Unsere Datenschutzrichtlinie wird in Kürze aktualisiert. Bitte sehen Sie sich die Vorschau an.

InDesign CC 2015 Grundkurs

Druckfähiges PDF erstellen

Testen Sie unsere 2013 Kurse

10 Tage kostenlos!

Jetzt testen Alle Abonnements anzeigen
Um ein Dokument drucken zu lassen, können Sie es vorher in ein PDF-Dokument exportieren. Erfahren Sie, wie dies gemacht wird und was dabei zu beachten ist.

Transkript

Vielleicht geht es Ihnen ja ähnlich wie mir und Sie werden aus InDesign heraus relativ selten etwas ausdrucken. Ich persönlich wähle ganz häufig den Weg des Exports aus InDesign heraus in ein PDF-Dokument. Und wenn ich dabei hier über den Menüpunkt Datei exportieren gehe, das Allererste was ich angeben muss, ist den Dateinamen. Und das Zweite was ich immer überprüfe, wirklich immer, steht hier, Format Adobe PDF (Druck). Sie sehen es gibt ja auch noch andere Formate, in dem man exportieren kann. Sie sollen uns im Moment an dieser Stelle hier nicht interessieren, aber Adobe PDF (Druck), das ist eines der Formate, in das wir hier exportieren können. Und wenn ich jetzt hier auf Sichern klicke, dann bekomme ich hier dieses Dialogfeld, wo ich ganz viel einstellen kann. Als allererstes gucke ich immer, ob hier oben nicht eine Einstellung dabei ist, die auf meine Bedürfnisse schon sehr gut passt. Und im Alltag sind das auch Einstellungen, die auf meine Bedürfnisse sehr sehr gut passen. Vielleicht ist es bei Ihnen anders, aber auf meine Bedürfnisse passen diese Einstellungen grundsätzlich schon mal sehr, sehr gut und ich muss dann im Nachgang nur noch kleinere Dinge anpassen. Zum Beispiel, wenn ich das Dokument auf meinem eigenen Rechner speichern möchte. Es soll nicht in den Druck gehen, es sollnicht so wahnsinnig groß werden idealerweise, dann ist zum Beispiel diese Variante Kleinste Dateigröße recht gut. Die Datei wird von der Größe so mittelgroß sein, nicht super klein. Obwohl hier Kleinste Dateigröße steht könnte man denken, sie wird wirklich sehr, sehr klein, dem ist aber nicht so, es wird so eine mittlere Qualität. Der Punkt, der besonders von Interesse ist, ist in dem Fall der Bereich hier Komprimierung. Die Farbbilder werden hier auf 100 Pixel pro Zoll, also ein bisschen umgangssprachlicher formuliert, auf 100 DPI pro Zoll reduziert. 100 DPI pro Zoll ist in der Tat nicht so wahnsinnig viel, aber es wird Sie möglicherweise wundern für die meisten Drucker, die man so im Büro stehen hat, sind 100 Pixel pro Zoll völlig ausreichend, wenn sie im Druckerhandbuch nachschauen, dann stehen dort zwar Werte von 300, 400 DPI, davon sollte man sich aber nicht täuschen lassen. Aufgrund der Art und Weise wie solche Drucker dann funktionieren, ist es dann im Alltag deutlich weniger, so dass sie für die meisten Bürodrucker hier mit 100 Pixel pro Zoll sogar ganz gut aufgestellt sind. Die nächstgrößere Variante ist hier die Druckausgabequalität. Druckausgabequalität hierbei wird kein spezieller Standard verwendet, aber die Bilder sind hier wirklich in einer sehr, sehr guten Auflösung. Sie sehen, hier unsere Farbbilder werden auf 300 Pixel pro Zoll runter skaliert, wenn Sie, denn mehr als 450 Pixel in unserem Dokument haben. Und 300 Pixel pro Zoll das reicht selbst bei Hochleistungsdruckern in der Regel eigentlich immer. "Aah" also hier mit dieser Druckausgabequalität 300 Pixel pro Zoll, damit sind Sie wirklich schon