Microsoft Exchange Server 2016 Grundkurs: Hochverfügbarkeit

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Lassen Sie sich in diesem Film von Thomas Joos erklären, wie Sie einen Edge-Transport-Server mit Ihrer Exchange-Organisation verbinden.
07:47

Transkript

Nachdem Sie einen Edge-Transport-Server installiert haben, besteht der nächste Schritt darin, dass Sie den Server mit der Exchange-Organisation verbinden. Dazu erstellen Sie zu einem vorhandenen Postfachserver und verbinden dadurch alle ihre Exchange-Server im Netzwerk über den konfigurierten Abonnementserver. mit Ihrem Edge-Transport-Server für den E-Mail-Fluss. Über das Abonnement finden Synchronisierungsvorgänge statt, zum Beispiel die Junk-E-Mail-Regeln der Anwender, die Konfiguration der verschiedenen Connectors, oder die Einstellungen in Exchange. Ein solches Abonnement ist relativ einfach herzustellen, indem Sie auf dem Edge-Transport-Server die Exchange Management Shell öffnen, und danach das Commandlet new-edgesubscription mit der Option -filename und dem Namen der Datei, in der die Konfiguration gespeichert wird, aufrufen. In den meisten Fällen verwenden Administratoren hier EdgeSubscriptionInfo.xml Das ist auch die Datei, die in verschiedenen Microsoft-Foren und der Microsoft Technet verwendet wird. Das Ganze müssen Sie jetzt noch bestätigen. Anschließend finden Sie auch im Explorer die erstellte Datei. Wenn Sie sich diese zum Beispiel in einem anderen Browser anzeigen lassen, sehen Sie nicht viele Informationen. Diese Datei wird jetzt benötigt, um zum Beispiel den Server an die Umgebung anzubinden. Sie sehen hier die Serverversion, also dass es sich um eine XML-Datei von Exchange 2016 handelt. Ansonsten war es das schon mit dem Informationen. Denn durch diese Datei wird eine Verbindung zu den Active Directory Lightweight Directory Services aufgebaut. Und diesen werden mit dem Active Directory und den Exchange-Postfachservern verbunden. Diese Datei kopieren Sie jetzt entweder über das Netzwerk oder mit einem USB-Stick auf den Postfachserver, auf dem Sie das Abonnement einrichten wollen. Ich kopiere dazu die Datei in die Zwischenablage. Ich habe mich hier mit meinem Edge-Transport-Server über den Remote Desktop verbunden. Und kopiere jetzt die Datei auf den Server. Sie können dazu entweder ein Temp-Verzeichnis anlegen oder ein anderes Verzeichnis auf dem Server verwenden, nicht unbedingt direkt das Stammverzeichnis auf dem Betriebssystem. Nachdem Sie diese Datei hier kopiert haben, besteht der nächste Schritt darin, dass Sie auf dem Postfachserver ebenfalls die Exchange Management Shell öffnen und den Befehl für den Import angeben. Der Befehl hat folgende Syntax: New-EdgeSubscription, dann FileData. Diese Zeichen müssen Sie genauso eingeben, damit die Informationen hier auf Basis dieser Datei eingelesen werden. Verwenden Sie hier in Ihrem Befehl natürlich dann den entsprechenden Pfad und den Namen der Datei, den Sie verwendet haben. Über Site legen Sie den Namen des Standortes fest. Dazu ist es vorher unter Umständen sinnvoll, dass Sie sich den Standardnamen des Servers anzeigen lassen. Ich öffne dazu parallel mit cmd noch eine Befehlszeile. Und gebe mit dem Befehl nltest /dsgetsite den Befehl zum Abfragen des Standortes ein. Der Exchange-Server hier ist am Standort Wimpfen abgelegt. Das heißt, ich verwende jetzt hier nicht die Standardbezeichnung Default-First-Site-Name, sondern die Bezeichnung Wimpfen. In Ihrem Befehl verwenden Sie dann eben den entsprechenden Standort, der hier durch nltest /dsgetsite