SharePoint 2013-Administration Grundkurs

E-Mail-Funktionen aktivieren

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In diesem Video zeige ich Ihnen, wie Sie die Farm für den Empfang und den Versand von E-Mails konfigurieren können.

Transkript

Über den SharePoint Server können E-Mails versendet werden, und Listen und Bibliotheken können für den Empfang von E-Mails konfiguriert werden. Zunächst muss eine Voraussetzung geschaffen werden, auf einem Server der Farm muss dass SMTP Feature des Windows Servers installiert werden, und das erreichen Sie über den Server-Manager des Windows Betriebssystems, indem Sie unter Verwalten, Rollen und Features hinzufügen auswählen, sich dann durch den Dialog hangeln, bis zur Featureauswahl, und das Feature SMTP-Server aktivieren. Damit wird auf dem Server ein richtiger SMTP-Server installiert, und verwaltet werden kann der mit Hilfe der IIS 6-Verwaltungskonsole, deswegen muss die auch hinzugefügt werden. Durch Klick auf Weiter und bestätigen mit Installieren, wird die Installation des SMTP-Server Features angestoßen, und der Server sollte natürlich im Nachgang auch Firewall-technisch entsprechend abgesichert werden, denn er wird dann auf Port 25 für den Empfang von E-Mails über SMTP konfiguriert sein, und kann auch welche versenden. Nach Abschluss der Installation des SMTP Features, kann der Dialog geschlossen werden, und wir kehren zurück in die SharePoint-Server Zentraladministration, wo unter dem Menüpunkt Systemeinstellungen der Befehl Einstellungen für eingehende E-Mail konfigurieren, zu finden ist. Hier kann aktiviert werden, dass der Server, dass die Farm, für Empfang von E-Mails aktiviert werden soll, und bei Installation des SMTP-Dienstes von Windows, genügt es völlig, wenn Sie als Einstellungsmodus Automatisch auswählen. Unter Auswahl von Erweitert ändert sich lediglich Folgendes, es muss der E-Mail-Ablageordner angegeben werden, also der Ordner, in dem der Mail-Server die E-Mails im EML-Format ablegt. Mit Automatisch genügt das völlig, weil er verwendet dann das Standardverzeichnis. Wird der SharePoint- Verzeichnisverwaltungsdienst aktiviert, muss die Active Directory Quelle angegeben werden, also der entsprechende Container, in dem der Sharepoint die E-Mail Adressen und die Gruppen die in SharePoint erstellt werden ablegt, und im Active Directory bereitstellt, so dass diese dann später in Outlook auch wiedergefunden werden können. Es muss außerdem der Posteingangs-Mailserver angegeben sein, das ist in dem Fall unser lokaler Server, und Sie können konfigurieren, welche Verteilergruppen und ob Verteilergruppen und ob Verteilergruppen überhaupt im Verzeichnisdienst erstellt werden sollen, das heißt also, wenn in SharePoint Gruppen angelegt wurden, bekommen die eine E-Mail-Adresse, und werden auch im Active Directory entsprechend abgebildet. Wird eine Liste oder eine Bibliothek für E-Mail aktiviert, dann erstellt der Verzeichnisverwaltungsdienst im Active Directory entsprechende Kontakteinträge für diese E-Mail-Adressen. Es muss außerdem angegeben werden, wie die Anzeigeadresse des Mail-Servers lautet, hier müssen Sie sich abstimmen mit dem Administrator des Mail-Servers Ihrer lokalen Domäne, denn hier hinten dran muss ein entsprechendes Suffix gegeben werden, dass der hauptsächlich empfangende Mail-Server weiß, wohin er die E-Mails weiterleiten soll. Das kann erreicht werden durch eine Unterdomäne, die sehr sinnvoll ist, wobei die Anzeigeadresse dann, die Adresse ist, die in E-Mails angegeben wird. Und im Abschnitt Sichere E-Mail-Server, sollten Sie den Empfang von E-Mails auf ihre unternehmenseigenen E-Mail-Server einschränken. Wie immer in SharePoint sollte noch mal alles kontrolliert werden, alle Optionen durchgegangen werden, und mit OK bestätigt werden, danach ist die Farm für den Empfang von E-Mails konfiguriert, wobei die E-Mails nicht vom zentralen Mail-Server des Unternehmens empfangen werden, sondern von dem SMTP-Server, der auf dem Server installiert wurde. Verwalten kann man den, über die Internetinformationsdienste 6.0 Manager-Konsole die Zugriff auf den virtuellen SMTP-Serverdienst gewährt, und dort unter Eigenschaften entsprechend konfiguriert werden kann, Zugriffseinschränkungen, wie Nachrichteneinstellungen, die Zustellung, das Gateway, all das kann hier mit der Internetinformationsdienste 6.0 Manager-Konsole eingestellt werden. Das hängt damit zusammen, dass das SMTP Feature noch ein Überbleibsel ist, aus älterer Zeit. Den Versand von E-Mails, ausgehende E-Mails, können Sie ebenfalls über die Zentraladministration im Abschnitt Systemeinstellungen mit dem Befehl Einstellungen für ausgehende E-Mails konfigurieren festlegen. Hier ist ein Mail-Server anzugeben, das kann gut und gerne Ihr unternehmenseigener Exchange-Server sein, das kann auch der lokale SMTP-Server sein, eine Absenderadresse, und eine Antwortadresse, die verwendet wird, falls der Anwender auf Antworten klickt. Sobald die beiden Mail Features aktiviert wurden, besteht die Möglichkeit für die Websitebesitzer, Bibliotheken- und Listen-E-Mail zu aktivieren, und die Benachrichtigungsfunktionen, die standardmäßig implementiert sind im SharePoint, und auch Workflow-Benachrichtigungsfunktionen, werden funktionieren. Sind die beiden Features nicht eingestellt, ist E-Mail komplett blockiert. Es besteht auch die Möglichkeit ein Konto für SMS-Nachrichten, für Textnachrichten einzutragen, hier muss jedoch bei einem externen Provider erst ein Dienst beantragt werden, und die Daten, die dieser externe Provider liefert, müssen dann hier eingetragen werden, dann kann der SharePoint auch SMS-Textnachrichten verschicken.

SharePoint 2013-Administration Grundkurs

Sehen Sie, worauf es bei der Planung, Einrichtung und Administration einer SharePoint-Farm auf Basis von SharePoint Foundation 2013 bzw. SharePoint Server 2013 ankommt.

6 Std. 29 min (67 Videos)
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Erscheinungsdatum:13.06.2013

Für SharePoint Foundation 2013 und SharePoint Server 2013.

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