Brudal schnell 3

Down in the Rain

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Selbst Composings gelingen in Windeseile. Nach einer Tonwertkorrektur geht's an den neuen Hintergrund, mit der passenden Füllmethode eingesetzt. Die Maske ist nur eine Frage des richtigen Shortcuts. Dann brauchen Sie es nur noch regnen zu lassen.

Transkript

In diesem finalen Film, will ich Euch jetzt nochmal zeigen, wie man relativ schnell eine Fotomontage erstellen kann. Jemand, der meine Video Trainings schon eine ganze Weile konsumiert, kennt die Technik bereits schon. Man überlagert quasi Texturen, aber ich wollte Euch das nochmal auf dieses Training bringen für all diejenigen, die’s eben noch nicht kennen. Und für all diejenige, die’s kennen nochmal eine kleine Übung, worauf gilt es zu achten. Und vor allen Dingen, wie kriegt man sowas auch relativ schnell hin. Und dazu habe ich mir diese Aufnahme herausgesucht. Und diese Aufnahme werde ich jetzt zuerst einmal raw optimieren. Und das mache ich wieder auf meiner zweiten Ebene. Es geht wie gesagt darum, eine Montage zu erstellen. Die geht relativ schnell. Ich werde aber dann, noch ein bisschen weiter gehen. Ich will Euch noch ein paar Effekte zeigen, noch ein paar Besonderheiten. Das sind Besonderheiten, die kriegt man in der Regel nicht alle unter in 5 - 10 Minuten Retusche. Aber ich will’s Euch einfach nochmal so als kleinen Bonus noch mit auf das Training packen. Jetzt zuerst einmal, was bekommt man relativ schnell gemacht, in wenig Zeit? Das ist zuerst einmal die Grundoptimierung und dann eben das Einfügen eines neuen Hintergrundes. Was die Grundoptimierung bei diesem Bild angeht ich möchte also wieder eine unnatürliche Aufnahme erstellen. Ein Bild mit Story, sie ist in einem neuen Hintergrund drin. Es soll später regnen. Es darf alles überzeichnet sein. So ein bisschen filmisch das Ganze. Und jedes Mal wenn's eben auch ein bisschen künstlich sein darf, kommen bei mir immer zwei Regler besonders schnell zum Vorschein. Das ist einmal der Lichterregler, den ich nach unten ziehe, und einmal den Tiefenregler, den ich nach oben ziehe. Ja und dann wird das ganze so ein bisschen graphischer. Ich dunkle das Ganze noch ein bisschen ab, nehme den Kontrast hier noch ein bisschen raus, zieh die Tiefes noch ein bissel hoch, so dass das ganze Bild ja erstmal so ein bisschen flacher wird, so dass wir wirklich überall Zeichnung und Details haben. Jetzt zoomen wir mal noch etwas näher an die Aufnahme heran. Ihr seht, wir haben schon ein bisschen mit Wasser gearbeitet, wir haben sie nass gemacht. Und ich möchte jetzt hier dem Bild auch noch ein bisschen Grundschärfe geben. So sieht es schön aus. Was die Farbstimmung angeht, muss man jetzt auch überlegen, eher wärmer, eher kälter? Sie soll später in einer Kulisse draussen auf der Strasse sitzen. Ich glaube da würde “Nacht”, ”Kühle” ein bisschen besser passen wie warme Farbtemperatur. Also, warme Farbtemperatur hat man eher ja, in der Wüste oder im Sommer, Sonne, oder eben in Räumlichkeiten, wo oft die Farbtemperatur etwas wärmer ist Aber wenn’s nach draussen geht, wollen wir ein bissl ins Kühlere gehen. Jetzt nicht Ich bin kein Fan der Farbtemperatur. Lieber in die Teiltonung gehen. Dort noch mal die “alt” Taste gedrückt halten. Da suchen wir uns hier so einen schönen bläulichen Wert raus, und dann geben wir das so ein bisschen mit ins Bild. Natürlich werden jetzt die Hauttöne auch so ein bisschen bläulicher, käsiger, aber das ist erstmal ok. Also, weil das Umfeld reflektiert ja auch auf die Haut. Von dem her darf die Haut jetzt auch nicht dann zu warm sein. Ok, Lichtstimmung machen wir alles später noch. Das soll’s erstmal gewesen sein mit der raw Entwicklung. Jetzt fass ich die ganzen Ebenen zusammen mit “shift”, “alt” , “command e” und nenn diese Ebene jetzt mal: Retusche. Weil Ihr seht