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Premiere Pro CS6 Grundkurs

Effekte und Effekteinstellungen

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Effekte für Video und Audio sowie Blenden findet man im Effekte-Bedienfeld. Die Parameter dafür lassen sich in den Effekteinstellungen definieren und animieren.
10:37

Transkript

Wohl kein professioneller Schnitt kommt ohne Effekte aus. Dazu zählen nämlich auch einfache Blenden, Farbkorrekturen oder auch mal ein Bildstabilisierungseffekt. Natürlich aber auch so richtige Effekte wie Schlagschatten oder Weichzeichner, Scharfzeichner und Ähnliches Einen Überblick über die verfügbaren Video- und Audioeffekte und Blenden finde ich hier im Effektefenster. Hier sehen wir in Kategorien sortiert verschiedene Vorgaben, die mitgeliefert werden, zum Beispiel, um so einen Bild-in-Bild-Effekt zu machen. Nehmen wir einfach mal einen Clip aus dem Projektfenster und ziehen den hier auf eine Videospur, gehen in das Effektefenster, wählen den Clip hier oben einmal aus, und sagen, wir wollen so einen 25% LO, links oben, machen. Doppelklick drauf, okay. (Ruckeln) Neuer Versuch, jetzt hat es geklappt, also per Drag-and-drop (Ruckeln) sehe ich jetzt hier meinen Bild-in-Bild-Effekt, den ich als Vorgabe hinzugefügt habe. Gehen wir noch mal zurück und sagen hier, dieser Clip könnte unbedingt eine Farbkorrektur gebrauchen, dann gehen wir hier auf Videoeffekte, Farbkorrektur, und hier finden wir dann zum Beispiel die Schnelle Farbkorrektur und auch die Komplexe Dreiwege-Farbkorrektur. Per Doppelklick wird dieser Effekt dem Clip zugewiesen und man erkennt das hier durch eine kleine violette Linie. Schwer zu erkennen, ich weiß. Aber wenn man dann in die Effekteinstellungen geht, dann fällt das Ganze schon ein bisschen mehr auf. Hier sehe ich jetzt nämlich meine Schnelle Farbkorrektur. Während ich die Effekte aus diesem Fenster erst mal einfach nur auf die Clips zuweise, kann ich in den Effekteinstellungen dann die Einstellungen dafür tätigen. Und wir sehen, jeder Clip hat hier schon mal Eigenschaften wie Bewegung, dazu gehören Position, Skalierung, Drehung, Ankerpunkt und Flimmern, ein Anti-Flimmern, wie auch die Deckkraft und ein Effekt, der heißt Zeit-Neuzuordnung, um so Beschleunigungen in der Geschwindigkeit durchzuführen. Und natürlich sehen wir hier auch entsprechende Audioinformationen. Dadurch dass ich meine Schnelle Farbkorrektur auf diesen Clip gezogen habe oder per Doppelklick zugewiesen habe, kann ich sehen, hier kommt ein weiterer Effekt hinzu, nämlich die Schnelle Farbkorrektur. Und damit kann ich hier dann auf dieses Rädchen gehen, ich muss es mal ein bisschen kleiner machen, damit man es besser sehen kann, und kann sagen, okay, wir wollen das Blau in dem Clip ein bisschen mehr betonen, vielleicht auch dieses Orange oder das Grün, wie auch immer, eher mal so ein bisschen in die Richtung. Das ist vielleicht zu viel. Man muss damit etwas vorsichtig umgehen. Und so kann ich entsprechend die Clips in der Farbe korrigieren und hier vielleicht auch dafür sorgen dass der Clip noch ein bisschen heller wird. Das ist zu viel, ungefähr so... nicht die Mitten, wollen wir etwas mehr Kontrast haben, auch ein bisschen mehr Tiefen noch hinzufügen. So beispielsweise. Hiermit kann man dann die Einstellungen machen, und ich kann das kleine fx hier vorne, den Effekt ein- oder ausschalten und jetzt sehen, ob mir meine