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Premiere Pro CS6 Grundkurs

Effekte über verschachtelte Sequenzen anwenden

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Effekte, wie Schlagschatten, abgeflachte Kanten oder zugeschnittene 3D-Effekte, lassen sich auf verschachtelte Sequenzen anwenden. Das lässt die Einstellungen besser über mehrere Clips hinweg kontrollieren und die Reihenfolge in der Berechnung anpassen.
11:36

Transkript

Ich kann zwar Effekte sehr einfach auf mehrere Clips anwenden, indem ich mehrere Clips auswähle, hier jetzt beispielsweise auf Perspektive gehe und meinen Clips hier einen 3D-Effekt zuweise. Der Nachteil ist aber jetzt der, dass ich jeden Clip einzeln hier entsprechend anpassen muss, das heißt ich gehe in den ersten, gehe in den zweiten, und wenn ich noch möchte in den dritten. Das ist nicht sonderlich effektiv, zugegebenermaßen. Wenn wir das nochmal rückgängig machen, oder die Effekte hier entfernen, weil das schneller geht, dann ist es manchmal leichter, die Sequenzen in eine Unterkomposition, in eine Untersequenz zu verschachteln. Dafür machen wir mal Folgendes: Wir wählen jetzt hier die Clips alle an, machen ein Rechtsklick, und wählen die Funktion Verschachteln aus. Im Projektfenster kann ich jetzt sehen, dass neben meiner Mastersequenz "01" hier eine verschachtelte Sequenz liegt. Ich benenne die mal um in "3 Clips". Auch hier im Schnittfenster kann ich sie umbenennen, mit einem Rechtsklick, auf Umbenennen "3 Clips". Der Vorteil ist jetzt, dass innerhalb meiner Sequenz meine drei Clips verschachtelt sind und wenn ich hier rüberfahre, kann man sie entsprechend sehen. Nun kann ich einen Effekt anwenden, der dann entsprechend über alle drei Clips gerechnet wird. Nehmen wir hier nochmal den 3D-Effekt, ziehen ihn auf die Clips, und drehen das Ganze nochmal Ich könnte es ebenso kippen, und die Entfernung zum Bild verändern. Ich möchte vielleicht einen weiteren Clip in den Hintergrund laden, und nehme dazu mal diese Videospur, also den Clip, die Sequenz auf die Videospur 2. Jetzt habe ich Platz, um mit dem Mediabrowser einen weiteren Clip zu importieren. Gucken wir uns den hier mal an, der passt vielleicht ganz gut. Und den ziehe ich jetzt hier auf die Videospur. Aber ich möchte tatsächlich nur das Bild ziehen. Hier ungefähr hin. Hier sehen wir jetzt, dass die Sequenz an der Stelle automatisch transparent ist. Wenn ich hier eine solche Komposition erstelle ... ein Compositing besteht meistens aus mehreren Ebenen ... so habe ich die Möglichkeit durch die Transparenz einer Ebene auf andere Ebenen dahinter durchzuschauen. Spielen wir das Ganze mal ab und ich möchte hier vielleicht lieber dass der Hintergrund ein Standbild ist. Machen wir also ein Rechtsklick, sagen hier Standbild..., Anhalten beimIn-Punkt. Und ich kann zwar einen angehaltenen Clip nicht verlängern, aber wir können etwas tricksen, indem wir hier das Rate-ausdehnen-Werkzeug nehmen und ihn jetzt in die Länge ziehen. Damit sich meine neue Sequenz etwas besser vom Hintergrund abhebt, würden wir den Hintergrund vielleicht nochmal umfärben. Wir nehmen dafür so einen Schwarzweiß-Effekt, ändern vielleicht auch ein bisschen die Helligkeit. Dazu gehen wir mal hier in die Videoeffekte, Anpassen und hier nehmen wir mal die Tonwertkorrektur. Und wir gehen jetzt in die Effekteinstellung, um die Tonwertkorrektur ein bisschen einzustellen. Hier gibt es ein Einrichten-Knopf und darüber kann ich den Effekt jetzt hier anpassen und mein Clip etwas aufhellen. Ich möchte auch nicht so viele dunkle Bildstellen haben, deswegen grenzen wir mal den Tonwertumfang ein. Und wir können jetzt sehen, der Hintergrundclip ist schön