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InDesign CC Grundkurs

Ebenen in InDesign

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Neben Photoshop und Illustrator bietet auch InDesign Ebenen an und Sie sehen hier, wie Sie diese in InDesign sinnvoll nutzen können. Weiterhin erfahren Sie noch, wie Sie Objekte sperren und wieder entsperren können.

Transkript

Wenn man innerhalb von InDesing Dokumente bearbeitet, die auch nur geringfügig komplexer sind, als eine Visitenkarte, dann lohnt es sich auch innerhalb von InDesign mit Ebenen zu arbeiten. Sollten Sie sich bereits mit Photoshop oder Illustrator auskennen, dann wird Ihnen das Grundprinzip der Ebene sehr bekannt vorkommen, weil letztendlich so ähnlich funktioniert es auch in InDesign. Schauen wir uns das Ganze hier mal konkret an! Und zwar gehe ich jetzt hier einmal auf das Bedienfeld "Ebene". Und hier sehen Sie, hier gibt es bereits eine Ebene. Das ist logisch, weil ohne Ebene ich hier all diese Objekte nicht positionieren könnte. Diese mitgelieferte Ebene, diese vorgefertigte Ebene hat im Moment einen mäßig sinnvollen Namen. Sie heißt einfach "Ebene 1." Wollen wir das einmal ändern! Und das kann man auf mehrere Arten und Weisen machen. Ich mache es hier mal zuerst auf dem etwas ausführlicheren Weg, und zwar indem ich einen Doppelklick auf die Ebene mache. Und nun sehen Sie, ich bekommen die Ebenen Optionen, die Eigenschaften zu dieser Ebene. Und diese Ebene soll nun erst einmal einen sinnvollen Namen bekommen. In diesem Fall beispielsweise "Text". Hier unten, dort, können wir gewisse Häkchen setzen Wir können zum Beispiel sagen: "Die Ebene soll eingeblendet sein." Oder die Hilfslinien dieser Ebene sollen eingeblendet sein. Oder wir können auch eine Ebene sperren. bzw. nur die Hilfslinien der Ebene sperren. Dann kann alles andere noch verwenden. Hier haben wir den Punkt "Ebene drucken". Das ist dann interessant, wenn wir zum Beispiel interaktive Symbole auf unserer Seite verwenden. Die sollen, natürlich, nicht auf dem Drucker erscheinen, Oder Hypertexte zum Beispiel die nutzen wir ja im Drucker nichts, wenn ich die dort ausgedruckt habe. Hier unter gibt es noch die Funktion "Textumfluss bei ausgeblendeten Ebenen unterdrücken". Wie Sie ja wissen, ist es so, dass ein Objekt den Textumfluss eines anderen Objektes beeinflussen kann. Was ist aber nun, wenn diese beiden Elemente auf zwei unterschiedlichen Ebenen sind? Und diese Ebene hier wird beispielsweise ausgeblendet? Dann wird sie immer noch bei den anderen Objekten auf den anderen Ebenen den Textumfluss beeinflussen. Sobald ich hier dieses Häckchen setze, wird diese Ebene nicht mehr die Objekte auf anderen Ebenen beeinflussen, in dem Moment, wo diese Ebene hier ausgeblendet wird. Ich weiß, dass es ein bisschen von hinten durch die Brust ins Auge, aber glauben Sie mit, damit kann man, wenn man das sinnvoll einsetzt, ganz spannende Funktionen verwirklichen. Wenn man das Ganze unsinnvoll ein- setzt, dann wundert man sich auf einmal, was mit seinem InDesign-Dokument auf einmal komische Dinge passieren. OK! Lassen wir das Ganze hier einfach mal und klicken hier auf "OK"! Als Nächstes soll natürlich noch eine zweite Ebene erstellt werden, weil eine einzige Ebene, natürlich, keinen Sinn ergibt. Und um eine neue Ebene zu erstellen, klickt man hier einfach auf dieses Symbol. Dadurch wird eine neue leere Ebene erstellt, und sie hat den ebenfalls im Moment sehr unsinnigen Namen "Ebene 2". Wollen wir diesen Namen einmal ändern! Diesmal allerdings