Logic Pro X Grundkurs

Drum Machine verwenden

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Logic Pro X verfügt mit Ultrabeat über eine integrierte Drum Machine. Diese beinhaltet Software-Instrumente für die Erstellung verschiedener Sounds sowie einen Sequenzer, welcher der zeitlichen Zuordnung dient.

Transkript

Eine Drum-Machine oder ein Drum-Computer vereint eigentlich zwei Geräte in einem. Einerseits ein Software-Instrument, das eben verschiedene Sound enthält, und zum anderen einen Sequencer, der eine zeitliche Zuordnung schafft. Wie das konkret aussieht, möchte ich Ihnen anhand von Ultrabeat einem eingebauten Drum-Computer innerhalb von Logic Pro, zeigen. Dazu habe ich zuvor ein Software- Instrument als Spur angelegt und diesem eine Drum-Machine zugewiesen. Zum Beispiel hier mal Dub Smash. Es handelt sich, wie am Spurkopf ersichtlich, um ein Track Stack und wenn ich diesen aufklappe, dann bekomme ich hier die Kick-Drum, Snare-Drum, Hi Hats, Percussion und so weiter. Diese Sounds sind einzelnen Tasten auf meiner MIDI-Tastatur zugeordnet. Also wenn ich hier zum Bespiel über Fenster die Musiktastatur einmal einblende und dann bei aktivierter Spur, hier zum Beispiel einen Sound spiele, dann sehen Sie, dass ich hier auch in der Kick ein Signal bekomme. Das nächste ist dann zum Beispiel die Snare, die gibt es dann in verschiedenen Ausformungen Hier bin ich zum Beispiel bei der Percussion. Hier hätte ich die Hi Hats Und so sind einfach diese einzelnen Soundtasten auf dem MIDI-Keyboard oder eben auch hier auf der Tastatur zugeordnet. Beachten Sie dabei, dass zum Beispiel hier jetzt der Aufbau ist von der C1-Note weg. Also hier der Kick, der liegt auf der C1-Note. Schalte ich eine Oktave höher, habe ich hier einen anderen Sound. Wie kommen diese Sounds aber nun zustande? Dazu muss ich innerhalb meines Track Stacks hier auf den Kick klicken, also auf diese Spur und dort sehe ich dann als Input innerhalb meiner Spur Ultrabeat Diesen könnte ich von hier aus eben auswählen und mit diesem Button dann auch auf die Einstellungen wechseln. Sie werden begrüßt mit einer recht überladenen Oberfläche, die auf dem ersten Eindruck vielleicht etwas abschreckend wirkt. Aber eigentlich ist das Fenster recht einfach zu verstehen. Zunächst haben Sie hier diese linke Spalte als Bereich. Dort sind die einzelnen verfügbaren Sounds übereinander angeordnet und auch diesem Mini-Keyboard hier auf der linken Seite zugeordnet. Ich kann entweder durch Drücken dieser kleine Buttons hier, die Sounds ausprobieren oder aber ich mache das auf meiner Tastatur. Und sehe auch hier das Highlight auf meiner kleinen Tastatur innerhalb von Ultrabeat. Darüber hinaus habe ich einen kleinen Mischer hier eingebaut, das heißt, ich kann hier Muten oder Solo schalten sowie das Panorama links und rechts festlegen. Im Hauptbereich sehe ich dann für jeden einzelnen hier aktivierten Sound und der aktive ist hier immer in Grau hervorgehoben, welche Einstellungen getroffen wurden. Wie gesagt, handelt es sich hier ja um synthetisierte Sounds also ein Synthesizer steckt dahinter und der hat in seiner Natur natürlich auch einige Filter eingebaut oder zum Beispiel hier das Panning, im unterern Bereich Hüllkurven sogenannte Envelopes und vieles mehr. Jeder Sound, den ich jetzt hier umschalte, der hat eigene Einstellungen, die Sie natürlich auch noch mit diesen Reglern anpassen können. Im unteren Bereich sind wir dann im Sequencer-Bereich, eine Drum-Machine ist also immer auch ein Sequencer. Unter den Drum Machines in der Bibiliothek finden Sie übringens auch einige Klassiker. Zum Beispiel ist hier Boutique 808 aufgeführt. Und dazu möchte ich darauf hinweisen, dass zum Beispiel hier ein sehr legendäres Modell einer analogen Drum-Machine nämlich der Roland TR-808 gemeint ist. Auch hier haben Sie einen solchen Sequencer, das heißt, es werden einzelne Schritte durchlaufen, und dann zu diesen Zeitpunkten verschiedene Sounds angewählt. Eine moderne Drum-Machine könnte zum Beispiel so aussehen, wo Sie die einzelnen Sounds hier auf sogenannten Pads haben. Also anstatt einer Tastatur, einer Klaviatur haben Sie diese Pads und können Sie spielen. Solche Pads haben Sie manchmal auch auf MIDI-Tastaturen zusätzlich zu Reglern und der eigentlichen