Windows Server 2012 Grundkurs

Domänenaufnahme von Mitgliedsservern

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Nehmen Sie Server in Domänen auf und Sie können mit Berechtigungen in Active Directory arbeiten und auch mit anderen Serverdiensten zusammenarbeiten.
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Transkript

Um mit WIndows Server 2012 effizient zu arbeiten ist der beste Weg, wenn Sie den Server in eine Domäne mit aufnehmen. In diesem Fall können Sie mit Berechtigungen in Active Directory und mit anderen Serverdiensten zusammenarbeiten. Windows Server 2012 können Sie auch in Domänen aufnehmen mit Windows Server 2003, 2008 oder 2008 R2 Domänencontroller. Grundsätzlich funktioniert die Aufnahme in eine Domäne genau so wie noch bei den Vorgängerversionen. Ich zeige Ihnen in diesem Beispiel wie Sie einen virtuellen Server in eine Domäne aufnehmen. Ich habe hier einen virtuellen Server srv10. Ich verbinde mich mit diesem Server über die Verwaltungskonsole im Hyper-V-Manager per Doppelklick. Sie sehen, ich bin am Server bereits angemeldet. Der erste Schritt bei der Domänenaufnahme besteht immer darin, dass Sie die Netzwerkeinstellungen des Servers überprüfen. Sie müssen dazu zumindest die IP-Adresse des DNS-Servers, beziehungsweise des Domänencontrollers kennen, der die DNS-Rolle verwaltet, damit der Name der Domäne aufgelöst werden kann. Am schnellsten geht das, wenn Sie entweder über das Linke untere Ecke die Startseite aufrufen oder über das Kontextmenü der Netzwerkverbindung, das Netzwerk-und Freigabecenter und Adaptereinstellungen ändern auswählen. Wenn Sie die Netzwerkkarten zu einem Team zusammengefasst haben, Sie können das entweder über einen Treiber machen oder über den Server-Manager in Windows Server 2012 nehmen Sie die Einstellungen für das Team vor, nicht für die einzelnen Netzwerkkarten. Wenn Sie nur einzelne Netzwerkkarten haben, die Sie nicht zu einem Team zusammengefasst haben, verwende Sie eine oder beide Netzwerkkarten für die Verbindung. Ich habe hier ein NIC-Team, das ich im Server-Manager von Windows Server 2012 erstellt habe und rufe die Eigenschaften auf. Für die Domänenaufnahme ist es wichtig, dass der DNS-Server entweder vom DHCP-Server mitgeteilt wird oder das ich die IP-Adresse des DNS-Server mitteile. Mein Domänencontroller in dieser Domäne hat die IP-Adresse 192.168.178.223. Es ist normalerweise auch immer besser, wenn Sie einen zweiten DNS-Server verwenden. In dieser Testumgebung habe ich nur den einen. Das ist notwendig, damit der Server in der Domäne aufgenommen werden kann. IP-Adressen sollten Sie für Server natürlich statisch verwenden, aber ich verwende hier für die Testumgebung einfach mal eine dynamische IP-Adresse. Ich habe jetzt hier die IP-Adresse des DNS-Servers hinterlegt, sodass die Domäne schon mal aufgelöst werden kann. Ich kann das auch relativ einfach überprüfen, indem ich eine Befehlszeile aufrufe, indem ich auf der Startseite cmd eingebe und nslookup aufrufe. Sie sehen es wrd hier schon direkt der DNS-Server aufgerufen mit dem FQDN dc01.contoso.int. Das heißt, ich kann hier schon mal eine Namensauflösung starten. Generell kann ich parallel noch mit Ping probieren ob ich die IP-Adresse des Domänencontrollers erreichen kann. Wenn ich hier keine Antwort erhalte, heißt das aber nicht, dass der Domänencontroller nicht funktioniert. Es kann auch einfach nur sein, dass er Ping-Abfragen blockiert. Ich kann auf