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Ebenen-Dialog

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Ebenen gehören zu den wichtigsten Elementen in der digitalen Bildbearbeitung. In diesem Video erfahren Sie ein paar Grundlagen zum Ebenendialog.
04:39

Transkript

Eines der wirklich genialen Konzepte bei der digitalen Bildbearbeitung ist die Möglichkeit, mit Ebenen zu arbeiten. Ich habe hier für das Thema Ebenen einen eigenen Dialog und wie Sie sehen können, habe ich in dem Bild schon drei Ebenen. Sie können sich Ebenen vorstellen wie Folien, die übereinander liegen. Die oberhalb liegende Folie überdeckt die darunter liegende Folie. Ich habe hier die Möglichkeit, Ebenen sichtbar zu machen, indem ich das Auge öffne. Wenn ich die Ebenen nicht mehr sichtbar haben möchte, schließe ich die Augen wieder. Daneben gibt es noch eine Möglichkeit, Ebenen miteinander zu verketten. Der Vorteil beim Verketten ist, dass ich eine Aktion, die ich auf einer dieser Ebenen setze, wie zum Beispiel das Verschieben, dann auch für die andere Ebene Gültigkeit hat. Auf diese Art kann ich verhindern, dass das Raumverhältnis zwischen dem gelben Punkt und der Schrift verloren geht. Hätte ich nämlich diese Ketten nicht gesetzt und würde den Urlaub verschieben, würde der gelbe Punkt nicht mitkommen. (zu sich) So. Jetzt haben wir's wieder einigermaßen so wie vorher. Sie müssen eine Ebene aktivieren, um auf ihr arbeiten zu können. Eine aktive Ebene erkennen Sie daran, dass sie farblich anders unterlegt ist. Wenn Sie sich hier unten die einzelnen Symbole anschauen, möchte ich Ihnen jetzt die wichtigsten davon zeigen. Eine Möglichkeit ist die, dass Sie die aktive Ebene duplizieren können. Sie können also eine Kopie dieser Ebene machen, indem Sie hier auf das Symbol klicken. Um unterscheiden zu können, ob sich's um die Kopie oder um's Original handelt, wird Ihnen der Name mit dem Beisatz Kopie zurück gegeben. Sie haben übrigens die Möglichkeit, die Namen von den Ebenen zu verändern. Was ich Ihnen auch raten würde, denn wenn Sie mit vielen Ebenen arbeiten, können Sie sonst leicht den Überblick verlieren. Ich klicke also mit der rechten Maustaste, dann auf Eigenschaften und hier sage ich zum Beispiel nur Kopie und OK und habe damit den Namen verändert. Eine weitere Möglichkeit ist die, dass Sie eine neue Ebene einfügen können. Das Symbol dazu finden Sie hier. Die neue Ebene ist einstellbar, Test ist ein guter Name für meine Zwecke, Sie können hier bestimmen, mit welcher Größe die Ebene erscheint und Sie können die Füllfarbe dieser Ebene bestimmen. Weiß gefällt mir gut. Ich sage OK. Bis auf den gelben Punkt sehe ich jetzt gar nichts mehr. Das ist das, was ich ganz am Anfang schon versucht habe Ihnen klarzumachen. Ebenen liegen übereinander wie Folien. Und wenn ich jetzt so wie hier eine Folie habe, die zu 100 Prozent undurchsichtig und weiß ist, dann kann ich das Darunterliegende nicht mehr sehen. Das Darüberliegende schon. Urlaub kann ich nicht lesen, weil man Weiß auf Weiß nicht sehen kann. Aber den gelben Punkt von der obersten Ebene sehe ich. Die neue Ebene wurde automatisch oberhalb der davor markierten Ebene platziert. Und die Deckkraft einer Ebene ist kein unwiderbringliches Schicksal: Sie können mit diesem Schieberegler die Deckkraft verringern. Ich klicke also einmal hier rein und Sie merken schon, wie immer mehr das Darunterliegende zum Vorschein kommt. Gelegentlich kann es auch sein, dass Sie eine Ebene haben, die Sie zwar zum Arbeiten brauchen, von der Sie sich dann aber trennen wollen. Das geht mit Hilfe dieses Mistkübels. Sie markieren die Ebene, die Sie löschen wollen und klicken dann auf Ebene löschen. Sie können Ebenen auch beliebig verschieben. Ich markiere mir jetzt mal meine Kopie-Ebene und mit Hilfe dieser grünen Pfeile können Sie mit der Ebene nach oben wandern, oder auch wieder zurück. Soviel zum grundlegenden Umgang mit Ebenen. Wirklich wichtig dabei ist, dass Sie sich merken, auf welcher Ebene Sie gerade stehen und arbeiten.

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8 Std. 24 min (140 Videos)
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