hell so dass sich mein zweiter Clip hier besser absetzt. Neben dem 3D-Effekt, wollen wir jetzt noch einen Schlagschatten hinzufügen. Nehme ich das mal und ziehe jetzt den Schlagschatten ebenfalls hier auf den Clip. Den Schlagschatten können wir jetzt hier einrichten, indem ich den Abstand vergrößere, und eine weiche Kante hinzufüge. Die Deckkraft möchte ich gerne etwas erhöhen, damit er hier im Bild etwas besser sichtbar wird. Wir sehen auf diese Art und Weise haben wir jetzt eine Komposition erstellt, also ein etwas komplexeres Gebilde, bestehend aus einem 3D-Effekt, einem Schlagschatten. Dieser Effekt wurde auf eine Sequenz von mehreren Bildern angewendet, die wir jetzt hier entsprechend in einer Unterkomposition haben. Wenn ich ein Doppelklick auf diese Sequenz mache, so kann ich hier reingehen, und könnte noch Änderungen an der Sequenz vornehmen. Zum Beispiel möchte ich ganz gerne einen weiteren Clip austauschen. Wir gehen dazu nochmal in den Mediabrowser ... schalten wir den Clip hier mal ein, damit wir sie auch sehen können ... und wir importieren uns mal diesen Clip. Rechtsklick, Importieren..., gehen ins Projektfenster und wollen diesen ersten Clip austauschen. Vielleicht nicht den ersten oder den hier, der ist zu ähnlich mit dem Clip, den ich hier habe. Ich wähle erst diesen Clip hier aus, Ich nehme jetzt diesen und drücke die Alt-Taste und ziehe ihn jetzt hier entsprechend drauf. Dies tauscht den Clip in der Sequenz nochmal aus. Gehe ich wieder zurück kann ich sehen, das hier der neue Clip entsprechend angekommen ist. Ich möchte meinem Clip jetzt hier noch eine größeren 3D-Eindruck geben von Tiefe. Und dazu schauen wir in den Effekten mal nach dem Effekt abgeschrägte Kante Ich gebe hier einfach mal "Kante" ein. dann ist es vielleicht einfacher. Und hier haben wir Kanten abschrägen, so rum hieß der, nicht abgeschrägte Kante, Perspektive, Kanten abschrägen. Ziehen wir ihn hier auf den Clip. Hier ist es allerdings ganz wichtig, die Reihenfolge zu beachten, in der Effekte zugewiesen werden. Wir haben hier als erstes mal den 3D-Effekt, der mein Element dreht. Auf die Drehung wird jetzt der Schlagschatten gerechnet und auf das gesamte Bild, was allerdings gedreht ist, der Effekt Kanten abschrägen. Wir ändern hier mal die Reihenfolge und wenden den Effekt Kanten abschrägen zuerst an. Jetzt sehen wir, dass er auf das Gesamtbild ... wenn wir den 3D-Effekt und den Schlagschatten nochmal deaktivieren ... auf das Gesamtbild angewendet wird. Dann kommt der 3D-Effekt, der das Ganze verschiebt und im Endeffekt der Schlagschatten. Die Effekte stellen wir noch ein bisschen ein. dass wir hier zum Beispiel eine höhere Tiefenwirkung haben und den Winkel der Farbe nochmal ändern können. die Intensität auch anpassen können und die Kantenbreite ... ich klappe das hier mal auf, dass ich hier etwas feiner arbeiten kann ... die Kantenbreite nicht ganz so massiv. Gehen wir noch in den 3D-Effekt und schauen, dass wir hier eine kurze Animation erzeugen. Wir fangen hier an und sagen, dass wir den Clip ein bisschen drehen wollen. Ungefähr so. Wir können nochmal das Kippen anpassen, hier passt es soweit ganz gut. Interssant kann auch ein Glanzlicht sein, was beim Drehen dann aufgetragen wird. Den Drehen-Effekt möchte ich jetzt animieren, indem ich die Stoppuhr klicke, hier ein bisschen weitergehe und den Clip jetzt in die entgegengesetzte Richtung drehe. Mit Klicken und Ziehen über diesen Wert kann man das Ganze hier entsprechend anpassen. Spielen wir das mal ab, so kann man hier sehr schön, diesen gedrehten Bildeffekt sehen. Damit ich hier auch abbremse und beschleunige, sollte ich den ersten Keyframe anwählen und sagen, Langsam