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Composing-Techniken mit Photoshop: Perspektive, Strukturebenen, Spezialeffekte

Doppelte Anwendung des Versetzen-Filters

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Sie wenden den Filter an, um die Textur einer rau verputzten Wand auf eine Grafik zu übertragen und so den Eindruck zu erwecken, die Grafik sei mit Farbe auf die Wand aufgetragen worden. Da manche Linien der Grafik kaum erkennbar vom Filter bearbeitet wurden, wenden Sie ihn in entgegengesetzter Richtung ein zweites Mal an.
06:26

Transkript

In diesem Video schauen wir uns mal an, wie der "Versetzen"-Filter denn tatsächlich funktioniert, wie man den anwendet, wie man ihn vielleicht verbessern oder verändern kann. Ja, genau das machen wir. Und zwar möchte ich dazu diese Datei nutzen. Das ist, wie man sehen kann, ein Stück verputzte und gestrichene Wand. Und diese Grafik hier eines Einbahnstraßenschildes, das möchte ich gerne auf diese Wand aufbringen, und zwar so, dass es aussieht, als sei das da drauf gemalt. Dann müsste man natürlich auch diese ganzen kleinen Erhöhungen und Vertiefungen sehen. Und genau das ist der Grund, dass ich das machen möchte, weil es im Moment natürlich eine superglatte Grafik ist. Da sieht man gar nichts, wunderschön glatt. So sollte es sein, aber nicht, wenn dieses Einbahnstraßenschild hier drauf gemalt wäre. So, das bedeutet, dass ich diese Wand als Matrix speichern muss. Das muss die Matrix werden und dann gehen wir am besten zu "Datei" "Speichern unter". Sie können das ruhig "Matrix" nennen. So, ich speichere das in den "Versetzen"-Filter hinein, allerdings nicht als JPEG, sondern selbstverständlich als Photoshop-Document. Sie können es selbstverständlich auch woanders hin speichern, wie zum Beispiel auf den "Schreibtisch". Wo immer Sie wollen, speichern Sie das einfach, sagen "OK", "Matrix.psd" auf den "Schreibtisch" als PSD-Datei, die nur eine Ebene hat, auch das ist wichtig. Sie sichern das Ganze und dann können wir auch schon loslegen und können diese "Einbahnstraße" hier tatsächlich versetzen. So, "Einbahnstraße", die muss natürlich erstmal auf diese Matrix drauf gezogen werden, das heißt, ich nehme mir dafür das "Verschieben"-Werkzeug, ziehe das dann hier drauf, drücke jetzt übrigens die "Shift"-Taste und erst jetzt lasse ich die Maus los, beziehungsweise den Stift, dann die "Shift"-Taste. Und dann landet dieses Schild hier genau da, wo es hingehört. Bevor ich jetzt aber anfange, zu filtern, bin ich natürlich so schlau und schnappe mir hierfür einen Smartfilter, beziehungsweise ich mache ein Smartobjekt aus dieser Ebene, damit ich da jederzeit nochmal rein kann, wenn ich nicht zufrieden bin mit der Art und Weise, wie gefiltert wurde. So, jetzt können wir loslegen. Wir gehen also zu "Filter" "Verzerrungsfilter" "Versetzen". Dann bekommen Sie erstmal diese Ansage vom Filter: Er versetzt um 10 Pixel. Was bedeutet das? Er versetzt um 10 Pixel nach oben und um 10 Pixel nach links, es könnte auch rechts sein, aber es ist nun mal links festgelegt, und das macht er entsprechend der Matrix. Ich muss also jetzt die Matrix wählen. Da ist genau diese Matrix, Sie sehen hier die Wandmatrix. Ich habe schon ein bisschen experimentiert, aber wir nehmen genau die, die ich gerade eben gespeichert habe. Ich klicke auf "Öffnen" und dann sehen Sie auch schon, jawohl, es hat funktioniert und entsprechend der Matrix wurden die Pixel versetzt. An den Stellen, wo die Matrix, sprich diese Wand hier, weiß ist, also an diesen Stellen hier, da wurde überhaupt am stärksten versetzt, nämlich um etwa 10 Pixel. An den Stellen, wo die Matrix aber dunkle Töne zeigt, wie zum Beispiel hier dunkles Grau, wird nur sehr wenig versetzt, also vielleicht nur zu 20%, also etwa nur 2 bis 3 