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Grundlagen der Fotografie: Filter

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Der ND-Filter sorgt in diesem Beispiel dafür, dass das rauschende, fließende Wasser noch weicher wirkt. So nehmen Sie die Definition des Wassers nahezu komplett heraus.
04:18

Transkript

Wir sind jetzt hier an einem Fluss. Wie man unschwer erkennen kann, ist es hier ziemlich laut, und was jetzt hier das Spannende ist, ist dass das Wasser hier circa einen Meter, einen Meter fünfzig Gefälle überwinden muss und dadurch aufschäumt und über die Felsen, über die Steine gleitet, da drüber braust. Das ist für mich ein klassisches Einsatzgebiet von einem Filter, der uns dann Aufnahmen beschert die viel weicher aussehen, wie das Auge das eigentlich wahrnimmt. Und zwar ist das der ND-Filter. Der soll mir jetzt ein Bild machen, wo das Wasser mehr wie nebelartig aussieht, dass es ganz leicht und soft dahingleitet. Ich habe das jetzt schon mal vorbereitet, habe Aufnahmen ohne Filter gemacht, und werde zwingend meinen Timer und meinen Fernauslöser anschließen. Hierbei ist es ganz wichtig, dass ich die Kamera erst in im A-Modus, sozusagen im Blendenvorwahl-Modus messe ich meine Belichtungszeit, um dann, wenn ich später den Filter befestige, mit meiner Liste zu gucken: Ich habe jetzt grad eben 1/100 gehabt, und mein Gespür sagt mir jetzt, ich würde jetzt gerne ganz viel Softheit sehen wollen und keine Definition der Wellen, keine Spritzer, deshalb, meine Erfahrung sagt 30 Sekunden aufwärts. Je länger das ist, desto weniger wird das Wasser definiert erscheinen. Deshalb, wenn ich da gucke: 1/100 habe ich bei einem Filter, der 3,6 ND-Stärke hat, Belichtungszeit von 40 Sekunden und ich meine, das ist genau das, was ich letztendlich brauche, um das so darzustellen. Dazu stelle ich dann die Belichtungszeit, bzw. die Messung auf M, und die Zeit auf B wie Bulb, und 40 Sekunden ein. Dann, wenn das los geht, 40 Sekunden zu belichten, der berechnet mir das alles. Was ganz wichtig ist, ist dass hier kein Licht reinkommt, Okularabdeckung einschalten, ich habe noch eine Spiegel-Vorauslösung, dass hier gar keine Vibration mehr rüberkommen kann und mir vielleicht die Aufnahme versaut. Das mache ich jetzt mal. Ich muss mich ein bisschen beeilen, weil die Sonne weiterwandert. Spiegel-Vorauslösung... Jetzt läuft die Zeit ab. Jetzt habe ich quasi 40 Sekunden eingestellt. Das dauert auch 40 Sekunden und 40 Sekunden hat das Wasser Zeit zu fließen. Es wird nie so definiert sein, bei 40 Sekunden, ist meine Meinung, dass da noch Spritzer zu sehen sind oder gar eine Welle, Sondern es wird in sich, so wie ein Nebelfluss dahingleiten. Das ist was, was ich ganz toll finde, weil das eine Art ist seine Kreativität auszudrücken, die nochmals alles übersteigt in der Form, weil ich das als Mensch so gar nicht sehen kann. Das ist etwas, das ich sehr reizvoll finde. Meine Aufnahme ist fertig! Die gucke ich mir jetzt nochmal an. Ich bin wie jedesmal fasziniert, was man mit so einem ND-Filter alles ausdrücken kann. Hier war es wichtig, auf eine gewisse Zeit zu kommen, die eine Länge hat, meines Erachtens über 30 Sekunden, und wir haben hier 40 eingestellt, und dadurch wird das ganz soft. Wenn das kürzer eingestellt wird, kommt irgendwann die Definition des Spritzers, der einzelnen Welle, bis hin zu einer Kurzzeitbelichtung, wo eben der einzelne Wassertropfen zu sehen ist, und das würde mir hier gar nicht gefallen, sondern es geht mir um diese Anmutung des Soften.

Grundlagen der Fotografie: Filter

Lernen Sie, dynamische und statische Motive mit Filtern abzubilden. ND- und Polfilter kommen zum Einsatz, um satte Farben, fließendes Wasser und ziehende Wolken festzuhalten.

3 Std. 43 min (39 Videos)
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