E-Mail-Marketing – Grundlagen

E-Mail und Social Media

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E-Mail und Social Media werden gerne als Konkurrenten gehandelt, dabei sind sie ein perfektes Team. Während Social Media eine öffentliche Form der Kommunikation bedeutet, die häufig auch von anderen gesehen werden soll, ist die E-Mail direkt und privat.
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Transkript

E-mail und Social Media werden gerne als Konkurrenten zueinander betrachtet. Diese Ansicht ist falsch. Sie ergänzen sich prächtig. Die direkte Kommunikation von Social Media und die virale Wirkung der Weiterleitung von z. B. E-Mail Inhalten kann E-Mail Marketing massiv unterstützen In anderen Bereichen ist Social Media vorne, denken Sie an Support. Dort bauen große Unternehmen wie z. B. die Deutsche Telekom Support-Teams auf Twitter auf. Wenn Sie E-Mail und Social Media nur als Konkurrenten betrachten, dann denken Sie zu kurz. Sie sind ein sehr gutes Team. Ein Beispiel: Was machen Sie mit den Facebook Fans, wenn Sie direkt mit ihnen kommunizieren wollen, und zwar mit jedem Einzelnen unterschiedlich? Dann wäre es eine gute Idee, die Daten aus Facebook zu übertragen in ihr eigenes E-Mail oder CRM-System. Erstens: E-Mail ist "owned media". Alles, was Sie dort tun, gehört Ihnen. Wenn Sie schlechte E-Mails schreiben, sind Sie dafür verantwortlich und werden dafür gerügt. Wenn Sie gute E-mails schreiben auch, aber wichtig ist die Adresse und das Verhalten, das daraus erzeugt wird, und das Sie natürlich mit Ihrem Tracking Tool messen, gehört Ihnen. Social ist ein Reichweitenkanal. Wir können wunderbar z. B. über Social Media Advertising auf Facebook neue Kunden ansprechen die vom Profil her ähnlich sind wie Kunden, die wir schon haben. Beispielsweise können wir unsere E-Mail-Adressen verwenden, um bei Facebook Targeting zu machen. Also , Social hat die Reichweite, E-Mail gehört uns. E-Mail ist die direkte 1:1 Kundenbetreuung. Es muss also das Ziel sein, die Kunden irgendwann mal in ein CRM-System zu übertragen. Davon ungeachtet ist die Situation, wenn Sie tatsächlich, was aber mit viel Aufwand verbunden ist, Social Media als Supportkanal nutzen wollen. Social kann hier CRM "light" bedeuten. D. h., auch hier machen Sie natürlich ein Kundenbindungsmaßnahme, aber das ist eben nur die Vorstufe zu weitergehenden Maßnahmen. Social ist öffentlich, E-Mail ist privat, das ist Vor- und Nachteil, wenn es Diskussionen gibt über Themen, die in eine "shitstorm"-Richtung gehen könnten, dann ist die Öffentlichkeit von Social vielleicht ungünstig, kann aber dann auch wieder gut funktionieren, wenn Ihnen User zur Seite stehen, und sagen, ein Unternehmen hat zwar einen Fehler gemacht, macht andere Dinge aber gut. Immer dann, wenn es um individuelle Fälle und Probleme geht, wird jedes kommerzielle Unternehmen auf den E-Mail Kanal überschalten, und sich auf diesem Weg direkt mit dem User auseinandersetzen. Wenn wir jetzt einen dritten Teil nehmen, das Thema Newsletter, dann stellen wir fest, dass natürlich, wenn Sie interessante Angebote machen im Newsletter, dass das durchaus auch Inhalte sind, die nicht nur Ihren Bestandskunden interessieren könnten, sondern vielleicht auch dessen Freunde. Wenn Sie ihm die Möglichkeit einräumen, diese Inhalte weiter zu leiten und zu teilen, erzielen Sie eventuell virale Reichweite. Das ist ein wunderbares Beispiel für die Kombination von E-Mail und Social. Sie müssen in den E-Mails zum "Sharen", zum Weiterleiten auffordern, wenn Sie denken, dass weiterleitbarer Inhalt drin ist. Zweitens, Sie müssen die Inhalte "shareable" machen. Es ist wichtig, dass Sie das ausprobieren. Wie sieht das aus, wenn der User auf den Share-Button klickt? und Sie müssen die Webanalyse darauf vorbereiten, Sie müssen z. B. auch hier dezidierte Landeseiten programmieren, mit denen Sie wahrnehmen, wie viele Leute nutzen diese Option, Hier ein Beispiel: In dem Fall geht es um eine E-Mail von Alternate. Wenn ich hier den "Teilen"-Button klicke, dann sehen sie einmal ein komplett leeres Fenster auf der rechten Seite, wo ich etwas weiter leiten soll. Typischer Fall von nicht getestet. Hier hat nie jemand