Photoshop CC Grundkurs

Ebenenmasken in Korrekturebenen

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Bei der Erstellung einer Korrekturebene wird automatisch eine Ebenenmaske hinzugefügt. Dadurch können Korrekturen ausschließlich auf gewünschte Teile eines Bilds angewendet werden.

Transkript

Ebenenmasken sind auch bei der Arbeit mit Korrekturebenen sehr wichtig. Tatsächlich werden sie sogar automatisch hinzugefügt, wenn ich eine Korrektur anwende. Ich möchte dem Bild ganz gerne eine Tonwertkorrektur hinzufügen, um den Kontrast im Bild etwas zu optimieren. Tatsächlich interessiere ich mich aber mehr dafür, hier nur die Bereiche in der Haut, im Gesicht etwas aufzuhellen. Bei dem Hintergrund möchte ich das gar nicht anwenden. Aktuell ist es allerdings so, dass meine Tonwertkorrektur gleichmäßig - wie wir hier sehen können, wenn ich sie ein- und ausschalte - über das gesamte Bild verteilt wird. Um das zu verhindern sehe ich, dass es hier auch eine Ebenenmaske gibt. Wenn ich die anklicke, dann zeigt mir das Eigenschaftenbedienfeld nicht mehr die Korrektureigenschaften sondern die Maskeneigenschaften. Über den Schalter "Umkehren" kann ich zunächst erst mal dafür sorgen, dass die gesamte Korrektur ausgeblendet wird, da über die Ebenenmaske die Deckkraft der einzelnen, wenn man so will, Pixel, in der Korrektur-Ebene auf null gesetzt wird. Jetzt kann ich mir sehr schön hier eine Pinselspitze nehmen, passen wir sie ruhig ein bisschen grösser an, wir nehmen natürlich eine weiche Pinselspitze, und ich kann jetzt hier entsprechend reingehen, sinnvollerweise mit weißer Farbe, ich muss ja jetzt die Pixel wieder sichtbar machen und kann jetzt die Haut entsprechend hier überall aufhellen, die etwas zu dunklen Bildbereiche. Wir sehen, das spielt sich jetzt nur innerhalb der weißen Pixel hier ab, die ich in der Maske sozusagen weiß angemalt habe. Selbstverständlich kann ich hier auch mit Graustufen malen. Wenn ich jetzt Übergänge machen möchte, dann kann ich meine Pinselspitze nehmen und hier das Ganze auf eine Graustufe einstellen und kann jetzt hier einen sanften Übergang hinzufügen. Vielleicht auch hier in den Haaren. Wir sehen jetzt schon hier anhand der Ebenenmaske, ich gehe auch mal in die Kanäle und zeige diese Ebenenmaske mal, dass hier meine Korrektur zu 100 Prozent stattfindet und hier tatsächlich, ich würde mal tippen, zu etwa 50 Prozent. Das Schöne ist, dass ich eine solche Maske auch mit Filtern bearbeiten kann. Ich gehe jetzt z.B. hin, auf einen Weichzeichnungsfilter und verwende hier jetzt den Gaußschen Weichzeichner, um meinen Übergang noch viel stärker zu glätten. Gehe jetzt wieder zurück und kann sehen, ich habe hier jetzt einen gar nicht mehr sichtbaren Übergang von der Korrektur, dort wo es etwas heller wird, und dem Hintergrund. Hier sieht man es vielleicht ein bisschen, wenn man die Korrektur jetzt so ein- und ausschaltet, aber in der Regel eben nicht. Was wir jetzt gesehen haben ist, dass wenn ich eine Korrekturebene hinzufüge, ich automatisch eine Maske bekomme und ich hier mit schwarz und weiß in dieser Maske arbeiten kann, um die Korrektur an bestimmten Stellen sichtbar zu machen und an anderen nicht sichtbar oder Zwischenschritte. Tatsächlich ist es aber auch so, dass wenn ich jetzt mal bei diesem Bild mit einer Auswahl beginne - wir gehen mal hier z.B. auf die Augen, etwas dichter ran - und ich nehme das Schnellauswahl-Werkzeug und markiere diesen Part mit den Augen. Mit der Alt-Taste kann ich diesen Bereich wieder abziehen, ungefähr so. Wenn das nicht so gut ist, arbeite ich besser gleich mit Pinselspitzen. Aber wenn wir jetzt hier eine Auswahl haben, kann ich im nächsten Schritt sagen, ich möchte gerne die Ebene "Farbton/Sättigung" anwenden. Was wir jetzt sehen ist, dass Photoshop aus meiner Auswahl automatisch eine Maske für diese Korrekturebene erstellt. D.h. wenn ich den Farbton verändere, dann, sieht man, findet diese Korrektur tatsächlich nur innerhalb der Ebene statt. Ich habe die Funktion "Färben" aktiviert, damit kann ich die Augen in eine beliebige Farbe einfärben, die Sättigung verändern und auch die Helligkeit anpassen und kann auf die Art und Weise eine beliebige Augenfarbe hinzufügen. Auch hier gilt, wenn mir das Ergebnis nicht gefällt, kann ich entsprechende Pinselspitzen nehmen, hier würde ich mit schwarzer Farbe und einer harten Pinselspitze hier rein gehen und sagen, den Bereich an der Seite muss ich noch wegnehmen. Sonst passt das so weit eigentlich ganz gut. Also auch diese Korrekturmasken kann ich im Nachhinein noch verändern. Wir haben gesehen, dass Ebenenmasken bei Korrekturen automatisch hinzugefügt werden und dass sogar Auswahlen automatisch in einer Ebenenmaske konvertiert werden - dass ich aber auch die Möglichkeit habe, im Nachhinein die Ebenenmaske für eine Korrektur zu bearbeiten und somit zu bestimmen, in welchen Bereichen die Korrektur angewendet wird und in welchen nicht oder auch Übergänge zwischen diesen beiden Bereichen zu definieren.

Photoshop CC Grundkurs

Lernen Sie in dieser umfassenden Basisschulung, wie Photoshop "denkt", wie Sie die zahlreichen Werkzeuge nutzen und was Sie mit Ebenen, Auswahlen oder Masken machen können.

14 Std. 54 min (159 Videos)
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Erscheinungsdatum:18.06.2013

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