jeden Fall jetzt hier mit nslookup den Namen des Domänencontrollers auflösen, das heißt, ich kann den Server jetzt in die Domäne aufnehmen. Der einfachste Weg dazu ist, wenn ich die Startseite aufrufe und hier über das Kontextmenü von Computer die Eigenschaften. Wichtig ist hier in diesem Bereich die erweiterten Systemeinstellungn und der Bereich Computername. Über Ändern kann ich jetzt hier zunächst den Servernamen ändern, ich verwende jetzt hier einfach mal srv25, um sicher zu stellen, dass es diesen noch nicht gibt in der Domäne und ich sage, ich möchte Mitglied einer Domäne werden, contoso.int. Es ist wichtig, dass der DNS-Server den Sie eingetragen haben, auch diese Domäne auflösen kann, ansonsten erhalten Sie eine Fehlermeldung. Ich klicke auf OK. Sobald dieses Fenster erscheint, können Sie sicher sein, dass ein Domänencontroller antwortet, denn sonst würde diese Authentifizierungsseite hier nicht erscheinen. Anschließend authentifiziere ich mich an der Domäne contoso, ich verwende hier den NetBIOS-Namen und gebe das Kennwort ein. Auch hier ist es wichtig, dass die Auflösung funktioniert und dass der Serve den Domänencontroller erreichen kann. Nach einiger Zeit, nachdem der Domänencontroller erreicht werden kann wird der Server in die Domäne mit aufgenommen. Sie sehen, der Server würde jetzt mit dem Namen srv25 in die Domäne aufgenommen. Ich muss den Server neu starten, sobal ich diese Änderungen bestätige. Der Server ist jetzt Mitglied in der Domäne und kann diese Domäne verwenden. Ich verbinde mich jetzt einfach mal im Hintergrund, ich schließe jetzt die Remotedesktopverbindung meines Hyper-V-Hosts mit dem Domänencontroller, ich muss noch die Authentifizierung bestätigen. Anschließend baut sich die Remotedesktopverbindung auf. Interessant ist hier die Konsole Active-Directory-Benutzer und -Computer. Mit dieser machen Sie auch in Windows Server 2012 die meisten Einstellungen. Im Bereich Computers sehen Sie die verschiedenen Computer die Mitglied der Domäne sind und hier sehen Sie auch den neuen Server SRV25. Wenn ich auf diesen doppelt klicke, sehen Sie auch das Domänencontroller mit Windows Server 2012 auch das Betriebssysten schon erkennnen. Ebenfalls interessant für die Domänenaufnahme ist, nachdem Sie den Server erfolgreich aufgenommen haben, dass Sie die DNS-Verwaltungskonsole aufrufen. Auch hier sehen Sie in der Forward-Zone, also in der Zone, die die Domäne darstellt die verschiedenen Einträge, Sie sehen hier die Zone contoso.int mit den einzelnen Einträgen. Der Server SRV25 hat sich auch schon eingetragen mit seiner IP-Adresse, die er vom DHCP Server erhalten hat. Ich habe parallel dazu eine Reverse-Lookupzone erstellt, das heißt, eine Zone die IP-Adressen nach Servernamen auflöst. Sie sehen, hier hat sich der Server dc01 als Domänencontroller eingetragen. Der Server 25 ist an dieser Stelle noch nicht zu sehen. Die Reverse-Lookupauflösung können Sie auch mit nslookup überprüfen. Wenn Sie nur den Servernamen eingeben, erhalten Sie IP-Adresse und Name zurück. Wenn Sie die IP-Adresse eingeben, erhalten Sie den Namen des Servers zurück. Das funktioniert allerdings nur dann, wenn eine Reverse-Lookupzone existiert und sich die Server in diese Zone eingetragen haben. Wenn sich ein Server noch nicht eingetragen hat, können Sie das auf dem Server direkt durchführen. Ich schließe jetzt die Remotedesktopverbindung zu meinem Domänencontroller und öffne die