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Photoshop CC Grundkurs

Ebenenmasken bearbeiten

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Eine Ebenenmaske kann bei Bedarf wie gewünscht bearbeitet werden. Dafür wird die Dichte der Maske herabgesetzt und Elemente, welche angezeigt werden sollen, werden mit dem Pinsel-Werkzeug sichtbar ins Bild gemalt.

Transkript

Ebenenmasken lassen sich über Pinselspitzen bearbeiten. Wenn ich mir die Datei anschaue, sehe ich, gibt es tatsächlich einen Arbeitspfad, den jemand schon mal angelegt hat. Genau genommen war ich das irgendwann mal. Was ganz praktisch ist, weil ich kann schnell aus diesem Pfad die Auswahl wieder laden. Und weil das so schnell geht, gehe ich hier in mein Eigenschaften-Fenster. Falls es nicht da ist, finde ich es hier im Fenster Menü unter "Eigenschaften". Aus der Auswahl erzeuge ich eine Ebenenmaske. Dann sehe ich aber schon: Ganz exakt war das mit meinem Pfad nicht, da habe ich ein bisschen geschlampt. Jetzt gehen wir dichter ran und ich sehe schon, da fehlen ein paar Bereiche, weil Pfade sind oft nicht ganz genau im Gegensatz zu Ebenenmasken. Nichtsdestotrotz findet man häufiger Freisteller über Pfade; insbesondere weil ältere Programme im Layout-Bereich früher Objekte eher über Pfade freigestellt haben als über Ebenenmasken oder Alphakanäle. Hat auch den Vorteil, dass das keine Transparenz ist beim Export, aber das sind dann schon sehr drucktechnische Bereiche, die wir da ankratzen würden. Zurück zu unserem Eigenschaften-Bedienfeld. Hier kann ich ja jetzt die Dichte meiner Maske nach unten setzen und das bietet mir hier den Vorteil, quasi live zu sehen, welche Bereiche ich abgeschnitten habe. D.h. hier sehen wir jetzt durchschimmern - sozusagen - einen Teil des Originalbereichs. Den möchte ich jetzt quasi wieder dranmalen. Ich nehme dazu mein Pinselwerkzeug, kucke mal, dass wir die Härte hier sehr hoch einstellen - 100 vielleicht nicht, aber 95 - die Größe der Pinselspitze hier jetzt entsprechend klein wählen. Evt. kann ich hier auch mit gedrückter Alt-Taste und einem Rechtsklick den Pinsel noch weiter verkleinern. Da ich jetzt einen weißen Pinsel benutze und in der Maske arbeite, kann ich diesen Bereich wieder sichtbar ins Bild  malen. Ziehe jetzt auch noch mal rum. Ich muss kurz die Luft anhalten, damit das ordentlich wird – und jetzt möchte ich hier, wo ich ein bisschen übergemalt habe, den Bereich noch mal abziehen. Also kehre ich hier meine Pinselspitze um zu "schwarz", das kann auch die Taste "x" sehr schnell machen, und kann jetzt diesen Bereich hier entsprechend wieder abziehen. Auch hier sehe ich, ist noch ein bisschen zu viel blau mit drin und wir können hier auch erkennen, hier fehlt tatsächlich ein kleiner Bereich aus dem Pfad, den wir jetzt noch mit dranmalen. Hier vielleicht auch, hab ich den Eindruck. Wunderbar. Der Vorteil ist einfach, dass ich hier über die Dichte die jetzt wieder zurückfahren kann und so habe ich immer eine Vorschau, kann schnell mal vergleichen. Ich muss also die Maske nicht aktivieren oder deaktivieren. Das kann ich hier auch machen mit dem Auge. Die Ebenenmaske schnell mal aktivieren und deaktivieren, um z.B. zu erkennen: Hier oben muss ich noch was dranmalen. Aber mit der Dichte bekomme ich auf jeden Fall eine Vorschau. Ich möchte diese Maske auch gar nicht so hart haben. Ich will sie ein bisschen weicher haben, vielleicht zu weich. Das kann ich jetzt hier mit dem Feld "weiche Kante". Was hier auch besonders daran ist, wenn ich die weiche Kante nach oben setze, bleibt das in diesem Wert weiche Kante gespeichert. D.h. auch wenn mir jetzt die Details verloren gehen, ich kann auch jederzeit die weiche Kante auch im Nachhinein nochmal wieder runtersetzen, das ist nicht wie ein Filter, den ich auf das Bild anwende, sondern es ist einer Art Liveeffekt den ich jederzeit nochmal verändern kann. Und so kann ich jetzt auch mit einer schwarzen Pinselspitze hier reingehen und entsprechend diese Bereich einfach von der Maske hin zumalen, d.h. mit schwarzer Farbe gehe ich jetzt in die Maske und entferne diese Bereiche. Hier könnte ich meine Pinselspitze etwas größer machen, hier wieder etwas kleiner. Manchmal ist es tatsächlich einfacher einen Bereich erst wegzunehmen und dann mit der weißen Farbe, ich gehe also in die Maske und male mit weiß hier entsprechend wieder hinzuzufügen. Auf die Art und Weise kann ich also meine Masken im Nachhinein sehr schnell noch bearbeiten und jetzt das Bild entsprechend freistellen. Ich wechsele wieder auf Schwarz, um jetzt hier die etwas zu viel drangesetzten Bereiche wieder herauszunehmen. Soweit könnte es doch hier schon ganz gut passen, vielleicht noch einmal mit einer etwas kleineren Pinselspitze hier in die Bereiche gehen und das dann entsprechend hinzufügen. Ich setze die Dichte noch einmal herunter, um vorher-nachher zu sehen, okay. Und das sieht jetzt für mich auf den ersten Blick hier oben soweit ganz gut aus. D.h., mit Pinselspitzen kann ich die Ebenenmasken nachbearbeiten, weil ich ja im Prinzip hier in einer Schwarz-Weiß-Ebene arbeite. D.h., hier sieht man jetzt z.B. im Masken-Bedienfeld auch ganz gut, ob ich sauber gearbeitet habe oder ob da noch etwas fehlt. Und ich kann jetzt auch noch einmal mit meiner Pinselspitze hier entsprechend nachbessern, indem ich mir wirklich genau die Ebenenmaske hier in der Kanäle-Palette anzeigen lasse. Ich drücke jetzt noch einmal die X-Taste, um zu wechseln und dann kann ich hier die Maske auch noch einmal auf Fehler überprüfen. Soweit finde ich das alles in Ordnung, hier vielleicht noch einmal eine Ecke rausmalen. Schalte ich wieder zurück auf den RGB-Modus, kann ich jetzt hier das Ergebnis sehen. Mit verschiedenen Pinselspitzen in Verbindung mit den Ebenenmasken lassen sich also Ebenenmasken sehr gut nachbearbeiten. Und über die Dichte kann ich das Ergebnis sehr gut kontrollieren.

Photoshop CC Grundkurs

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14 Std. 54 min (159 Videos)
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Erscheinungsdatum:18.06.2013

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