ausgegeben wird. Sobald die Informationen eingelesen werden, erhalten Sie hier noch die Information, dass die Postfachserver den Servernamen edge01.contoso.int auflösen müssen. Das heißt, Sie müssen den Server entweder automatisiert auf dem DNS-Server eintragen lassen oder eben manuell eintragen. Ob die Namensauflösung bereits funktioniert, können Sie relativ leicht mit nslookup überprüfen, indem Sie den Servernamen edge01.contoso.int eingeben. Hier wird der Servername jetzt entsprechend aufgelöst. Das gilt natürlich für alle Edge-Transport-Server, die Sie einrichten. Diese müssen zunächst hier verbunden werden. Und danach müssen Sie sicherstellen, dass eine Namensauflösung funktioniert. Wenn Sie den Edge-Transport-Server in einer DMZ betreiben, achten Sie darauf, dass der Port 50636 hier angegeben wird, ebenfalls freigeschaltet werden muss, damit die Kommunikation zwischen den verschiedenen Postfachservern und dem Edge-Transport-Server funktioniert. Wenn Sie den Import abgeschlossen haben, können Sie in der Exchange Management Shell mit get-exchangeserver sich eine Liste Ihrer vorhandenen Exchange-Server anzeigen lassen. Und hier wird jetzt auch der Edge-Server angezeigt, der zwar nicht unmittelbar Bestandteil der Organisation ist, durch den Import aber mit der Organisation verbunden wurde. Ein weiterer Test, den Sie nach dem Import durchführen können, ist das Abfragen der Sende-Connectors mit get-sendconnector. Und hier werden jetzt neben den standardmäßig vorhandenen Connectors die in der Exchange-Organisation angelegt sind, also die Sie angelegt haben zum Beispiel für den Versand zum Internet, neue Connectors angelegt, automatisiert durch den Import, welche die Verbindung des Standortes zum Internet sicherstellen, und umgekehrt die Kommunikation des Edge-Transport-Servers mit dem Standardort sicherstellen. Das heißt, durch diese Connectors werden alle lokalen Postfachserver mit dem Edge-Transport-Server verbunden. Die Synchronisierung zwischen dem Edge-Transport-Server und den lokalen Postfachservern findet automatisiert ständig im Hintergrund statt. Sie können die Synchronisierung der verschiedenen Daten und der Konfiguration zwischen den Postfachservern und den Edge-Transport-Servern über das Commandlet Start-EdgeSynchronization starten. Durch diesen Befehl wird jetzt eine Verbindung mit dem Server aufgebaut. Sie sehen hier jetzt das Ergebnis "erfolgreich". Das heißt, die Verbindung kann erfolgreich zwischen dem Edge-Transport-Server und dem Postfachserver aufgebaut werden. Erhalten Sie hier das Ergebnis, dass die Synchronisierung nicht durchgeführt werden kann, überprüfen Sie Ihre Firewall, die Namensauflösung. Und es kann unter Umständen auch sinnvoll sein, einige Minuten bis Stunden zu warten, nachdem Sie ein Abonnement eingerichtet haben, bis die Synchronisierung funktioniert. Ich fasse noch einmal zusammen: Einen Edge-Transport-Server installieren Sie außerhalb der Exchange-Organisation, verbinden den Server über ein Abonnement mit der Exchange-Organisation, und sorgen für die Synchronisierung der Daten im Hintergrund. Sobald die Synchronisierung einmal durchgeführt wurde und funktioniert, können Sie davon ausgehen, dass sich die Server dauerhaft im Hintergrund synchronisieren, um zum Beispiel wichtige Informationen für den Virenschutz und den Spam-Schutz auszutauschen.

Microsoft Exchange Server 2016 Grundkurs: Hochverfügbarkeit

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Erscheinungsdatum:27.04.2016

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