Farbkorrektur gut gefällt oder nicht. Einen Effekt, den man nicht mehr braucht, kann man entweder zurücksetzen, oder, um auch Performance zu sparen, gleich anwählen und hier die Entfernen-Taste drücken. Ebenso lassen sich Blenden in diesem Fenster zuweisen. Dafür brauchen wir hier aber ein bisschen mehr Platz, und den verschaffen wir uns einmal kurz mit dem Werkzeug Löschen und Lücke schließen. Hier kürzen wir den Clip ein bisschen... und auch den Clip hier vorne... Jetzt kann ich auf die Schnittkante eine Blende setzen, und wir suchen mal danach, nach der Weichen Blende, und die kann ich jetzt per Drag-and-drop auf die Schnittkante zwischen den beiden Clips setzen. Premiere spielt jetzt hier eine Weiche Blende ab. (Originalton) Okay. Das können wir natürlich auch im Ton machen. Ich klicke einmal auf das X, um alle Blenden anzuzeigen... und wir gehen jetzt mal auf die Audioüberblendungen Crossfade Konstante Leistung und fügen jetzt auch eine Tonblende hinzu, zwischen die beiden Audiospuren. (Originalton) Und damit habe ich auch im Ton dann einen etwas sanfteren Übergang. Auch die Blenden können wir uns hier im Fenster Effekteinstellungen anschauen und wir können sie hier zum Beispiel bequem etwas verkürzen die Blende etwas schneller läuft, (Originalton) oder umgekehrt, auch verlängern. (Originalton) Man muss das Fenster nicht unbedingt aufmachen, man kann das auch direkt hier unten einstellen, aber ich habe hier oben einfach etwas mehr Platz dazu. Eine weitere Besonderheit ergibt sich in den Effekteinstellungen, wenn man etwas animieren möchte, sprich, über die Zeit verändern. Dafür braucht man sogenannte Keyframes. Das machen wir mal, indem wir einen weiteren Clip hier jetzt aus unserem Projektfenster einfach auf eine Videospur 2 ziehen, hier oben beispielsweise. Ich wähle diese Spur an und mit dem Cursor gehen wir auch mal hier drauf. Jetzt kann ich nämlich sehen, dass diese Spur die Videospur 1 überlagert. Und wir holen uns hier mal die Bewegungseigenschaften, klicken einmal auf Bewegung drauf, dann kann ich hier sehen, im Programmmonitor gibt es solche Anfasser und ich kann den Clip damit kleiner machen und verschieben. Hier ungefähr wollen wir ihn zu Beginn stehen haben. Jetzt möchte ich gerne, dass der Clip sich über die Zeit verändert, vielleicht größer wird, von links nach rechts rein- oder rausfährt. Dafür klappe ich jetzt das Dreieck neben Bewegung auf und sage, wir wollen ihn vielleicht zu Beginn (Ruckeln) hier ganz klein haben. Dafür setzen wir die Skalierung auf einen Wert von 0. Nun bleibt er aber über die gesamte Dauer klein, sehen wir, wenn wir hier rüberfahren. (Ruckeln) Der Current Time Indicator, hier oben in den Effekteinstellungen läuft synchron mit dem hier unten, lässt sich aber nicht vor den Clip schieben. (Ruckeln) Was wir jetzt machen, ist die Skalierung hier einmal anklicken, indem wir auf die Stoppuhr klicken. Das macht jetzt diesen Wert zu diesem Zeitpunkt fest. Gehen wir ein Stück weiter, (Ruckeln) etwa eine Sekunde, und setzen die Skalierung wieder zurück auf einen Wert von 40%. Dadurch ist der Clip jetzt hier wieder zu sehen, und das Angenehme ist, wenn ich zwischen diesen beiden Punkten hin- und herfahre, sieht man eine Animation. (Ruckeln) Diese Punkte, die einen Wert, einen Wert der Skalierung in dem Fall, zu einem Zeitpunkt, in dem Fall ist der Zeitpunkt hier 8 Sekunden und 14 Bilder, speichert, das nennt man