ja, wir haben ja links… da war ja mein Studio ein bisschen zu klein. Wie könnt Ihr das korrigieren? Ist eigentlich ganz einfach. Erstellt eine Auswahl, und werdet einfach diese Auswahl jetzt frei transformieren. Den Bereich brauchen wir jetzt auch nicht auf eine extra Ebene kopieren. Das kann man machen, aber wir nehmen jetzt mal den schnellen Weg. Wir gehn einfach auf “frei transformieren” und vergrößern ein klein wenig das Studio. Ja der Schatten geht jetzt ein bisschen mit. Ja, aber das wird man später nicht mehr erkennen. Man könnte jetzt auch noch hier rangehen und die ganzen Sensorflecken entfernen, wenn später eine andere Wand drinnen ist, werden diese Sensorflecken wahrscheinlich eh nicht mehr zu sehn sein. Von dem her, brauchen wir uns jetzt diese Mühe eigentlich nicht machen. Ich glaub da unten sind auch noch mal Flecken drauf, aber das kann auch das Wasser gewesen sein. Ich will jetzt mal mit Euch, den Hintergrund einfügen, weil das ist ja eigentlich die Kerntechnik von dem Ganzen. Und dazu werde ich jetzt einfach mal dieses Bild öffnen. Ich habe jetzt hier mal eine Location, die habe ich irgendwann mal, irgendwo, fotografiert, mit ganz diffusem Licht. Und die zieh ich mir jetzt quasi einfach nur in die Datei hier rein. Muss ich dementsprechend noch Optimieren, vielleicht muss ich sie auch ein bisl vergrössern Also, ich schaue, dass ich diese Kulissen natürlich auch passend zum Motiv fotografiere. Das heisst, wenn ich jetzt das Motiv… da war ich sehr tief unten am Boden, werd ich das ähnlich fotografieren. Es ist hier nicht ganz ähnlich, ja, also perspektivisch nicht 100% korrekt aber das wird schon funktionieren. So, den eigentlichen Trick, den kennen bestimmt viele von Euch. Man setzt jetzt die Füllmethode auf "weiches Licht: oder “Ineinanderkopieren” um dann quasi die Kulisse einzufügen. Das ist auch eigentlich der Kernpunkt. D.h., wenn Ihr Kulissen fotografiert, dann schaut Ihr, dass es halt überwiegend Texturen sind. Sowas wie eine Landschaft - Sommer, Sonne, Strand, mit kräftigen Farben - geht jetzt hier nicht. Wenn Ihr das Motif im Studio fotografiert, solltet Ihr schauen, dass es ein dunkelgrauer Hintergrund ist. Das ist alles hier ein bisschen bläulich, das mach nichts. Aber von der Tonwertverteilung ein bisschen mehr dunkelgrau. Das Bild ist auch fast ein bisschen zu hell geworden in der raw Entwicklung. Ja, das heisst, ich geh jetzt mal direkt ins Bild, also man kann das auch mit einer Einstellungsebene machen, und mach’s mal noch ein bisschen dunkler. Ja, also es ist ein klein wenig zu hell geraten. So ist es jetzt schon fast besser. Und dieser Hintergrund, den Ihr einfügt, der hat jetzt hier noch eine Braunton. Optimal ist eigentlich, wenn Ihr einen grauen Hintergrund einfügt. Ja, also wirklich komplett entsättigt, weil dann habt Ihr die Originalfarbe, die Ihr auch beim Fotografieren hier im Studio hattet. Also ich hab’ jetzt mal stark entsättigt. Gehe jetzt noch mal auf “weiches Licht” bzw. “Ineinanderkopieren”, dann haben wir da auch keine Farbunterschiede. Das Ganze ist dann auch relativ stimmig. Gut, jetzt gehen wir wie folgt vor. Wir werden als erstes mal das Modell auswählen. und das mache ich wirklich auch auf der Ebene des Modells. Ich gehe also auf mein Schnellauswahlwerkzeug und werde die Dame auswählen. Das Tolle ist jetzt auch hier wieder, Ihr braucht keine perfekte Auswahl. Ja, also Ihr könnt die Dame wirklich erstmal grob auswählen. Wir werden später definitiv noch ein paar Korrekturen durchführen. Ja, auf der Maske dann, aber erstmal erstellt Ihr eine grobe Auswahl. Ihr braucht Euch auch keinen Kopf machen um die Haare. Was viele auch machen, ist, die wählen den Hintergrund aus und kehren dann die Auswahl um. Ist auch gut. Ja, könnt Ihr auch machen. Das ist dann im Prinzip Euch überlassen, was schneller geht. So sieht das Ganze jetzt