ausprobiert, wie sieht das wirklich aus, wenn ich den Teilen-Button klicke, und ich glaube, dass die Mehrzahl der User das nicht teilen. Hier sehen Sie also Sharing als Konversionsziel. Sie können durchaus hergehen und sagen: Wir wollen "share" als "call to action". Wir wollen, dass die Leute das weiterleiten. Was dort passiert: Hier sehen Sie auf der rechten Seite jetzt das Ergebnis, was passiert, wenn ich den E-Mail Newsletter, bzw. das konkrete Angebot von Alternate tatsächlich weiterleite. Meine User kriegen Spam. Hier das Beispiel der Integration in eine E-Mail, wobei man etwas vorsichtig sein muss mit dem "Ausgrauen" von Funktionen, die verschiedenen Dienste wie Facebook Twitter, Youtube, Google Plus und Pinterest haben nicht umsonst Ihre Signalfarben. Die Signalfarben sorgen für User dafür, dass sie rechtzeitig wissen, was das ist und wo es gefunden wird. In diesem Fall eher problematisch, weil es tatsächlich ganz unten in der E-Mail stattfindet. Wenn der User schon runterscrollt, besteht auch die Gefahr, dass er diese Share-Buttons übersieht. Machen Sie hier lieber weniger, zum Beispiel nur Facebook, und machen Sie es prominenter. In diesem Fall bei Esprit ist es in jeder Signatur, aber wenn es wirklich wichtiger Inhalt ist, machen sie zusätzlich Share-Buttons im Header, und machen Sie lieber weniger Plattform als alle. Hier z. B. sehen Sie den Vorschlag von Runners Point. Hier nutzt die E-Mail die Möglichkeit der Facebook-Fan-Generierung. Es geht nicht um die Weiterleitung der Inhalte, sondern man möchte neue Fans generieren auf diesem Weg. Hier eine Kampagne von Bosch, mit der man sehr schön zeigen kann, wie Bosch die Facebook-Fans in das CRM überführt. Ganz einfach, man macht auf Facebook unter den Fans eine Aktion. Die heißt in dem Fall: Produkte testen, und um diese Produkte testen zu können, verlangt Bosch natürlich von den Usern, die auf die Landeseite gehen, dass Sie ein paar Daten eingeben, unter anderem z. B. auch die Firma oder Firmengröße, in der Sie arbeiten. Sehr wertvolle Daten für Bosch, und so machen Sie ganz einfach aus jedem Fan eine E-Mail-Adresse. Sie kommen dann von Facebook Fremddaten zu eigenen Daten. Ein Gewinnspiel mit dem passenden Preis wie hier das Testen von Produkten ist wunderbar geeignet, um das zu triggern. Partizipation von User-Seite ist immer spannend. Die meisten Unternehmen, die das ausprobiert haben, sind überrascht über die Nachfrage, die dort geschieht. Hier nun das eingangs erwähnte Beispiel: Sie können in der Kundenliste, die Sie sehen, tatsächlich ihre E-Mail Daten hochladen -- überlegen Sie sich genau, ob Sie das tun wollen -- Facebook sucht dann nach diesen, oder nach ähnlichen Nutzern. Sie können dann auch über Facebook und über Facebook-Anzeigen mit diesen Nutzern kommunizieren. Hier geht es ganz klassisch um das Thema Lead-Generierung z. B. bei Neukunden. Der Fachbegriff dazu sind die "custom audiences". Das können Sie auch rechts im Screenshot sehen, und die "lookalike audiences" wären dann ähnliche User mit gleichen Interessen. Und als letztes natürlich ein Klassiker. Sie können "user generated content" im E-Mails verwenden, auch das ist Social Media. Hier z. B. sehen Sie die Bewertungen auf Produkte. Ich glaube, dazu braucht man nicht mehr erwähnen. Es ist offensichtlich, dass gute Bewertung an so einer Stelle dazu geeignet sind, einen Kauf auszulösen. Das Thema "user generated video" ist ein sehr umfassende und gravierende Möglichkeit, mit "user content" Verkäufe auszulösen. Sie können in E-Mails auch Videos platzieren. In der Regel werden aber Bilder platziert, die so aussehen, wie die, die jetzt sehen. Die einfach nur einen Link zu einem Video haben. Auch hier können sie wunderbar zeigen, z. B. Testimonials von Usern oder wie User ihre Produkte benutzt haben. Ein sehr, sehr, sehr starker Trigger.

E-Mail-Marketing – Grundlagen

Lernen Sie die Grundlagen des E-Mail-Marketings und des Newsletters und erfahren Sie, wie Sie sie am sinnvollsten einsetzen, um effiziente Mittel zur Kundenbindung zu erhalten.

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Erscheinungsdatum:23.07.2015

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