Photoshop CC Grundkurs

Ebenenmasken

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In einer Ebenenmaske werden unterschiedliche Graustufen mit Hilfe von Pinselspitzen aufgetragen. Dadurch wird auf Grund der jeweiligen Deckkraft die Sichtbarkeit der einzelnen Pixel gesteuert.

Transkript

Innerhalb einer Auswahl kann ich verschiedene Auswahlstärken haben. D. h., ein Pixel kann zu 100 Prozent ausgewählt sein. Er kann aber auch zu einem geringeren Anteil ausgewählt sein. Und das kann ich in Form eines Kanals sichtbar machen. Nehmen wir dazu das Auswahlwerkzeug, erzeugen hier eine sehr weiche Auswahlkante, und bauen jetzt eine größere Ellipse ein. Wir kehren die Auswahl um. Im Grunde zeigt er mir hier an der Linie an, dass dieser Pixel, den ich hier sehe, zu 50 Prozent ausgewählt ist. Pixel hier können zu 100 Prozent ausgewählt werden, während sie irgendwo anders zu 0 Prozent ausgewählt sind. Das machen wir jetzt mal als Kanal sichtbar. D. h., ich gehe in die Kanäle. Und sage hier, dass ich aus meiner Auswahl einen neuen Kanal speichern möchte. Diesen Kanal kann ich mir jetzt auch anschauen. Da ist Alpha 1 momentan. Wir können jetzt die Auswahl aufheben. Hier kann ich jetzt sehen, welche Pixel  ich ausgewählt habe, und welche nicht. Die Elemente, die hier weiß dargestellt waren, wählen Pixel zu 100 Prozent aus. D. h., hier habe ich jetzt einen roten, einen grünen, einen blauen Pixel und einen Alphakanal-Pixel und das ergibt jetzt sozusagen hier anscheinend irgendeinen Blauwert, der zu 100 Prozent ausgewählt ist. Hier in der Mitte, wo mein Alphakanal schwarz ist, werden diese Pixel überhaupt nicht ausgewählt. Wir haben hier einen Übergang von Schwarz zu Weiß, wo die Pixel, zu einem gewissen Prozentwert analog zu den 256 Graustufen, die ich hier habe, ausgewählt sind. Ein Alphakanal ist erstmal nichts anderes, als eine gespeicherte Auswahl. D. h., der Alphakanal selber, der wählt hier noch gar nichts aus. Ich kann aber in der Form meine Auswahl als Kanal speichern, um sie zu einem späteren Zeitpunkt wieder aufzurufen. D. h., wenn ich morgen dieses Bild wieder öffne, kann ich die Auswahl aus diesem Alphakanal laden. Andere Programme wie Indesign oder auch Aftereffect nutzen bereits diesen Alphakanal 1 als Freisteller. D. h., würde ich das Bild in einem dieser Programme öffnen, dann könnte man sehen, dass jetzt hier dieser äußere Bereich entsprechend sichtbar wäre, der innere Bereich ausmaskiert. Was natürlich gar nicht mal so schlau wäre, weil vielleicht will man ja hier eine weiche Auswahlkante nach außen, aber ursprünglich wollte ich ja damit einen Venetierungseffekt machen. Deswegen habe ich die Auswahl umgekehrt. Das Interessante ist, dass ich diese Alphakanäle auch bearbeiten kann. Ich kann jetzt ins Menü "Bild" gehen, in "Korrekturen" und den Kanal umkehren. D. h., jetzt hätte ich genau den Effekt in einem anderen Programm, das der Bereich hier innen sichtbar wäre und je weiter ich nach außen komme, um so unsichtbarer wird das Bild. Wie gesagt, innerhalb von Photoshop kann ich in einem Alphakanal nur die Auswahlbereiche speichern. Photoshop macht nichts weiter mit dem Alphakanal. Anders sieht es aber aus, wenn ich den Alphakanal hier noch mal als Auswahl lade, ich drücke dafür die Strg.-Taste, im Mac wäre es die Command-Taste, und klicke in den Alphakanal. Man kann auch unter  "Auswahl - Auswahl laden" die Auswahl aus einem Alphakanal wiederherstellen. Wie gesagt, anders sieht das aus, wenn ich das gar nicht als Alphakanal speichere, also als zusätzlichen Kanal, den löschen wir jetzt mal, sondern als Ebenen-Maske. Das kann ich direkt in der Ebenen-Palette machen. Hier im Bedienfeld finde ich die Möglichkeit, meine Auswahl als Ebenen-Maske zu speichern. Jetzt nutzt Photoshop tatsächlich die Informationen aus der Auswahl, und konvertiert das in eine Maske für die aktuelle Ebene. Gehe ich jetzt in die Kanäle, so sehe ich, dass hier so etwas Ähnliches entstanden ist wie der Alpha-Kanal, nämlich eine Ebene-Null-Maske. Die Ebene hier heißt "Ebene null"; Ich kann die ja mal umbenennen. Und dementsprechend in der Kanäle-Palette heißt das jetzt hier auch "Gerhard-Maske". Holen wir uns die Kanäle-Palette mal ganz kurz hier raus, sodass wir parallel die Ebenen-Palette und die Kanäle sehen können. Und ich erzeuge jetzt hier mal eine neue leere