ausschwenken. Das ergibt jetzt sozusagen ein Beschleunigungsverfahren hier vorne, Quellgeschwindigkeit fängt also bei null an, Und damit die Geschwindigkeit der Drehung am Ende nicht linear bleibt, würde ich jetzt hier mit einem Rechtsklick mal langsam einschwenken. Das sieht beides ein bisschen besser aus, weil die Animation jetzt etwas weicher wird. Passt soweit doch ganz gut. Sollte mir ein bestimmter Effekt nicht so gut gefallen, kann ich ihn entweder deaktivieren, oder ich kann die Parameter hier wieder zurücksetzen. das setzt den Effekt wieder auf die Standardparameter zurück. Sagen wir hier erstmal rückgängig, weil ich möchte ganz gerne den etwas breiteren Schlagschatten behalten. Was mir an diesem Bild jetzt noch nicht gefällt ist, dass es vielleicht etwas zu breit ist. Ich würde es gerne ein bisschen zuschneiden und dafür gibt es tatsächlich einen entsprechenden Befehl. Damit ich ihn gleich an der richtigen Stelle einfüge, könnte ich ihn jetzt hier direkt in die Liste ziehen. Auf die Art und Weise kann ich hier das Zuschneiden aktivieren, und im Bildfenster den Clip zum Beispiel in ein Hochformat zuschneiden. Spielen wir das Ganze mal ab, ergibt sich hier eben ein ganz netter Zuschneiden-Effekt Das Zuschneiden ist vielleicht noch etwas besser zu sehen, wenn wir mal einen Clip einfach so hier drauflegen. Fügen wir ihn mal hier ganz nach oben auf eine Videospur 3, unser Compositing wird schon immer umfangreicher. Dort wo der obere Clip jetzt Transparenzen enthält, kann man auf die unteren Spuren durchschauen. Und eine Transparent, einen Alpha-Kanal, kann ich zum Beispiel erzeugen, wenn ich hier auf die Effekte gehe und den Clip jetzt zuschneide. Aktivieren wir hier das Zuschneiden. Immer wenn man hier so ein Rechteck mit dem Cursor sieht, hat man die Möglichkeit draufzuklicken und Einstellungen direkt hier im Programm-Monitor vorzunehmen. Wir können das Ganze jetzt hier zuschneiden, und einen bestimmten Bereich wählen. und danach beispielsweise, über die Bewegungseigenschaften, die Position, den zugeschnittenen Clip an die gewünschte Stelle ziehen. Ich möchte vielleicht ganz gerne, dass dieser Clip jetzt auch eine etwas weichere Kante bekommt. Und dafür nehmen wir mal den Effekt Weiche Kanten. Gucken wir an, wo hier das Zuschneiden ist Und wenn ich die weiche Kante jetzt vor das Zuschneiden setze, dann funktioniert sie hier nicht sehr gut. Weil sozusagen der Clip jetzt hier außen drum herum ... schauen wir mal, dass wir alles andere ausblenden ... der Clip außen drum herum eine weiche Kante bekommt. Danach wir das Zuschneiden aktiv und schneidet den Clip hier wieder ab. Umgekehrt definieren wir jetzt erst das Zuschneiden und dann die weiche Kante. Kann ich hier sehen, dass ich auch noch keinen Effekt erreiche. weil Weiche Kante immer um den Gesamtclip berechnet wird. In diesem Fall bleibt mir nur übrig, dass ich den Clip zoome, In etwa versuche, das gleiche Bildseitenverhältnis wiederherzustellen und jetzt über die Bewegung den Clip nochmal skaliere. Auf die Art und Weise kann ich den Effekt einer weichen Kante auch wieder auf einen zugeschnittenen Clip anwenden. In diesem Fall würde ich jetzt sagen, dass das Compositing ein wenig zu umfangreich geworden ist. und wir den oberen Clip lieber wieder ausschalten. Wir haben jetzt gesehen, dass die Reihenfolge der Effekte eine große Rolle spielen kann und dass sich durch das Verschachteln bestimmte Effekt vorberechnen kann und dann andere, auf die daraus entstandene Sequenz anwenden kann.

Premiere Pro CS6 Grundkurs

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11 Std. 48 min (91 Videos)
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