sehr sehr gut aufgestellt. Aber beachten Sie, wenn Sie diese beiden Varianten hier benutzen, dann ist es hier an dieser Stelle so, dass das Dokument keinem speziellen Standard entspricht. Man kann das hier auch als Grundlage nehmen und kann dann sagen, ich möchte hier einen dieser Standards benutzen, PDF/X-1a ist da insbesondere von Bedeutung, PDF/X-3 und PDF/X-4. Das Ganze gibt es hier oben allerdings auch dann kann ich es auch direkt hier oben auswählen. Wenn Sie auf Nummer sicher gehen wollen, dann wählen Sie hier PDF/X-1a. Sie sehen, an diesen Werten hat sich hier nichts geändert, es hat sich ein bisschen an paar anderen Stellen etwas geändert, nämlich hier, wenn es um die Ausgabe geht. Hier findet eine Farbkonvertierung statt und zwar in Zielprofil konvertieren, in Zielprofil konvertieren (Werte beibehalten). Lassen Sie mich kurz mit ein, zwei Sätzen was dazu zu sagen, ohne zu spezifisch zu werden. Dieser Punkt In Zielprofil konvertieren (Werte beibehalten) sorgt dafür, dass wenn Sie ein RGB-Dokument in Ihr Dokument platziert haben, wird dieses Dokument automatisch in einen CMYK-Bild überführt. Ganz häufig erlebe ich es, dass Leute Photoshop benutzen, um ein RGB-Bild in ein CMYK-Bild zu konvertieren, wenn Sie mich fragen, lassen Sie das besser hier von InDesign umsetzen. Je später man diese Konvertierung von RGB in CMYK macht, desto grundsätzlich besser ist das Ganze. Hier kann man noch angeben in welches Fahrbprofil das Ganze konvertiert werden soll. Und dort sollte man in Europa am ersten Euroscale Coated v2 auswählen, wenn Sie wollen fragen Sie bei Ihrer Druckerei nochmal nach, vielleicht liefert die Ihnen auch ein Farbprofil, dann wird Ihnen die Druckerei auch erzählen, wie Sie dieses Farbprofil installieren müssen und dann könnte das Ganze verwenden. Hier hinten gibt es ja in Klammern, Werte beibehalten. Das sagt vor allem jenes, hier habe ich ja Farben einmal selber angelegt, ich habe selber gesagt, diese Farbe hat diesen Cyan-Wert, diesen Magenta-Wert, diesen Gelb-Wert und diesen Schwarz-Wert und wenn ich die Farben selber angelegt habe und hier die Einstellung Werte beibehalten habe, dann wird sich hier nichts dran ändern und das sollte man in der Tat auch dann so lassen. Marken und Anschnitt, das ist eine von den Grundeinstellungen die ich eigentlich fast immer ändere, nämlich hier die Anschnitteinstellungen des Dokuments möchte ich in der Regel verwenden. Möglicherweise möchte ich hier noch die Druckermarken haben, mitunter die Schnittmarken haben oder hier diese Passermarken haben. Ich werde hier, damit man das Ganze gleich besser sehen kann, einfach mal alle anwählen, alle markieren. Im Alltag sind das so die allerwichtigsten Dinge die man hier einstellen kann. Gehe noch mal hier kurz zurück, hier auf den Punkt Allgemein. Hier findet man noch ein paar Einstellungen die im Alltag Annehmlichkeiten sind, zum Beispiel kann man sagen welche Seiten ausgedruckt werden sollen, ob die Seiten einzeln ausgedruckt werden soll oder als Druckbögen. Bei Druckbögen insbesondere im Buchdruck, wenn wir beispielsweise eine Seite 4 und eine Seite 5 haben, dann würde das System dafür sorgen, dass die Seiten 4 und 5 eben auf einem Druckbogen landet, also auf einer großen Seite. Hier ganz rechts, da haben wir noch die Funktion PDF nach Export anzeigen. Manche Leute wollen diese Funktion unbedingt