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Scribus 1.4 Grundkurs

Druckvorstufenüberprüfung zur Qualitätskontrolle einrichten

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Konfigurieren Sie die Druckvorstufenüberprüfung und wenden Sie diese so an, dass die Kriterien auf die Anforderungen Ihrer Arbeit abgestimmt sind.
05:25

Transkript

Scribus besitzt eine ganz besondere Funktion, um die Qualität von Dokumenten vor der Ausgabe zu überprüfen. Es nützt ja nichts, wenn ich da mir Mühe gegeben habe und dann irgendein Element drin ist, ein Bild mit zu wenig Auflösung zum Beispiel oder eine Schrift, die nicht vollständig funktioniert und dann aus diesem Grund das Dokument nicht sauber rauskommt. Die Druckvorstufenüberprüfung von Scribus kommt dann zum Tragen, wenn ich zum Beispiel ins Drucken gehe. In den Drucken-Dialog kriege ich automatisch einen Check-Bericht auf meinen Bildschirm und ich könnte mir vorstellen, dass das ein bisschen irritiert. Vor allem sollte man dann ja wissen, warum diese Fehlermeldung erscheint und ob die wichtig ist, ob das Kaukriterien sind, wie man dem sagt oder ob das eher zu vernachlässigen ist. Erste Entschärfung in der Regel, wenn hier das Profil, also die Checklist, auf PostScript eingestellt ist. Ist das sehr streng, strenger als eigentlich meistens notwendig. PostScript erlaubt nämlich keine transparenten Objekte, wogegen PDF seit Version 1.4 problemlos damit umgehen kann. Und Sie können davon ausgehen, dass heutige Ausgabegeräte, Ihre Drucker sowieso, und auch die Belichtungsgeräte in der Druckerei heute auf einem Standart sind, wo das PDF 1.4 1.5 entspricht. Sobald ich die Checkliste umstelle, sieht das viel, viel besser aus, da hat es keine Probleme mehr. Weil eben die transparenten Elemente, die vorher reklamiert wurden, absolut keine Ausgabeprobleme darstellen. Gehen wir ein bisschen tiefer in die Materie rein, sehen wir in den Allgemeinen Einstellungen, welche ja auch in die Dokumenteinrichtung übernommen werden, die Druckvorstufenüberprüfung hinterlegt und wer sich daran wagt kann, ohne weiteres die Kriterien verfeinern. Also ich nehme meistens PDF 1.4, ist übrigens identisch die Liste, die Checkliste mit 1.5, ich gehe einfach nicht tiefer rein. Und ganz grob, was wird alles kontrolliert? Es wird eben kontrolliert, fehlende Schriftzeichen, also fehlende Buchstaben, Sonderzeichen und so weiter. Das kann zum Beispiel passieren, wenn ich eine Schrift verwende, die all die Zeichen enthält und dann im letzten Moment die Schrift ändere, die Schriftart, den Font und der neue Font, da eben der ältere Font, den ich da verwendet und plötzlich gewiße Zeichen nicht mehr aufweist. Außerhalb der Seite liegende Objekte, man hat einen Bild oder irgendwas neben der Seite hingestellt und dann einfach schlicht vergessen. Das könnte nicht so gute Resultate zeitigen. Überfüllung der Textrahmen, das Kreuzchen, das Rote unten rechts, wenn eben nicht halt der Text Platz gefunden hat in einem Textrahmen, von mir aus gesehen eine ganz, ganz wichtige Kontrolle. Auf Transparenzen eben nicht überprüfen, weil das PDF die erlaubt. Fehlende Bilde ganz wichtig, unter Extras habe ich hier eine Bildkontrolle. Und wenn ich das nicht beachtet habe, dass gewisse Bilder nicht mehr sauber verknüpft sind, reagiere ich jetzt da drauf, finde ich auch ganz wichtig. Und dann je nach Ausgabemedium, die Auflösung der Bilder. Was hier eingestellt ist, ist eher ein bisschen ungenau oder eben nicht so hochgezüchtet. Wenn es für den Heimdruck geht, ist absolut genügend diese untere Auflösung. Wenn es professionell sein soll, Bildauflösung 300 Pixel per Inch angestrebt wird. Würde ich nicht gerade auf 300 gehen, ein bisschen Toleranz ist Sinn. So allgemein akzeptiert wird, als untere Schallgrenze könnte man fast sagen, 240. Die höchste Auflösung schadet der Qualität nichts, wenn das zu hoch ist. Es könnte höchstens halt, ungebührlich, große PDF-Dateien bewirken. Meistens stelle ich diesen Wert auf 1200 Pixel ein. Also Bilder die noch höher aufgelöst sind, bringen wirklich nichts. Und dabei ist angebracht, die Bilder unter Umständen ein bisschen runter zu rechnen mit GIMP oder Photoshop. Damit diese so in einem normalen Range sich bewegen, als auf eben zwischen 300 und 1200, das geht. Es geht da noch weiter, importierte PDF-Dateien, also man kann PDF-Dateien auch einbauen in bestehende Scribus Layouts. Ist an sich kein Problem, aber es checkt dann, ob diese PDF-Dateien in Ordnung sind. GIF-Bilder, nicht so ein berühmtes Datenformat. Weil die Anzahlfarben sehr beschränkt sein können. Ich würde empfehlen die Bilder aus JPEG, PMG oder ähnlichen Formaten einzubauen und nicht GIF. Also die Voreinstellung, zusammengefasst, ist eigentlich sehr gut. Außer der Bildauflösung, die ich in der Regel verfeinere, um eben höheren Ansprüchen für den professionellen Druck gerecht zu werden.

Scribus 1.4 Grundkurs

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6 Std. 3 min (56 Videos)
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