After Effects CC Grundkurs

Ebenen dehnen und stauchen

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Dehnen und Stauchen? Welche Funktionen gibt es in After Effects und welche Shortcuts helfen einem dabei? Dazu gibt es Buttons in der unteren Leiste, die wichtige Informationen ein- und ausblenden.

Transkript

Im Folgenden möchte ich Ihnen gerne zeigen, was sich in After Effects hinter Ebenen, Dehnen und Stauchen verbirgt, und wie Sie damit innerhalb Ihrer Zeitleiste Ihr Footage anordnen können. Schauen wir dazu in diese Komposition. Hier sind zwei Clips hintereinander und hier vorne eine Textanimation. Schaue ich mal mit der Taste "U" in die Ebene rein und sehe, dass die Keyframes so angeordnet sind, dass Sie sich nur innerhalb des sichtbaren Bereiches der Ebene befinden. Und das kann ich mir jetzt zunutze machen, indem ich mir zuallererst die Stelle suche, wo sich der Text einblenden soll. Das ist hier. Dann kann ich bei aktivierter Ebene die Taste "Ö" drücken. Dann springt der Beginn der Ebene direkt an die Stelle, wo die Zeitmarke gerade steht. Dementsprechend kann man auch mit der Taste "Ä" das Ende einer Ebene festlegen. So springt das Ende der Ebene an die Zeitmarke, und man kann sagen, okay, bis hier zu diesem Umschnitt. Da muss die Textanimation verschwunden sein. Zwei weitere Shortcuts, die sehr wichtig sind im Umgang mit After Effects, sind "I" und "O". Damit springt man zum In- und OutPunkt der Ebene. Und wie kann ich mir denn anzeigen lassen? Hier unten kann ich mir die In-/ Out-/ Dauer- und Dehnungsspalte einblenden. Und damit sind wir schon beim Hauptthema dieses Videos angekommen. Ich beginne mal mit der Dauer. Die Dauer zeigt an, wie lang eine Ebene sichtbar ist. In diesem Fall nehme ich mal die Textanimation und stelle hier mal eine neue Dauer ein von 100 Frames. Dementsprechend wird hier oben der Dehnungsfaktor direkt errechnet. Und ich kann noch anwählen, welcher Punkt der Ebene die Position halten soll, ob es der InPunkt ist, der aktuelle Frame, oder OutPunkt. Ich wähle man den InPunkt, und schau mal, was passiert. Die Textanimation wurde aufgedehnt auf die doppelte Länge, und dementprechend ist auch die In- und Outanimation langsamer geworden. Darüber muss man sich im Klaren sein. Wenn ich jetzt die Dehnung anwähle, und sage, ja, ich brauche genau den Wert 150%, weil genau da sieht die Bewegung am besten aus, das hat man natülich bei Textebenen relativen selten, aber wenn ich jetzt mal auf das darunter liegende Footage wechsele, - ich brauche mindestens die doppelte Geschwindigkeit - dann stelle ich hier den Dehnungsfaktor auf 50%. Das bedeutet, die Ebene wird auf die Hälfte der Zeit, also auf 50% Ihrer Länge zusammengedrückt. In der Schnittsoftware ist es oft anders rum. Da stellt man die Geschwindigkeit auf 200%. Das darf man jetzt nicht verwechseln. Jetzt schaue ich mir kurz an, wie das aussieht. Und man sieht hier die Geschwindigkeit ist höher. Das Gleiche geht natürlich auch anders rum. Ich dehne die Ebene auf vielleicht 250%, und dann habe ich hier, wenn ich den Rest nach hinten ziehe, eine verlangsamte Darstellung. Die Funktionen "Dauer" und "Dehnung" lassen sich also dafür nutzen, auf die Schnelle eine Slow Motion oder einen Zeitraffer zu erstellen. Mit den Spalten In und Out können Sie nachträglich Ihr Footage auftrimmen. Und wenn ich hier zwei Ebenen zusammen aktiviert habe, sehen Sie, wie ich hier den InPunkt verschiebe. Es wird nicht der InPunkt der Ebene verschoben, sondern das Footage wird aufgetimmt. Am Beispiel sehen wir hier beim Frame 400, dass der Skater da hinter dem Busch vorkommt. Und wenn ich jetzt da zurückgehe und zum Frame 346, und jetzt hier den InPunkt der darüber liegenden Ebene hintrimme, dann habe ich jetzt nicht den Skater an dieser Stelle verschoben, sondern er fährt wirklich erst hier hinten los. Ich habe lediglich mehr von dem Raw-Material sichtbar gemacht. Für Unterkomposition, Video-Footage und Standbildsequenzen zeigt After Effects hier in diesem transparenten Bereich an, wie lang das Footage ist, das heißt, ich kann, wenn ich es bis zum Ende aufgetrimmt habe, kommt hier so ein schwarzes Dreieck. Bei Textebenen habe ich diesen Effekt nicht, weil das hier Kontent ist, den After Effects selber generiert hat. Ich hoffe, Sie können mit der Funktion "Dauer und Dehnung" beziehungsweise dem "In und Out" der Ebenen sowie den Shortcuts "Ö" und "Ö", beziehungsweise "I" und "U Ihre zukünftigen Kompositionen besser arrangieren.

After Effects CC Grundkurs

Lernen Sie das Funktionsprinzip und die Werkzeuge von After Effects CC von der Pike auf kennen, um anschließend eigene professionell anmutende Videoprojekte realisieren zu können.

10 Std. 7 min (115 Videos)
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Erscheinungsdatum:17.06.2013

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