Unsere Datenschutzrichtlinie wird in Kürze aktualisiert. Bitte sehen Sie sich die Vorschau an.

Logic Pro X: Neue Funktionen

Edit: Neue Tools und Hilfsmittel

Testen Sie unsere 2016 Kurse

10 Tage kostenlos!

Jetzt testen Alle Abonnements anzeigen
Lernen Sie ein mächtiges Werkzeug kennen, mit dem Sie die Drum-Programmierungstechniken der MPC in die aktuelle Logic-Version portieren. Neue Werkzeuge ermöglichen ungewöhnliche zeitbasierte Midi-Edits. Zudem gibt es nun eine "intelligente" Quantisierung.
07:58

Transkript

Auch im Bereich des Drum-Editing hat sich im Logic Pro X einiges getan. Zum Beispiel wurden zwei neue Tools eingeführt, die ich hier gesondert hervorheben möchte. Das eine heißt "Notenwiederholung" und das andere Tool "Punktuelles löschen". Um zu demonstrieren, was diese beiden Tools wirklich machen, habe ich hier eine kleine Midi-Loop [Drum-Sound] einen Drum Midi-Loop [Drum-Sound] gemacht und jetzt öffne ich hier mal "Notenwiederholung". Notenwiederholung ist genau das, wie es klingt, nämlich es wiederholt einfach die gespielte Note. Ich drücke jetzt mal hier auf die Hi Hat, das ist auf meine externe Midi-Tastatur das Synth, und wir hören hier bereits 1/64 Noten. [1/64 Noten-Sound] Das sind die Notenwerte, die ich hier oben eingebe und da gehen halt die Notenwerte, die in der Liste auch angeführt sind. Das kann ich aber auch dynamisch verändern, indem ich hier eine Modulationsquelle eingebe, in dem Fall das "Modulationsrad" einen Minimalwert und einen Maximalwert angebe, in dem Fall ist es 1/8 Note minimal und maximal 1/64. Und sobald ich jetzt das Modulationsrad bewege, verändert sich die Notenwerte da oben, das klingt dann so. [1/8 bis 1/64 Noten-Sounds] Und diese Art der Drum-Programmierung erinnert sehr stark an die Akai MPC Drum-Programmierungstechniken, die vor allen Dingen im Hip-Hop und im Electronic Music Bereich oft und gerne verwendet werden. Ich versuche jetzt einmal in unseren existierenden Midi-Track, die Hi Hat-Noten ein bisschen zu modifizieren. Dafür gehe ich jetzt einfach auf "Play" [Drum-Sound] und suche jetzt einmal 1/32 Noten aus, gut, und drücke auf "Record". [Drum-Sound] [Drum-Sound] Okay. Und wir sehen hier jetzt auch schon die gerade gespielten Noten, [Drum-Sound] die sich in dem Midi-Clip manifestieren, hier drinnen sind die. Jetzt gibt es aber auch noch dieses zweite Tool "Punktuelles löschen". Und Punktuelles Löschen ist mit das Gegenteil von der Notenwiederholung. Jedes mal wenn ich jetzt dieses Tool öffne -und da sollte man ein bisschen aufpassen- und auf "Play" drücke und eine Taste oder eine Midi-Note spiele, dann wird diese genau aus dem aktiven Clip gelöscht. In dem Fall machen wir das auch mit der Hi Hat und ich versuche da ein bisschen die Hi Hat auszdünnen. Ich drücke mal auf "Play" und sobald der Play Hat hier in der Gegend ist, drücke ich die Synth-Taste wieder gehalten und dann schauen wir, was passiert. [Drum-Sound] Ja, also da hat es raus gelöscht. [Drum-Sound] Und das ist punktuelles Löschen. Eine weitere Funktion im Drum-Editing beziehungsweise generell im Midi-Editing, die recht spannend ist, nennt sich "Zeit-Handles". Zeit-Handles, da komme ich hier dazu unter "Funktionen" "Zeit-Handles". Da sieht man im ersten Moment einmal nichts. Da kann man mit dieser Funktion mehrere Midi-Noten markieren, ja, in dem Fall möchte ich da eigentlich nur diese Hi Hats markieren und dann, wenn man hier über eine der lila Handles eben die Maus kurz hält, sieht man, dass man das so ähnlich, wie in einem Time Stretch Algorithmus, die Midi-Noten Time stretchen kann beziehungsweise auch stauchen kann, Wir stauchen die jetzt ein bisschen, dann hören wir uns das einmal kurz an: [Drum-Sound] Ja. Also im Endeffekt ist es das Tool, mit dem man wirklich wunderschön krumme Bits hinkriegt, vielleicht hier