nicht durch einen Doppelklick. Sondern ich klicke auf diesen Text einmalig drauf. Ich muss ein Sekunden warten, und dann sehen Sie, ist dieser Text markiert. Nennen wir ihn nun einfach mal "Grafiken". Und nun soll noch eine dritte Ebene erstellt werden. Und die nennen wir jetzt einfach mal "Seitenmöbel". Ich persönlich bezeichne mit "Seitenmöbel" immer die Elemente, die auf allen Seiten erscheinen. Das können beispielsweise ein Logo sein, dass immer links oben erscheint, oder eine lebende Kolumne, oder eine Seitenzahl. Oder in diesem Beispiel hier diese Linie. Die soll sich zum Beispiel durch das komplette Dokument hindurch ziehen. Im Moment ist das hier meine aktive Ebene. Wenn ich also jetzt ein neues Objekt erstelle, – nehmen wir mal dieses hier –, und ziehe das hier auf, dann ist dieses neue Objekt hier auf dieser Ebene "Seitenmöbel". Das kann man auch immer daran erkennen, wenn das Objekt ausgewählt ist, dann bekommt dieses Objekt die Farbe, die hier für diese Ebene zugewiesen ist. Im Übrigen, diese Farbe kann man ebenfalls ändern, wenn man hier einen Doppelklick darauf macht, dann kann man hier festlegen, welche Farbe man dort haben möchte. Sinnvoll ist es, dass man hier Farben verwendet, die gut unterscheidbar sind. Ich breche das Ganze jetzt hier einmal ab und klar, dieses neuerstellte Element, dieses neuerstellte Objekt ist auf der gerade aktiven Ebene. Was ist aber nun mit meinen bereits existierenden Objekten? Die sollen ja möglicherweise dann auch nachträglich verteilt werden können auf die bereits existierenden Ebenen. OK! Zuerst lösche ich dieses Objekt einmal. Und hier kann ich die Ebene aufklappen und kann nun hier diese Elemente sehen. Und dann nehmen wir jetzt hier mal diese Grafik. Und die kann nun ausgewählt werden, indem ich hier hinten darauf klicke. Und nun sieht man auch welche Grafik das ist und um diese Grafik, dieses Objekt nun auf meine Ebene "Grafiken" zu ziehen, schiebe ich die einfach hier herauf und Sie sehen, nun ist sie Element hier. Des Weiteren kann man das nun natürlich sehen, dass wir jetzt hier einen roten Rahmen haben. Beachten Sie mal! Ich habe hier so eine Art Siegel. Dieses Siegel soll verdeutlichen, dass es sich hier um ein Top Ziel handelt. Und nun werde ich einmal diese Grafik hier nehmen und diese Grafik soll ebenfalls hier oben auf die Ebene "Grafiken" geschoben werden. Auch das mache ich nun einmal. Und siehe da, was hier passiert! Diese Grafik verdeckt nun das darunterliegende Siegel. Auch hier bei diesen Ebenen ist es nun so, dass die Objekte, weiter oben liegen, die darunterliegenden Objekte verdecken. Gut! Jetzt wird man möglicherweise denken: "Naja, gut, hier irgendwo ist dieses Siegel." Wählen wir es einmal aus! Dazu gehe ich hier in dieses Objekt hinein. Ich öffne hier diese Ebene. Und dann haben wir hier dieses Element. Das ist jetzt ausgewählt. Und wie gesagt, da kommt man vielleicht auf die Idee: "Naja, dann wählen wir doch einfach hier oben den Punkt "Objekt anordnen" und sagen hier einfach "in den Vordergrund." Passen Sie mal auf, was hier mit meiner Reihenfolge passiert. Ich sage nun: "In den Vordergrund". Und siehe da! Dieses Objekt ist nach ganz oben gerutscht, allerdings nur innerhalb meiner Ebene. Und die Grafik liegt ja immer noch in der darüberlegenden Ebene, also das nützt mir an der Stelle nichts. Ich muss jetzt wirklich dieses Objekt nehmen und muss es auf die Ebene "Grafiken" legen und da kann es mir dann natürlich immer noch passieren, dass dieses Objekt vielleicht unterhalb