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Grundlagen der Gestaltung: Layout

Druckbogen

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In diesem Video lernen Sie, wie Sie mit InDesign einen Druckbogen für ein Faltblatt einrichten.
09:00

Transkript

In diesem Video stelle ich Ihnen vor, wie Sie ein Faltblatt gestalten können. Dieses Faltblatt soll im Wickelfalz produziert werden. Dafür lege ich mir in InDesign, als Programm für das Layout, zunächst ein Seitenformat an. Unter Datei New können wir das Dokument einrichten. Mit einer aktiven Vorschau kann ich im Hintergrund gleich sehen, welche Veränderung ich hier mache sobald ich ein anderes Seitenformat wähle. Zunächst brauchen wir keine Doppelseite. Ein Faltblatt wird nämlich aus Einzelseiten montiert. Wir brauchen erst einmal mindestens drei Seiten, damit das ganze so funktioniert. Nun möchte ich noch das Seitenformat definieren. Wir gehen hier auf die Breite und wir haben hier natürlich kein Seitenformat wie DIN-A4, sondern ein Faltblatt in der Breite 100 und in der Höhe 210 mm. Wir sehen auch gleich, das Ganze ist hier kleiner und schmaler. Nun kann ich die Textspalten einrichten. Hier lasse ich die Anzahl zunächst bei 1, weil wir hier nicht ein so schmales Format noch einmal unterteilen müssen. Das kann ich später auch mit Hilfslinien tun. Nun brauchen wir noch die Ränder. Die Ränder stelle ich hier einfach mal statt 12 mm, was ein sehr großer Wert ist, auf 12 pt, für Punkt dann sehen wir, die Ränder werden hier entsprechend knapper. Anschließend, brauchen wir noch einen Anschnitt. Sofern die Druckerei keine weiteren Vorgaben macht, wähle ich hier einen Anschnitt von 3 mm aus. Bei manchen Druckereien ist das auch weniger, 1 oder 2 mm. Nun haben wir zunächst unser Seitenformat eingerichtet und jetzt müssen wir die einzeln Seiten montieren. Dafür gehe ich hier auf die Seitenpalette und dann haben wir hier schon mal drei Seiten direkt untereinander. Wie kriege ich jetzt die Seiten direkt in InDesign nebeneinander? Dafür muss ich ein bisschen tricksen. Ich markiere mir zunächst mit Shift-Klick die Seiten und anschließend gehe ich hier in das Palettenmenü und sage Neue Druckbogenanordnung zulassen. Das bitte ausschalten. Diese Bezeichnung ist vielleicht verwirrend, wenn Sie zum ersten Mal ein Faltblatt in InDesign einrichten. Sofern ich diese Funktion ausschalte, habe ich hier unter der Seitenzahl eine kleine eckige Klammer und wir können jetzt einfach die Seiten direkt aneinander docken. Ich ziehe die einfach hier an die erste Seite dran. Schon haben wir drei Seiten, die nebeneinander liegen. Also unser Faltblatt im aufgeklappten Zustand. Als nächsten Schritt muss ich nun dieses Faltblatt hier duplizieren. Ich ziehe das hier einfach auf dieses Seitensymbol. Und dann haben wir gleich zwei komplette Druckbögen. Wenn wir uns das mal in einer Verkleinerung ansehen, dann sehen wir hier im Fenster, dass beide Bögen direkt übereinander liegen. Also so, wie der Bogen gedruckt wird, so können wir ihn jetzt gestalten und anschließend wird er gewickelt und geschnitten. Nun gehe ich auf den ersten Druckbögen und dabei ist es wichtig, dass wir jetzt hier im ersten Druckbögen, die linke Seite verkleinern. Warum ist das so? Nun bei einem Wickelfalz wird das ganze so gewickelt, dass die innere Seite, das ist diese hier auf dem ersten Druckbögen, kleiner ist, damit die Seiten auch tatsächlich ineinander gewickelt werden können. Dafür wähle ich hier das Seitenwerkzeug und wir können anschließend vom Bezugspunkt oben rechts das Seitenformat verkleinern und zwar auf 97 mm. Das ist zwar nicht viel aber das reicht aus, um in der Produktion das Seitenformat zu bestimmen. Nun gehe ich hier auf diesen anderen Druckbögen und da ist es die erste Seite hier auf der rechten Seite, die schmaler gemacht werden muss. Also auch hier das Seitenformat auf 97 mm. Jetzt ist das ganze also seitenverkehrt. Zunächst wird hier der erste Druckbögen gedruckt und auf der Rückseite dieses Format. Die Titelseite, damit ich das auch weiß, wo jetzt die Titelseite sitzt, das ist diese Seite hier, also das erste, was man sieht, wenn man