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E-Commerce-Tracking

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Dieses Video erläutert die Funktionsweise des E-Commerce-Trackings sowie die Vorgehensweise bei der Einbindung des Tracking-Codes zur Erfassung der Daten und bietet einen Überblick über die Variablen in der Transaktions- sowie der Positionszeile.
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Transkript

In diesem Video erfahren Sie, wie das E-Commerce-Tracking funktioniert, welche Variablen Sie in der Transaktions- bzw. Positionszeile verwenden und wie Sie den Tracking Code zur Erfassung von E-Commerce-Daten einbinden. Das E-Commerce-Tracking beginnt, sobald ein Besucher eine Transaktion auslöst und diese vom Webserver empfangen wird. Manchmal übergibt der Webserver die Daten an einen Applikationsserver, z.B. ein EAP-System, der diese dann weiter verarbeitet. Die Verarbeitung könnte beispielsweise das Hinzufügen neuer Daten, die Überprüfung einer Kreditkarte oder das Versenden von Bestätigungsemails beinhalten. Hat der Applikationsserver die Daten erst einmal verarbeitet, generiert er die Bestätigungsseite für den Besucher. An diesem Punkt der Bearbeitung angelangt, müssen Anpassungen durchgeführt werden, damit Google Analytics die Transaktionsdaten erfassen kann. Bevor der Applikationsserver nun die Bestätigungsseite an den Webserver übergibt, müssen die Informationen über die Transaktion des Besuchers integriert werden. Dies geschieht durch das Einfügen der Transaktionsdaten in die Bestätigungsseite. Hierbei muss ein bestimmtes Format und auch eine bestimmte Reihenfolge eingehalten werden. Die Bestätigungsseite wird dann vom Webserver and den Browser des Besuchers übergeben und dort angezeigt. Diese Seite muss dann die Werte für die Funktion addTrans sowie addItem enthalten. Sobald der Browser die Bestätigungsseite abarbeitet, wird die Funktion trackTrans ausgeführt. Jedes Mal, wenn die Funktion eine Transaktionszeile oder eine Positionszeile im Quellcode findet, sendet sie die Daten an Google Analytics. Die Variablen der Transaktionszeile, die mit der Funktion addTrans erfasst werden, umfassen die order-id, also die interne Vorgangsnummer, affiliation, also wer für den Umsatz verantwortlich ist, z.B. ein Partnerunternehmen, total, der Nettogesamtbetrag der Aktion ohne Versandkosten, tax, was für den Steuerbetrag der Transaktion steht, also Mehrwertsteuer, shipping, damit sind die Versandkosten gemeint, city, state und country, also die gesamte Anschrift der Rechnungs- oder Lieferadresse. Die Variablen der Positionszeile, die mit der Funktion addItem erfasst werden, umfassen order-id, also wieder die interne Vorgangsnummer, die identisch mit der Vorgangsnummer der entsprechenden Transaktionszeile ist, sku, die für die Artikelnummer oder Herstellernummer steht, productname als Synonym für die Artikelbezeichnung, category für die Produktkategorie oder Warengruppe, price, womit der Einzelpreis des Artikels gemeint ist, und quantity, die für die gekaufte Anzahl des Artikels steht. Wichtig ist, dass für jeden verkauften Artikel einer Transaktion eine entsprechende Positionszeile mittels addItem erstellt werden muss. Das heißt, wenn über ein Shopsystem 20 unterschiedliche Artikel in einer Transaktion enthalten sind, muss auf der Bestellbestätigungsseite ein E-Commerce-Code mit 20 Zeilen von addItem enthalten sein. Den E-Commerce-Code, den wir auf der Bestätigungsseite einfügen, würde dann wie folgt aussehen, wobei die Variablen vom EAP-System oder Shopsystem mit echten Werten noch ersetzt werden müssten. Zuerst der Aufruf des [unverständlich] Sumtrack Pageview, danach die Transaktionszeile, anschließend die Positionszeile und zum Schluss der Aufruf der Funktion trackTrans. Hier ein Beispiel für mögliche Echtdaten. Daraus ist ersichtlich, dass es sich um eine Bestellung mit zwei Artikelpositionen handelt. Einmal das Base Module zum Preis von 919 und zwei Mal den Load Balancer für jeweils 699. Der Funktionsaufruf zum Schluss zeichnet beides auf. Die komplette Transaktion, sowie die beiden einzelnen Elemente in den Positionszeilen. Beachten Sie bei der Verwendung des E-Commerce-Codes bitte folgende Hinweise: Verwenden Sie kein Tausender-Trennzeichen. Verwenden Sie keine Währungssymbole oder -bezeichnungen. Verwenden Sie einen Punkt als Dezimaltrennzeichen anstelle eines Kommas. Alle Ziffern nach einem Komma werden automatisch verworfen. Um die Transaktion aufzeichnen zu können, muss die Funktion _trackTrans in die Bestätigungsseite eingefügt und aufgerufen werden.

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3 Std. 1 min (57 Videos)
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