der Grafik liegt, wie jetzt, zum Beispiel Und das wollen wir natürlich wieder ändern und dann sieht das Ganze nun so aus. Das gleiche Problem habe ich hier oben bei diesem Objekt. Dieses Objekt, naja, wenn dieses Objekt jetzt auf in die Ebene "Seitenmöbel" wandert – das ist hier dieses Element. Mal ganz nach oben, dann wird dieses Element immer diese Grafik hier verdecken. Und gerade hier bei diesem Pünktchen, naja, finde ich das eigentlich nicht schön. Die Grafik soll die Pünktchen verdecken, und nicht umgekehrt. Gehen wir hier mal wieder raus! Also ist eher sinnvoll so eine Ebene wie "Seitenmöbel" ganz unten zu haben. Und deswegen ziehe ich hier diese komplette Ebene mal mit all ihren Elementen nach unten und nun sehen Sie, wie das Ganze ausschaut. Nun ist es so, wie ich das wollte. Nämlich, dass diese Linie hier unter die Grafik geht. Also das ist immer so ein bisschen ein Bonbospiel, dass man das Ganze sinnvoll anordnet. Welche Ebenen liegen nun oberhalb? Ist das manchmal sinnvoller, die Grafiken über den Texten zu legen, oder ist es manchmal sinnvoller, die Texte über die Grafiken zu legen? Da muss man immer so ein bisschen mit herumexperimentieren. Es ist aber grundsätzlich immer sinnvoll, mit Ebenen zu arbeiten. Und ganz zum Schluss will ich hier noch eine vierte Ebene anlegen, und daran möchte ich Ihnen ein, zwei Dinge zeigen und zwar die Ebene "Interaktiv". Da sollen später interaktive Elemente draufkommen. Diese Ebene lege ich mal weiter hier nach unter und nun werde ich hier mal ein einfaches Kästchen hinzeichnen. Stellen Sie sich einfach vor, das wäre möglicherweise eine Schaltfläche, ein Knopf, auf den man draufdrücken kann. Und jetzt habe ich hier bei meinen Ebenen die Möglichkeiten, erstens, diese Ebene zu sperren. Das kann ich natürlich dadurch machen, dass ich hier ein Doppelklick mache und dann hier den Punkt "Ebenen sperren" auswähle. Schneller geht es allerdings, wenn ich einfach hier drauf klicke. Und wenn ich hier mein Werkzeug wähle, dann sehen Sie, ich komme an dieses Objekt nicht mehr heran. Weil hier dieses Objekt nun gesperrt ist. Stattdessen wähle ich ein anderes Objekt aus. Wollen wir das Ganze mal hier wieder entsperren, und nun kann ich dieses Objekt wieder auswählen. Des Weiteren bin ich hier in der Lage, die Sichtbarkeit ein- und auszuschalten. Das ist ebenfalls eine sehr angenehme Variante, um beispielsweise gewisse Information im Druck zu haben. oder gewisse Information nicht im Druck zu haben. Des Weiteren ist es durchaus manchmal sinnvoll, dass man vielleicht eine Ebene hat und das ist die Version 1 von unserer Seite. Und auf eine zweite Ebene macht man vielleicht eine andere Designvariante. Zum Beispiel könnte ich auf die Idee kommen, noch hier diese Schriftart möchte ich vielleicht mal in einer kursiven haben und mal in einer nichtkursiven. Dann legt man das auf zwei unterschiedlichen Ebenen. Und dann hat man die Möglichkeit zwischen diesen beiden Varianten hin und her zu hüpfen. Man kann beide Varianten sehr sehr schnell als PDF exportieren, und man hat keine Information verloren. Man kann das Ganze perfekt dem Kunden präsentieren. In diesem Video haben Sie gesehen, dass die Funktionalität von Ebenen, nicht nur im Photoshop und Illustrator ganz wichtig ist, sondern dass das Ganze auch im InDesign eine enorme Arbeits- Erleichterung mit sich bringen kann.

InDesign CC Grundkurs

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12 Std. 58 min (102 Videos)
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