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E-Commerce-Tracking am Beispiel von WooCommerce

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Wie Sie E-Commerce-Daten am Beispiel von WooCommerce an den Data Layer übergeben, lernen Sie in diesem Video.
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Transkript

Wie wir E-Commerce Daten am Beispiel von WooCommerce an den Data Layer übergeben, lernen wir in diesem Video. Bevor wir uns mit der Implementierung des E-Commerce Trackings für Google Analytics in GTM beschäftigen, werfen wir noch ein Blick auf die beiden verfügbaren Versionen. In Google Analytics können wir das E-Commerce Tracking auf zwei gänzlich verschiedene Arten durchführen. Zuerst einmal gibt es das klassische E-Commerce Tracking welches ausschließlich Daten zur Transaktion auf der Bestellbestätigungsseite sammelt und an Google Analytics übergibt. Als zweites wurde 2014 von Google das erweiterte E-Commerce Tracking auch Enhance E-Commerce genannt in Google Analytics integriert. Hierbei handelt es sich um ein weit komplexeren Ansatz des ECommerce Trackings was uns dann auch die Analyse von Artikel Wahrnehmung, Artikel Ansichten, Warenkörben, Warenkorbabbrüchen, Transaktionen, Gutschriften etc. ermöglicht. Die Implementierung des erweiterten E-Commerce ist jedoch nicht nur komplex, sondern in Abhängigkeit des eingesetzten Shopsystems auch recht kompliziert. Beide Versionen des E-Commerce Trackings werden in der Verwaltung der jeweiligen Datenansicht von Google Analytics aktiviert. Aufgrund der angesprochenen Komplexität werden wir uns im Folgenden ausschließlich mit dem klassischen E-Commerce Tracking beschäftigen. Um Transaktionsdaten mit Google Analytics zu erfassen, wird die Transaktion in zwei Teile gesplittet übergeben. Der erste Teil ist die Transaktionszeile, der zweite Teil die Positionszeile. Die Transaktionszeile besteht aus den Folgen key-value pairs. Order ID, die interne Vorgangsnummer, Affiliation also wer für den Umsatz verantwortlich ist zB Partnerunternehmen, Revenue, der netto Gesamtbetrag der Transaktion ohne Versandkosten, Shipping womit die Versandkosten gemeint sind und Tags, der für den Steuerbetrag der Transaktion steht. Die Positionszeile muss nun für jede Position des bestellten Warenkorbs wiederholt werden und umfasst folgende Key-Value Pairs. ID, wiederum die interne Vorgangsnummer die identisch mit der Vorgangsnummer der entsprechend Transaktionszeile ist, Name für die Artikelbezeichnung, SKU für die Artikelnummer oder Herstellernummer, Category für die Produktkategorie oder Warengruppe, Preis für den Einzelpreis des Artikels, Und quantity für die gekaufte Anzahl des Artikels. Schauen wir uns einmal an wie die Werte für das E-Commerce Tracking an Google Analytics übergeben werden, wenn wir nicht den GTM einsetzen, sondern den Code direkt in die Bestellbestätigungsseite integrieren würden. Die Transaktionszeile sehe dann so aus. Und die Positionszeile würde wie folgt übergeben. Jede Zeile mit einem eigenen Funktionsaufruf ga E-Commerce addTransaction und ga E-Commerce addItem. Wir finden also alle vorher genannten key-value pairs in diesem Codezeilen wieder. Wenn wir uns nun betrachten welche key value pairs für die Erfassung von E-Commerce Daten mit dem GTM erforderlich sind, fällt uns gleich die Ähnlichkeit zu den Google Analytics key value pairs auf. Die der Positionszeile sind völlig identisch und die der Transaktionszeile weisen zusätzlich den Begriff Transaction auf. Ebenfalls anders ist bei der Datenerhebung über den GTM, dass die key value pairs nicht wie bei Google Analytics in zwei Funktionsaufruf unterteilt sind, sondern alle Daten in einem einzigen Funktionsaufruf von Data Layer.push in den Data Layer übergeben werden. Und so finden wir die Daten der Transaktionszeile im oberen Abschnitt des Code Snippets und die Daten der Positionszeile im unteren Abschnitt des Code Snippets, eingeleitet durch Transaction Products. Um nun das E-Commerce Tracking zu demonstrieren, ist es am einfachsten, wenn wir dazu auf bestehende Möglichkeiten zurückgreifen. Es würde wiederum den Rahmen dieses Video-Trainings springen, wollten wir nun alles handisch per Code definieren. Also