aus. Was Ihr auch noch machen könnt, was ich sehr gerne mache um die Auswahl noch ein bisschen zu verbessern: ich gehe in den Maskierungsmodus. Also wenn ich die Auswahl erstellt habe, gehe ich in den Maskierungsmodus, schau mal ganz kurz, wie ist die Auswahl, passt! Viele gehen auch in “Kante verbessern”, lassen sich das mal kurz anzeigen, geben dann noch eine weiche Kante, verschieben die Kante, bisschen abrunden. Das ist jetzt alles gar nicht so wichtig, weil und das seht Ihr jetzt gleich - wenn wir jetzt auf die Hintergrundebene gehen, also wenn die Auswahl erstellt ist, wechseln wir auf den neuen Hintergrund, also nicht auf die Hintergrundebene, sondern auf den neuen Hintergrund und drücken dann mit gedrückter "alt" Taste das Maskensymbol. Dann wird der Bereich, der ausgewählt ist, mit schwarz gefüllt auf der Maske, und wir haben den Hintergrund im Prinzip eingefügt. Und in den meisten Fällen ist das jetzt schon mal fast final. Also es sieht schon mal gut aus. Ihr seht, die Lichtstimmung, die Schattenwirkung vom Originalbild, die bleibt sogar erhalten. Was man tun sollte, ist man sollte noch mal so ein bisschen über die Konturen gehen oder Nachbessern. Gerade an den Haaren. Hier zum Beispiel. Da wo Ihr noch ein bisschen mehr Textur haben wollt, malt Ihr über die Haare. und Ihr seht, obwohl wir voll über die Haare malen, dass da der Hintergrund nicht zu sehn sein wird. Also, das ist das Tolle and dieser Montage Technik, die Textur ist überwiegend nur da zu sehn, wo der Hintergrund grau war. Ja, und überall, wo das Originalbild ebennicht grau ist, z. Bsp. schwarz, usw. wird dieser neue Hintergrund nicht so stark zur Geltung kommen. Das ist der entscheidende Vorteil von dieser Füllmethode weiches Licht. Genau, Ihr seht, da sind vielleicht noch so ein bisschen Konturen. Da muss man dann noch einmal ein bisschen aussen rumgehen und noch so ein bisschen nachbessern. Also, ich mach das jetzt mal, ja, relativ zügig, also bei mir ist das jetzt hier eine Sache von einer Minute, zwei, in der Regel empfehl ich eigentlich schon, dass Ihr einmal aussen rumgeht und dann nochmal ein bisschen korrigiert. Also, zwei, drei Minuten kann man sich schon da Zeit nehmen. Aber Ihr seht, der Hintergrund ist dann schon relativ gut drin. Probiert auch, wie gesagt, mal verschiedene Filmmethoden aus. Ja, also, “Ineinanderkopieren” ist hier ein bisschen kontrastreicher, aber wenn ich jetzt mal hier auf die Zeichnung achte, gefällt mir “weiches Licht” fast ein bisschen besser. Ja deswegen gehe ich jetzt mal hier auf “weiches Licht”. Manchmal wirkt der Hintergrund ein bisschen flau. ja also der ist jetzt hier bei “Ineinanderkopieren” unten besser. Ihr könnt noch folgendes machen. Ihr legt Euch einfach eine Tonwertkorrektur an. Und diese Tonwertkorrektur, die soll sich nur auf die direkt darunter liegende Ebene auswenden. D.h. mit einem rechts Klick in den hinteren Bereich hier, wählt Ihr “Schnittmaske erstellen” und dann könnt Ihr in die Tonwertkorrektur reingehen und könnt den neuen Hintergrund noch so ein bisschen den Kontrast optimieren. Ja, also je nachdem bis er Euch dann gefällt. Gut, jetzt ist der Hintergrund im Prinzip schon drin und wie gesagt, man hat ja überhaupt keine Probleme mit den Haaren das finde ich so besonders an dieser Technik. Und das ist jetzt alles realisierbar in - ich sag mal - drei bis fünf Minuten ist sowas möglich. Ja also, Hintergrund erweitern, Hintergrund einfügen, und das ist eigentlich eine tolle Geschichte. Solche Bilder, wir Ihr sie jetzt gerade seht, wie dieses hier, hat natürlich noch mehr Potential, d.h., das ist ja eine “never ending story”. Da kann man noch so viel hinzufügen. Und theoretisch müsste ich jetzt den Film an der Stelle beenden, weil ich sag, ok das ist jetzt so in kurzer Zeit möglich. Was vielleicht noch ein bissel drin gewesen wäre wären