ein Flyer, der in Wickelfalz hergestellt wird, in die Hand nimmt. Damit diese Seite hier gleich hervorgehoben wird, kann ich mir eine kleine Hilfe einrichten. In InDesign gibt es dafür ein kleines Farbetikett, zum Beispiel das Ganze in grün. Dann weiß ich sofort, das ist meine Titelseite. Als nächsten Schritt kann ich jetzt noch die Hilfslinien und das Grundlinienraster einrichten. Kommen wir zunächst zu den Hilfslinien. Die Hilfslinien sitzen hier und ich kann mir die Hilfslinien automatisch von InDesign erstellen. Wie viele Hilfslinien ich benötige kann ich mit einer Vorschau einrichten zum Beispiel, dass ich sage, ich brauche drei Spalten und die haben ein Spaltenabstand von 12 Punkt oder 12 pt. Man sieht sofort, die Hilfslinien werden hier ausgerichtet und richten sich auch an den Rändern. Wenn ich diese Ränder nicht haben will, kann ich hier auf die Seite gehen und die Hilfslinien werden anders berechnet nämlich über die komplette Seitenbreite. Hier macht es allerdings Sinn die Ränder zu verwenden. Falls Sie sich vorher schon irgendwelche Hilfslinien eingerichtet haben sollten, können Sie die vorhandenen Hilfslinien hier gleich automatisch entfernen. Nun mache ich das hier noch einmal auf der zweiten Seite. Und auch hier können wir die Hilfslinien erstellen. Drei Spalten sollen bei rauskommen mit einem Spaltenabstand von 12 Punkt und das Ganze an den Rändern ausgerichtet. Nun brauche ich nochmal ein Grundlinienraster. Das Grundlinienraster stelle ich in InDesign für die gesamte Datei ein und dafür wähle ich in den Voreinstellungen Raster und dabei gibt es hier oben den Anfangswert 0 mm und zwar zum oberen Textrand mit einer Schrittweite, also mit einem Zeilenabstand, von 12 Punkt. Damit ich das Grundlinienraster auch sehen kann habe ich hier im Menü Ansicht Raster und Hilfslinien Grundlinienraster einblenden. Jetzt sehen wir hier überall diese blauen Linien, die mir zeigen sollen, dass dort die Textzeilen platziert werden können. Und genau das machen wir auch gleich einmal. Zunächst ich prüfe nochmal, ob das auf allen Seiten so ist und es ist so. Sowohl die Seite hier 1 - 3, also auf dem ersten Druckbögen, wie auch hier auf dem letzten da sind die Grundlinien immer auf derselben Höhe. Jetzt brauchen wir nur noch das Ganze mal prüfen, ob das auch so passt. Dafür ziehe ich mir einfach mal einen Textrahmen auf und gehe über die rechte Maustaste in dieses Palettenmenü Mit Platzhaltetext füllen. Nun sehe ich das alle Textzeilen nicht am Grundlinienraster ausgerichtet sind. Also die Textzeilen selber, die tanzen hier bunt durcheinander. Sie haben also nichts mit den blauen Hilfslinien zu tun. Um das zu regeln, markiere ich ja einfach alles mal und sage das Ganze ist hier in 10 Punkt in dieser Schrift und ich will hier mit einem 12-Punkt-Zeilenabstand arbeiten. Das heißt, das Grundlinienraster ist jetzt genau so weit, wie der Zeilenabstand. Aber diese Textzeilen sitzen immer noch nicht auf dem Grundlinienraster. Dafür muss ich nun folgendes tun: Ich markiere einfach alle Zeilen, ich gehe hier oben in die Absatzeinstellungen und sage, alle Zeilen sollen sich am Grundlinienraster ausrichten. Und sofort tun sie das auch und ich kann also jetzt hier zum Beispiel diesen Textrahmen mit gedruckter ALT-Taste zum Beispiel hier duplizieren, kann hier die Rahmenbreiten verändern, zum Beispiel hier auch nach unten verlängern. Aber ich weiß, alle Zeilen sitzen damit auf den Grundlinienraster und das sieht auch sehr schön aus und führt natürlich auch zu einer besseren Lesbarkeit und Ordnung. Diese Rahmen kann ich wieder löschen. Das wollte ich hier nur mal zur Demonstration zeigen. Wir haben also jetzt einen Satzspiegel eingerichtet mit Grundlinienraster, mit Rändern und mit Spalten. Der nächste Schritt ist die typografischen Formate zu wählen sowie Texte und Bilder zu platzieren.

Grundlagen der Gestaltung: Layout

Erfahren Sie am praktischen Beispiel, wie Sie das Layout von Magazinen, Zeitungen, Websites und weiteren Medien optimal gestalten und so zu professionellen Ergebnissen gelangen.

3 Std. 56 min (50 Videos)
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