dann einen Keyframe. Ein Keyframe speichert den Wert einer Eigenschaft zu einem bestimmten Zeitpunkt. Und ich kann sowohl den Zeitpunkt verändern, indem ich hier rüberfahre, wie auch den Wert, indem ich den Current Time Indicator auf den Keyframe bewege und den Wert jetzt verändere. Vorsicht, wenn der Current Time Indicator nicht auf dem Keyframe steht, wenn ich jetzt den Wert verändere, dann erzeugt er an dieser Stelle einfach einen neuen Keyframe. Schalten wir das hier auf 50%, und gehen jetzt noch mal eine Sekunde weiter zu 13:06, also 13:06 sind wir, wir gehen zu 14:06, und setzen den Wert der Skalierung jetzt wieder auf 0. Auf die Art und Weise haben wir eine einfache Animation der Skalierung erzeugt, und auf die Art und Weise kann man jede dieser Eigenschaften, die man mit Werten und so einer Stoppuhr sieht, auch animieren. (Originalton) Ist vielleicht zu laut im Ton insgesamt. Gut, dass wir den Ton hier direkt in der Lautstärke, im Audioeffektregler haben, denn hier kann ich auch auf den Anfang gehen (Ruckeln) und den Ton einfach weiter nach unten setzen. (Originalton) Nun ist der Ton aus der Audiospur 2 auch nicht mehr zu hören. Manchmal kann es ganz praktisch sein, hier unter Fenster einen weiteren Monitor einzublenden. Hier gibt es einen Referenzmonitor. Warum? Ganz einfach, weil ich hier in diesen Referenzmonitor zum Beispiel ein anderes Bild laden kann. Zum Beispiel hier die Vektorbereiche. Das ist so ein Vektorskop, ein Referenzdiagramm, was man für die Farbkorrektur nutzen kann. Und wenn ich jetzt hier beispielsweise noch mal eine Farbkorrektur hinzufüge, Effekte, nehmen wir noch mal die Schnelle Farbkorrektur, wenden sie auf dem Clip an, und ändern jetzt etwas, dann können wir sehen, wie der Referenzmonitor entsprechend darauf reagiert. Was der im Einzelnen darstellt, ist die Sättigungsbereiche im Rot-, Magenta-, Blau-, Cyan- Gelb- und Grünbereich. Und wenn ich jetzt hier einfach mehr Sättigung gebe, werden die Punkte entsprechend gespreizt, bei weniger Sättigung, bis zu 0, liegen sie alle in der Mitte. Das heißt, ein 100% Rot wird hier liegen, ein 100% Magenta dort. Und im Fernsehen dürfen in der Regel die Punkte niemals außerhalb des sicheren Bereiches, also dieses Kreises gehen, weil sonst habe ich zu stark gesättigte Farben. Da sollte man entsprechend ein bisschen darauf aufpassen. Aber auch für die Farbkorrektur kann das manchmal sehr nett sein, weil man einen Farbstich sehr schnell daran erkennen kann, dass diese Punkte sehr ungleichmäßig sind. Einen Gelbstich erkennen wir, weil jetzt der gesamte Vektorbereich sich im Rot- und Grünbereich aufhält. Indem ich jetzt den Regler hier in die entgegengesetzte Richtung ziehe, kann ich diesen Farbstich nun reduzieren. Der Referenzmonitor ist eben ein zusätzlicher Monitor, den ich mir einblenden kann, um einfach ein bisschen mehr Information visuell darstellen zu können. Wir haben jetzt die einzelnen Fenster gesehen, die man häufiger braucht, wenn man mit Effekten arbeitet, Effekte einstellen oder sogar Animationen erstellen möchte, und mit dem Referenzmonitor haben wir einen zusätzlichen Monitor kennengelernt, der sehr praktisch für die Farbkorrektur sein kann.

Premiere Pro CS6 Grundkurs

Lernen Sie in diesem Video-Training Videoschnitt, Audioanpassung und Effekte mit Premiere Pro CS6 kennen und schätzen.

11 Std. 48 min (91 Videos)
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