dann Farbkorrekturen, die man dann noch irgendwie durchführt. Das wäre noch gegangen. Aber viel mehr ist dann in der Zeit nicht drin. Jetzt will ich Euch aber als Bonus noch ein bisschen mehr zeigen. Auch wenn das gegen das Prinzip von diesem Training widerspricht, immer nur kurze Retuschen, seht’s einfach als Bonus. Ich will Euch jetzt zeigen, wie man noch ein bisschen Nebel hinzufügt, die Stimmung im Bild optimiert, und, das war jetzt mir am wichtigsten, wie man Regen erstellt. Und zwar meine aktuellste Technik, die will ich jetzt auch noch vermitteln. Was den Nebel angeht, ist relativ einfach. Ich brauche hier keinen extremen Nebel mit einem Haufen Struktur. Ich nehme einfach nur eine weisse Farbe und werde mit ganz wenig Deckkraft, ja, also da langt in der Regel auch 3 - 4% werde ich jetzt einfach mal noch so ein bisschen Aufhellung ins Bild malen. Hier unten, so ganz dezent. Das ist einfach nur so ein bisschen für die Stimmung, ich hell die Tiefen ein bisschen auf. So, das ist das Erste. Und, bevor ich den Regen erstelle, will ich dem Bild noch ein bisschen Look geben. Und dazu erstelle ich mir eine Farbtonsättigung Einstellungsebene im Modus “weiches Licht”. Dadurch wird das ganze Bild erstmal kontrastreicher, was viel viel besser aussieht. Und über die Färben Funktion könnt Ihr dann auch noch ein bisschen so die Bildstimmung steuern. Ja, hier können wir noch ein bisschen aufhellen. Und dann nehmen wir auch gleich die Deckkraft noch ein bisschen raus. Aber das sieht schon besser aus. So, wie funktioniert jetzt der Regen? Der Regen sieht wie folgt aus. Und zwar erstellt Ihr Euch eine leere Ebene und werdet diese leere Ebene über “Bearbeiten”, “Fläche füllen” mit “schwarz” füllen. So, jetzt habt Ihr eine schwarze Ebene. Und auf diese Ebene fügt Ihr jetzt ein Rauschen hinzu. Über “Rauschfilter”, "Rauschen hinzufügen". Und zwar 400%. Ja, hier unten, Gaußsche Normalverteilung, monochromatisch, 400%. So, jetzt habt Ihr ein verrauschtes Bild Daraus kann man jetzt Regen erstellen. Allerdings ist dieses Rauschen noch viel zu fein. Und deswegen, in meinem work floor ist es so - es gibt ja extrem viele Möglichkeiten, Regen zu erstellen - in meinem work floor ist es so, dass ich mir einen Bereich hier auswähle ich kann Euch jetzt keine Größe sagen, dürften es sein vom Bildanteil, und diesen Bereich kopiere ich mir auf eine extra Ebene, mit einem rechts Klick "Ebene durch Kopieren". Die andere Ebene lösche ich. Und diese Ebene ziehe ich jetzt über "Bearbeiten". “Frei transformieren” etwas grösser. Das bedeutet, ich habe eigentlich nur dieses Rauschen vergrössert. Also diese schwarz-weiss Anteile im Bild, weil dadurch dann später die Regentropfen etwas grösser werden. So, und auf diese Ebene wenden wir jetzt einen Filter an. Wir gehen in die “Filtergalerie” und wählen den Filter “Kanten betonen”. Ja, und wenn Ihr den auswählt, entsteht dann erst einmal Schnee. So, und da haben wir auch schon den Schnee. Und jetzt könnt Ihr noch verschiedene Einstellungen vornehmen bei dem Ganzen. Da müsst Ihr einfach ein bissl experimentieren mit der Kantenhelligkeit, usw. Je nachdem wie dicht der Schnee sein soll. Aber aus diesem Schnee machen wir dann gleich den Regen. Ja, also das ist der Sinn und Zweck. Wie gesagt, ein bisschen experimentieren hier. mit den ganzen Einstellungen. Ich nehme jetzt mal, ja, diese Werte. Das kommt immer darauf an, wie gross die Auswahl war vorher auf der grauen Ebene. Dann bestätigen wir das Ganze. So, das Ganze sieht jetzt auch so ein bisschen aus wie Weltall, usw. Also da lässt sich mit Sicherheit einiges daraus machen. Wir wollen jetzt aber definitiv Regen haben. Diese schwarzen Bereiche zwischen den - ja wir nennen es jetzt mal - Flecken oder zwischen dem Schnee, die kann man sich ausblenden wenn man jetzt einfach auf “negativ multiplizieren” geht. Ja, und