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VMware vSphere 6 und vCenter 6: Performance Tuning

DRS zur Leistungsverbesserung im vSphere-Cluster nutzen

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Wenn es um die Leistungsoptimierung von vSphere-Clustern geht, kommen Sie meist nicht um die Verwendung von DRS (Distributed Resource Scheduler) herum. Was sich genau dahinter verbirgt, erfahren Sie in diesem Video.
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Transkript

Wenn es um die Leistungsoptimierung von vSphere-Clustern geht, kommen Sie in größeren, aber auch in mittleren Umgebungen, häufig nicht um die Distributed Resource Scheduling DRS-Funktion herum. Bei dieser Funktion kann VMware vSphere einzelne VM entweder automatisiert oder manuell auf einzelne Hosts verschieben, wenn ein Host überlastet ist. Wenn so wie hier in diesem Beispiel der Host mit der IP-Adresse 192.168.178.220 überlastet ist, dann kann DRS mir entweder eine Empfehlung geben, dass ich eine bestimmte VM zu diesem Host hier übertragen soll, oder die Übertragung automatisiert vornehmen. Die DRS-Funktion wird direkt für einzelne Cluster aktiviert, das heißt, wenn Sie sich die Eigenschaften eines Clusters anzeigen lassen, hier über "Einstellungen bearbeiten", können Sie vSphere DRS aktivieren. Durch die Aktivierung dieser Funktion können Sie jetzt verschiedene Einstellungen vornehmen, mit denen die automatisierte Verschiebung von Maschinen durchgeführt wird. Dabei setzt DRS vor allem auf vMotion, das heißt, die einzelnen VMs werden im laufenden Betrieb auf einen anderen Host übertragen. Die generell wichtigsten Einstellungen nehmen Sie direkt über den Menüpunkt "vSphere DRS" vor- Hier können Sie festlegen, ob DRS mir Informationen anzeigen soll, wenn VMs verschoben werden sollen, es gibt die Möglichkeit, teilautomatisiert zu arbeiten, dann werden die VMs dann verschoben, wenn sie neu gestartet werden, und unter Umständen auf dem aktuellen Host nicht optimal betrieben werden können, und Sie können natürlich das Ganze voll automatisiert konfigurieren, das ist auch die Standardeinstellung. Bei diesem Vorgang verschiebt DRS, auf Basis seiner Regeln, automatisch VMs zwischen den verschiedenen Hosts, um die Leistung der VMs zu verbessern. Sie können hier natürlich noch mit einem Schwellenwert arbeiten, das heißt, Sie können festlegen, dass DRS möglichst sofort eine VM verschieben soll. Sie sehen hier im unteren Bereich auch die einzelnen Auswirkungen, die der Schieberegler hier hat, wenn Sie ihn an der verschiedenen Stelle einstellen, und Sie können über "Erweiterte Optionen" grundsätzlich weitere Konfigurationsmaßnahmen vornehmen. Das ist in vielen Fällen nicht notwendig, in den meisten Fällen reicht es schon aus, dass Sie festlegen, möchten Sie das Verteilen automatisiert durchführen, also hier standardmäßig oder manuell, oder wollen Sie das ganze teilautomatisiert durchführen, wenn VMs neu starten. Sie sollten generell das Verschieben nicht zu aggressiv vornehmen, denn wenn Sie hier die Option auf "aggressiv" setzen, dann werden die VMs auch dann verschoben, wenn eine VM nur kurzfristig eine hohe Last verursacht. Das ist nur dann sinnvoll, wenn Sie wirklich sehr schnelle Hardware, ein sehr schnelles Netzwerk, und sehr effiziente und hochleistungsstarke Datenträger einstellen, denn beim Verschieben der VMs werden natürlich auch die einzelnen Hosts und das Netzwerk belastet. Zwar bekommen die Anwender normalerweise nichts davon mit, da vMotion auch den Inhalt des Arbeitsspeichers überträgt, dennoch sind zu aggressive Einstellungen meistens nicht ideal. Hier müssen Sie einfach etwas experimentieren. Zusätzlich können Sie hier neben den Einstellungen für den kompletten Cluster, auch hier Optionen für virtuelle Maschinen festlegen, denn hier können Sie steuern, ob die Einstellungen, die Sie hier über DRS konfiguriert haben, für alle VMs gelten. Wenn Sie jetzt zum Beispiel für einen Server, wie hier zum Beispiel den virtuellen Exchange-Server, festlegen wollen, dass dieser nicht vollautomatisiert übertragen werden soll, sondern eben von Ihnen manuell, oder ob diese VM komplett von DRS ausgenommen werden soll, dann stellen Sie das eben entsprechend für die VMs in Ihrem Cluster ein. Standardmäßig werden hier alle Einstellungen übernommen, die Sie hier für DRS vorgeben. Sie können aber natürlich für einzelne VMs selbst festlegen, welche individuelle Automatisierungsebene für das Verschieben Sie verwenden möchten. Sie können aber nicht nur festlegen, dass generell ein DRS-Cluster mit einer bestimmten Automatisierungsebene funktionieren soll, oder dass einzelne VMs eigene Automatisierungsebenen verwenden, sondern Sie können auch einen Gruppenmanager definieren, und dadurch festlegen, dass bestimmte VMs zu einer bestimmten Gruppe gehören. Dadurch können Sie zum Beispiel sicherstellen, dass einzelne VMs immer gemeinsam