bedienen wir uns eines weit verbreiteten Content-Management-Systems nämlich WordPress und ergänzen dieses mit geeigneten Plugins. Die beiden Plugins die wir für unser Vorhaben benötigen, heißen WooCommerce und Duracell Tomi's Google Tag Manager for WordPress. WooCommerce ist eines der bekanntesten kostenfreien Plugins für WordPress welches das Content-Management-System um die Funktionalität eines Onlineshops ergänzt. Das zweite Plugin, Duracell Tomi's Google Tag Manager for WordPress von Thomas Geiger integriert nicht nur den GTM in WordPress, sondern bietet auch die direkte Integration mit WooCommerce. Beide Plugins können innerhalb von WordPress im Bereich Plugins heruntergeladen und installiert werden. Ich habe hier zu eine Website vorbereitet die uns als Beispiel dienen soll. Es handelt sich um die fiktive Website eines Fitnessstudios mit dem Namen Sspor Llife Club, die unter dem URL slc.gtm-training.com erreichbar ist. Dort werden online Mitgliedschaften über die Website verkauft. Wir wechseln in den Adminbereich von WordPress. Und stellen fest, dass WooCommerce bereits installiert ist. Und somit müssen wir nur noch den GTM für WordPress installieren. Dazu wechseln wir zu Plugins installieren und suchen nach Google Tag Manager. Kurze Zeit später werden uns die Ergebnisse angezeigt und wir installieren dann das passende Plugin. Nach der Installation aktivieren wir das Plugin und wechseln zu dessen Einstellungen. Dort geben wir zuerst einmal die GTM ID ein, die wir aus dem GTM kopieren und an das Feld einfügen. Dazu wechseln wir zunächst zum GTM und kopieren die Container ID aus der Liste. Dann wechseln wir zurück zu den Einstellung unseres Plugins und fügen die Container ID ein. Danach klicken wir auf Änderung übernehmen. Als nächstes wechseln wir auf die Registerkarte Integration und wählen dort WooCommerce. Sobald die Anzeige gewechselt hat, aktivieren wir die Checkbox bei Track classic eCommerce und klicken anschließend auf die Schaltfläche Änderungen übernehmen. Damit sind alle Voraussetzungen erfüllt, dass unsere Website die E-Commerce Daten an den Data Layer übergibt. Schauen wir uns nun also an was genau passiert. Dazu wechseln wir wieder zu unserer Website Sport Life Club. Scrollen nach unten. Öffnen mit der Taste F12 unsere Browser Konsole. Wechseln zu WASP und schließen einer Online Mitgliedschaft ab. Wählen eine Ausführung 3 Monate. In den Warenkorb. Warenkorb ansehen. Weiter zur Kasse. Geben wir unsere Daten ein. Wählen als Zahlart Überweisung. Akzeptieren die Allgemeinen Geschäftsbedingungen und schicken die Bestellung ab. Was nun passiert, ist das auf unserer Bestellbestätigungsseite mitgeteilt wird diese Bestellnummer 54, das Datum der Bestellung, der Gesamtbetrag, Zahlart Überweisung und so weiter und sofort. Und dass dieser Betrag 14,37€ an Mehrwertsteuer enthält. Überprüfen wir nun wo unsere Daten übergeben wurden. Und dazu öffnen wir in WASP den Data Layer. Wir stellen fest, dass neben den drei üblichen Ereignissen gtm.js, gtm.dom und gtm.load ein neues Ereignis eingetreten ist, nämlich gtm for WordPress.order completed. Klicken wir auf dieses Ereignis, werden uns die Inhalte angezeigt die im Data Layer gespeichert wurden. Neben vielen anderen Daten die ebenfalls erhoben werden, stellen wir fest, dass wir unsere Transaction ID, nämlich die 54 vorfinden. Unsere Transaction Date. Wir sehen die Affiliation, nämlich den Sport Life Club. Wir sind das Total, nämlich die 90€. Und wir sehen unsere Mehrwertsteuer. Das weiteren sehen wir noch Payment type, Currency und andere Daten aber die die erst genannten Daten sind für uns die wichtigsten. Somit stellen wir fest, dass der Data Layer die Daten korrekt übergeben bekommt und dass die Plugins die wir installiert haben, perfekt funktionieren. Wir haben in diesem Video gelernt wie wir E-Commerce Daten mit Hilfe von WordPress und WooCommerce an den Data Layer des GTM übergeben.

Google Tag Manager Grundkurs

Lernen Sie mit Google Tag Manager ihren Tracking Code einfacher und schneller zu verwalten.

2 Std. 53 min (31 Videos)
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Erscheinungsdatum:18.04.2016

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