jetzt sieht man schon, das ist jetzt der Schnee. Und jetzt müsst Ihr noch eine Bewegungsunschärfe reingeben. Das bedeutet, Schnee kommt ja, na kein Schnee, also Regen, Schnee auch, aber Regen kommt ja von oben nach unten, d.h. Ihr geht in die "Weichzeichnungsfilter" sagt Ihr “Bewegungsunschärfe” und wählt jetzt mal, ja also ich nehme immer von links oben nach rechts unten, und jetzt könnt Ihr steuern. Wenn Ihr einen ganz geringen Abstand nehmt je geringer der Abstand ist, umso eher ist es vielleicht auch so ein bisschen Schneeregen, und wenn Ihr jetzt mit dem Abstand ein bisschen hoch geht, ja dann wird es immer mehr zum Regen. Das ist jetzt z. Bsp. ein sehr feiner Regen Ja, drücke ich mal “ok”. Und je extremer diese Bewegungsunschärfe ist, umso länger sind diese Tropfen, umso, ja, mehr Regenwirkung habt Ihr. Und was ich persönlich empfehle, ist dass Ihr Euch einfach mehrere Ebenen erstellt. Und zwar nehmt Ihr Euch dann hier einfach eine Auswahl, wählt wieder einen Bereich aus. Vielleicht mal einen größeren. Und dupliziert diesen Bereich wieder auf eine extra Ebene. Ich blend mal die darunterliegende Ebene aus. So, und dann könnt Ihr über “frei transformieren” macht Ihr das sehr gross. Und das ist jetzt z. Bsp. ein Regen, der etwas näher an der Kamera ist. Ja, weil er also grösser ist. Ja, und Ihr könnt jetzt auch gerne nochmal ein bisschen weichzeichnen, oder vielleicht sogar noch ein bisschen mehr Bewegungsunschärfe reinbringen. Wollen wir mal eine Größere, ja, so in etwa. Und dann kombiniert ihr diese beiden miteinander. D.h., von der oberen Ebene nehmen wir vielleicht nur ganz wenig Deckkraft mit rein. So in etwa. Von der unteren Ebene, vielleicht auch ein bisschen weniger Deckkraft. Und dann bekommt Ihr so den Regen rein. Ich empfehl Euch, dass Ihr mehrere Ebenen erstellt. Also ich habe manchmal auch 3-4 Ebenen, was den Regen angeht. Und dann lege ich mir gerne am Ende noch so eine Maske an, wo ich einfach dann gewisse Bereiche auch so ein bisschen ausmaskiere, wie vielleicht am Boden hier, so dass der Regen so ein bisschen ungleichmässiger im Bild ist. Also da müsst Ihr definitiv ein bisschen experimentieren. Was vielleicht ganz wichtig ist zu erwähnen der Regen, der muss nicht realistisch aussehen. Das ist unheimlich schwer, realistischen Regen zu erstellen, vor allen Dingen, ich habe auch schon realistischen Regen fotografiert, der sah später unrealistisch aus. Also, es ist ganz ganz schwer, und wenn es dann gerade um so Bildmotive wie hier geht, oder Ihr kennt es vielleicht von dem Film "Sin City" der Regen muss nicht realistisch sein. Es muss einfach zu sehen sein. Es unterstützt die Stimmung. Ich werde hier vielleicht das ganze Bild noch ein bisschen abdunkeln, usw. Und dann haben wir eigentlich schon ein sehr sehr gutes vorher/nachher Bild. Schaut mal! So kam’s aus der Kamera. Ja und jemand, den Ihr im Studio fotografiert auf diese Art und Weise, der kann sich ja das am Anfang noch gar nicht vorstellen. Und wenn diese Person dann so ein Bild sieht dann denkt die: “Boah, Hammer! Wie geht das?” Und es sieht halt Arbeitsaufwand aus, ich würde sagen, es ist jetzt ein Arbeitsaufwand von ja, 10 Minuten. Das kann man schon in 10 Minuten schaffen. Aber es macht durchaus Sinn, sich ein bisschen mehr Zeit zu lassen. Ihr habt jetzt einiges gesehen. Probier’s einfach mal aus. Experimentiert ein klein wenig mit den Werten. Mir war’s wichtig, dass wir Euch nochmal, ja so eine Montage mit reinbringen und so ein paar Effekte wie Nebel und Regen, das wollte ich Euch auch noch erklären. Viel Spass damit!

Brudal schnell 3

Bearbeiten Sie zehn Bilder aus verschiedenen Genres von A bis Z und das in maximal zehn Minuten. Dabei wenden Sie Retuschetechniken an, üben diese ein und werden laufend besser.

2 Std. 13 min (11 Videos)
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