auf einen Host verschoben werden, beziehungsweise immer auf verschiedenen Hosts betrieben werden. Sinnvoll ist das zum Beispiel, wenn Sie einen virtuellen Windows-Cluster betreiben, dass die einzelnen Cluster-Knoten des virtuellen Windows-Clusters nicht auf dem gleichen vSphere-Host betrieben werden, auch nicht durch DRS, sondern diese immer auf verschiedenen Servern verteilt sind. Ich kann jetzt hier also eine DRS-Gruppe erstellen über "Hinzufügen", kann jetzt festlegen, dass die virtuellen Maschinen, die jetzt hier enthalten sind, zum Beispiel hier, Maschinen sind, die ich für VMware benötige. Das ganze kann ich auch entsprechend benennen. Und jetzt habe ich hier bestimmte VMs gruppiert. Ich kann natürlich hier auch Gruppen erstellen für die einzelnen Hosts, kann zum Beispiel festlegen, dass hier die beiden Hosts 218 und 220 hier in einer gemeinsamen Gruppe sind, und kann das zum Beispiel "Rechenzentrum 2" nennen, weil zum Beispiel jetzt hier diese Hosts in einem gemeinsamen Rechenzentrum betrieben sind. Wie Sie das ganze hier gruppieren, bleibt schlussendlich Sache Ihrer eigenen Anforderungen. Sie können hier auf jeden Fall einzelne VMs zu Gruppen zusammenfassen, und Sie können einzelne Hosts ebenfalls zu Gruppen zusammenfassen. Über die Regeln können Sie dann wiederum festlegen, wie denn der DRS-Manager das Verschieben vornehmen soll. Wenn Sie hier eine neue Regel erstellen, können Sie jetzt zum Beispiel sagen, dass Sie eine neue DRS-Regel erstellen wollen. Sie können festlegen, dass virtuelle Maschinen zusammengehalten werden sollen, also diese Maschinen zusammen auf einem Host betrieben werden sollen. Sie können Maschinen separieren. Sie können mit dem Gruppenmanager arbeiten, also Sie können hier DRS-Gruppen entsprechend anlegen, so wie hier im oberen Bereich, und können zum Beispiel festlegen, dass virtuelle Maschinen zusammengehalten werden sollen, und hier können Sie jetzt eben festlegen, dass zum Beispiel diese virtuellen Server hier immer zusammengehalten werden sollen. Neben dieser Regel können Sie natürlich weitere Regeln erstellen, zum Beispiel, dass virtuelle Maschinen zu bestimmten Hosts zugewiesen werden. Hier benenne ich jetzt einfach mal die Regel "vSender", und jetzt können Sie zum Beispiel festlegen, dass die Gruppe, die ich angelegt habe, die VMware-Gruppe hier im DRS-Gruppenmanager, immer auf den Hosts in der Gruppe ausgeführt werden muss, und hier verwende ich jetzt das Rechenzentrum 2. Das würde quasi bedeuten, dass alle VMs, die jetzt hier in dieser VMware-Gruppe sind, immer auf den Hosts hier im Rechenzentrum 2 betrieben werden. Und so können Sie jetzt nach und nach eigene Regeln definieren, und DRS so konfigurieren, dass vSphere zwar automatisiert die VMs verschiebt, Sie aber selbst festlegen können, auf welcher Basis, also auf welcher Regel das Verschieben durchgeführt werden soll. Wenn Sie VMs auf einem gemeinsamen Host oder in einer gemeinsamen DRS-Gruppe betreiben wollen, spricht VMware auch von Zusammenhalten. Wenn VMs immer voneinander getrennt sein sollen, spricht VMware von Separieren, das heißt, Sie können hier festlegen, dass bestimmte Server, ich verwende jetzt hier mal die Bezeichnung "Separierte Gruppe", immer voneinander getrennt werden. Und jetzt kann ich hier eben festlegen, dass zum Beispiel diese beiden VMs immer auf verschiedenen Cluster-Knoten betrieben werden. Das ganze ist also sehr einfach zu konfigurieren. Sie müssen nur Ihre Gruppen gut planen, legen diese hier in den DRS-Cluster-Einstellungen fest, legen fest, wie soll denn die Verteilung stattfinden, das heißt, hier können Sie Gruppen definieren, Sie können festlegen, soll das ganze automatisiert oder manuell verschoben werden, Sie können festlegen, gilt das ganze für alle VMs oder möchte ich für einzelne VMs eigene Regeln definieren? Sie haben also sehr viele Möglichkeiten, hier die generelle Konfiguration von DRS vorzunehmen. Über die Energieverwaltung können Sie Ihre Hosts automatisiert oder eben manuell herunterfahren, wenn DRS diese Hosts nicht mehr benötigt. Natürlich können Sie auch hier, genauso wie bei den Optionen, für virtuelle Maschinen festlegen, dass für einzelne Hosts in Ihrem Cluster die DPM-Funktion nicht genutzt wird, also die Option zum Herunterfahren, wenn ein Host nicht benötigt wird, ausgeschaltet ist. Das ganze können Sie hier eben konfigurieren. Lassen Sie uns noch einmal zusammenfassen. Mit vSphere DRS können Sie die Leistung Ihrer VMs verbessern, indem Sie die einzelnen VMs zwischen Ihren einzelnen Cluster-Knoten automatisiert oder manuell verschieben lassen.

VMware vSphere 6 und vCenter 6: Performance Tuning

Lernen Sie, wie Sie vSphere 6/ESXi 6 verbessern und die Leistung Ihrer Hosts und VMs steigern.

3 Std. 1 min (24 Videos)
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Erscheinungsdatum:29.08.2016

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