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Windows Server 2012 R2: Hyper-V

Domänencontroller in der Windows PowerShell klonen

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Das Klonen eines virtuellen Domänencontrollers kann ebenfalls über die Windows PowerShell abgewickelt werden. Dieses Video erläutert die hierbei notwendige Vorgehensweise.
04:45

Transkript

Neben der Erstellung einer XML-basierten Konfigurationsdatei für das Klonen, können Sie das Klonen auch relativ leicht in der PowerShell durchführen. Was Sie dazu vorbereiten müssen, ist zunächst auf dem Domänencontroller, der die PDC-Masterrolle innehat, bzw. auf einem Domänencontroller, auf dem Sie Zugriff auf diesen Server haben, dass Sie in der Konsole "Active Directory-Benutzer und -computer" überprüfen, ob der PDC-Master funktioniert. Den Domänencontroller, den Sie klonen wollen - wir wollen hier z.B. den Domänencontroller DC02 klonen - müssen Sie ebenfalls in die Gruppe "Klonbare Domänencontroller" aufnehmen. Nur Domänencontroller, die in dieser Gruppe drin sind, dürfen geklont werden. Danach wechseln Sie zu dem Domänencontroller, den Sie klonen wollen in die PowerShell. Im ersten Schritt müssen Sie zunächst überprüfen, ob auf dem Domänencontroller Dateien vorhanden sind bzw. Dienste vorhanden sind, die das Klonen verhindern. Dazu verwenden Sie das Commandlet "Get-ADDCCloningExcludedApplicationList". Das Commandlet macht im Grunde genommen nichts anderes, als zu überprüfen, ob auf einem Domänencontroller irgendwelche Anwendungen installiert sind, die das Klonen verhindern. Generell sollten Sie nur die Domänencontroller klonen, auf denen die Active Directory Domain Dienste und DNS installiert sind. Im nächsten Schritt können Sie jetzt mit dem Commandlet "New-ADDCCloningFile" relativ einfach eine neue Konfigurationsdatei erstellen. Sie können sich diese Datei z.B. auch in einem Script erstellen und dann einfach in die Zwischenablage kopieren, und dann auf den Server. Dann müssen Sie danach nur noch die entsprechenden Daten in der PowerShell anpassen. So legen Sie zunächst im Bereich "CloneComputerName" den Namen des neuen Domänencontrollers fest. Dieser sollten den Namen "DC04" erhalten. Sie legen den Site-Namen fest, also den Standardnamen, an dem dieser Domänencontroller positioniert werden soll. Hier gibt es den Namen "erbach. Sie wählen die IP-Adresse des Servers aus, die dieser erhalten soll. Ich verwende hier die IP-Adresse 192.178.79. Sie legen den DNS-Namen fest, den der Domänencontroller verwenden soll. Das ist die IP-Adresse meines primären Domänencontrollers, der auch als DNS-Server funktioniert. Sie legen die Subnetzmaske fest. Sie legen das Default Gateway fest, wenn so eines vorhanden ist, und Sie legen den Pfad fest, in dem sich die Active Directory Datenbank befindet. Das ist standardmäßig das Verzeichnis C:\WINDOWS\NTDS. Wenn Sie diese ganzen Daten eingegeben haben, starten Sie die Ausführung. Sie erhalten auch eine Rückmeldung. Öffnen Sie jetzt das Verzeichnis C:\WINDOWS\NTDS, sehen Sie die Konfigurationsdatei. Im Anschluss trennen Sie sich jetzt von diesem Server. Ich trenne mich jetzt von diesem Muster. Dazu die Ansicht F minimieren, da ich mich in der erweiterten Ansicht befinde. Hier auf diesem Hyper-V-Server sehen Sie diesen Domänencontroller. Ich habe ihn vorbereitet für das Klonen. Ich muss ihn herunterfahren. Sie können im Windows Server 2012 R2 zwar auch im laufenden Betrieb exportieren, allerdings gilt das nicht für klonbare Domänencontroller. Sobald der Domänencontroller erfolgreich heruntergefahren wurde, können Sie ihn über das Kontextmenü exportieren. Hier wählen Sie einfach wieder das Verzeichnis aus, in das Sie den Server exportieren wollen. Ich verwende dieses Verzeichnis bzw. das Stammverzeichnis. Der Exportvorgang ist abhängig von der Geschwindigkeit des Hyper-V-Hosts und der Daten. Wenn Sie diesen Domain Controller exportiert haben, importieren Sie ihn einfach wieder mit einer neuen ID, starten ihn und schon haben Sie einen geklonten Domänencontroller. Sie konnten in diesem Video auf recht einfache Weise sehen, wie Sie in der PowerShell das Klonen von virtuellen Domänencontrollern durchführen und die Domänencontroller dann relativ einfach im Hyper-V-Manager exportieren und nach einem Export wieder importieren können.

Windows Server 2012 R2: Hyper-V

Lernen Sie, wie Sie in Hyper-V ganz praktisch mit virtuellen Servern, virtuellen Festplatten, virtuellen Switches, virtuellen Domänencontrollern usw. in der Praxis umgehen.

5 Std. 52 min (55 Videos)
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