Klaviatur eingebaut. Solche Drum-Machines oder zumindest Interfaces dafür, sehen in der Regel sehr ähnlich aus und manche werden auch noch verschiedenfarbig unterstützt. Kehren wir wieder zurück zu Logic und sehen uns an, was wir jetzt in Ultrabeat noch alles einstellen können. Ich verschiebe dazu das Fenster und kann statt dieser Regelung der einzelnen Sounds hier auch umschalten auf die full view. In dieser full view sehe ich jetzt wirklich meinen Sequencer, das heißt, diese insgesamt 32 Schritte, die hier durchlaufen werden können. Im aktuellen Fall habe ich jetzt zu bestimmten Zeitpunkten also die Close Hat im Einsatz zum Beispiel hier auf jedem Beat, oder hier unten die Kick-Drum zu bestimmten Zeitpunkten. Außerdem können Sie für einen Zeitpunkt, den Sie von hier aus wählen, also ich klick einfach mal hier drauf, die Lautstärke beziehungsweise Velocity noch regeln. Die Velocity ist ja die Anschlagdynamik einer MIDI-Note. Diese lässt sich hier unten über diesen Balken noch weiter anpassen. Das heißt, wenn ich mich hierher stelle und dies aktiviere, bekomme ich einen solchen blauen Balken, und den kann ich jetzt nach oben oder unten ziehen, um die Velocity hier zu verwenden. Mit einem nochmaligen Klick löse ich diesen Sound auch wieder heraus. Hier beispielsweise hören wir einen anschwellenden Sound, dieser Kick-Drum. Hören wir hier einmal kurz herein. Wir könnten jetzt entweder im Hintergrund mit der Leertaste unser Musikstück abspielen lassen oder auch nur exklusiv hier innerhalb von Ultrabeat mit diesem Play-Button dieses Pad dann anspielen. Und Sie haben jetzt gemerkt, wie hier der Sound anschwillt in dieser Kick-Drum. Um auf andere Pads nun umzuschalten, wählen Sie sie einfach von hier unten aus der Liste aus. Also zum Beispiel dieses Pad an 5, das sieht dann so aus. Mit der Leertaste kann ich es eben zu meinem Stück spielen lassen oder hier mit diesem Play-Button nochmals genauer anhören. Es ist nun möglich, auch während des Abspielens innerhalb des Step-Sequencers noch einzelne Werte zu belegen. Also zum Beispiel klicke ich hier weiter drauf und füge noch Claps ein. Und kann die auch wieder deaktivieren, indem ich nochmals darauf klicke. In Ultrabeat haben Sie aber auch noch weitere Slots frei in denen Sie ebensolche Patterns dann abspeichern können und Sie sehen, dass diese auch dann einzelnen Noten auf Ihrem Keyborad zugeordnet sind. Also hier hätte ich zum Beispiel ein leeres Pattern oder eben eines, das schon voreingestellt ist von Ultrabeat für diese aktuell gewählte Drum-Machine. Wenn Sie Ihr Pad dann entsprechend angepasst haben, können Sie es dann, in Ihr Hauptfenster importieren. Dazu werde ich jetzt mal die Bibliothek hier ausblenden und auch das Infofenster. Und wir ziehen dazu einfach mit diesem Button hier unten unser Pad dann heraus und fügen es an dieser Stelle in die Spur ein. Und Sie sehen, dass das jetzt als MIDI-Region geschrieben wurde, die ich auch ganz einfach mit einem Doppelklick editieren kann. Und hier sehen Sie die Noten, die zu bestimmten Zeitpunkten dafür abgespielt werden. Hören wir uns das jetzt mal an, ich schalte hier auf Solo. So haben wir genau unseren Sound. Der Vorteil bei der Arbeit mit so einem Step-Sequencer ist auch, dass Sie solche Regionen natürlich optimal loopen können. Denn es handelt sich ja in diesem Fall zum Beispiel um eine Unterteilung in genau 32 solche Steps. Hier unten sehe ich auch die Auflösung, also das sind hier 1/16. Und deswegen passt die Zuordnung zu meinem Musikstück auch optimal. Da ich her MIDI-Regionen editiere, wird bei einer Anpassung des Tempos meines Stücks naturlich auch das Abspielen dieser MIDI-Region in seinem Tempo verändert. Stellen wir zum Beispiel das Tempo mal herunter auf 100 Beats pro Minute und hören uns diesen Bereich nochmal an. Ich lege dazu mit Command+U hier eine Cycle-Region fest und schalte diese ein. Und wir hören jetzt einwandfrei unsere angepasste MIDI-Region, die wir als Pad dann aus Ultrabeat importiert haben.

Logic Pro X Grundkurs

Nutzen Sie die Digital Audio Workstation (DAW) Logic Pro von Apple und lernen Sie, wie Sie Ihre Musikproduktion von der Aufnahme bis zur fertig abgemischten Audiodatei umsetzen.

4 Std. 57 min (40 Videos)
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