After Effects CC Grundkurs

Ebenen trimmen

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Ist das Footage mal viel zu lang, dann kann man sich den entsprechenden Bereich heraustrimmen. Wie das geht? - Hier kommt die Anleitung.

Transkript

Wenn Sie After Effects für Ihre Video Post Produktion nutzen, dann brauchen Sie Ihr Material, was Sie nachträglich mit Effekten oder so Belegen wollen nicht vorher in einem Schnittprogramm zurechtschneiden. After Effects bietet Ihnen auch die Möglichkeit, in Material zu trimmen und anzuordnen. Und wie das geht, das zeige ich Ihnen jetzt mal hier an einem Beispiel. Mit einem Doppelklick auf das Footage EbenenTrimmen1 öffnet sich das Footage direkt im Footagefenster. Jetzt ist hier die komplette Länge angezeigt. Ich habe hier eine Zeitmarke, um mal über diese Zeitleiste jetzt zu fahren und mir den Punkt zu suchen, welchen ich bearbeiten möchte. Und bei mir geht es hier um diesen Trick, den möchte ich hier ab dieser Stelle erst benutzen, und genau diese zirka 400 Frames, die ich übersprungen habe, die möchte ich gar nicht benutzen. Deswegen kann ich hier wie im Schnittprogramm auch eine InPoint setzen und mir einen Endpunkt suchen. Das ist dann so hier. Hier kann ich einen OutPunkt setzen, und jetzt zeigt mir After Effects hier direkt, wie in jedem anderen Schnittprogramm auch den Inpunkt bei Frame 409, den Outpunkt bei Frame 470 sind natürlich 62 Frames. Und mit einem Klick auf Überlagern kann ich das Ganze in meiner Kompostion anfügen. Ich blende mal das Audio aus und merke einmal die Komposition. Das kann ich groß genug. Ich stelle nochmal um. Das ist 1080 Material. Und was hat After Effects jetzt gemacht?. Ich ziehe mal das Material an die Seite. After Effects hat in meiner Komposition mein Footage so zurechtgetrimmt, dass nur der interessante Bereich wirklich sichtbar ist. Der ist jetzt hier so ausgegraut, ich kann noch nachträglich hier die Ebene verlängern. Ich gehe wieder an den Anfang, mit der Taste "Ü" schiebe ich den Beginn der Ebene auf meine Zeitleiste. Und, ok, hier an dieser Stelle möchte ich jetzt den nächsten Trick anführen, indem ich mal hier Ebenen2 auch mit einem Doppelklick, öffne ich das und fahre mal hier, wo die Kamera nicht mehr wackelt hier, wo auf der Rampe ist, setze ich an ihn, und nach dem Trick sage hier einen Out, und nun träge ich wieder Überlagern. Die Funktion Überlagern setzt das Material einfach sozusagen von oben auf die Ebenen drauf und interessiert sich für das Material, was dadrunter liegt. Das wird komplett ignoriert. Also, mein Schnitt sieht hier so aus, hier zuckt noch der Fuß, und da kommt der nächste Trick. Aha, das ist vielleicht ein bisschen kurz, trimme ich nochmal ein bisschen auf. Ja, und zum Schluss öffnen wir nochmal die dritte Ebene, und suche mal hier den interessanten Punkt. Das ist etwa hier bei Frame 62. Und nach diesem Trick sage, hier gehen wir wieder raus und wählen jetzt mal die Funktion "Einfügen und Lücke schließen". Dafür setze ich mal die Zeitmarke hier in diesem Bereich, wo schon Footage in der Komposition ist, wechsele in das Footagefenster und wähle mal "Einfügen und Lücke schließen". Diese Funktion kennen einige von Ihnen natürlich auch aus sämtlichen Schnittprogrammen, aber sie ist etwas mit Vorisicht zu genießen, also, die Anwendung ist schon sehr speziell. In diesem Fall beim Einfügen hat After Effects die Komposition komplett durch alle Ebenen durchgeschnitten, hat dann das neue Footage eingefügt. Damit eben kein Footage überlagert wird, hat After Effects den Rest Footage hinten rangehängt. So geht zwar kein Footage verloren, aber wenn Sie zum Beispiel mit Musik arbeiten, ist die Synchronität dann verloren gegangen. Ich mache das hier auch noch einmal rückgängig, gehe zum Frame 260 und drücke ich hier nochmal "Überlagern". Ich habe jetzt gesehen, wie man in After Effects wie in jeder Schnittsoftware einfach Schnitte setzen kann, das Footage vorauswählen kann, damit man nicht nachträglich in der Timeline vorn und hinten was abschneiden muss, und wo der Unteschied zwischen den beiden Funktionen Überlagern und Einfügen ist.

After Effects CC Grundkurs

Lernen Sie das Funktionsprinzip und die Werkzeuge von After Effects CC von der Pike auf kennen, um anschließend eigene professionell anmutende Videoprojekte realisieren zu können.

10 Std. 7 min (115 Videos)
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Erscheinungsdatum:17.06.2013

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