InDesign CC Grundkurs

Druckfähiges PDF erstellen

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Sehen Sie, wie ein druckfähiges PDF/X-1a-Dokument erstellt wird und welche Einstellungen dafür gemacht werden sollten.

Transkript

Möchte man sein InDesign in ein druckfähiges PDF exportieren, so ist das im Wesentlichen nicht sonderlich schwierig. Man muss sich einfach nur an ein paar Spielregeln halten. Und dazu gehe ich hier oben in das Menü "Datei" und wähle dort den Punkt "Exportieren" aus. Hierbei muss man jetzt darauf achten, dass hier unten bei Format wirklich "PDF (Druck)" steht. Nicht dass Sie hier aus Versehen "PDF (interaktiv)" auswählen. Dann werden Sie ein PDF-Dokument zwar möglicherweise auch bekommen, welches aber für den Druck absolut ungeeignet ist. Ich wähle jetzt hier "PDF (Druck)" aus. Klicke jetzt hier auf "Sichern". Mein Dokument gibt es jetzt hier bereits. Deswegen werde ich jetzt gefragt, ob ich das Dokument ersetzen möchte. Ja, das möchte ersetzen. Und nun haben wir jetzt hier die Einstellungen, die vornehmen können. Fangen wir jetzt erstmal hier oben mit dem Punkt: Adobe PDF Vorgabe an. Hier kann ich nun auswählen, ob ich im PDF/X-1a Format, im PDF/X-3, oder im PDF/X-4 Format ausgeben möchte. Bleiben wir hier mal beim kleinsten gemeinsamen Nenner: PDF/X-1a in der Version 2001. Dann wähle ich das jetzt hier aus und dann wird das jetzt hier automatisch auf Standard PDF/X-1a 2001 gesetzt. Sie sehen, Sie können das jetzt hier auch noch auf 2003 umstellen. Die Unterschiede ... naja ... die sind nicht so groß, wenn Ihnen Ihre Druckerei nichts anderes sagt, lassen Sie es mal auf 2001 stehen. Des Weiteren kann man jetzt hier unten natürlich sagen: alle Seiten oder nur ein bestimmter Bereich. Sie haben jetzt hier die Möglichkeit "seitenweise" auszugeben, oder "druckbogenweise" auszugeben. Wenn das Dokument in eine normale Druckerei übergeben wird, dann sollte man tendenziell "seitenweise" ausgeben. Denn das Ganze nachher auf den Druckbogen zu verteilen, das wird die Druckerei schon ganz von alleine machen. Das kann die Druckerei besser als Sie, zumal diese Variante "Druckbögen" hier ausgeben, letztendlich immer nur linke-rechte Seite auf einen Druckbogen ausgibt. Das ist in der Druckerei in der Regel aber nicht der echte Druckbogen. Weil wenn Sie ein Buch haben, dann wird möglicherweise auf einem Druckbogen, wie man ihn in der Druckerei hat, 8, 16 oder abhängig von der Seitengröße vielleicht sogar 32 Seiten gedruckt. Und nicht nur, wie jetzt hier in unserem Fall, 2 Seiten. Dann haben wir jetzt hier noch die Möglichkeit, weitere Optionen auszuwählen: "Seitenminiaturen einbetten" - ist für den Druck eigentlich völlig uninteressant. "Für schnelle Webansicht optimieren" - auch für den Druck völlig uninteressant. "PDF mit Tags erstellen" - auch hier wieder, wenn das später ausgedruckt werden soll, ist auch das eigentlich uninteressant. "PDF nach Export anzeigen" - sorgt nichts anderes dafür, dass jetzt automatisch mein Standard PDF Reader gestartet wird und das PDF nach dem Exportieren direkt geöffnet wird. Das ist in der Tat manchmal praktisch und will man auch. Dann kann man jetzt hier noch sagen, welche Ebenen dann gedruckt werden sollen: "Sichtbare und druckbare", die "Sichtbaren Ebenen" oder vielleicht "Alle Ebenen". Das muss man dann individuell entscheiden. Dann haben wir hier ein paar Elemente, die sind nicht anklickbar. Das hängt mit dem verwendeten PDF/X-Standard zusammen. Wenn wir nämlich PDF/X-1a haben, dann dürfen dort keine "Hyperlinks" drin sein. Dann dürfen dort keine "Lesezeichen" drin sein. "Nicht druckende Objekte" - das kann ich jetzt hier noch entsprechend auswählen. Oder ich kann jetzt hier auch sagen, dass "Interaktive Elemente", dann eben auch ausgedruckt werden. Das bedeutet nichts anders, wie dass eine Schaltfläche so ausschaut. Aber sie wird natürlich nicht funktionieren, weil auch diese interaktiven Elemente in einem PDF/X-1a nicht akzeptiert würden. Kommen wir jetzt zur Komprimierung. Hier haben jetzt unterschiedliche Einstellungen. Hier würde ich Ihnen immer empfehlen, wenn Ihnen Ihre Druckerei wirklich nichts anderes sagt, lassen Sie das so, wie es hier steht, auch wenn jetzt hier JPEG steht. Auch wenn jetzt hier JPEG steht, dann haben viele Leute immer Angst, dass die Bildqualität darunter dramatisch leiden würde. Die Erfahrung oder meine persönliche Erfahrung ist, dass eigentlich nahezu niemand hier mal den Unterschied im Ausdruck später sieht, ob jetzt hier JPEG-Komprimierung ist, oder ob das auch ohne ist, oder auf ZIP-Komprimierung ist. Deswegen meine Empfehlung - lassen Sie das. Dann kommen wir jetzt zum Punkt: Marken und Anschnitt. Das ist in zwei Bereiche geteilt. Nämlich oben - die Druckmarken. Häufig werden