hinten noch einmal, ein weiterer Versuch, die ein wenig zu stretchen. [Drum-Sound] Das sind also die Time-Handles. Eine weitere sehr praktische Funktion im Pianoroll-Editor ist Folgende: Ich zoome da jetzt ein klein wenig näher hin zu unseren Midi-Noten und dann erkennt man hier an der Seite, neben der Pianoroll, der bekannten mit dem Midi-Noten, die Drum-Namen, die auf diese Midi-Note geroutet sind, in dem Fall "Kick", "Rim", "Snare" und so weiter und so fort. Das funktioniert jetzt bei allen Plug-ins, die mit Acrobate, den Drum-Machine-Designer beziehungsweise den Drum-Kit-Designer kompatibel sind. Acrobate bietet hier unten sogar noch die Pattern an, die man in Acrobate direkt programmieren kann. Und die nächste, recht praktische Funktion ist die des Pinsel-Tools oder Brush-Tools. Ich habe das hier mal auf mein Sekundarwerkzeug gelegt. Und wir suchen uns einmal einen Sound jetzt aus, womit wir das machen können. Ja wahrscheinlich eher "Pedal Hi Hat" Sound. [Pedal Hi Hat-Sound] Nicht so toll. Und so kriege ich das wieder weg, so, male das da ein. Und das klingt dann ziemlich genauso. [Pedal Hi Hat-Sound] Wir ziehen das jetzt mal bisschen durch. [Pedal Hi Hat-Sound] Und das ist eigentlich ganz praktisch so. Die Notenlänge, die bezieht sich immer auf die Quantisierung. Auch die eingezeichneten Midi-Noten gehen immer nach diese Quantisierung her, womit man auch schon bei der Quantisierung selber wären. Ich nehme jetzt einmal den anderen Track, den ich da oben habe, nämlich den Mellotron Track und mutes die Drums vorerst einmal. [Sound] Und lupe das. [Sound] Okay, wir können das hier mal anschauen. Und da gibt es jetzt regionbasiert ein neues Quantisierungsmuster. Das finde ich hier, ich wähle die Region an und kann hier oben unter Quantisierung die "Klassische Quantisierung", aber jetzt die neue "Intelligente Quantisierung" wählen. Ich wähle jetzt aber trotzdem die "Klassische Quantisierung" und gebe jetzt da mal "1/16 Swing" ein wir hören uns das noch mal an: [Sound] Und wir sehen, dass es das auf die nächste 1/16 Note schiebt, so wie wir es eigentlich gewohnt sind. Aber jetzt versuche ich die Intelligente Quantisierung und versuche diesen [unverständlich], die da so ein bisschen beizubehalten, und tatsächlich [Sound] scheint es ein klein wenig zu funktionieren, also er analysiert das, was gespielt ist und versucht dieses Feeling oder die Ungenauigkeit so mehr oder minder beizubehalten, aber die Schwerpunkte wieder auf die richtigen Notenwerte zu setzen. Wir hören uns das jetzt einmal mit dem Drums an: [Sound] Okay, da geht es drunter und drüber. Wir hören uns das mit hinteren Drums an, die noch unbearbeitet sind: [Sound] [Sound] Und das Orginalfeeling ist eigentlich wieder da. Nur ein wenig kontrollierter eben. Und das waren die Neuigkeiten bei Midi-Editor bei Logic Pro X.

Logic Pro X: Neue Funktionen

Lernen Sie die neuen Funktionen von Logic Pro X kennen und sehen Sie, wie Sie sie in der Praxis einsetzen.

1 Std. 22 min (20 Videos)
Derzeit sind keine Feedbacks vorhanden...
 
Hersteller:
Software:
Exklusiv für Abo-Kunden
Erscheinungsdatum:29.03.2017

Dieser Online-Kurs ist als Download und als Streaming-Video verfügbar. Die gute Nachricht: Sie müssen sich nicht entscheiden - sobald Sie das Training erwerben, erhalten Sie Zugang zu beiden Optionen!

Der Download ermöglicht Ihnen die Offline-Nutzung des Trainings und bietet die Vorteile einer benutzerfreundlichen Abspielumgebung. Wenn Sie an verschiedenen Computern arbeiten, oder nicht den ganzen Kurs auf einmal herunterladen möchten, loggen Sie sich auf dieser Seite ein, um alle Videos des Trainings als Streaming-Video anzusehen.

Wir hoffen, dass Sie viel Freude und Erfolg mit diesem Video-Training haben werden. Falls Sie irgendwelche Fragen haben, zögern Sie nicht uns zu kontaktieren!