Pixel. Und das ist genau das, was die Matrix tut. Sie steuert diesen "Versetzen"-Filter entsprechend ihrer eigenen Luminanz-Werte und deswegen bekommen wir jetzt ein Schild, das so aussieht. Mir persönlich ist es noch ein bisschen zu wenig. Ich hätte da gerne ein bisschen mehr, das heißt, ich klicke hier am besten nochmal auf diesen "Versetzen"-Filter, ändere diese Werte von 10 mal auf 17 vielleicht, einfach mal gucken. Als Faustregel können Sie sich merken, dass Sie selten weniger als 3 und ebenso selten mehr als 30 brauchen. Obwohl man hier theoretisch auf Werte von 800 gehen kann, werden Sie das höchstwahrscheinlich wirklich nicht brauchen, sondern Sie können immer mit verhältnismäßig geringen Werten arbeiten. Ich sage also, "OK", muss aber nochmal trotzdem meine Matrix nehmen, nochmal anklicken und dann sehen Sie, das ist jetzt deutlich stärker als gerade eben noch. So sah es gerade aus und so sieht es jetzt aus. Jetzt reicht mir das eigentlich. Ich finde das ganz prima, wir könnten gut so arbeiten. Passt ganz wunderbar. Nur wenn ich mal so ein bisschen rumscrolle, mir das mal angucke, bin ich zwar wirklich zufrieden, es ist wirklich toll, sieht wirklich aus, wie drauf gemalt, aber zwei Dinge stören mich. Das erste, die Farbe ist noch komplett, total blau. Kann natürlich nicht sein, das heißt, wir müssen das Ganze erstmal multiplizieren. Sieht schon wesentlich besser aus, vielleicht sogar die Deckkraft ein bisschen runtersetzen, damit es nicht ganz so drauf gepinselt aussieht, aber was mich vielmehr stört, wenn wir mal diese Ecke hier anschauen, dann fällt auf, diese Gerade hier ist wunderschön versetzt worden, aber die hier so gut wie gar nicht. Woran liegt das? Ganz einfach: Wir haben ja diese Pixel der Ebene 1 versetzt, und zwar nach oben und nach links. Jetzt haben wir aber an dieser Stelle genau das: Eine Steigung, die nach oben und nach links geht, das heißt, die versetzten Pixel werden quasi wieder auf diese Linie drauf gesetzt, zwar tatsächlich versetzt, aber weil die Linie eben genau in diese Richtung ansteigt, sehen Sie hier so gut wie keine Filterwirkung. Was wir machen müssen, damit Sie hier auch was sehen, falls Sie das stören sollte, also, falls Sie eine Datei haben, wo man das so deutlich sieht wie hier, wir machen einfach Folgendes: Wir machen ein erneutes Smartobjekt draus. Das geht leider nicht mehr über das "Filter"-Menü, da müssen Sie zu "Ebene" gehen, "Smartobjekte" und "In Smartobjekt konvertieren", nicht durch Kopie, sondern ein ganz normales, neues Smartobjekt draus machen. Funktioniert wunderbar. Und dann können Sie das ganze Ding nochmal filtern, also auf "Filter" "Verzerrungsfilter" "Versetzen", nur dass wir jetzt einen dieser Werte, egal welchen, mit einem Minus versehen müssen. Dann wird in diesem Fall nicht horizontal und vertikal ganz normal versetzt, sondern diese Vertikale-nach-oben-Versetzung findet jetzt nach unten statt, sobald ich da ein Minus davor setze. Ich bestätige das, brauche natürlich wieder die Matrix, sage: "Öffnen", und damit haben wir das ganze Ding hier auch noch gefiltert. Und jetzt sieht es schon besser aus. Jetzt kann man tatsächlich was mit anfangen und könnte natürlich jetzt das eine wie das andere Smartobjekt nochmal öffnen, um erneut zu filtern, aber zumindest mal haben Sie gesehen, wie das am besten funktioniert, wie man es schaffen kann, in alle Richtungen zu filtern. Und damit dürfte erstmal klar sein, wie grundsätzlich dieser Smartfilter funktioniert.

Composing-Techniken mit Photoshop: Perspektive, Strukturebenen, Spezialeffekte

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2 Std. 47 min (27 Videos)
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Erscheinungsdatum:21.04.2017

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