Remotedesktopverbindung zu meinem Hyper-V-Host. Sie sehen hier ist die virtuelle Maschine wieder gestartet. Ich melde mich an, kann jetzt hier, da ich eine Domänenmitgliedschaft habe, einen anderen Benutzer auswählen und verwende hier jetzt die Domäne contoso. Sie sehen den Administrator, will er jetzt hier lokal verbinden, ich muss einmalig dann die Domäne mitgeben damit er weiß, ich will mich an der Domäne mit Administrator anmelden, geben das Kennwort des Domänenadministrators mit und werde jetzt an diesem Server an der Domäne angemeldet. Wenn Sie bestimmte Einstellungen am Profil des lokalen Administrators vorgenommen haben, werden diese bei Mitgliedservern nicht übernommen, hier müssen Sie viele einstellungen noch einmal manuell vornehmen, dafür einen Domänenadministrator ein neues Konto angelegt wird. Der Adminstrator in der Domäne ist ein anderes Benutzerkonto wie der Administrator am lokalen Server. Nach der Anmeldung startet der Server-Manager. Ich kann jetzt, wenn ich möchte über das Menü verwalten, weitere Server hinzufügen, hier sehe ich dann auch die Vorteile, wenn ein Serve Mitglied einer Domäne ist. Über Verwalten, Server hinzufügen habe ich jetzt die Möglichkeit die aktuelle Domäne contoso, da ich Mitglied bin zu durchsuchen und sehe jetzt hier auch alle anderen Server, die Mitglied dieser Domäne sind. Ich kann diese Server jetzt hier in diesem Server-Manager hinzufügen und entsprechend hier lokal verwalten. Wenn ich jetzt hier zum Beispiel den Domänencontroller hinzufüge, meine zwei Hyper-v-Hosts. Sie sehen hier nur Server die auch entsprechend verfügbar sind. Ich füge jetzt nochmal diese drei Server hinzu, anschließend baut der Server-Manager eine Verbindung mit diesen Servern auf und überprüft, ob er diese im Netzwerk erreichen kann und welche Dienste auf diesem Server verfügbar sind. Basierend darauf erstellt der Server-Manager automatisch auf der linken Seite entsprechende Servergruppen, sodass ich sehe, welche verschiedene Serverdienste ich verwalten kann. Jede diese Gruppe stehet für eine Servergruppe in der Domäne. Sie haben in diesem Film gesehen wie Sie einen Sever mit Windows Server 2012 schnell und einfach in eine Domäne aufnehmen und wie Sie im Sever-Manager die anderen Computer im Netzwerk hinzufügen, um diese zu verwalten. Wenn Sie auf einem Computer mit Windows 8 die Remoteserver-Verwaltungstools installieren, sehen Sie übrigens im Server-Manager ebenfalls und können hier ebenfalls Computer hinzufügen. Wenn der Server alle Server im Netzwerk hinzugefügt hat, sehen Sie auch hier im Benachrichtigungsfenster, ob irgendwo Fehler aufgetreten sind, können über die Benachrichtigungen entsprechende Details aufrufen, um den Fehler zu beheben. Sie sehen hier wurde bei dem Abrufen von Servern im Netzwerk bei bestimmten Servern ein Fehler gefunden. Ich erhalte jetzt hier ein Detail und sehe im unteren Bereich, dass der Server SRV1 im Netzwerk nicht verfügbar ist. Angezeigt werden können im Server-Manager natürlcih nur dann Server, wenn diese aktuell auch eingeschaltet und im Sever verfügbar sind.

Windows Server 2012 Grundkurs

Lernen Sie den Umgang mit Windows Server 2012 kennen und lassen Sie sich Schritt für Schritt am Live-System zeigen, wie Sie Ihre Administrationsaufgaben optimal erledigen können.

7 Std. 32 min (78 Videos)
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Erscheinungsdatum:18.03.2013

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