das es ein modulöffentlicher Datentyp ist. Dafür ist da hier falsch geworden. Double. Und hier entsprechend dat.Geburtstag As Date. Dass heißt, es gibt einen Neuen. Wie gesagt ein Anführungszeichen-Datentyp. Genauer wird das gesagt, eine Sammlung von Datentypen, die unter diesen Namen erreichbar sind. Und wenn ich jetzt den irgendwo brauche, in der ruhig Gleichname in der anderen auskommentiert (in der Prozedur Sub Benuterdaten), dann verweise ich jetzt auf eine Variable mit diesem speziellen Datentyp. Also Dim typMeinBenutzer das ist der aktuelle der Grade dabei ist und der kriegt diesen erfundenen Datentyp. Also eine neue Variable, Beliebiger Name, und die hat diesen Datentyp, das verhält sich, als ob es ein neuer Datentyp wäre. Aber wenn ich jetzt sage dass ich diesem Benutzer was zuweisen will, diese neuen Variablen müssen sich hier ausnahmsweise mal daran denken, vorher zu speichern, Sonst kennt der Kompiler diesen Typ nur nicht. Und dann kann ich ihm jetzt hier sagen TypMeinBenutzer hat folgenden Unterwert, und da stehen die jetzt zusammengefasst. Und dem Namen kann ich jetzt ein Wert zuweisen. Und dasselbe für hier. Den Geburtstag, der hat meinetwegen am 01.01.1900 Geburtstag gehabt. Und so weiter. Dass heißt immer, wenn ich hier diese Hauptvariable benutze, dann erkennt die automatisch das, sie Unterwerte hat. Und ich kann unter diese Variablen ganz viele zusammenfassen. Ich kann sogar später noch bei Type welche nachreichen, die hier auch automatisch angezeigt werden. Ich mag das mal eben komplett. Der Vorteil dieser Schreibweise besteht vor allem darin, dass Sie nur eine Variable brauchen, wenn Sie darauf zugreifen. Und die den Zusammenhang zu ihren untergeordneten Werten kennt. Das ist erst dann sinnvoll, wenn Sie so Pakete von Daten haben. Typischerweise wenn Sie Personen verwalten z.B., dann brauchen Sie mehrere Daten von denen. Oder vielleicht wenn Sie Dateien verwalten. Dann können Sie zu der Datei vermerken, "aha, dass der Name, dass der Pfad " - alles so als Unterdatentyp. Es ist wie gesagt nicht das Wichtigste, was man in der Grundlage die Programmierung braucht, aber wenn Sie dieses Problem entdecken, werden Sie froh sein, das Sie schon wissen, dass ist so lösbar ist.

Excel 2013 VBA Grundkurs

Holen Sie aus Excel 2013 mit der integrierten Programmiersprache VBA auch das letzte Quäntchen an Funktion heraus und lassen Sie sich dazu zeigen, was alles möglich ist.

6 Std. 18 min (63 Videos)
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