Excel 2016/2013: Pivot-Berichte mit Datenmodell verbessern

Eigene Berechnungen mit DAX-Measures hinzufügen

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Vervollständigen Sie Ihre Datenbasis und holen Sie mit eigenen Berechnungen mehr heraus. Die leistungsfähige Formelsprache DAX macht auch komplexe Berechnungen möglich.
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Transkript

In den Beispielen haben Sie bisher immer das Feld "Menge" verwendet. Neben der verkauften Menge interessiert sie natürlich besonders der damit erzielte Umsatz. In der Tabelle "Bestellungen" ist diese Größe jedoch nicht enthalten. Lässt sich aber durch einfache Multiplikation von Menge und Stückpreis ermitteln. Im Datenmodell steht Ihnen für Berechnungen die Formensprache "DAX" zur Verfügung. Mit ihr können Sie berechnete Felder, sogenannte Measures erstellen. Wie Sie den Umsatz mit Hilfe eines Measures berechnen und dabei wertvollen Arbeitsspeicher sparen, lernen Sie in diesem Video. Um das Datenmodell um eigene Berechnungen zu ergänzen, stehen Ihnen zwei Möglichkeiten zur Verfügung: Erstens berechnete Spalten und zweitens berechnete Felder, sogenannte Measures. Die erste Möglichkeit "Berechnete Spalten" haben Sie bereits kennengelernt als Sie aus dem Vornamen, Nachnamen und der KundenID, die neue Spalte "Kunde" gebildet habe. Natürlich ließe sich auch die Tabelle "Bestellungen", um eine weitere berechnete Spalte ergänzen, in der dann für jede Zeile, sprich für jede Transaktion der Umsatz berechnet wird. Diese Hilfsspalte "Umsatz" ließe sich dann in einer Pivot-Tabelle verwenden. Doch diese Vorgehensweise ist das mehreren Gründen nachteilig: Erstens im Datenmodell werden überflüssige Daten hinzugefügt, weil mit Menge und Stückpreis bereits alle notwendigen Informationen vorliegen. Zweitens eine Umsatzberechnung auf Zeilenebene ist nicht notwendig, weil nur der aggregierten Umsatz zum Beispiel nach Kategorie Produktfarbe oder Beruf interessiert. Mit einem berechneten Feld, also einem DAX-Measure lässt sich der Umsatz auch ohne Hilfsspalte berechnen. Dazu benötigen Sie eine DAX- Funktion, die für jede Zeile der Tabelle "Bestellungen" die Menge mit dem Stückpreis multipliziert und anschließend alle Ergebnisse summmiert. Genau das erledigt die Funktion "SUMX". Geben Sie den Measure zuerst einen aussagekräftigen Namen. Zur Umsatzberechnung benötigen Sie eine DAX-Funktion, die für jede Zeile in der Tabelle "Bestellungen" die Menge mit dem Stückpreis multipliziert und anschließend alle Ergebnisse summiert. Beginnen Sie die Formeleingabe mit "sum" für SUM liefert Ihnen Intellisense sämtliche zur Verfügung stehenden Funktionen, in denen SUM vorkommt. Die Funktion "SUM" addiert alle Zahlen einer Spalte, das ist hier nicht gewünscht. Stattdessen benötigen Sie die Funktion "SUMX", die die Summe eines Ausdrucks zurückliefert, der für jede Zeile in einer Tabelle ausgewertet wird. Die Funktion "SUMX" benötigt zwei Parameter: Zum einen die Tabelle, die zeilenweise durchlaufen werden soll und zum anderen der Ausdruck, der für jede Tabellenzeile ausgewertet werden soll. Die Tabelle, die zeilenweise durchlaufen werden soll, ist die Tabelle "Bestellungen". Und der Ausdruck ist die Bestellmenge multipliziert mit dem Stückpreis. Ob die Syntax korrekt ist, erfahren Sie nach einem Klick auf die Schaltfläche "Formel überprüfen". Nun legen Sie noch ein Zahlenformat für den Umsatz fest. Entscheiden Sie sich für "Currency", das Währungssymbol belassen Sie auf "Euro" und setzen Sie die Dezimalstellen auf "0". In der Feldliste Ihrer Pivot-Tabelle finden Sie nun unter der Tabelle "Bestellungen" das neue Measure-Umsatz. Da Sie das Zahlenformat für dieses Measure bereits bei der Erstellung vorgegeben haben, ist in der Pivot-Tabelle keine Nacharbeit mehr notwendig. Neben berechneten Spalten haben Sie in diesem Video berechnete Felder, sogenannte Measures kennengelernt. Verwenden Sie berechnete Spalten, wenn Sie deren Inhalt als Zeilen- oder Spaltenbeschriftung in einer Pivot-Tabelle verwenden möchten, wie zum Beispiel die Spalte "Kunde". Berechnete Spalten eignen sich daher besonders für Texte. Measures verwenden Sie dann, wenn das Ergebnis numerisch ist und im Wertebereich der Pivot-Tabelle benötigt wird, so, wie der Umsatz.

Excel 2016/2013: Pivot-Berichte mit Datenmodell verbessern

Revolutionieren Sie Ihre Pivot-Auswertungen mit einem Datenmodell, Power Pivot und DAX-Funktionen

1 Std. 46 min (33 Videos)
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