Ebene. Diese Ebene hat keine Maske. Und dementsprechend wird mir im Kanäle-Bedienfeld auch keine Ebenen-Maske ange zeigt. D. h., im Kanäle-Bedienfeld sehe ich immer nur die Ebenen-Maske für die aktuelle Ebene. Anders wäre es mit einem Alpha-Kanal. Drücke ich noch mal die Strg-Taste, und klicke hier rein in die Ebenen-Maske, um die Auswahl zu laden, und speichere das jetzt hier wieder als Kanal ab, so habe ich hier einen Alpha-Kanal 1. Und dieser Alpha 1, der ist also immer zugänglich, egal welche Ebene ich hier jetzt gerade angewählt habe. Ich lösche ihn, ich brauche ihn jetzt nicht. Ich kann meine Auswahl hier unter "Auswahl - Auswahl aufheben" auch noch mal wieder aufheben. Ebenen-Masken werden in der Kanäle-Palette nur dann angezeigt, wenn ich auf der entsprechenden Ebene bin. Und ich kann jetzt noch sagen: Wo möchte ich eigentlich arbeiten? In der Ebene. Und wir sehen, Photoshop wählt mir jetzt Rot, Grün und Blau aus. D. h., ich kann mit jetzt einen Pinsel nehmen, kann jetzt hier eine Farbe einstellen, vielleicht nehmen wir mal die Farbe hier vom Himmel, und malen jetzt mit dem Pinsel einfach mal diese Wolke weg. Ich arbeite jetzt im Rot-, Grün- und Blau-Kanal mit einer Mischung aus RGB, und fülle jetzt hier diese Pixel. Anders sieht es aus, wenn ich im Ebene-Bedienfeld jetzt auf die Ebenenmaske klicke. Sie sehen, jetzt wird diese aktiv, und Photoshop aktiviert nicht nur die Ebenenmaske in der Kanälepalette, sondern er wechselt auch die Farbfelder. Denn innerhalb einer Maske, innerhalb eines Kanals, kann ich ja nur mit Schwarz und Weiß arbeiten, oder Grausstufen, ich habe ja hier keine Farbe mehr in dem Sinne. Im RGB-Kanal sehe ich, ursprünglich hatte ich Blau als Vordergrund-, und Weiß als Hintergrundfarbe. Klicke ich in die Ebenenmaske, das kann ich auch im Kanälebedienfeld machen, genau wie im Ebenenbedienfeld, wechselt er hier zu Schwarz und Weiß. Und selbst, wenn ich jetzt hier mal versuche, die Farbe auf ein Rot zu stellen, dann sehe ich, er selektiert mir das entsprechend als Graustufe, D. h., solange ich die Maske hier aktiv habe, zeichne ich nur mit Graustufen. Und da ich ja auch eine Schwarz-Weiß-Maske hier drinnen hab, heißt das, dass wenn ich jetzt mit Grau hier reinmale, dass die Informationen innerhalb der Ebene, die ich hier habe, halbtransparent waren. D. h., wir arbeiten jetzt hier mit Grau, und das blendet die Rot-, Grün- und Blaupixel jetzt an der Stelle jetzt ein bisschen aus. Arbeite ich mit Weiß, dann werden diese Bereiche voll sichtbar, voll deckend wieder. Und arbeite ich mit Schwarz - ich kehre dafür mal Vorder- und Hintergrundfarbe um - dann kann ich jetzt sehen, dass ich diese Pixel auch ganz in der Deckkraft vermindern kann. Das Schöne ist, die RGB-Pixel, die bleiben dort. Die werden also nicht gelöscht. Was ich tatsächlich ändere über die Ebenen-Maske ist die Deckkraft eines einzelnen Pixels. Wir sehen das hier auch in der Ebenen-Miniatur, die bleibt noch komplett. Ich lösche keinen einzigen Pixel. Ich kann jetzt mit Schwarz und Weiß in der Maske malen, und kann die Pixel dort ausblenden, und mit Weiß entsprechend wieder einblenden. Ebenen-Masken werden also in der Regel mit Pinselspitzen bearbeitet, bzw. auch gefüllt. Ich kann auch mit einem Verlaufswerkzeug hier zwischen Schwarz und Weiß die Ebenenmaske füllen, und bekomme jetzt entsprechend hier eine Maske, die das Ganze ausblendet. Das sieht natürlich jetzt mit der Person nicht so gut aus. Aber hier nach rechts könnte ich das nochmal machen. Hier sehe ich jetzt so einen weichen Übergang nach rechts. Linke Seite ist alles weiß; rechte Seite wird es schwarz. Und im Übergangsbereich, bei den Graustufen, da werden die Pixel dann eben halbdurchlässig. Wir haben jetzt gesehen, wie ich eine Auswahl als Ebenen-Maske oder als Alpha-Maske speichern kann, und wie ich danach in der Lage bin, die Ebenen-Maske entsprechend zu bearbeiten, um damit die Deckkraft eines einzelnen Pixels oder ganzer Pixel zu verändern.

Photoshop CC Grundkurs

Lernen Sie in dieser umfassenden Basisschulung, wie Photoshop "denkt", wie Sie die zahlreichen Werkzeuge nutzen und was Sie mit Ebenen, Auswahlen oder Masken machen können.

14 Std. 54 min (159 Videos)
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Erscheinungsdatum:18.06.2013

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