haben, manche wollen diese Funktion nicht haben. Hier kann man das individuell einschalten ob man das haben möchte oder nicht. Noch ein letzter Hinweis hier oben zu den PDF-Vorgaben zu den PDF-Standards. Im Alltag gibt es, für Sie in der Regel, drei Standards die von Bedeutung sind, PDF/X-1a, PDF/X-3, PDF/X-4. Und Sie sollten schlicht und ergreifend bei Ihrer Druckerei nachfragen, was Sie denn anliefern sollen, Ihre Druckerei wird Ihnen sagen, was Sie genau hier auswählen sollen, dann machen Sie das auch. Wählen Sie nicht was Anderes aus als das, was Ihre Druckerei Ihnen gesagt hat. Ihre Druckerei weiß schon mit welchen Dokumenten sie umgehen kann. Und der kleinste gemeinsame Nenner, damit sollte eigentlich jede Druckerei umgehen können, ist diese Variante PDF/X-1a2001, PDF/X-1a2003. Der Unterschied ist hier eher marginal. Wenn Sie sich nicht sicher sind, nehmen Sie PDF/X-1a2001. Jetzt habe ich das hier alles eingestellt, wenn ich will, kann ich das Ganze hier noch in den Vorgaben abspeichern, Marcs PDF Einstellung. Schreiben wir PDF noch mit einem großen D und einem großen F. Ich klicke hier auf Ok und dann kann ich in Zukunft direkt hier drauf zugreifen, ohne das ich diese Einstellungen jedes mal ändern muss. Lange Rede kurzer Sinn, klicken wir hier kurz auf Exportieren das Ganze wird exportiert, das Ganze dauert ein kleines Sekündchen. Manchmal auch ein bisschen länger, wenn Sie viele, viele Seiten haben, dauert es auch relativ lange und dann wird hier das Ganze in meinem standard PDF-Reader geöffnet. Lassen Sie sich von solchen kleinen Fehlern, die möglicherweise hier im Moment angezeigt werden, nicht irritieren, das hängt auch von der Skalierung ab, wenn wir jetzt hier einmal hinein gehen, dann sehen Sie, dass jetzt hier diese Sachen dann wieder verschwinden. Also da sollte man insbesondere, wenn man es hier also sich aus dem Dokument herausgezoomt hat, von solchen kleinen Dingen nicht ins Bockshorn jagen lassen. Da müssen Sie im Zweifelsfall einmal wirklich hineinzoomen und dann können Sie das Ganze überprüfen. Sie haben hier gesehen wie man den PDF-Export für den Druck startet, was man dabei alles einstellen kann. Und Sie haben hoffentlich mitgenommen, dass wenn Sie sich nicht ganz sicher sind, dann machen Sie einen Export in PDF/X-1a, aber besser ist es noch, reden Sie mit Ihrer Druckerei, Ihre Druckerei wird Ihnen sagen, was Sie dort einstellen sollen.

InDesign CC 2015 Grundkurs

Sehen Sie in diesem Video-Training, wie InDesign funktioniert und was Sie damit machen können.

6 Std. 36 min (61 Videos)
Derzeit sind keine Feedbacks vorhanden...
 
Hersteller:
Exklusiv für Abo-Kunden
Erscheinungsdatum:29.06.2015

Dieser Online-Kurs ist als Download und als Streaming-Video verfügbar. Die gute Nachricht: Sie müssen sich nicht entscheiden - sobald Sie das Training erwerben, erhalten Sie Zugang zu beiden Optionen!

Der Download ermöglicht Ihnen die Offline-Nutzung des Trainings und bietet die Vorteile einer benutzerfreundlichen Abspielumgebung. Wenn Sie an verschiedenen Computern arbeiten, oder nicht den ganzen Kurs auf einmal herunterladen möchten, loggen Sie sich auf dieser Seite ein, um alle Videos des Trainings als Streaming-Video anzusehen.

Wir hoffen, dass Sie viel Freude und Erfolg mit diesem Video-Training haben werden. Falls Sie irgendwelche Fragen haben, zögern Sie nicht uns zu kontaktieren!