Sie von Ihrer Druckerei hören: bitte lassen Sie sie weg, wir müssen sie später ohnehin entfernen. Aber das können Sie jetzt hier auch noch setzen, wenn Sie das haben wollen. Aber, wie gesagt, da reden Sie im Zweifelsfall noch mal mit Ihrer Druckerei. Wenn die Druckerei diese Schnittmarken haben möchte oder diese Druckmarken haben möchte, welche sie denn dann gerne hätte. Hier unten - das ist hingeben häufig ein sehr wichtiger Bereich. Nämlich die "Anschnitteinstellungen des Dokuments verwenden" - hier sollte man eigentlich immer das Häkchen setzen. Weil sonst hätte man sich das auch mit dem Anschnitt direkt sparen können. Wenn man das nämlich hier auf den Standardeinstellungen nämlich 0 Millimeter lässt, dann, wie gesagt, hätte man sich den Anschnitt auch sparen können. Und das führt später im Druck möglicherweise zu Blitzern an den Kanten. Kommen wir jetzt zum Punkt: Ausgabe. Hier ist es jetzt wichtig, dass wir jetzt hier das richtige auswählen. Und zwar, was wir jetzt hier auswählen bezüglich der Zielprofile, der Farbkonvertierung. Und hier sollte man dann sagen: In Zielprofil konvertieren (Werte beibehalten). In Zielprofil konvertieren - das bedeutet, dass unsere RGB-Farben automatisch in CMYK umgewandelt werden, unsere CMYK-Daten allerdings nicht verändert werden. Dann noch, welches Farbprofil soll denn verwendet werden? Wenn man InDesign out of the box hier aufruft, dann sieht man hier so ein "Coated FOGRA" Farbprofil. Das ist für den europäischen Markt eher ungeeignet. Das Farbprofil, welches bei InDesign mitgeliefert wird, das ist das "Euroscale Coated v2. Das ist in einer großen Anzahl von Fällen völlig ausreichend. Wenn man noch ein bisschen mehr darauf Wert legt, dass das Dokument exakt so ausschaut, wie man es selber angelegt hat, und die Druckerei einem vielleicht auch da Vorgaben macht, dann sollte man noch dieses "ISO Coated v2 (ECI)" installieren. Und dann aber natürlich hier auch auswählen. Dann haben wir das Ganze jetzt hier. Hier haben wir noch einen ganz wichtigen Punkt, nämlich den "Druckfarben-Manager". Hier kann ich das Ganze nämlich aufrufen. Und dann sehen Sie, dass wir hier im Moment mit 5 Farben drucken: CMYK + meine Hausfarbe, die ich hier mal so genannt habe. Wenn ich aber nicht möchte, dass diese Druckerei nun eine fünfte Platte herstellt, dann kann ich hier auch sagen: Alle Volltonfarben in Prozessfarben umwandeln. Und dann wird hier aus dem Pantone oder HKS-Ton wieder eine CMYK-Farbe. Und dann ist es jetzt hier eben so, dass wir hier keine zusätzliche Platte dafür benötigen. Das werde ich jetzt hier einmal so lassen. Dann gehen wir hier auf der linken Seite. Dort haben wir jetzt noch den Punkt: Erweitert. Hier kann ich jetzt noch die Transparenzreduzierungsvorgaben auswählen. Hier "Hohe Auflösung" einfach lassen, damit sind Sie auf der sicheren Seite. Dann haben wir jetzt hier noch den Bereich: Sicherheit. Sicherheit ist bei PDF/X-Dokumenten überhaupt nicht erlaubt. Also wir dürfen dieses Dokument quasi nicht mit einem Kennwort versehen, mit einem Verschlüsselungsalgorithmus versehen. Das ist hier Tabu. Und letztendlich haben wir jetzt hier noch mal die Möglichkeit der Übersicht. Und dort finden Sie alle Dinge, die wir jetzt gemacht haben, noch mal in der Möglichkeit, das Ganze noch mal zu überprüfen. Und ganz wichtig: damit man all diese Einstellungen nicht immer immer immer wieder neu machen muss, gibt es hier die Möglichkeit diese "Vorgabe zu speichern". Und jetzt kann ich diesem Kind entweder einen Namen geben. Vielleicht gibt es aber auch schon aus früheren Bearbeitungen hier eine Vorgabe. Aber ich nenn das jetzt hier einfach mal "Marcs Druckvorgaben". Dann kann ich hier auf Okay klicken. Und in Zukunft muss ich jetzt hier in dieser Liste einfach nur "Marcs Druckvorgaben" auswählen, und alle Einstellungen, die ich jetzt hier gemacht habe, sind automatisch gemacht. Dann kann ich jetzt hier auf "Exportieren" klicken. Dann startet der Export. Dass der Export hier noch läuft, das können Sie hier oben sehen. Da gibt es diese Bewegung. Und solange sich das jetzt hier noch bewegt, findet der Export im Hintergrund statt. Ich kann jetzt das PDF-Dokument noch nicht öffnen. Und wenn diese Hintergrundtätigkeit hier abgeschlossen ist - das es jetzt der Fall - dann kann ich auch das PDF-Dokument ganz normal öffnen. In diesem Video haben Sie gesehen, was alles einzustellen ist und was vielleicht auch zu beachten ist, wenn man einen PDF-Export macht. Insbesondere wenn dieser PDF-Export standardkonform nach X-1a, X-3 oder X-4 erfolgen soll.

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ISBN-Nummer:978-3-99032-051-8
Erscheinungsdatum:03.07.2013
Laufzeit:12 Std. 58 min (102 Videos)

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